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Wie wird sich das Eis auf Grönland bis 2300 entwickeln? Zurückgehen wird es laut Nasa sowieso. Momentan steuern wir auf die Abbildung ganz rechts zu. Jene links wäre die optimistischste Berechnung. bild: nasa

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft



Der vergangene Juni war im weltweiten Schnitt der heisseste Juni seit Messbeginn. Und wie es momentan aussieht, könnte auch der Juli dieses Jahres so warm gewesen sein wie noch nie. Rund um den Globus wurden Rekordtemperaturen gemessen. Nicht nur in Europa kletterte das Quecksilber auf neue Höhen, sondern zum Beispiel auch in Anchorage, Alaska oder Delhi, Indien.

Klimawandel ist Schuld an extremer Hitzewelle im Juli in Europa

Der Klimawandel hat Experten zufolge die rekordverdächtige Hitzewelle in Westeuropa im vergangenen Monat befeuert. Ohne die vom Menschen verursachte Erderwärmung wäre der Juli zwischen eineinhalb und drei Grad Celsius kühler gewesen, teilte ein internationales Forscherteam am Freitag mit.

Die Wissenschaftler nutzten für ihre Berechnungen jeweils die drei wärmsten aufeinanderfolgenden Tage in mehreren europäischen Ländern. An allen untersuchten Orten wären die Temperaturen bei unverändertem Klima niedriger gewesen, teilte das Team vom «World Weather Attribution Projekt» mit.

Auch habe der Klimawandel das Auftreten der Juli-Hitzewelle deutlich wahrscheinlicher gemacht. Ohne die Luftverschmutzung seit Beginn der industriellen Revolution würden Hitzerekorde wie im vergangenen Monat nur alle 1000 Jahre in Europa vorkommen.

Es sei «so gut wie sicher», dass es die Hitzewelle im Sommer in Europa ohne den Klimawandel nicht gegeben hätte, sagte die an der Studie beteiligte Wissenschaftlerin Martha Vogel von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich.

Europa hat in den vergangenen 15 Jahren sieben aussergewöhnlich intensive Hitzewellen erlebt. Die Wetteraufzeichnungen decken sich mit Messungen zur Erderwärmung: Die vier heissesten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen waren die vergangenen vier Jahre. In Deutschland und Frankreich wurden im Juli mit je 42,6 Grad Celsius neue Hitzerekorde gemeldet, ebenso in Belgien mit 41,8 Grad und in den Niederlanden mit 40,4 Grad. Die Hitzewelle erreichte sogar Skandinavien. (cma/sda/afp)

Die Hitzewelle, welche vergangene Woche Europa ins Schwitzen brachte, bewegte sich in Richtung Norden und sorgte auch in Grönland für Rekordtemperaturen.

Dies beschleunigte die Schmelze des Grönländischen Eisschildes. Alleine gestern sollen je nach Schätzung rund 11 bis 12 Milliarden Tonnen Eis geschmolzen sein. Die definitive Zahl muss noch bestätigt werden. Damit man sich das etwas genauer vorstellen kann: Mit dem geschmolzenen Wasser könnte man 4,4 bis 4,8 Millionen olympische Schwimmbecken füllen.

Bereits am 31. Juli flossen zehn Milliarden Tonnen Wasser ins Meer. Im ganzen Monat Juli waren es 197 Milliarden Tonnen. Ob heuer das Rekordjahr 2012 geknackt wird, ist derzeit noch unklar, auf jeden Fall wird es knapp.

Am 31. Juli waren 60 Prozent der Eisschild-Oberfläche von der Schmelze betroffen. Das ist deutlich mehr als im durchschnittlichen Mittel.

Auf 3000 Meter wurden bisher unbestätigte 2.7 Grad registriert.

Auf dem höchsten Punkt der Insel fand am Dienstag während acht Stunden eine Schmelze statt. Gestern Donnerstag soll es gar noch länger gewesen sein.

Das letzte Mal war dies 2012 der Fall. Zum zweitletzten Mal im Jahr 1889.

Der Grönländische Eisschild ist der zweitgrösste der Welt neben der Antarktis. Schmölze er komplett weg, würde der Meeresspiegel im Schnitt um sieben Meter ansteigen. Gemäss Berechnungen der Nasa wäre dies ungefähr im Jahr 3000 der Fall, wenn der CO2-Ausstoss gleich hoch bliebe wie heute.

Selbst bei den optimistischsten Berechnungen der Nasa würde der Grönländische Eisschild bis Ende des Millenniums acht bis 25 Prozent verlieren, was den Meeresspiegel um bis zu zwei Meter anheben würde.

Momentan sieht es so aus, als würde Grönland alleine in den nächsten fünfzig Jahren zu einem Meeresspiegelanstieg von bis zu zehn Centimeter beitragen.

Wer nun hofft, dass es vielleicht auf der anderen Seite der Welt besser aussehen möge, der muss enttäuscht werden. In der Antarktis, wo es momentan Winter ist, hat sich das Meereis so wenig ausgebreitet wie noch nie zuvor.

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94Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Blaubar 04.08.2019 00:18
    Highlight Highlight Warum läuft etwas schief? Dass Grönland wiedermal grön wird? Hilfe, Veränderung!
  • Röbu 03.08.2019 10:57
    Highlight Highlight Solange Klimasünden zum Schnäppchenpreis und Klimaschutz ein Luxusprodukt bleibt wird sich nichts ändern.....
  • Matrixx 03.08.2019 10:36
    Highlight Highlight In Island siehts übrigens auch nicht besser aus.
    Das Foto stammt aus einem Museum, das eine Ausstellung speziell über die Gletscher hat.
    Benutzer Bild
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 03.08.2019 22:22
      Highlight Highlight Was passiert eigentlich mit den Methanvorkommen im Nordmeer, wenn die Temperatur dort steigt? Wenn das instabil wird, können wir einpacken, CO2-Kompensation hin oder her.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 04.08.2019 10:00
      Highlight Highlight CO2 ist nicht das einzige Problem des Klimawandels. Ich sag nur Storegga, Baby.
      Relativ genauer Wikipedia-Artikel zu Methaneis:
      de.m.wikipedia.org/wiki/Methanhydrat
      Insbesondere der Teil mit dem Klimawandel ist gruselig.
    • Matrixx 04.08.2019 11:40
      Highlight Highlight @Zerpheros
      Es reicht schon aus, wenn das Eis schmilzt. Egal ob aus dem schmelzenden Eis ein Gas entweicht oder nicht, wärmt sich der Planet auf, wegen fehlender Reflexion.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domimar 03.08.2019 06:54
    Highlight Highlight Das klingt jetzt nach Science-Fiction, ist aber mein vollkommener Ernst: Wir müssen Zeit gewinnen um diesen Planeten nachhaltig* verlassen zu können. Wird den nächsten 2-3 Generationen noch nicht gelingen, aber danach besteht Hoffnung. *= In einer massgebenden Zahl (mehrere 100 Millionen Menschen) und auf eine realistische Weise (Antriebstechnologie, die uns in akzeptabler Zeit zu einem anderen Planeten bringen kann). Was uns zurück auf Feld 1 bringt. Zeit gewinnen wir, indem wir endlich mal den Finger aus dem A**** nehmen und was tun, um den Kollaps zu verhindern.
    • Thadic 03.08.2019 15:11
      Highlight Highlight Da ich nicht gerne Blitze verteile ohne Argumente folgendes: dass der Mensch eines Tages den Mars bewohnen wird, bezweifle ich keine Sekunde. Das kann aber keine Lösungen sein für mehr als ein paar Hunderttausende. 100 Millionen Menschen aus dem irdischen Gravitationsfeld zu bringen, würde nochmals soviel CO2 in die Atmosphäre bringen, dass die Erde endgültige kollabiert. Mir scheint es effizienter auf der Erde zu bleiben und die Gebiete bewohnbar machen die jetzt unbewohnt sind. Spätestens ab 2050 wird die Erdbevölkerung wieder kleiner werden, da braucht man jeden um hier aufzuräumen.
  • plop 02.08.2019 22:18
    Highlight Highlight Für die, die nun meinen: ist doch gut für die Bewohner dort (weil wärmer) – schaut mal den Film "Thule Tuvalu".

    (Sowieso einer der besten Filme zum Thema, find ich, nicht offensichtlich anklagend aber Augenöffnend und das ganz ohne Theorie sondern einfach die Bevölkerung eines nördlichsten und südlichsten Dorfes begleitend)


    Play Icon
  • Evan 02.08.2019 21:24
    Highlight Highlight Cool, dann können wir schon bald die Strandferien in Grönland verbringen 👌
  • Thadic 02.08.2019 21:20
    Highlight Highlight Wer kann uns garantieren, dass der Meeresspiegel linear ansteigen wird? Das Eis wird zwar mehr oder weniger linear abschmelzen aber wenn riesige Gletscherstücke ins Meer rutschen, dann kann der Meeresspiegel sprunghaft ansteigen auch wenn das nun im Meer treibende Eis Jahrzehnte lang braucht bis es abschmilzt. Solch riesige Eisberge können dann auch in gemässigte Zonen driften und dort Probleme bereiten. Sicher ist das Schwazmalerei, aber es gibt niemand der uns vor solchen Katastrophen schützt, wenn nicht wir selber. Das wäre die sinnvollere Herausforderung als eine Mond- oder Marslandung
    • bebby 03.08.2019 22:14
      Highlight Highlight Ja, eine Mondlandung ist definitiv Geldverschwendung und Umweltverschmutzung!
  • Wasmeinschdenndu? 02.08.2019 20:34
    Highlight Highlight Man sollte da Land kaufen, in ein paar Jahrzehnten wollen alle da leben, weil es sonst überall zu heiss ist 🤑🤑🤑
  • kamä_leon 02.08.2019 20:05
    Highlight Highlight Jop, so funktioniert der Klimawandel. Ändern können wirs aber nicht. Gegen Mutter Natur sind wir zum Glück machtlos!
    • rodolofo 02.08.2019 20:51
      Highlight Highlight Und mit der menschlichen Natur läuft es ähnlich:
      Immer möglichst süss und fett essen!
      Aufgedunsen sein und an Zivilisationskrankheiten leiden...
    • Duweisches 02.08.2019 21:34
      Highlight Highlight Ja, das wünschte ich mir manchmal auch. Aber ich glaube sie unterschätzen da die Zerstörungskraft der Menschheit.
      Benutzer Bild
    • PeteZahad 03.08.2019 09:27
      Highlight Highlight @Duweisches In deiner verwendeten Grafik sehe ich den CO2 Anstieg am Schluss (rot), jedoch nicht den korellierenden Temperaturanstieg (blau). Ich weiss was du sagen möchtest aber diese Grafik unterstreicht es nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 02.08.2019 19:59
    Highlight Highlight Jemanden wurde in Herz oder Hirn geschossen und er ist deswegen gestorben:

    Argumentation Klimaerhitzungsleugner: "Ach, es ist doch gar nicht bewissen, dass er deswegen gestorben ist. Schon früher starben Menschen aus ganz anderen Gründen. Vielleicht hatte er ja gerade eine Sekunde zuvor einen Herzinfarkt" (als Beweis Aufzählung von 10000 Menschen, die unabhängig von einer Erschiessung einen Herzinfarkt hatten).
  • bebby 02.08.2019 19:28
    Highlight Highlight Bringt doch lieber mal die Sahara. Da sieht man viel besser, was Klimawandel bedeuten kann, auch für die Bevölkerung.
    In Grönland leben nicht besonders viele Leute. Dafür in Afrika umso mehr.
    Gut möglich, dass bei der nächsten Warmzeit sich die Lebensbedingungen dort wieder angenehmer gestalten.
  • Auric 02.08.2019 19:09
    Highlight Highlight Greenland heisst Greenland weil da alles so weiss ist.

    Ja der Landstrich war nicht immer komplett mit Eis überzogen, und am Südpol hat sich ein gigantischer Eisberg gelöst https://www1.wdr.de/wissen/natur/eisscholle-larsen-c-100.html < der ist vermutlich wegen der Klimaerwärmung so gigantisch gross geworden > Ironie off
    • Ribosom 02.08.2019 21:20
      Highlight Highlight Wikinger haben Island (schön bewohnbar, der Name 🥶) und Grönland (garstig und nicht schön dort zu leben, der Name aber 🌴) entdeckt. Damit die doofen Festlandbewohner den Wikinger nicht ihr schönes Island wegnehmen, benannten sie die Inseln so. Die Doofen segelten nach Grönland und wurden reingelegt (höhö). Und das ist wirklich so passiert.🧚‍♀️
    • Duweisches 02.08.2019 21:39
      Highlight Highlight "Inwieweit das Abbrechen des Eisberges von Larsen C mit dem Klimawandel zu tun hat, ist derzeit noch unklar, aber ein zunehmender Eisverlust der Antarktis unter menschengemachter Erwärmung gilt als sicher". Auch wenn die genauen Mechanismen komplex sein können, so gelte doch das einfache physikalische Gesetz: Eis schmilzt, wenn es warm wird.

      Aus deinem eigenen Link. Well played.
  • no-Name 02.08.2019 19:05
    Highlight Highlight Irgendwann kippts. Und dann gehts ganz schnell. Sagen sie.

    Irgendwann bekommt der vom Mensch gemachte Lauf eine Eigendynamik. Und dann kann man kaum mehr einfluss nehmen. Sagen sie.

    Das macht mir i‘wie angst.
    • redeye70 02.08.2019 21:37
      Highlight Highlight Ich denke wir sind bereits schon in diesem Prozess drin. Das Unheil nimmt nun unweigerlich seinen Lauf.
    • Murky 02.08.2019 22:13
      Highlight Highlight Leider. Und ja, die meisten werden zu uns kommen. Kommen ja jetzt schon. Es wird wohl erst besser für den Planeten wenn der Mensch unweigerlich in ein paar Generationen durch Kriege und wenig Nahrung stark dezimiert ist und weniger Schaden anrichtet. Vielleicht. Ich bin echt super pessimistisch bei dem Thema 😞
    • Menel 03.08.2019 07:28
      Highlight Highlight Ich denke auch, dass wir schon drin stecken; darum halte ich Pläne die sagen, 2030 oder 2050 sind wir dann soweit, dann können wir was ändern (überspitzt gesagt), für einen absoluten Witz.
      Aber ob redeye70 und ich recht haben, mit unserer Einschätzung, wissen wir erst in ein paar Jahren.
  • Daniel Martinelli 02.08.2019 18:51
    Highlight Highlight Lasst euch nicht von einem Schmierfinken der nur eine „Story“ braucht auf‘s Glatteis führen. Schaut euch das Bild von der Bild-Zeitung an und guckt aufs Datum. Alles nur Panikmache. Glaubt nicht allen Scheiss, den „Wissenschaftler“ von sich geben.
    Benutzer Bild
  • Glenn Quagmire 02.08.2019 18:19
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • MGlaus 02.08.2019 18:07
    Highlight Highlight Logisch muss das Eis schmelzen. Es heisst ja Greenland und nicht Iceland.
  • Lucie Weisswas 02.08.2019 18:05
    Highlight Highlight Da braucht man gar nicht so weit zu fahren. Ich war als Kind am Groß Glockner und jetzt vor einiger Zeit wieder einmal. Man kann sehr genau die Jahresringe der Schmelze sehen.
  • Le French 02.08.2019 17:22
    Highlight Highlight Leider fokussiert die ganze Klimadiskussion zur Zeit nur darauf, ob der Mensch jetzt dafür verantwortlich ist oder nicht. Ich fände es viel besser, wenn auch endlich mal Vorschläge kommen (und auch umgesetzt werden), wie der Klimawandel positiv beeinflusst werden kann. Klar ist, dass wir Menschen unseren Umgang mit der Umwelt ändern müssen, weil so wie wir jetzt mit der Umwelt umgehen, kann es nicht weiter gehen, egal ob wir jetzt für den Wandel verantwortlich sind oder nicht....
    • iisprinzässin 02.08.2019 18:47
      Highlight Highlight Du meinst so wie Äthiopien, das gerade Millionen von Bäumen pflanzt?
    • Beschuge 02.08.2019 18:47
      Highlight Highlight Es gibt eine spannende Doku über Lösungsvorschläge. “Tomorrow“ empfehle ich dir zu schauen. :-)

      Play Icon
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 02.08.2019 18:47
      Highlight Highlight Es gäbe viele Ideen, viele Massnahmen.
      Nur einerseits Kostet es halt (wesentlich weniger als das was andernfalls kommt) andererseits bedeutet es Verzicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Benjmi 02.08.2019 17:18
    Highlight Highlight “10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft”

    Nein, in Grönland läuft überhaupt nichts schief. Es ist schon lange bekannt das mit dem Klimawandel Extremereignisse betreffend Regen und Temperatur immer häufiger werden. Was in Grönland passiert ist definitiv Besorgnis erregend, aber den Umständen entsprechend nichts was man als falsch/schief bezeichnen könnte.
  • Goldjunge Krater 02.08.2019 17:09
    Highlight Highlight Na das ist ja nicht sonderlich überraschend.. Wir kommen aus einer Eiszeit, das Klima erwärmt sich seit ca 10‘000-12‘500 Jahren. Um das zu verstehen muss man nicht nach Grönland reisen, jeder Gletscher in der Schweiz erklärt die gleiche Geschichte.

    Es läuft also nichts falsch in Grönland, das Klima geht einfach den Weg den es seit 10‘000 Jahren geht.. Irgendwann kehrt es dann wahrscheinlich wieder.
    • corsin.manser 02.08.2019 18:23
      Highlight Highlight Hast du den Artikel gelesen?
      Benutzer Bild
    • ich ich ich 02.08.2019 18:27
      Highlight Highlight don‘t feed the troll!
      ich hoffe es zumindest dass goldjunge krater solch bescheuerte und zudem langsam etwas ausgelutschte aussagen böswillig rauslässt und er nicht an einer dauerblockade im oberstübchen leidet...
    • Enzasa 02.08.2019 21:04
      Highlight Highlight Boulderer

      Lasse redn .......

      Die Erde ist eine Scheibe
      Penizillin ist Quatsch
      Konzentrationslager gibt es nicht
      Apartheid ist natürlich
      Es gibt eine Herrenrasse

      Lasse redn ......... N e i n
    Weitere Antworten anzeigen
  • WhiteWednesdays against compulsory veiling 02.08.2019 17:02
    Highlight Highlight Es gibt auch gute Nachrichten der "Petermann" Gletscher auf Grönland wächst
    @AndyOz2 Jul 30
    More #Greenland #Climate Update:
    The huge #Petermann #Glacier continues to grow and extend down the fjord, despite #Alarmists declaring the “End Of Ice” in 18 months and many other hysterical announcements. I blame the #France #heatwave for causing ice to grow.

    https://twitter.com/AndyOz2/status/1156365729593094144
    • ich ich ich 02.08.2019 18:31
      Highlight Highlight vertrauenswürdige quelle 😂
      twitter! ist das dein ernst?
    • Do not lie to mE 02.08.2019 19:46
      Highlight Highlight Sie meinen Photoshop? Verstehen Sie mich nicht falsch, ich finde es gut wen Sie Berichte hinterfragen. Ein Video mit Zeitraffer vom Gletscher
      Play Icon
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 02.08.2019 23:00
      Highlight Highlight Anstatt nur auf die Unseriösität eines Tweets hinzuweisen, könnte man die These entkräften: Petermann-Gletscherzunge bricht vorne ab (2012), weniger Eis berührt die Felsen im Fjord, mehr Eis rutscht nach, Fliessgeschwindigkeit erhöht sich. Zusammenhang mit Klimawandel bis dato unklar, aber Abbrüche häufen sich. Steht hier:
      https://polarnews.ch/arktis/menschen-politik/1172-groenlands-petermann-gletscher-formt-neuen-rieseneisberg
  • Doppelpass 02.08.2019 16:46
    Highlight Highlight "Kennet ihr das Gschichtli scho, vo däm arme Eskimo, wo in Grönland einisch so, trurig isch ums Läbe cho, isch ä Klimaerwärmig cho, het em d Exischtänz weggnoh".
    • fools garden 02.08.2019 17:23
      Highlight Highlight Der Eisbär war schon ausgestorben,
    • simiimi 02.08.2019 18:13
      Highlight Highlight Das ist, mit Verlaub, Schwachsinn. Die Inuit hätten es wohl gerne ein wenig wärmer, sind es doch Schnee und Eis, welche Ackerbau verunmöglichen und ihre Beutetiere dahinraffen.
    • feuseltier 02.08.2019 18:27
      Highlight Highlight Wieso. Dann lebt er so wie wir...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cmo 02.08.2019 16:06
    Highlight Highlight "Momentan sieht es so aus, als würde Grönland alleine in den nächsten fünfzig zu einem Meeresspiegelanstieg von bis zu zehn Centimeter beitragen."
    Nächsten fünfzig was?

    Merci für die Korrektur
    • Chrisiboy 02.08.2019 17:31
      Highlight Highlight Sieht so aus...Jetzt muss ich nur noch überlegen, wie ich die nächsten 1900 Jahre überlebe, damit ich mir das anschauen kann.
    • ich ich ich 02.08.2019 18:32
      Highlight Highlight you dreamer, you!
      du meinst wohl eher 19 jahre...
    • bebby 02.08.2019 19:22
      Highlight Highlight Nein, Chrisiboy hat Recht, das Klima ändert nicht von heute auf morgen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschaesu 02.08.2019 16:03
    Highlight Highlight Wir waren im Juli 16 in Ilulissat (oberhalb des Polarkreises) und wurden mit 20° konfrontiert. An vielen Stellen wurde uns aufgezeit bis wohin die Gletscherzungen früher reichten und auch auf Infotafeln konnte man nachlesen, dass die letzten Jahre für einen dramatischen Wandel sorgten. Viele Touristen freuten sich darüber,dass sie besonders grosse Eisschollen vorbeiziehen sehen konnten uns stimmte es einfach nur nachdenklich. Die Gespräche mit den Bewohnern machten leider auch keinen Mut, dass es besser werden könnte.
    • feuseltier 02.08.2019 18:28
      Highlight Highlight Island such so etc
    • bebby 02.08.2019 19:14
      Highlight Highlight Mit der Reise kam natürlich auch der Beitrag zum Fussabdruck...
    • True_P 02.08.2019 20:54
      Highlight Highlight Sicher mit dem Zug angereist.
      Man will doch nicht das Klima noch stärker belasten😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • nöd ganz. klar #161! 02.08.2019 15:56
    Highlight Highlight „Damit man sich das etwas genauer vorstellen kann: Mit dem geschmolzenen Wasser könnte man 4,4 bis 4,8 Millionen olympische Schwimmbecken füllen.“

    Ja moll, das wären dann ungefähr 78 Milliarden Badewannen, das kann man sich noch besser vorstellen, oder? 😂
    • flv 02.08.2019 16:18
      Highlight Highlight Kann ich das bitte in Eiffeltürmen oder Strecken zum Mond haben? Bin nicht vertraut mit olympischen Schwimmbecken...
    • Facelift 02.08.2019 16:34
      Highlight Highlight ...oder 1/4 des Bodensees (48km3)?
    • lilie 02.08.2019 16:55
      Highlight Highlight Für mich bitte in Zimmetstärne oder Racletteöfeli. 🤪
    Weitere Antworten anzeigen
  • Janis117 02.08.2019 15:51
    Highlight Highlight Wird von Tag zu Tag schlimmer... Traurig.
    • goldmandli 02.08.2019 16:20
      Highlight Highlight Traurig ist allein, wie hartnäckig der Klimawandel von dem meisten Regierungen ignoriert wird.
    • Supermonkey 02.08.2019 17:01
      Highlight Highlight Wer sagt denn dass ein CO2 stopp automatisch den Klimawandel stoppt? Leider ein grosser Irrtum. Die Klimazonen sind verrutscht, und diese kann man nicht einfach wieder zurückrutschen...
    • the Wanderer 02.08.2019 17:35
      Highlight Highlight ...oder wie Blocher und seine SVP-Jünger (Köppel und Konsorten) sagen würden:

      "gnüessed mer dä wunderbari Summer...."

      mir gibt das alles schwer zu denken...
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