Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Schaufenster eines Modegeschäftes in Luzern, 9. Januar 2014. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Warten auf den Abtransport? Filialen von Modeketten sind am meisten vom Wandel im Detailhandel betroffen. Bild: KEYSTONE

Sonderfall Schweiz: Die Demontage der Modeläden

Über 330 Kleider- und Schuhläden haben in nur einem Jahr geschlossen. Das trägt nicht nur in Kleinstädten zur Sinnkrise bei.

Niklaus Vontobel / ch media



Was sich im Schweizer Detailhandel abspielt, ist ein Sonderfall der anderen Sorte. In der Eurozone liegt der Umsatz heute deutlich höher als vor zehn Jahren. Deutschland und Frankreich zum Beispiel kommen auf Zuwächse um die 30 Prozent. Selbst das krisengeplagte Italien konnte ein Wachstum verzeichnen. Einen Einbruch erlitt nur Griechenland. Ein schrumpfender Detailhandel in einem sonst wirtschaftlich erfolgreichen Land – das ist ein Sonderfall. In der Schweiz wird im Detailhandel heute weniger verkauft als vor zehn Jahren. Konkret sind es rund 5 Milliarden weniger.

Dieser Schweizer Sonderfall verwandelt den Detailhandel – und damit auch die Innenstädte. Einige der Folgen werden in einer neuen Auswertung des Schweizer Retailatlasses nachgezeichnet, den das Beratungsbüro Immocompass herausgibt. Demnach ist das Ladensterben in hohem Tempo vorangeschritten. Bei den Modeläden starben über 330 Läden weg. Zurück bleibt oft Leere in kleinen und auch grossen Städten, von Wettingen bis Luzern. Neue Betriebe kommen zwar nach, locken aber weniger Publikum an: Architekturbüros statt Kleiderläden. Experten sagen: In vielen Städten entscheide sich in den nächsten Jahren, ob ihr Zentrum noch ein Ort der Begegnung bleibt.

«Das Onlinewachstum zahlt sich vor allem für ausländische Anbieter aus.»

Seinen Lauf nahm diese Geschichte ab dem Jahr 2010. Damals kam der Detailhandel auf einen Umsatzrekord von 96,2 Milliarden Franken. An Branchentalks war das grosse Thema die 100-Milliarden-Grenze. Stattdessen gab es einen Einbruch, weg sind bereits über 6,4 Milliarden an Umsatz pro Jahr. Das hat Jobs gekostet, bislang um die 21'000. Eine Wende ist nicht in Sicht. Der Franken bleibt stark, Einkaufstourismus ist zur Gewohnheit geworden. Der Boom des Onlinehandels hat erst begonnen, Geld fliesst weiter aus der Schweiz ab. Wie die Ökonomen der Credit Suisse sagen: «Das Onlinewachstum zahlt sich vor allem für ausländische Anbieter aus.»

Die Gesamtzahlen zum Detailhandel verbergen, wo sich der Schweizer Sonderfall wirklich abspielt: Im Geschäft mit dem sogenannten Non-Food, dort vor allem in der Mode, dem Verkauf von Bekleidung und Schuhen. Im Sommer 2019 wurde fast ein Viertel weniger Umsatz erzielt als im Sommer 2010. Hingegen wurde mit Lebensmitteln noch ein Plus erzielt. Das zeigen Zahlen des Bundesamts für Statistik. In der Mode ging in nur neun Jahren jeder vierte Umsatzfranken verloren. Umgerechnet sind das etwa 2,5 Milliarden Franken.

Im Branchenvergleich trifft es Modeläden am härtesten

Diese Umsatzverluste haben sich in Schlagzeilen niedergeschlagen. Bata musste aufgeben, ebenso Bernie’s und Blackout. Der Name Charles Vögele verschwand. Companys oder Jeans & Co. sind Geschichte, ebenso wie Pasito und Schild, Switcher und Yendi. Die Schliessung von OVS kostete über 1000 Stellen. Die Umsatzverluste im Modeverkauf lösten auch das grosse Sterben von Modeläden aus – das heute noch weitergeht.

Blick auf die Charles Voegele Filiale an der Sihlstrasse, aufgenommen am Montag, 25. Juli 2016, in Zuerich. Die Modekette schliesst Ende Jahr ihre Filiale an der Sihlstrasse in Zuerich und wird durch ein Fachgeschaeft SportXX der Migros ersetzt. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Charles Vögele Filialen sind von der Bildfläche verschwunden. Bild: KEYSTONE

In einem Jahr gaben 265 Kleiderläden auf. Damit mussten rund 12 Prozent der Kleiderläden schliessen. Bei den Schuhläden sind es 68 Filialen, etwa 9 Prozent wurden aufgegeben. Das zeigen Zahlen aus dem Retailatlas. Dafür wurde von den Beratungsbüros Immocompass und Van Dijk angeschaut: Wie haben sich die Filialnetze der 200 grössten Non-Food Ketten verändert. Es zeigt sich: Filialen von Modeketten trifft es am meisten. Es werden zwar auch neue Filialen eröffnet. Aber unter dem Strich sind es heute 8 Prozent weniger Läden.

Die Schliessungen verteilen sich über die ganze Schweiz. In Luzern sind in nur einem Jahr sechs Filialen von Bekleidungsketten verschwunden, in Basel 13, in Zürich 14. In Wettingen AG sind es statt fünf noch drei, in Allschwil BL statt drei noch zwei. Im vom Einkaufstourismus geplagten Kreuzlingen TG bleiben noch neun übrig, vorher waren es elf. Mit jeder Filiale setzt sich das grosse Schweizer Modeläden-Sterben fort.

Mittelgrosse Städte müssen sich selbst infrage stellen

Dieses Phänomen hat einen weiteren Trend angeschoben. Selbst mittelgrosse Städte müssen sich ernsthafte Fragen stellen. Etwa solche, wie sie von Felix Thurnheer, Experte von Immocompass, formuliert werden. «Wäre es nicht besser, die verbleibenden Läden auf wenige grosse Städte zu konzentrieren?» Man hätte im Mittelland nicht mehr alle paar Kilometer eine mittlere Ansammlung von Läden wie heute in Dietikon, Brugg oder in Aarau. Neu gäbe es dort vorwiegend Läden mit Lebensmitteln, auch mit Haushaltswaren. «Dafür böten grosse Städte wie Luzern oder Zürich eine wirklich hohe Dichte und Vielfalt.»

«Alle sind betroffen, vom Dorf bis zur Grossstadt – es haben alle Sorgen.»

Derlei Fragen sind noch Gedankenspiele. Derweil hat das grosse Ladensterben die Schweiz längst verändert. Unter Dörfern mit weniger als 1500 Einwohnern finden sich bereits viele, die vor Ort gar keinen Laden mehr haben. Von solchen Fakten berichtet Paul Hasler, der als Experte im «Netzwerk Altstadt» kleine und mittelgrosse Städte berät. «In solchen Dörfern fährt man mit dem Auto in die nächste Stadt oder deckt sich online ein. Der Detailhandel vor Ort wurde aufgegeben.»

In grösseren Städten drohen die Zentren zu Kulissen zu verkommen. Das Publikum geniesst die Altbauten, gibt aber nicht genug Geld aus für eine echte Vielfalt an Läden. Bäckereien oder Kaffees gehen ein. Kleiderläden werden ersetzt durch Architekturbüros, Buchhandlungen durch Versicherungen. Löcher in den Einkaufskulissen vertreiben anderen Läden die Gäste. Innenstädte könnten an Bedeutung verlieren als Orte der Begegnung. Es gebe Gegenmittel, sagt Hasler, die Städte müssten etwa auf die Zentren konzentrieren, was an Läden übrig bleibe. «Alle sind betroffen, vom Dorf bis zur Grossstadt – es haben alle Sorgen.»

Wenn Verkäufer mit uns ehrlich wären...

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

57
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

31
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

8
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

57
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

31
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

8
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

164
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
164Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lucida Sans 22.10.2019 07:41
    Highlight Highlight „Das Onlinewachstum zählt sich vor allem für ausländische Anbieter aus.“ Nun, denn! Also sind wohl nicht nur die Leute, welche ab und zu in D einkaufen, die Bösen. Umsätze von rund 2,5 Milliarden verschwinden einfach so ins Ausland. Darunter mancher Steuerfranken.
  • Matto-mat 22.10.2019 00:09
    Highlight Highlight Die Finanzierung der überhöhten Mieten durch hohe Verkaufspreise der Endprodukte wird in der Schweiz nicht mehr gouttiert. Drum wird in den Ferien oder im Internet eingekauft. Wann werden die Konsumenten bemerken, dass sie mit dem Entgelt für ein Menü mehr Geld an den Hauseigentümer als an den Wirt bezahlen ? Wann wird endlich die Luft aus der Immobilienblase abgelassen? Es grüssen die frühen 90er Jahre.
  • Unsinkbar 2 21.10.2019 22:57
    Highlight Highlight Ich kaufe die Kleider immer in Italien in den Ferien, nicht weil es billiger ist, aber einfach gute Qualität ist und die halt einfach einen unschlagbar guten Stil haben!!🇮🇹🇮🇹🇮🇹
  • Frausowieso 21.10.2019 18:35
    Highlight Highlight Kann es vielleicht auch ein bisschen daran liegen, dass heute viele Frauen voll berufstätig sind? Da bleibt halt weniger Zeit zum lädelen. Meine Mutter und ihte Freundinnen treffen sich ein mal pro Woche zum shoppen. Mir fehlt dazu die Zeit. Abgesehen davon, dass ich es auch nicht gerne mache.
  • In vino veritas 21.10.2019 17:52
    Highlight Highlight Selber Schuld. In der Stadt kann ich nirgends mehr parkieren. Und nein, mit dem ÖV brauche ich drei mal so lange (1,5h). Dann geht es halt ins Shopping Center oder direkt online. Ausserdem finde ich kein passenden Schuh (zwar nur gr. 47, aber breit und mit einem sehr hohen Rist). Sie könnten es mir aber online bestellen... Es kommt hinzu, dass viel zu lange Fantasiepreise verlangt wurden. Diese "Boutiquen" welche von frustrierten Hausfrauen geführt werden gegen aber langsam aber sicher ein. Was bleibt sind die Luxusketten und die Billigketten. MIittelpreisige Mode lässt sich kaum noch finden.
    • karl_e 22.10.2019 12:48
      Highlight Highlight Um Schuhe zu kaufen brauchst du kein Auto. In den Cities findest du übrigens kaum noch Geschäfte, welche so unhandliche Dinge verkaufen, dass dafür ein Auto notwendig wäre. Und wenn, so wird das Ding, z.B. der TV, nach Hause geliefert.
    • In vino veritas 22.10.2019 15:25
      Highlight Highlight Nein brauche ich nicht. Aber ich habe besseres zu tun, als 1,5 (pro Weg!) im ÖV zu sitzen nur um die in den 90ern stehen gebliebenen Geschäfte einzukaufen. Ausserdem meinte ich das mit den Schuhen im Bezug auf die Verfügbarkeit von grossen und kleinen Grössen. Auch sind nicht immer alle Farben vorrätig. Aber gerade das ist (noch) ein Vorteil des stationären Handels. Da müsste man halt auch nicht stark nachgefragte Grössen/Farben vor Ort haben, ansonsten kaufen alle die kleine, grosse oder übergrössen Mode benötigen online ein. Schon jetzt liefern einige Online-Shops innert 2h!
  • Shaha 21.10.2019 17:31
    Highlight Highlight Sicher ist ein Teil des Modeumsatzes in den Online-Handel geflossen.

    Es wäre allerdings interessant zu erfahren, ob es auch noch andere Einfluss-Faktoren gibt: Wird heute vielleicht weniger pro Kleidungsstück ausgegeben (z.B. Billigketten)? Wird in Zeiten erhöhten Umweltbewusstseins bewusster/ gezielter/ weniger Mode gekauft und länger getragen?
  • karl_e 21.10.2019 16:57
    Highlight Highlight Besonders neckisch ist es, wenn man im halbleeren Warenhaus etwas kauft (wenn denn Verkaufspersonal disponibel ist) und dann gefühlte 100 Meter zur nächsten Kasse wandern darf, wo sich trotz des halbleeren Hauses eine Schlange bildet. Die Direktion beliebt beim Verkaufs- und Kassenpersonal zu sparen... Und dann beklagt man sich, dass die Kunden online gehen.
  • sherpa 21.10.2019 16:35
    Highlight Highlight jede Verkäufer oder jeder Verkäufer meint, sie oder er hätten das Ei des Kolumbus gefunden und eröffnen auf Gedeih und Verderben mal eine Modeboutique in der Hoffnung das grosse Geld machen zu können. All diese Hoffnungen gehen spätestens dann den Bach runter, wenn sie einsehen müssen, dass sie mit dieser "Idee" nicht alleine dastehen und hunderte andere auch von dieser Hoffnung träumen. Die Folgen sich Konkurs und Liquidation des Traumes, ein grosser Schuldenberg und man sich beim schreiben vonBewerbungen wiederfindet.
  • Adumdum 21.10.2019 15:20
    Highlight Highlight Wie viel % macht denn der Online Handel aus? Und wie viel der Einkauf im Ausland verglichen mit vor 10 Jahren? Zu so einem Artikel würde ich mir wesentlich mehr Statistiken wünschen.
  • Wianve 21.10.2019 14:18
    Highlight Highlight Früher war es ein Vergnügen, an der Bahnhofstrasse zu flanieren. Alle gemütlichen Restaurants und Cafés sind verschwunden. Billigläden mit Wegwerfware sind eingezogen. Laute Musik, kein Personal, uninteressierte Bedienung, unüberschaubare Masse aus Kunststoffen in vor allem kleinen Grössen. Absolut kein Vergnügen für mich.
    Wenn ich für passende Hosen zig Läden abklopfen muss, dann schaue ich im Internet. Dafür hat es Kissen und Parfümerie überall zu kaufen, die ich zuerst durchschreiten muss, bis ich dann irgendwann bei den Hosen lande.



  • Likos 21.10.2019 13:53
    Highlight Highlight Ich glaub das ist eher eine kulturelle Frage. Wir in der Schweiz arbeiten viel und sind nicht gross ein Volk des Müssiggangs. Warum also viel Zeit in Läden verbringen was in 10 Min online erledigt ist?
    Da sind die Nachbarländer schon lockerer drauf.
    Ich bin täglich 12h ausser Haus. Da geht man halt nicht mehr Kleider einkaufen und Kaffee trinken.
  • 45rpm 21.10.2019 13:47
    Highlight Highlight Subjektiv habe ich den Eindruck, dass es generell ein Überangebot an Restaurants, Cafés und Kleiderläden gibt.
    Und ich denke auch, dass der Service sich sehr wenig weiterentwickelt hat. Zum Teil habe ich das Gefühl, dass man als Kunde als ein lästiges Übel angesehen wird. Für mich ist es wichtig, sich auch wie ein König zu Benehmen und nicht etwa als Holligan aufzutreten. Aber wenn die Verkäufer eine Schlechtwetterlaune haben, dann kann man da wenig ausrichten. Und stimmt schlussendlich mit den Füssen ab.
  • Bongalicius 21.10.2019 13:13
    Highlight Highlight Als Kunde wirst du in der Schweiz einfach dreist gemolken.
    Letztens habe ich in einer Kette für Sportartikel die Verkäuferin damit konfrontiert warum das selbe Produkt in diversen Onlineshops nur 1/3 kostet vom Ladenpreis. Die gute Frau und Ihre Vorgesetzte waren baff und kamen nicht mal mit dem Vorschlag eines Rabatts.
    • mutorintemporibus 21.10.2019 13:53
      Highlight Highlight Uns was macht der "melkende" Laden, wenn sein Einstandspreis höher ist als dein Kaufpreis online... Den Preis der Verödung und schleichenden Verslummung der Innenstädt bezahlen allen Anwohnenden.
    • Ritiker K. 21.10.2019 14:47
      Highlight Highlight Ist das Realsatire?

      Eine Ladenfläche ist gemietet, Personal für eine Beratung ist da, die Ware in mehrfacher Ausführung liegt auf und kann vom Kunden / Kundin anprobiert werden.

      Die Frage: Wieso ist das Produkt 1/3 teurer als in einem Webshop?
    • benn 21.10.2019 16:35
      Highlight Highlight Sorry, aber das rechfertigt in keiner Weise die Differenz zu online oder Ausland. z. B. Deutschland 11% tiefere MwSt, 15% tiefere Arbeitszeit, mehr Ferien, Elternzeit, etc. eine preisdifferenz höher als l 10% ist nichts anderes als simple Kaufkraftabschöpfung. Online versus Laden ist simple Marktentwicklung dafür braucht Content Manager, Entwickler und IT Betreiber. Höhere Einstandspreise als Verkaufspreise im Ausland liegt an der Politik und ihren Interessenvertretungen, welche Parallelimporte verhindern resp. nicht ermöglichen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sa5 21.10.2019 13:10
    Highlight Highlight Das traditionelle Wissen über Textilien ist verloren gegangen.
    Herstellung, Anschaffung, Pflege, Reparatur, Umändern, Aufbewahren, davon haben Menschen wenig Ahnung. Handarbeit und praktische Fächer wurden weil nicht wichtig in 90er aus dem Lehrplan gestrichen. Heute sieht die Folgen: Menschen die keine Ahnung haben werden zu einem dysfunktionalen Kaufverhalten gezwungen. Am Ende bleibt ausgeplündert und zerstörter Planet zurück.
    • Medizinerli 21.10.2019 15:24
      Highlight Highlight Ich gebe Dir mit fast allem Recht, aber Handarbeit, Werken und Kochen ist auch heute noch Teil des Lehrplanes (zumindest in meinem Kanton) :)
    • sa5 21.10.2019 16:09
      Highlight Highlight In ZH wurden die Stunden arg reduziert. Ich kenne eine Handziglehrerin der wurde aus dem Grund gekündigt.
      Schnörpfen und Kochen würde man MINT zu liebe gerne ganz abschaffen. ITler und Techniker braucht das Land. Ob die sich etwas zu Essen machen können ist egal. Flüssignahrung ist eh besser, da hat man noch mehr Zeit um produktiv zu sein.
  • L.G. 21.10.2019 12:39
    Highlight Highlight Das passiert wenn die lebenskosten ständig steigen und aber Löhne sich nicht mit an passen.
    Abgesehen davon haben die Leute die Schnauze voll immer nur als melkkuh benutzt zu werden, hier sind die Kleider alles viel teurer als im Ausland, da sind die Detailhändler selber schuld!
    Ich persönlich kaufe eher klassische und hochwertige kleider, ich habe jacken und Kleider die über 5 Jahre alt sind aber nie aus der Mode kommen und vorallem im tip top in Zustand.
    • Sam Regarde 21.10.2019 22:22
      Highlight Highlight Ueber 5 Jahre ? Dann komm einmal bei mir vorbei - da sind 5 Jahre im Kleiderkasten gleichbedeutend wie eine Sternschnuppe....
  • Oigen 21.10.2019 11:38
    Highlight Highlight Ich finde es schon ein wenig heuchlerisch von vielen hier.
    Die pösen läden die uns abzocken wollen.

    Aber kaum einer denkt über preise und herstellung in sklavenfabriken oder kinderlagern nach.
    verlangt nach fairtrade/made artikeln.

    hauptsache billig muss es sein.
    Das finde ich genauso schlimm, klar wollen die läden so viel wie möglich aus den konsumenten rausholen.
    aber der konsument ist GENAU GLEICH
    • L.G. 21.10.2019 13:44
      Highlight Highlight Nein. Es geht um Fairness!
      Wir zahlen in der Schweiz deutlich mehr als andere, zur gleichen Produkten und Qualität.
      Billig muss es nicht sein, alles hat seinen Preis. Aber zu mindestens möchte ICH fair behandelt werden und nicht nur ausgenützt!

    • Tekk 21.10.2019 14:12
      Highlight Highlight Vor allem aber "grüne" Kleidung mit Fokus auf die Bezahlung der Arbeiter, ist ausser vieleicht in den Grosstädten nur Online erhältlich.
    • Stichelei 21.10.2019 14:12
      Highlight Highlight @oigen: Du willst wohl nicht sagen, die Schweizer Detailhändler geben die gegenüber dem benachbarten Ausland massiv überhöhten Preise für die gleichen Produkte an die ArbeiterInnen in der Herstellerfirma weiter?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Darkside 21.10.2019 11:35
    Highlight Highlight Was ist mit den Wuchermieten in den Innenstädten? Die Gier der Vermieter ist ja mittlerweile grenzenlos. Kürzliches Beispiel Manor Zürich. Wenn sich die Grossen das nicht mehr leisten können, fällt es den kleinen Cafés und lokalen Modeläden etc. bestimmt nicht leichter.
    • TheRealSnakePlissken 22.10.2019 14:23
      Highlight Highlight Kann mir gut vorstellen, dass der Vermieter Swiss Life gewaltig auf die Nase fliegen und noch seinem alten Mieter Manor nachweinen wird.
  • Hosesack 21.10.2019 10:58
    Highlight Highlight Ich denke da spielen verschiedene Faktoren zusammen.
    Grundsätzlich würde ich sagen, die Kunden wurden durch die Digitalisierung emanzipiert, aber häufig ist das stationäre Einkaufserlebniss noch wie 1994.

    Wenn ich stationär einkaufe, dann im Fachgeschäft. Ich möchte einen Mehrwert, sei es durch Fachkompetenz oder die Möglichkeit vor Ort zu vergleichen oder einfach etwas anprobieren/fühlen zu können.

    Wenn das nicht geboten wird, dann kaufe ich in der Regel ein.









    Play Icon
    • Tekk 21.10.2019 14:18
      Highlight Highlight Also in meinen Augen ist eben genau diese "fachliche Kompetenz" im stationären Detailhandel praktisch inexistent. Da ist einem mehr geholfen wenn man die Rezessionen auf Amazon liesst. Hätte da einige bsp.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 21.10.2019 15:14
      Highlight Highlight Und an diesem Mehrwert scheitert es. Die Läden haben nur noch ein Standardsortiment und das was ich haben möchte, ist meistens nicht vorhanden. Ich habe nur Zeit verloren die ich besser hätte nutzen können. Beim nächsten mal schaue ich mich gleich Online um und bestelle es dort.
    • Hosesack 21.10.2019 16:16
      Highlight Highlight Seit ich meine Hosen im VMC kaufe, habe ich nur noch Lieblings-Jeans. Whiskey kaufe ich beim Nachbarn im Dörfli, wo ich die Flasche vorher degustieren darf.
      Es gibt sie eben schon noch, die Detailhändler mit Mehrwert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 21.10.2019 10:52
    Highlight Highlight Es hat verschiedene Einflüsse. Seit vielen Jahren bleibt vom Reallohn immer weniger. Die Konsumkräftigen wären die Jungen, die haben aber weniger Geld. Zusätzlich gibt es verschiedene Stile die die Menschen wünschen. Viele dieser Läden wie Vögele sind einfach altbacken und langweilig. Dann wollen die Leute immer mehr Nachhaltige Kleider oder Second Hand.
  • DerRaucher 21.10.2019 10:28
    Highlight Highlight Für mich ist der Fall klar. Schweizer Preise sind in vielen Bereichen nicht mehr tragbar. Seit Jahrzehnten dachte die ganze Welt und auch die Schweizer selbst, man kann die Kundschaft melken bis zum geht nicht mehr. Zeiten haben sich geändert. Man hat nun ein breiteres Angebot im Internet, und erst noch zu günstigen Preisen. Auch hat es die Schweiz verpasst das zu bringen, was gewollt wird. Nehmen wir nur mal Primark. In Deutschland beliebt wie sau, aber hier kein einziger im ganzen Land. Gäbe noch so viele Beispiele
    • Hierundjetzt 21.10.2019 12:00
      Highlight Highlight Wunderbar verquerte Logik.

      Dein Arbeitgeber verkauf also sein Sortiment zu überhörten Preisen, damit er Dir einen (im Vergleich) komplett überhöhten Lohn zahlt und der Raucher findet dann Primark voll günstig.

      Alte, für Deutsche Löhne ist Primark nicht günstig.

      Und: ICH zahle Dir via überhöhten Preisen Deinen überhöhten Lohn. Oder willst für 900€ arbeiten?

      Eben
    • Krise 21.10.2019 12:06
      Highlight Highlight Zum Glück gibt's hier keinen Primark. Die sind noch schlimmer als H&M und Co.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 21.10.2019 15:16
      Highlight Highlight Decathlon ist nun hier. Einerseits finde ich das super! Das ist genau mein Laden. Leider sind die Preise teilweise unverschämt teurer wie im Ausland. Nicht bei allen Produkten gleich und natürlich ist das bis zu einem Teil verständlich. Aber wenn der Aufschlag 33% ausmacht, dann verstehe ich das nicht mehr.
  • Antinatalist 21.10.2019 09:46
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Krise 21.10.2019 09:40
    Highlight Highlight Nicht nur da. Exlibris hat in meinem Kanton keine einzige Filiale mehr, und online kann ich nicht einkaufen wegen schlechter Bonität ...
    • ursus3000 21.10.2019 09:59
      Highlight Highlight Einkaufen ohne zu bezahlen ?
    • Krise 21.10.2019 12:04
      Highlight Highlight Wieso ohne bezahlen? Nur weil ich in meinem Betreibungsauszug alte Schulden drin hab heisst das doch nicht dass ich nicht bezahlen will oder kann. Oder war das ein Vorschlag?
    • Krise 21.10.2019 12:37
      Highlight Highlight Wieso ohne bezahlen? Bloss weil ich alte Schulden in meinem Betreibungsauszug hab heisst das nicht dass ich mir kein Buch für 15.- leisten kann. 🙄
    Weitere Antworten anzeigen
  • Allion88 21.10.2019 09:19
    Highlight Highlight Die städte wollten die autos vertreiben umd staunen, dass deren fahrer auch fern bleiben??? Solch kurzsichtige politik werden wird jezt vermehrt geniessen dürfen
  • Allion88 21.10.2019 09:17
    Highlight Highlight Das wird bestimmt noch viel schlimmer. Früher war ich sehr oft am sstag in luzern oder zürich. Heute wenns hoch kommt noch 1x im jahr. Die grün-rote stadt regierung hat dank parkplatz- und verkehrspolitik so ziemlich jegliche freude genommen. Statt 20 franken parkgebühr, absichtlich generierter stau kaufe ich nur noch online
    • DemonCore 21.10.2019 10:33
      Highlight Highlight Tja, der öffentliche Raum gehört eben nicht nur denjenigen die für ihre Freizeit immer 3000 kg Stahl, Alu und Plastik mitnehmen.
    • Zaytoun 21.10.2019 10:41
      Highlight Highlight Hey Allion, das ist tatsächlich nur schlimm für dich und solche, die mit ihrem Karren in die Stadt hereinfahren möchten. An den Stadträndern hat es doch Shoppingmalls, die sind doch perfekt für Autos? Wir Innenstädter sind um jedes Auto froh, das fernbleibt.
    • Allion88 21.10.2019 12:09
      Highlight Highlight Zaytoun: wieso schlimm für mich? Ich jammere nicht, dass der detailhandel weg fällt. Ich sage nur, wieso ich und tausende mit mir nicht mehr in die städte gehen und einkaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kaffee 21.10.2019 09:13
    Highlight Highlight Pkz beweist, dass es auch anders geht.
    • Thorium 21.10.2019 14:05
      Highlight Highlight PKZ am Löwenplatz ist weg. Was genau wolltest du jetzt damit sagen?
    • kaffee 21.10.2019 18:29
      Highlight Highlight https://m.tagesanzeiger.ch/articles/18409308
    • kaffee 21.10.2019 18:31
      Highlight Highlight PKZ wächst als einzige traditionelle Modekette, Dank Service und Innovation.
  • Internetz 21.10.2019 08:56
    Highlight Highlight Macht mal schöne Showrooms wo die Kleider präsentiert werden. Eine Bar für die wartenden mit - Shopper.. Wenn ich in der Schweiz einkaufen gehe,fühle ich mich gefangen in den 80,90ern. Schmeisst mal die alten Dinosaurier aus Ihren Positionen ! Nur schon die Social Media Channels.. Da wird einem ja schlecht.. Ich frage einen Kumpel der bei so einer grossen Firma angestellt ist,er meint er dürfe sich fast nicht einbringen,sondern kopiere lediglich bestehendes Material...
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 21.10.2019 08:55
    Highlight Highlight Decathlon und Dosenbach haben tatsächlich vernünftigere Preise. Im Allgemeinen wird man in der Schweiz einfach nur abgezockt. Der Clevere kauft in den Ferien seine Kleider oder im grenznahen Ausland.
    • Maragia 21.10.2019 10:21
      Highlight Highlight Ich finde Decathlon aber meistens Ramschware. Und die wenigen Markenkleider sind dort nicht günstiger...
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 21.10.2019 15:20
      Highlight Highlight @Maragia: DU hast das System Decathlon nicht verstanden. Es gibt da verschiedene Stufen der Qualität. Simond bei den Alpinartikel ist 1a Qualität. Hat aber auch seinen Preis. Die Firma wurde von Decathlon aufgekauft... Leider ist Decathlon zum Teil ziemlich viel teurer bei uns wie im Ausland. Da muss man gut vergleichen und schauen.
  • Maragia 21.10.2019 08:43
    Highlight Highlight Was ich auch erlebe ist das Sterben der ganzen Kaffess/Restaurants in ländlichen kleinen Dörfer/Städten. Ich sehr viel mit dem Velo unterwegs, und erlebe das immer häufiger, dass diese zu machen oder noch von älterem Personal betrieben werden (und somit in den nächsten Jahren schliessen). Wer möchte heute noch auf dem Land ein kleines Resti übernehmen? Gibt es dazu auch eine Statistik @Watson?
    • DemonCore 21.10.2019 10:37
      Highlight Highlight Ein Kollege von mir hat kürzlich einen Betrieb übernommen. Die Lage ist gut, aber das Design/Interieur könnte eine Auffrischung vertragen. Das ist mit der gegenwärtigen Zahlungsbereitschaft der Kunden nicht zu finanzieren. Bei Anlässen muss er um jeden Franken feilschen. Restaurants verdienen viel mit Getränken. Wenn Parteien und Vereine bei ihren Sitzungen nur Wasser offerieren schaut halt nicht viel raus.
      Deutschsprachiges Personal ist schwer zu finden und kaum bezahlbar.
    • Chiubi 21.10.2019 12:13
      Highlight Highlight Ich habe nie verstanden wieso es überhaupt Kaffees in der deutschen Schweiz gibt.
      4-5 Fr für ein Espresso der so wässerig ist, dass er nicht trinkbar ist.
      Im Tessin laufen die Bars güt. Kaffee gut und kostet weniger als 2.50.
      Seit ich in Bern lebe trinke ich nur noch Nespresso Kompatible Kapseln. Der Rest ist untrinkbar.
    • karl_e 22.10.2019 12:40
      Highlight Highlight Chiubi, versuchs doch mal mit den altbewährten Espresso-Pfännli von Bialetti. Das ist um Welten ökologischer und ökonomischer, und erst noch besser.
  • weisse Giraffe 21.10.2019 08:38
    Highlight Highlight Ich habe eine Schuhgrösse, bei der es in normalen Schuhläden meistens genau 2 kleine Regalbretter mit Schuhen von vor-vorletzter Saison gibt. Bis es Onlineshops gab, machte ich die Schuhhersteller verantwortlich, dass die meine Grösse nicht anbieten.

    Dann sah ich online, dass die meisten Marken meine Grösse schon herstellen, die Schuhläden führen sie nur nicht im Sortiment.

    Ich glaube, die Füsse der Leute wurden generell eher grösser, das Sortiment in den Läden blieb genau gleich.

    Seither kaufe ich Schuhe nur noch online.
    • dieBied 21.10.2019 12:14
      Highlight Highlight Bei mir dasselbe bei BHs...
    • ZEWA Wisch und Weg 21.10.2019 14:14
      Highlight Highlight bei mir auch... schuhe und bhs...
    • Medizinerli 21.10.2019 15:31
      Highlight Highlight Tja, viele grosse und bekannte Läden können nicht einmal Schuhe in z.B. Grösse 50 Männer oder Grösse 42 Frauen (noch nicht sooo exotisch) anbieten oder bestellen. Beim grossen online Moderiesen mit Z findest Du x Paare, ohne von Laden zu Laden zu fahren... (ist ja dann auch irgendwie Umweltschonender, nicht?)
  • demian 21.10.2019 08:35
    Highlight Highlight Zu diesem Thema gab es letzte Woche eine interessante Diskussion bei Markus Lanz, mit dem Ansatz für den Onlinehandel die Mehrwertsteuer massiv anzuheben um gleich lange Spiesse gegenüber dem Detailhandel zu schaffen.
    Durch den Onlinehandel der Grosskonzerne fehlen dem Staat auch Steuereinnahmen, was uns allen schadet.
    • DemonCore 21.10.2019 10:39
      Highlight Highlight Ich sehe nicht, weshalb ein Verkaufskanal gegenüber einem anderen steuerlich bevorteilt werden sollte.
    • Allion88 21.10.2019 12:11
      Highlight Highlight Das geht in richtung planwirtschaft.
      Verkaufskanäle verändern sich. Das war schon immer so und ist nichts schlimmes
    • Göönk 21.10.2019 13:23
      Highlight Highlight Und was passiert, wenn man etwas online bestellt und im Laden abholt? Oder im Laden bestellt und das dann nach Hause geliefert wird? Irgendwie nicht ganz durchdacht...
  • soulcalibur 21.10.2019 08:30
    Highlight Highlight Das Online-Shopping macht mich fertig, ich click mich durch dutzende Angebote (ich hasse es, meine Zeit so zu verbringen), wenn es endlich was hat, gibts die Grösse nicht. Oder es bestehen Lieferfristen. Oder nicht Zalando liefert (ich weiss, gibt auch andere Shops) sondern irgend ein Unterhändler. Wenn dann was ist, verweist Zalando auf den Unterhändler, dieser auf Zalando, ein Rösslispiel der mühsamen Art. Die Läden wiederum sind gruslig, überall die gleiche Ware, hypermotivierte Verkäufer, die hinter einem herschleichen "Kann ich helfen, suchen Sie etwas....?". Es ist zum verzweifeln...;-)
    Play Icon
    • Hamudi Dudi 21.10.2019 11:19
      Highlight Highlight Wie kommst Du darauf, dass in den Läden überall das gleiche angeboten wird? Wenn ich in H&M, Metro, PKZ und C&A gehe, habe ich überall ein anderes Sortiment. Klar, ein schwarzes T-Shirt ist immer ein schwarzes T-Shirt. Aber grundsätzlich haben die Läden unterschiedliche Angebote. Und es gibt ja noch die kleinen Läden. In Basel z.B. den 4 Elements oder Doodah.
  • x4253 21.10.2019 08:21
    Highlight Highlight Mal ehrlich, der Retailsektor in der Schweiz ist grösstenteils in den 90ern stecken geblieben. Damals konnte man vielleicht noch billigen Schrott zu überteuerten Preisen verkaufen. 2019 können selbst Digital-Analphabeten Preise im Internet vergleichen.
    Ebenfalls kenn ich schönere Freizeitbeschäftigungen als nach Feierabend oder Samstags durch die Läden zu schleichen.

  • Myk38 21.10.2019 08:14
    Highlight Highlight Kurz zusammengefasst:
    Es fehlen Parkplätze, wenn vorhanden dann mind 2.-/h. Dann die Öffnüngszeiten, hallo Luzern, Samstag bis 16:00, euer ernst? Dann die Auswahl minus 50% und zuletzt Preise 100% höher als im Ausland oder Online.
    Verarscht werden wir schon so genug (ÖV ,Krankenkasse, Verkehr etc.) Da tun wir uns den Einkauf nicht auch noch an.
    • DemonCore 21.10.2019 10:41
      Highlight Highlight Ist es ein Menschenrecht geworden, überall mit 3000 kg Alu, Plastik und Stahl hinzufahren? Mit Benzin aus einem islamischen Wächterstaat? Man kann den öffentlichen Raum auch anders nutzen, als ihn zu asphaltieren und mit Autos vollzustellen.
    • Oigen 21.10.2019 11:35
      Highlight Highlight dann bleib zu Hause dann kostets dich (öv, verkehr, shoppen, und wer weiss was sonst noch)
      nichts
    • Allion88 21.10.2019 12:14
      Highlight Highlight Demoncore: 1. Gibts vielleicht eine handvoll autos, die 3000kg sind. 2. Kann ich auch mit meinem auto, das ohne islam-benzin läuft nicht besser in die stadt.

      Kann man, aber dann nicht jammern, wenn sämtliche läden, bars und restaurants aus den städten verschwinden
  • Be2 21.10.2019 08:13
    Highlight Highlight Nun als Konsequenz einer übersetzten Preispolitik im Detailhandel, sind viele Einwohner (gerade im Mittelstand) in der Schweiz gezwungen Alternativen zu prüfen - Online Handel, das Einkaufen im nahen Ausland. Dumm nur, dass so mehr Arbeitsplätze lokal vernichtet werden.
  • Füürtüfäli 21.10.2019 08:03
    Highlight Highlight Erst neulich habe ich 2 Kinderbücher im ExLibris gesucht ( nur Online verfügbar).
    Gut schaust noch bei Weltbild und Orell Füssli vorbei dort kosten beide Bücher einfach ca. 20.- mehr !?! Ja was mach ich den... Logisch ich bestelle Online direkt bei ExLibris und bekomme es Gratis nach Hause geliefert.

    Das andere Problem sind sicher auch die fehlenden Parkplätze. Wenn ich von meinem Kaff in die Stadt will, mit ÖV, mache ich eine Weltreise. Und wenn die Läden meine Artikel bestellen müssen, kann ich das ebenso gut gleich selbst erledigen.

    Von den Ladenmietpreise fange ich erst gar nicht an..


  • sa5 21.10.2019 08:02
    Highlight Highlight Die Digital Immigrant haben den Wandel verschlafen. Als die heutigen ü50 noch ü30 waren, war der Wandel absehbar und es hätte gehandelt werden müssen. Stattdessen wurde getan als ob es so weiter ging wie zuvor. Erst nach dem Web2.0 an Fahrt aufnahm wurde versucht noch auf den Zug aufzuspringen. Da war es aber zu spät. Die heute den Ton angeben, waren 10 Jahre vorher am Start.
    Ironischer Weise wiederholt sich die Geschichte. In den 1980er verdrängten die Modeketten den Detaihandel an Stadtrand. Und heute sind die "Killer" fällig.
    Jetzt hat der Markt entschieden: Lieber ONLINE statt STADTRAND.
  • Smeyers 21.10.2019 07:54
    Highlight Highlight Zalando &Co sind nur ein Teil des Problems. Kleider werden/ wurden auch höher besteuert als im Ausland. Man tat so wie wenn die Spitzenweberei aus St. Gallen noch staatlichen Schutz braucht. Der Staat hat sich dabei fröhlich die Taschen gefüllt.
    • COLD AS ICE 21.10.2019 11:35
      Highlight Highlight unsere klimakinder sollten aufhören auf zalando und co zu shoppen. erstens kommen viele klieder aus länder mit enorm hohen co2 ausstoss und die ware wird mit containerschiffen transportiert. deren co2 ausstoss ist pervers. dann wird die ware per lkw ins lager in DE gefahren. von da aus kommt die ware dann über umwege in die schweiz. durch den kostenlosen rückversand wird die ware nochmals mit lkw oder auto herumgefahren. der co2 beitrag wird so extrem. aber ja, darauf wollen sie nicht verzichten.
    • ZEWA Wisch und Weg 21.10.2019 14:19
      Highlight Highlight bei vögele wurden die kleider auch nicht in der schweiz produziert...
      blackout war ein billigst laden... von wo kommen denn deine kleider?
  • Phrosch 21.10.2019 07:49
    Highlight Highlight Die Kleiderläden haben es verpasst, einen guten Kundendienst aufzubauen. Wenn ein Grösse nicht vorhanden ist, können Sie nachschauen, ob eine andere Filiale das Gewünschte hätte. In England wurde mir schon von Jahren das Teil bestellt und war am nächsten Tag im Geschäft zur Anpprobe und zum Kauf bereit.

    Und dann gibt es noch die Hausbesitzer, die den Gewinn aus Mieten optimieren müssen, so dass Läden nicht mehr rentieren können. Marktgerechte Mieten nennt sich das dann.
    • Xonic 21.10.2019 09:02
      Highlight Highlight „Jaaa das chömmer scho für Sie bstelle aber denn münd sis au chaufe.“

      Schuhgrösse 46, seit da bestelle ich auf Zalando oder gehe zu kundenfreundlicheren Geschäften für Businessschuhe.
  • El Vals del Obrero 21.10.2019 07:48
    Highlight Highlight Bei Mode kann ich nicht mitsprechen.

    Aber bei anderen Dingen erlebe ich es auch als Teufelkreislauf:

    Man will extra etwas im Laden kaufen und nicht online bestellen (auch wegen zu wenig Geduld). Wenn es aber nicht ein absoluter 0815-Artikel ist: "Haben wir leider nicht, können wir aber gerne für Sie bestellen" (Danke, dass kann ich auch selber) oder es gibt nur irgendwelche Zwangs-Sets mit etwas, das man nicht braucht oder nur Riesenverpackungen.

    Also bestellt man dann halt doch online. Und sorgt damit wiederum für weniger Auswahl in den Läden. Weswegen dann noch mehr online bestellt wird.
  • yey 21.10.2019 07:41
    Highlight Highlight In unserer kleinen Stadt gibt es (immer noch) sooo viele Kleiderläden... Aber eigentlich verkaufen sie alle genau das gleiche Zeug. Die Qualität ist oft unterirdisch - der Pulli oder die Jeans nach einem Jahr kaputt.
    Aus diesem Grund kaufe ich, wann immer ich kann, in einem guten Laden einer grossen Stadt ein.
    Ich denke, die Zeit in der man jeden Schrott als Mode verkaufen - und damit auch noch reich werden konnte ist vorbei.
    • Krise 21.10.2019 09:42
      Highlight Highlight Ich habe mir neulich drei paar Jeans gekauft, für je 50.- bei C&A ... Nach drei Wochen war die erste bei den Schenkeln kaputt geribscht. Seither kaufe ich da auhc nicht mehr ein, habe aber keine wirklichen Alternativen, weil ausser H&M, Chicoree und Co keine Läden mehr existieren ...
  • Whaaaat?_Son 21.10.2019 07:27
    Highlight Highlight Für mich hängt das klar mit den Öffnungszeiten zusammen. Hätten die Läden Öffnungszeiten wie in Ausland, wäre der Umsatz auch grösser. So wie es jetzt ist, habe ich schlicht keine Zeit shoppen zu gehen. Und am Samstag wenn alles vollgestopft ist, gehe ich eifach nicht. Deshalb online shopping.
    • Hamudi Dudi 21.10.2019 08:06
      Highlight Highlight Hmm komisch. Überall heisst es immer wieder, dass die Innenstädte aussterben und kein Mensch in die Stadt geht und jetzt soll die Stadt am Samstag zu vollgestopft sein?
    • Whaaaat?_Son 21.10.2019 14:04
      Highlight Highlight Wenn eine Stadt 4 Tage im Monat vollgestopft ist, ist sie immer noch ausgestorben an 26 Tagen. Oder 48 Tage im Jahr vollgestopft und 317 Tagen leer... Sehen Sie was ich meine?
  • Kiro Striked 21.10.2019 07:21
    Highlight Highlight Deutschland Laden: 12€ Fürs Produkt
    Online Amazon: 9.99€ Fürs Produkt +2.50 fürs abholen an der Packstation.
    Schweiz Laden: 39.95 Fr.
    Online Schweiz: 29.95 Fr.
    Habe ich jetzt schon sehr häufig miterlebt.

    Beim Einbruch des Euros haben viele Leute in der Schweiz angefangen Online im Ausland einzukaufen. Es ist meist eine Ersparnis von zwischen 20-70%.

    Ich versteh die Leute. Warum in der Schweiz ne Hose für 90.- kaufen. Wenn die identische Hose in DE 20€ kostet, und in IT sogar nur 15€?

    Die Kaufkraft ist in der Schweiz viel zu hoch angesetzt.
    • Normi 21.10.2019 08:18
      Highlight Highlight Ich habe Mal einen Test gemacht mit einem Kapuzenpulli:

      CH: 30.-

      Online: 10.- (mit Lieferung)
    • Vecchia 21.10.2019 08:21
      Highlight Highlight Für sich selbst den CHer Lohn einfordern, dann aber dort einkaufen, wo die Löhne weit niedriger sind`... ?
    • Mattse73 21.10.2019 09:49
      Highlight Highlight Warum? Weil unsere Gehälter auch Teil des Wirtschaftskreislauf Schweiz sind... Aber ich gebe dir recht, die Kaufkraft ist viel zu hoch angesetzt resp. z.B. international tätige Modelabels haben das Gefühl der Schweizer zahlt eh alles...
      12 Euro für ein Produkt und bei uns 30... wahrscheinlich haben darum bei uns viele Leute einen Job und nicht 3 wie eben in Deutschland immer öfter üblich... ein gesunder Mittelweg wärs, aber im Kapitalismus wirds das nie geben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chantitanti 21.10.2019 07:13
    Highlight Highlight Wie wärs wenn die Preise für Bekleidung in der Schweiz endlich an die EU angepasst werden? Dann würde ich auch wieder eher im Laden in der Stadt einkaufen... Die Politik könnte etwas machen dagegen aber das Thema scheint zu wenig Prestigeträchtig zu sein
    • Grohenloh 21.10.2019 08:56
      Highlight Highlight Dann müssten die Löhne auch an die EU angepasst werden...

      Schaut mal in Eurer Branche. Wird das Produkt zu Europreisen verkauft, werdet Ihr Eurolöhne erhalten.
    • ursus3000 21.10.2019 09:02
      Highlight Highlight und die Löhne auch ? Und die Mieten auch? Und du willst auch nur die Hälfte verdienen ? Fragen über Fragen
    • Chantitanti 21.10.2019 18:53
      Highlight Highlight Die (Gewinn) - Marge für Kleider ist teilweise überrissen hoch. Vergleich Lebensmittel ca. 20%, Kleider bis 60%. Dazu kommt der Abschreiber
      (nicht verkaufte Ware zu Saison Ende) sowie teure Flächenmiete und Zahlungen von Modefirmen nur damit ihr Produkt im Laden ausgestellt wird (dieses Geld wird dem Kunden nicht weitergegeben). Dort muss man absetzen und nicht bei den Löhnen
  • Bosshard Matthias 21.10.2019 07:10
    Highlight Highlight Ich arbeite für den Import/Export und sehe den wirklichen Warenwert und was die Importeure bezahlen. Vieles ist einfach nur Masslos teurer. Bei 30-40% könnte man ja noch vom Löhnen reden Fakt ist aber bei vielem 100%-600% locker. In Zeiten des Internets sind die Leute schlauer geworden diese Abzockerei die man seit Jahrzehnten betreiben konnte sollten aufhören ansonsten wird das Gewerbe dafür teuer bezahlen. Wer diese Preise übrigens bezahlt unterstützt diese Sauerei
    • Grohenloh 21.10.2019 08:58
      Highlight Highlight Das stimmt natürlich bis zu einem bestimmten Grad. Die Leute in der CH waren lange bereit, Phantasiepreise zu bezahlen. Aber die Löhne sind doppelt. Das heisst, die Preise müssen auch doppelt sein.
    • Göönk 21.10.2019 13:30
      Highlight Highlight Die Löhne sind doppelt, die Kaufkraft in der Schweiz unterscheidet sich aber nur minim von der Kaufkraft z.B. in DE. Wer den Schweizer Markt erobern will, muss nur einfach mal faire Preise anbieten IN DER SCHWEIZ und nicht aus dem Ausland. Ich warte!
  • Dark Circle 21.10.2019 07:09
    Highlight Highlight Das Problem sehe ich auch darin, dass man in den meisten Mode-Filialen schlicht keinen Mehrwert im Vergleich zum Onlineshop hat. Und genau das wird meiner Meinung nach die wichtigste Frage für das Überleben vieler physischen Verkaufsstellen sein. Der stationäre Handel wird nicht verschwinden. Aber jede (neue) Filiale muss sich fragen "wie schaffen wir einen Mehrwert für die Kunden im Vergleich zu (ausländischen) Onlineshops? Ich denke die Zukunft liegt hier definitiv bei der Customer Experience und dem "Erlebnis" während des Einkaufs. Bin gespannt! Wir haben ja viele kluge Köpfe :)
    • Hillman 21.10.2019 07:56
      Highlight Highlight Meine Rede! Absolut perfekt auf den Punkt gebracht.
    • Grohenloh 21.10.2019 08:59
      Highlight Highlight Ja, richtig
    • TomC 21.10.2019 09:52
      Highlight Highlight Ein gutes Beispiel wie man das umgesetzt hat, findet man in Bern bei Loeb. So macht einkaufen Spass. Ein Besuch lohnt sich.
  • Ironiker 21.10.2019 07:06
    Highlight Highlight Das Problem ist vielschichtig.

    Es ist in vielen Städten nicht mehr so einfach, mit dem Auto einzukaufen. Zu wenige Parkplätze und zu hohe Gebühren - steht jetzt im Kontrast zu den Wahlen, aber wenn man sich so umhört ist das ein Punkt.

    Dann die Hochpreisinseln. Wenn ich eine Jeans kaufe, und Zuhause das Preisetikett löse und sehe, dass diese in Euro die Hälfte kostet, fühle ich mich verarscht. Natürlich haben wir höhere Löhne und mieten, aber auch tiefere Steuern und MwSt.. Der CH-Zuschlag muss erklärbar sein, dann wird er akzeptiert.

    Und schlussendlich ist extrem grosse Auswahl online.
    • El Vals del Obrero 21.10.2019 09:32
      Highlight Highlight Warum braucht man ein Auto um eine Jeans zu kaufen?
  • eysd 21.10.2019 07:00
    Highlight Highlight Mir kommen die Kleiderläden hier schon immer sehr gleich vor. Im Ausland gibt es mutigere und vielfältigere Sortimente. Dazu kommt der Preis. Wenn das Sortiment anders ist, ist die Ware nicht für untere Mittelklasse erschwinglich. Es stört mich aber bei online die Masse an Verpackungsmaterial.
    • Globidobi 21.10.2019 08:10
      Highlight Highlight Die Verpackung siehst du im Laden einfach nicht. Normalerweise sind dort alle Kleider auch in einem Plastik eingepackt.
    • eysd 21.10.2019 17:44
      Highlight Highlight Ich habe auch nicht gesagt,dass es gar keine Verpackung im Laden gibt sondern ich störe mich an der Masse. Verpackungen für ein Produkt plus Füllmaterial, plus gross Verpackung für alles zusammen . 🤔 insgesammt ist es bei online um ein Mehrfaches höher verschwendet
  • Selbst-Verantwortin 21.10.2019 06:59
    Highlight Highlight Nenn mir drei grössere Städte mit echten Fussgängerzonen. In der CH.
    • adam gretener 21.10.2019 07:49
      Highlight Highlight Winterthur, St. Gallen, Genf. Und jetzt?
    • AllknowingP 21.10.2019 07:54
      Highlight Highlight Bern, Luzern, Winterthur
    • rburri68 21.10.2019 08:02
      Highlight Highlight Bern (Spital/Marktgasse)
    Weitere Antworten anzeigen
  • adam gretener 21.10.2019 06:39
    Highlight Highlight Ich war letzte Woche in Winterthur in einem Gartenzubehör- und Pflanzenladen in der Altstadt. Ich wollte den lokalen Handel unterstützen, obwohl teuer. Die Verkäuferin gaubte es seie wichtiger, mit ihrer Kollegin in der Zentrale zu telefonieren als die Kunden zu bedienen. 3 Kunden liefen raus. Auf der Bank draussen bestellte ich dann das gleiche Zeugs online, war am nächsten Tag bei mir zuhause. Erst noch günstiger.

    Die können mich alle mal.
    • adam gretener 21.10.2019 08:25
      Highlight Highlight Ui, ui, sauber am Thema vorbei geschrieben. Aber es ging mir um den Besuch in Läden.
    • Xonic 21.10.2019 09:04
      Highlight Highlight Veg in the city? 😂
    • Fly Baby 21.10.2019 10:25
      Highlight Highlight Ich bin erstaunt, Adam. Von dir hätte ich das nicht erwartet. Warum bist du nicht in ein anderes Gartencenter gegangen? Und komm mir nicht damit, du hättest keine Zeit gehabt. Jeder ist halt ein bisschen Wutbürger auf seine Art.
      Jetzt kommen bei mir auch Zweifel auf, ob Adam Gretener wirklich dein echter Name ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • melvin. 21.10.2019 05:59
    Highlight Highlight Jeans Store in Zürich.

    Bei keinem Model war meine Grösse verfügbar. Fragte nach, ob man es im Laden bestellen könnte.
    Der Verkäufer erwiderte ja, aber ich müsse ein paar Wochen warten!
    Schneller ginge es, wenn ich direkt in Schweden beim Hersteller Online bestellen würde.
    Die Dinger waren in 2 Tagen (!) bei mir Zuhause. Ohne zusätzliche Kosten. Portofrei.

    Im Laden war ich nie mehr wieder.
    • bebby 21.10.2019 08:28
      Highlight Highlight Habe eine ähnliche Erfahrung in einem Schuhladen gemacht. Die Verkäuferin hat mich an Zalando verwiesen, dort sei das Angebot oft grösser. Was man der Verkäuferin hochhalten muss: sie war ehrlich und kundenorientiert.
    • who cares? 21.10.2019 12:27
      Highlight Highlight Manor, Zürich: Den Schuh, den ich gern hätte gibt es nicht mehr in meiner Grösse. Verkäuferin so, sorry, gibts halt nicht. Daraufhin bin ich gegangen und bevor ich mich ganz durch die Parfüms etc. gequetscht habe, hatte ich den Schuh online bereits lokalisiert und bestellt - bei Manor wohlgemerkt.
  • Linus Luchs 21.10.2019 05:35
    Highlight Highlight Was im Artikel leider nicht berücksichtigt wird: Wie haben sich die Löhne und die Kaufkraft in den letzten zehn Jahren für die Mittel- und Unterschicht entwickelt? Ich denke an die Ausgaben für die Krankenkasse und die Wohnungsmiete. Ist es nur die Bequemlichkeit, welche die Leute zum Online-Shopping treibt? Ich glaube nicht.
    • Testino Testeriio 21.10.2019 09:02
      Highlight Highlight Auch schon mal daran gedacht, dass einiges fast nix mehr kostet? Z.B. Essen?
    • Decke 21.10.2019 10:09
      Highlight Highlight Schön das du die Entwicklung der Ausgaben ansprichst. Diese sind erfasst und öffentlich. Hättest keine Daumen erhalten wenn die Menschen diese lesen würden. Zum Onlineshopping treibt? Sagt doch schon alles, es wird geshoppt, egal wo, also auf gut Deutsch wird Geld rausgehauen. Kann jeder denken was er will
    • Hayek1902 22.10.2019 01:34
      Highlight Highlight Hat sich erhöht, alles gucci

      https://tradingeconomics.com/switzerland/gdp-per-capita-ppp
  • Chnebeler 21.10.2019 05:34
    Highlight Highlight Das Hauptproblem der Kleiderläden ist wohl, die breite Masse an Kleidung stammt aus Dritteweltländern und dies ist im Bewusstsein der Konsumenten angelangt. Daher sind sie auch nicht bereit für Kinderarbeit einen Zuschlg Schweiz von Teils über 50% zu zahlen. Mich eingeschlossen. Da hilft auch, dass einige Ketten Europaweit Ettiketieren sprich der CH-Zuschlag wird deutlich sichtbar. Ein zweimal im Jahr wird beim Aufenthalt im grossen Kanton noch ein Stopp zum Kleiderkaufen eingelegt. Klar mit dieser Einstellung ändert sich nichts. Aber ich bin nicht bereit mein Geld für die Abzocke auszugeben.
    • Goon 21.10.2019 06:23
      Highlight Highlight Kinderarbeit ohne Schweiz-Zuschlag ist wieder ok laut deiner Aussage? Ich denke das sagst du dir nur um dir nicht selber eingestehen musst auch nach Geiz ist Geil einzukaufen.....
    • reactor 21.10.2019 06:42
      Highlight Highlight Dass das mit der Kindearbeit im Konsumentinnenbewusstsein soll, das ist eine Wunschvorstellung von ihnen. Ich behaupte, die breite Masse geht beim Einkaufen blind über Leichen. Der Versandschrott wird sicher nicht menschenfreundlicher und ökologisch nachhaltiger produziert. Aber klar, die Dinge lassen sich auch schönreden.
    • maylander 21.10.2019 13:33
      Highlight Highlight Der Aufschlag Drittweltland Schweiz ist nicht nur 50%. der Einkaufspreis vor Ort ist lächerlich gering und die Logistik ist schon teurer als der Einkaufspreis. Von Marge in der Schweiz/Europa gar nicht zu reden.

  • Evan 21.10.2019 05:13
    Highlight Highlight Viele Leute kaufen immer öfter online, weil die Vorteile schlicht überwiegen. Dieser Trend wird sich wohl nicht mehr aufhalten, ausser vielleicht wenn sich der lokale Detailhandel mit innovativen Ideen neu erfindet, was aber vermutlich nicht passieren wird, auch weil das viel zu teuer wäre.
  • B-Arche 21.10.2019 04:46
    Highlight Highlight Das ist der Backlash "dank" Amazon & Co. Der neue digitale Biedermeier. Man bleibt zuhause in der Familie, alles spielt sich nur 100% geplant im näheren Umfeld statt, Zufallsbekanntschaften gibt's nicht mehr.
    Partnersuche auf Tinder und Grindr und dort bereits mit dem Anspruch "es müsse performen" - sprich genug Geld/Gehalt zum zusammenlegen für eine Liegenschaft und Familie.
    Da braucht es keine Innenstadt mehr.
    Alles nur noch in den eigenen vier Wänden. Biedermeier.

Das sind die 100 meistbesuchten Reiseziele der Welt

Von Athen bis Addis Abeba: Abermillionen Touristen pilgern in die Metropolen der Welt. Aber wohin zieht es die meisten ausländischen Besucher? Und wo im Ranking steht die Schweiz? Der Überblick zeigt Überraschungen auf.

Wow! Sage und schreibe 29,3 Millionen ausländische Besucher pilgerten 2018 nach Hongkong. Damit belegt die einstige britische Kolonie Platz eins im Ranking der meistbesuchten Städte weltweit, wie das Marktforschungsunternehmen Euromonitor International ermittelt hat. Seit Beginn der Massendemonstrationen im Sommer 2019 machen allerdings viele Touristen einen Bogen um die Glitzerstadt am südchinesischen Meer.

Das Institut hat 400 Städte weltweit untersucht, berücksichtigt wurden ausschliesslich …

Artikel lesen
Link zum Artikel