Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Rohrbomben-Attrappen deponiert: «Street-Parade-Bomber» hat die Tat gestanden



Rucksack Street Parade

Bild: Kapo ZH

Der 31-jährige Deutsche, der an der Zürcher Street Parade einen Rucksack mit Rohrbomben-Attrappen auf einer Strasse deponiert hatte, hat die Tat zugegeben. Sein Motiv ist noch unklar. Das Gepäckstück hatte am Samstagabend einen Grosseinsatz der Polizei ausgelöst.

Bei der polizeilichen Einvernahme habe der Beschuldigte grundsätzlich den Sachverhalt bestätigt, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag auf Anfrage mit. Sie bestätigte damit eine Meldung von 20 Minuten online. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Antrag auf Untersuchungshaft gestellt.

Gegen den Mann wird wegen Schreckung der Bevölkerung ermittelt. Bei diesem Straftatbestand ist ein Strafrahmen von Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe möglich.

Die Polizei war am Samstagabend kurz nach 20 Uhr wegen des verdächtigen Gegenstands im Bereich des Utoquais alarmiert worden. Aus Sicherheitsgründen wurde das Gebiet grossräumig abgesperrt und die Besucherströme wurden umgeleitet.

Spezialisten des Forensischen Instituts liessen den Rucksack unter aufwändigen Sicherheitsvorkehrungen abtransportieren. Bei der Analyse des Inhalts entdeckten die Ermittler darin Kabel, Handy, Metallteile und eine PET-Flasche, die mutmasslich mit Brandbeschleuniger gefüllt war.

Das war die 28. Streetparade

Um Attrappen von Rohrbomben handelt es sich laut Staatsanwaltschaft, weil Sprengstoff und Zündvorrichtung fehlten.

Der Beschuldigte ist bereits polizeilich bekannt, aber nicht betreffend Straftaten im Zusammenhang mit dem aktuell untersuchten Vorwurf. Weitere Angaben macht die Staatsanwaltschaft dazu nicht. Nach ersten Erkenntnissen hat der Mann keine Verbindungen zu extremen politischen oder religiösen Gruppierungen. Auch gibt es keine Hinweise auf Mittäter. (aeg/sda)

So sah es letztes Jahr aus

«Das heisst nicht Street Parade»

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

21
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • tomdance 14.08.2019 05:42
    Highlight Highlight Wo bleibt die Medienmitteilung der SVP Zürich? Aha, falsche Hautfarbe vielleicht.
  • L.G. 14.08.2019 03:05
    Highlight Highlight Wie kommt man auf so eine bescheuerte Idee? Aus langweilig? Komplexe?
    Zu kotzen das man anderen kein Vergnügen gönnt!
    Ich hoffe er wird richtig hart bestraft, schon alleine um Trittbrettfahrer abzuschrecken.
  • Team Insomnia 13.08.2019 21:19
    Highlight Highlight Der Wolf(skin) im Schafspelz🤷‍♂️?
  • «SLAPSHOT» 13.08.2019 20:56
    Highlight Highlight Auch eine Bombenattrappe kann eine Massenpanik auslösen und unzählige Opfer fordern. Hat der Täter damit gerechnet? Ist eine Verurteilung wegen Schreckung der Bevölkerung nicht zu milde?
    • Team Insomnia 13.08.2019 21:37
      Highlight Highlight Dieses mal war es eine Attrappe.
      Nächstes mal evtl nicht mehr.

      Wer kann das schon voraus sehen?
  • iisprinzässin 13.08.2019 19:15
    Highlight Highlight Bitte bitte gebt dem Typen keinen Spitznamen! Nennt ihn einfach beim Namen!
  • Goon 13.08.2019 17:49
    Highlight Highlight Stand von Anfang an fest dass es kein Schweizer gewesen sein konnte. Dann wäre es ein Mammutrucksack gewesen....
  • Daniel Kummer 13.08.2019 17:42
    Highlight Highlight Harte Strafe, tragen der gesamten angefallen Kosten plus mehrjähriger Landesverweis sollte das Mindeste sein was den Typen zu erwarten hat!
  • casalpablo 13.08.2019 17:02
    Highlight Highlight Ok, und wegen diesem Ding sind die Leute ausgeflippt? Könnte auch ne Drone sein. Wolfskin wird keine Freude haben....
  • loris0017 13.08.2019 17:00
    Highlight Highlight Geldstrafe dafür dassman einen Terroranschlag an einem Grossanlass vortäuscht? 3 Jahre einsperren und die ganzen Kosten des Einsatzes verrechnen wär da sogar ne milde Lösung. *angryface*
    • rüpelpilzchen 13.08.2019 18:14
      Highlight Highlight Du musst dich davon lösen, die Leute zu sanktionieren und bestrafen zu wollen. Das bringt nur dir etwas, du bist beschäftigt, bekommst Aufmerksamkeit usw.

      Dem Mann hilft das aber nichts. Und es hilft auch nicht dabei, mögliche andere in seiner Situation davon abzuhalten. Da keine Zündvorrichtung vorhanden war, wollte der, wie du, wohl auch eher nur Aufmerksamkeit.
    • derEchteElch 13.08.2019 19:31
      Highlight Highlight „ist ein Strafrahmen von Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe möglich.“

      Wir sprechen hier von minimum-maximum. Ein Fall an der Street-Parade wird eher im oberen Bereich angeordnet, während ein Vorfall in einem schwach belebten Dorfkern eher unten einsortiert wird.

      Weiter wird es bestimmt nicht der einzige Punkt sein, den die STA dem Beschuldigten vorwirft. WG, SprstG sind da nur zwei Stichwörter.

      Bitte nicht immer gleich lamentieren..
    • Rolf Meyer 13.08.2019 20:12
      Highlight Highlight Leider sind die Strafen in der Schweiz grundsätzlich zu milde. Eine Initiative könnte da Abhilfe schaffen.
    Weitere Antworten anzeigen

Die Street Parade schreibt sich Klimaschutz auf die Fahnen – wie soll das funktionieren?

Morgen Nachmittag wummern in Zürich wieder die Bässe, Tausende ziehen durch die Innenstadt – und hinterlassen ihren Abfall. Wie passt das zum Umweltschutz, zu dem sich die Organisatoren nun bekennen?

Raver-Herzen zucken, morgen steigt in Zürich die 28. Ausgabe der Street Parade. Zwar sprechen die eher trüben Wetteraussichten am Samstagnachmittag für Zuschauerzahlen, die deutlich unter dem letztjährigen Millionenmarke bleiben.

Trotzdem: Die Parade ist der grösste wiederkehrende Anlass der Schweiz unter freiem Himmel. Und ein Anlass mit mehreren Hunderttausend Besuchern geht nicht emissionsfrei über die Bühne.

Zwar versteht sich die Parade primär als politische Demonstration für Liebe, …

Artikel lesen
Link zum Artikel