Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Grüne Limmat

Bild: zvg

Die Limmat in Zürich ist grasgrün – was dahintersteckt



Das Wasser der Limmat in der Stadt Zürich leuchtete heute grasgrün. Die Stadtpolizei stand vor einem Rätsel, angemeldet war jedenfalls nichts. Kurz nach 12 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei die Meldung ein, dass die Limmat grasgrün eingefärbt worden sei. Die Polizei leitete umgehend Abklärungen ein und bot die Wasserschutzpolizei auf, wie sie mitteilte. Zudem wurden Detektive eingesetzt, um den Ursprung der Verfärbung abzuklären.

Schnell war klar: Hinter dem «Farbanschlag» auf die Limmat steckten Klimaaktivisten, die in einer unbewilligten Aktion den Fluss grün färbten und so vor der drohenden Klimakatastrophe warnen wollten. Bei den Demonstrierenden handelt es sich um Mitglieder von Extinction Rebellion, wie diese mitteilten.

Bei der giftgrünen Farbe handelt es sich laut den Aktivisten um sogenanntes Uranin. Der Stoff sei komplett ungefährlich und die Toxizität läge in der Grössenordnung von Speisesalz. Hydrologen würden dieses Material verwenden, um die Fliessgeschwindigkeit eines Gewässers zu bestimmen.

Das sah dann so aus:

In einer Mitteilung schreiben die Aktivisten:

«Am Mittag des 10. Septembers war das Wasser der Limmat im Kreis 1 plötzlich grün verfärbt. Zwischen der Münster- und Rathausbrücke trieben Aktivistinnen und Aktivisten mit Kleidern im Wasser. Rundherum informierten Mitglieder der Organisation und unabhängige Forschende in weissen Kitteln die vorbeigehenden Menschen über den bevorstehenden Kollaps unseres Ökosystems und die existenzielle Bedrohung, die dies für das Überleben unserer eigenen Spezies auf diesem Planeten darstellt.»

Gemäss Mitteilung finden vom 9. bis 20. September in neun Schweizer Städten Aktionen von Extinction Rebellion statt. Die Tour startete am Montag in Bern. Nach der Aktion in Zürich folgen Fribourg, Martigny, Neuchâtel, Luzern, Genf und Delémont. Die Aktion in Lausanne am 20. September werde das grosse Finale bilden.

Polizei bestätigt Uranin

Die Zürcher Stadtpolizei bestätigte am frühen Dienstagabend, dass es sich bei der Flüssigkeit um Uranin handelt. In der Pressemitteilung heisst es:

«Die chemische Substanz ist für Mensch und Umwelt ungefährlich. Dies haben Untersuchungen des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) ergeben. Erste Abklärungen der Stadtpolizei haben weiter ergeben, dass das Uranin vermutlich in Pulverform im Bereich Quaibrücke bis Rathausbrücke in die Limmat gelangte.»

Nun hat die Fachgruppe Umweltdelikte der Wasserschutzpolizei entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Im Vordergrund stehen laut Mitteilung Widerhandlungen gegen das Gewässerschutzgesetz. Zudem prüft die Stadtpolizei Zürich ob der Polizeieinsatz den bisher unbekannten Verantwortlichen allenfalls in Rechnung gestellt werden kann.

Die giftgrüne Limmat:

abspielen

Video: undefined/zvg

(jaw/meg/sda)

43 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass sich die Erde verändert hat

R.I.P. Gletscher Okjökull

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

198
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
198Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kastigator 11.09.2019 09:31
    Highlight Highlight Ich war zufällig grad da - hat sehr läss ausgesehen. Wenn ich hingegen die Kommentare hier lese und die Blitzeverteilung beachte, wird mir gschmuech: Wie könnt ihr euch so aufregen über eine Aktion, die plakativ und völlig unschädlich auf Umwelt- und Biodiversitätszerstörung aufmerksam macht? Ich bin über 50 und Kettenraucher und habe keine Kinder. Mir kann das ziemlich egal sein. Ihr hingegen befürwortet die Vernichtung eurer Lebensgrundlagen und hasst engagierte AktivistInnen, die dagegen ankämpfen? Wie krank seid ihr denn?
    Benutzer Bild
    • THEOne 11.09.2019 17:11
      Highlight Highlight das hat weniger mit krank zu tun, als mit der realität.
      es ist in meinen augen sinnlos über die umweltzerstörung zu diskutieren, wenn der grösste teil der welt sich einen dreck drum schert. und DAS ist die realität. das werden auch solche aktionen nicht verändern.
      was die aufregung soll, da geb ich dir recht. es gibt schlimmeres
    • demokrit 11.09.2019 18:09
      Highlight Highlight Brillant: So lange sich andere "einen Dreck drum scheren", musst du also selber nichts dafür tun. Ziemlich bequem, nicht? Im Übrigen gibt in praktisch jedem Land dieser Erde immer mehr Leute, die sich ökologisch engagieren und verhalten. Aber die Wenigsten davon sitzen an irgendwelchen Schalthebeln der Politik.
    • THEOne 12.09.2019 11:17
      Highlight Highlight @ denokrit
      und genau da liegt der hund begraben. was bringts sich darüber aufzuregen, wenn jene, dies eigentlich in der hand hätten das gegenteil davon machen??
      angagement ist immer gut, wenns denn was bringt, und das tut es nicht, das haben die letzten jahre eindrücklich gezeigt. es wird viel palafert, aber wirklich konstruktive lösungen hat keiner erbracht. ergo...
  • THEOne 11.09.2019 09:24
    Highlight Highlight kein plan was der scheiss sollte, geschweige denn einen sinn dahinter zu finden.
    aber sah der rhein nicht auch mal so aus vor längerem, OHNE zutun von "aktivisten"?😁
  • Todesstern 11.09.2019 08:40
    Highlight Highlight Uranin ist als Gefahrenklasse mit Achtung gekennzeichnet laut Wikipedia.

    Ich halte diese Aktion für ziemlich beschränkt. Die wird schlussendlich genau das Gegenteil bewirken.

    Auch Kochsalz ist für diverse Tiere giftig. Und damit der Fluss so grün wird wird da schon einiges an Uranin reingekippt worden sein.
    • Kastigator 11.09.2019 16:38
      Highlight Highlight Vier Kilo, auf der ganzen Flussbreite, über einen längeren Zeitraum. Die Limmat transportiert 133 Kubikmeter Wasser in der Sekunde. Erkläre mal, wie Kochsalz da schädlich sein soll.
      Uranin wird seit Jahrzehnten von Hydrologen eingesetzt, um Strömungsverhalten zu messen. Wie also erklärst du deine Einschätzung?
    • Todesstern 11.09.2019 18:58
      Highlight Highlight Auch die Verkappung von radioaktiven Fässern im Atlantik wurde als nicht schlimm, mit einer sehr geringer Gefahr heruntergespielt. Heute weiß man das ist nicht so ist.

      Ich muss mich nicht mal erklären oder rechtfertigen. Weil ich denke und glaube nicht nur...
    • demokrit 12.09.2019 12:18
      Highlight Highlight @Todesstern: "Die chemische Substanz ist für Mensch und Umwelt ungefährlich. Dies haben Untersuchungen des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) ergeben."

      Du glaubst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lil_skipper 11.09.2019 08:31
    Highlight Highlight Chan epper de Fluss als Greenscreen misbruche. Merci.
    (Würs ja selber mache han aber kei ahnig wie das gaht)
  • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 11.09.2019 03:19
    Highlight Highlight Das war bestimmt Marsimoto #greenzurich
  • Sir Konterbier 11.09.2019 00:14
    Highlight Highlight Selbstdarstellung.
  • derlange 10.09.2019 22:10
    Highlight Highlight Wir leben auf dem Buckel der anderer Länder! Wie lösen wir das?

    https://www.infosperber.ch/Wirtschaft/Schweiz-belastet-andere-Lander-am-starksten

    • 7immi 11.09.2019 16:42
      Highlight Highlight @derlange
      sicherlich nicht indem wir einen Fluss grün einfärben...
  • kEINKOmmEnTAR 10.09.2019 22:09
    Highlight Highlight Auch wenn ich Blitze ernten werde, ich hoffe die Gruppierung wird für das angeklagt und bestraft.
    • Enzasa 10.09.2019 22:21
      Highlight Highlight Wofür? Ungiftig und ungefährlich niemand war gefährdet
    • sunshineZH 11.09.2019 00:11
      Highlight Highlight Das böse CO2 und doch braucht man es...
    • Oigen 11.09.2019 07:45
      Highlight Highlight @sunshine
      Du brauchst auch Salz, soll ich dir mal ein Kilo davon einflössen?
      oder Wasser? Einen Liter destilliertes wasser gefällig?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dho 10.09.2019 21:00
    Highlight Highlight Kunst.
  • Chrigi-B 10.09.2019 20:35
    Highlight Highlight Wo ist die Initiative zum Verbot neuer Öl-/gasheizungen ab 2020?

    Wo ist die Initiative um Heimat- und Landschaftsschützer an die Leine zu nehmen bei Staumauern, Windfarmen und Solarinstallationen?

    Wo ist die Initiative, welche Hauseigentümern massive Abzüge bei den Steuern erlaubt, wenn sie Solarpanels, Dämmung etc. einbauen?

    Nichts, aber rein gar nichts praktisches und schnell umsetzbares wird vorgelegt. Man färbt die Limmat grün ein, als würde das morgen noch jemanden interessieren. Die Klimaapokalyptiker sind genauso verblendete Populisten wie die am rechten Rand.
    • homo sapiens melior 10.09.2019 23:13
      Highlight Highlight Ein Klimapolitiker will den Planeten retten. Ein Populist vom rechten Rand will Menschen im Meer ertrinken lassen. Du vergleichst Leute, die für Leben kämpfen mit Leuten, die das Töten feiern oder fordern. Du vergleichst Retten mit Töten. Das ist Trumpniveau.
      Benutzer Bild
  • Freebee 10.09.2019 20:19
    Highlight Highlight Hahaha.. Coole Aktion. Sieht echt krass aus, in leuchtendem Gruen.
  • Pafeld 10.09.2019 20:10
    Highlight Highlight Hätte man die selbe Menge CO2 in die Limmat eingeleitet, hätte man farblich gar nichts gesehen. Bei der Werdinsel hätte sich aber eine unübersehbare Menge an toter Biomasse angesammelt. Wenn selbst die Gewässerschutzpolizei mehr auf Effekthascherei als auf messbare Fakten abfährt, habe ich wenig Verständnis dafür, wenn man als schlechter Verlierer die eigene Überreaktion auf dritte abschieben will.
  • RS11 10.09.2019 19:20
    Highlight Highlight Den Verantwortlichen hart bestrafen!
    • Kastigator 11.09.2019 09:48
      Highlight Highlight Den Artikel erst lesen vor dem Kommentieren!
    • Marco Wettstein 11.09.2019 19:32
      Highlight Highlight Jawohl! Die Ungehorsamen hinter Gitter! Wie unkoform! Wie frech! Mit aller Härte zu bestrafen! Aufs Schaffot!


      Ne, echt, kommt mal runter...
  • Walter F. Sobchak 10.09.2019 18:59
    Highlight Highlight Kein Verständnis!
  • Spieglein 10.09.2019 18:54
    Highlight Highlight Wieviele Schubkarren von dem Zeug braucht es für so eine Aktion?
    • balzercomp 10.09.2019 19:57
      Highlight Highlight Nur sehr wenig. Der Leuchteffekt tritt erst bei hoher Verdünnung auf.
    • Pafeld 10.09.2019 20:03
      Highlight Highlight Kommt auf die Fliessgeschwindigkeit drauf an. Für das grün auf dem Bild reichen ein paar Kilo. Die Färbung ist wirklich sehr intensiv.
    • Kastigator 11.09.2019 09:48
      Highlight Highlight Es waren vier Kilo, und der Stoff ist so "schädlich" wie Kochsalz.
  • Hans Franz 10.09.2019 18:47
    Highlight Highlight Wer bezahlt die Polizei und die Analysen der Wasserschutzpolizei?
    Die Rechnung muss im vollen Umfang von den Aktivisten übernommen werden!!!
    • Nate Smith 10.09.2019 19:50
      Highlight Highlight so eine riesen Sache wäre die Analyse eigentlich nicht. Keine Ahnung was die da machen. Aber einen guten Labor sollte man eigentlich nach 30 min wissen was Sache ist und das kostet auch keine tausende Franken. Hab ich mit 18 Jahren im Analytikpraktikum in einer Chemiefabrik gemacht.
    • Ökonometriker 10.09.2019 21:29
      Highlight Highlight Der Unterschied zwischen Luftverschmutzung und Grünfärben der Limmat? Letzteres geschah in der Schweiz. Wir können weder China noch den USA verbieten, massivste Mengen an CO2 zu produzieren. Die Schweiz senkte den CO2-Ausstoss pro Kopf seit 1990 um 31 Prozent, Tendenz fallend. Der durchschnittliche US-Amerikaner stösst fast viermal so viel aus. Was soll die Schweiz da genau dagegen machen?
    • Enzasa 10.09.2019 22:23
      Highlight Highlight Keine Produkte aus China kaufen, simpel und sehr effektiv
    Weitere Antworten anzeigen
  • @goplants 10.09.2019 18:38
    Highlight Highlight Super Aktion! Wiiter so!
  • hiob 10.09.2019 18:25
    Highlight Highlight und morgen haben wir es wieder vergessen.
  • Schnäggebei 10.09.2019 18:00
    Highlight Highlight Obwohl ich mich als „Grüner“ bezeichnen würde, stehe ich solchen Aktionen kritisch gegenüber. Diese Aktion aber finde ich gelungen. Jeder der sich darüber echauffiert, dass (absolut ungiftige) Stoffe vorsätzlich in die die Natur freigegeben werden, sollte sich mal darüber Gedanken machen, wieso man sich nicht daran stört, wenn man das gleich mit Klima-schädlichen und zum Teil giftigen Stoffen macht.
    • balzercomp 10.09.2019 19:58
      Highlight Highlight Gerade wenn Du Grüner bist, musst Du derartige Verschmutzungen ablehnen.
    • Swen Goldpreis 10.09.2019 20:35
      Highlight Highlight Es ist ja offenbar keine echte Verschmutung, sondern es es sieht einfach nur krass aus.

      Obwohl ich ebenfalls eher umweltfreundlich bin, halte ich die Aktion für missglückt. Sie polarisiert und wird bestenfalls dazu führen, dass die Leugner des Klimawandels noch sturer auf ihrem Hirn sitzen bleiben. Und die jenigen, die sich um die Umwelt sorgen, sind ja schon überzeugt.
  • Triumvir 10.09.2019 17:20
    Highlight Highlight Sorry, aber so etwas finde ich jetzt nicht wirklich ok. Es wird jetzt natürlich behauptet, dass dieser Stoff total ungefährlich sei. Er gehört aber in meinen Augen trotzdem nicht in ein öffentliches Gewässer. Punkt.
    • trio 10.09.2019 18:42
      Highlight Highlight Wenn du wüsstest was sonst noch so alles ins Gewässer gelangt...
    • nokom 10.09.2019 18:49
      Highlight Highlight Aha. Sich über dieses Bisschen ungefährlichen Stoff aufregen, anstatt über die ganzen klimaverändernden Schadstoffe, die tagtäglich freigesetzt werden. Bravo.
    • Schnäggebei 10.09.2019 18:53
      Highlight Highlight Genau sowenig gehören Unmengen von Kohledioxid, Kohlenmonoxid, Stickoxide, Kohlenwasserstoffe etc. in die Umwelt. Zum Glück sind die Gase halt nicht grün also störts auch kaum, gell
    Weitere Antworten anzeigen
  • Keller101 10.09.2019 17:20
    Highlight Highlight Der neue Tatort: Zürcher Detektive jagen den Flusseinfärber. Da geht was in Zürich😂😂😂💪🏻
  • Peter Vogelsanger 10.09.2019 16:50
    Highlight Highlight Interessant, dass sich die einen so wunderbar aufregen, wenn ein paar andere sowas tun. Noch interessanter, dass sich die selben kein bisschen darüber aufregen, dass laufend und wie selbstverständlich unsere Zukunft ruiniert wird, völlig legal. Es liegt wohl daran, dass die einen es weiterhin tun wollen, völlig legal, völlig egal.

    Das sollte zu denken geben, den einen. Das war vermutlich die Idee der anderen dahinter gewesen. Aber, mir scheint, die einen sind nicht willens, das zu begreifen. Lieber schnöden sie über die anderen. Ist einfacher, als dafür zu sorgen, dass es illegal wird.
    • Grossmaul 10.09.2019 18:31
      Highlight Highlight Ge-nau!
  • Der Tom 10.09.2019 16:49
    Highlight Highlight Bis jetzt haben Wissenschaft und Politik total versagt. Die Wissenschaftler warnen seit Jahren und die meisten Politiker ignorieren die Warnungen seit Jahren. Die Politik lässt auch zu, dass das Grundwasser weiter vergiftet wird. Können Politiker die sich wissentlich und trotz allen wissenschaftlichen Beweisen gegen Schutzmassnahmen wehren später verklagt werden?
    • ingmarbergman 10.09.2019 18:41
      Highlight Highlight Wissenschaft hat versagt?
    • Murky 10.09.2019 20:26
      Highlight Highlight In der Kommunikation haben sie irgendwie ein Bisschen versagt... aber leider sucht der Mensch erst den Feuerlöscher wenn das Bett bereits in Flammen steht.
    • Der Tom 10.09.2019 21:06
      Highlight Highlight @ingmarbergman Eigentlich schon denke ich. Aber wohl eher das Zusammenspiel von Politik und Wissenschaft. Es darf nicht passieren, dass die Wissenschaftler in einer Krise von diesem Ausmass scheinbar nicht einmal im entferntesten Einfluss haben auf die Politik. Schon gar nicht wenn sich alle Wissenschaftler Weltweit einig sind, dass sofort gehandelt werden muss. Da müsste es dringend Sicherheitsmechanismen geben. Wir steuern Momentan direkt ins Chaos.
  • Focke 10.09.2019 16:48
    Highlight Highlight kann mich bitte jemand aufklären oder ist das wieder so eine völlig sinnfreie aktion???

    unsere umwelt und somit unser ökosystem leidet unter der spezies mensch, aber wieso die limmat verschandeln? bei jedem anderen drecksfluss hätte ich das verstanden! sorry diese pr-aktion ging nach hinten los!

    übernehmen wir endlich selbstverantwortung, indem wir weniger produkte kaufen, die in plastik oder pet verpackt sind und helfen so aktiv für eine saubere umwelt! diese hysterie und angstmacherei hilft der sache nicht, sondern schadet ihr!
  • Scaros_2 10.09.2019 16:06
    Highlight Highlight Ich hoffe die Farbe ist Umweltschonend :D
  • Goldcobra 10.09.2019 16:05
    Highlight Highlight Wenn man immer übertreibt, geht der Hype irgendwann in die andere Richtung..
    • RicoH 10.09.2019 16:43
      Highlight Highlight Die Sorge ums Klima als Hype zu bezeichnen wird der Sache nicht gerecht. So wie ich das sehe wird das noch lange ein Dauerthema sein.
  • Fritz N 10.09.2019 16:01
    Highlight Highlight Wenn ich hier die Kommentare lese, wünsche ich der Menschheit keine Zukunft...
    Hoffentlich kollabiert das Ökosystem bald
  • Sarkastoball 10.09.2019 15:59
    Highlight Highlight Irgendein Mittel in ein grosses Gewässer schütten ist natürlich etwas föllig anderes als ein Mittel in die Luft zu bringen.
    • Bidens 10.09.2019 16:29
      Highlight Highlight *völlig
    • Ich hol jetzt das Schwein 10.09.2019 16:40
      Highlight Highlight Wenn du Notizpapier beidseitig benutzt, ist das auch ziemlich etwas anderes, als wenn du Klopapier beidseitig benutzt...
    • Swen Goldpreis 10.09.2019 20:38
      Highlight Highlight Beim Klopapier liegt der Erfolg aber auf der Hand... :)
  • supidupi 10.09.2019 15:55
    Highlight Highlight Forscher*innen warnen seit Jahrzehnten vor der Klimakrise. Jedoch ohne Erfolg, nur wenig hat sich geändert. Das zeigt: solche Aktionen sind nötig, dass mensch endlich über die Klimakrise spricht! Anscheinend reichen Aussagen von Forscher*innen (leider) nicht, die Menschen aufzurütteln...
  • supidupi 10.09.2019 15:53
    Highlight Highlight Egal, was mensch von dieser Aktion haltet: Es wird, dank dieser (und vielen weiteren) Aktionen über die Klimakrise gesprochen! Und das ist es, was passieren sollte: es soll darüber gesprochen werden, wie wir unsere Ressourcen verschwenden und damit die Erde zerstören. In den letzten Jahren wurde klar, dass die Menschheit sich für die Klimakrise nicht interessiert. Dank solchen Aktionen muss mensch einfach darüber nachdenken, was wie hier gerade tun!
    • Sleepless71 10.09.2019 17:56
      Highlight Highlight Nur so am Rande erwähnt, es wird viel darüber gesprochen in der Schweiz. Und ich kann sogar nachvollziehen dass das Tempo nicht alle befriedigt. Aber solche Aktionen verleiten Leute wie mich (weder Aktivist noch Klimaignorant) den Kopf zu schütteln und sind schlicht kontraproduktiv.
    • demokrit 11.09.2019 10:47
      Highlight Highlight Sleepless71: Gesprochen wird in der Tat darüber, weniger über die reale Dringlichkeit und wirklich unternommen wird letzten Endes so gut, wie gar nichts. Im Gegenteil: Flugverkehr und motorisierter Privatverkehr nehmen weiter zu. In der Politik ist ein Totalversagen auszumachen.
  • ostpol76 10.09.2019 15:53
    Highlight Highlight Geniale Aktion, ist an Ideenreichtum und Genialität nicht mehr zu überbieten 🙈

    Danke, jetzt geht es uns allen besser 😉
    • Sarkastoball 10.09.2019 16:26
      Highlight Highlight Endlich ist die Welt ein besserer Ort geworden.
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 10.09.2019 16:32
      Highlight Highlight Ja, dank dieser Aktion friert die Beringstrasse wieder zu. 😉
  • freifuchs 10.09.2019 15:51
    Highlight Highlight An all die Panikmacher: Uranin ist ein gängiger Lebensmittelfarbstoff und völlig unbedenklich. Die Verdünnung dürfte etwa 1:10'000'000 betragen und hat damit grösstenfalls eine homöopathische (also keine) Wirkung aufs Ökosystem
    • Bartli, grad am moscht holä.. 10.09.2019 17:02
      Highlight Highlight Können wir dazu bitte die fische, pflanzen, kleinlebewesen und mikroorganismen, die da leben, befragen? Salz soll ja für süsswasserlebewesen eher weniger optimal sein, abgesehen von der sicht und so? 🤷🏼‍♀️
    • Grossmaul 10.09.2019 18:33
      Highlight Highlight Bartli, es ist ungefährlich WIE Salz. Es ist aber kein Salz. Ok?
    • 7000lt. 10.09.2019 18:46
      Highlight Highlight @ freifuchs. Ja genau wie Agent Orange
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 10.09.2019 15:47
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Fritz N 10.09.2019 15:58
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • wasps 10.09.2019 16:09
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • dokkaebi 10.09.2019 16:13
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Eskimo 10.09.2019 15:45
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • hendrick 10.09.2019 15:34
    Highlight Highlight https://olafureliasson.net/archive/artwork/WEK101541/green-river

    in anlehnung an olafur eliasson
  • Hipster mit Leggins 10.09.2019 15:34
    Highlight Highlight "Der Stoff sei komplett ungefährlich und die Toxizität läge in der Grossenordnung von Speisesalz". Es wäre auch total sinnvoll Speisesalz in die Limmat zu kippen. Was macht man nicht alles, um etwas PR zu erhalten. Irgendwie wird gesegelt, gefärbt, gestreikt nur konkret gemacht wir gar nichts. Auch die "Aktivisten" leben danach weiter wie immer.
    • Bartli, grad am moscht holä.. 10.09.2019 17:05
      Highlight Highlight @rich bei uns darf jeder staatsbürger in der politik mitmachen. Ob als wähler oder politiker. Man darf auch eine eigene partei gründen. Nur über die parteien und der untätigkeit der politik zu schimpfen bringt wirklich nicht viel.
    • Kastigator 11.09.2019 09:55
      Highlight Highlight Vier Kilo wurden sorgfältig verteilt. Hipster kann mir jetzt sicher sagen, wo da die Schädlichkeit liegt - bei einem Fluss, der im Schnitt 133 Kubikmeter Wasser pro Sekunde transportiert.
  • Annemarie Meier-Sollberger 10.09.2019 15:05
    Highlight Highlight Das glaubt doch keiner, dass es den Fischen und anderen Lebewesen in der Limmat nicht schadet. Welch'unsinnige dumme Aktion.
    • Zecke 10.09.2019 16:44
      Highlight Highlight Liebe Annemarie: Wenn du deinen oder sonstigen Glauben über die Wissenschaft stellst, bist du Teil des Problems. Und nicht nur der Klimakatastrophe.
    • 7000lt. 10.09.2019 18:51
      Highlight Highlight @zecke, das Problem sind jene, die zur Panikmache aufrufen. Hast Du es noch nihct kapiert. Mich interessiert das schon lange nicht mehr. Geniesse das Leben, ganz grosse Autofahren und fliegen, pasta
    • 7000lt. 10.09.2019 23:21
      Highlight Highlight @rich, habe 3 Kinder aber halt schon etwas älter und vernünfitger als Ihr grünen chaoten
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bäsi Trullalla 10.09.2019 14:57
    Highlight Highlight Militant und Fanatisch nervt mich immer, egal zu welchem Thema. Man kann ja reden, wenn der Wortschatz vorhanden ist... knuddeln geht auch 🦄
  • sheimers 10.09.2019 14:52
    Highlight Highlight Die Färbung kann nicht menschgemacht sein, es sind kaum 0.04% Farbe. Wahrscheinlich scheint die Sonne heute etwas grüner als sonst. (Ironie aus)
    • Magd 10.09.2019 15:20
      Highlight Highlight Uranin besitzt in wässriger Lösung ein enormes Färbevermögen (so führt gegen einen weißen Hintergrund bereits eine Uraninkonzentration von 0,1 mg/l zu einer sichtbaren Verfärbung).

      So kann bei Schiffbrüchigen beziehungsweise nach Notwasserungen mit einer Menge von lediglich 500 g Uranin eine Meeresfläche von ca. 4000 m2 auffällig gefärbt werden. (Wiki, mag nicht so viel schreiben)
    • Murky 10.09.2019 20:30
      Highlight Highlight Grossartiger Kommentar sheimers. Genau so ist es leider.
  • joevanbeeck 10.09.2019 14:40
    Highlight Highlight Statt Forelle blau mal Forelle grün, Abwechslung auf dem Teller soll ja gesund sein.
    • Rabbi Jussuf 10.09.2019 17:24
      Highlight Highlight Du glaubst nicht wirklich, dass es in der Limmat Forellen hat, oder? Nicht mal grüne.
    • Moopsen 10.09.2019 18:26
      Highlight Highlight @Jussuf What. Natürlich leben in der Limmat Forellen.
    • TNBM 10.09.2019 20:05
      Highlight Highlight in den schweizer gewässer heimisch sind: einkaufswägelis, velos, e-trottis, munition, div verbrennungs fahrzeuge, elektronik geräte, schildkröten, kaimane und gelegentlich was sonderbares - fische. doch die sieht man kaum.... bei der grünen verfärbung... muss ich noch anfügen dass das gerade ironisch war? 🙄
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonald Rump 10.09.2019 14:33
    Highlight Highlight ....
    Benutzer Bildabspielen
  • Uglyman 10.09.2019 14:31
    Highlight Highlight Gemäss dem gültigen Gewässerschutzgesetz ist es verboten Stoffe in Gewässer einzuleiten die das Wasser verfärben. Jeder Gewerbetreibende dem das nachgewiesen wird, hat die Polizei im Haus und muss vor dem Bezirksanwalt antraben. Unter einer Busse von 1000 Fr + Bearbeitungsgebühr kommt er nicht weg. Es ist leider anzunehmen, dass die Täter der Aktion nicht belangt werden. Ihre Freunde im AWEL werden das verhindern
    • Zecke 10.09.2019 16:47
      Highlight Highlight Jetzt muss dir aber ordentlich einer abgegangen sein. Leider ist Gesetz nicht immer Massstab für Moral oder Richtigkeit, lieber Bünzli.
    • Lichtblau550 10.09.2019 18:26
      Highlight Highlight In letzter Zeit liest man auch öfter von Fischsterben in Dorfbächen aufgrund von „Gewerbetreibenden“. In der Limmat ist das nicht zu erwarten, da kam ja bereits Entwarnung.

      Ich finde die Aktion witzig, wirkungsvoll und um Welten ästhetischer als blöd versprayte Hausfassaden.
    • demokrit 11.09.2019 10:53
      Highlight Highlight Bis jetzt wurden die Pestizidbauern (in der Regel SVP-Wähler) um den Hallwilersee nie belangt (und die leiten nachweislich und ununterbrochen giftige Chemikalien in den See).

      Der See wird künstlich belüftet.
  • HerbertBert 10.09.2019 14:23
    Highlight Highlight Solche Aktionen bringen nicht wirklich etwas. Zitate aus der Kaffeepause:

    - Klimaschutz durch Verschmutzung des Gewässers
    (es ist völlig egal, ob das Mittel schädlich ist, die Menschen sehen grünes Wasser und hinterfragen nicht)
    - Natürlich passiert das an einem Dienstag während dem die Leute arbeiten. Werdet erwachsen und sucht euch einen Job.
    - Hoffentlich greift die Polizei wie letztens bei der UBS durch.

    Darunter sogar jemand, der seinen Haushalt auf Zero Waste umgestellt hat. Es muss isch etwas ändern, das ist klar, aber aufgrund von Provokation wird keiner einem entgegen kommen.
    • RicoH 10.09.2019 16:55
      Highlight Highlight Es verlangt ja niemand, dass "einer einem" entgegenkommt.

      Das Thema Klima ernst nehmen reicht völlig.
  • Fairness 10.09.2019 14:17
    Highlight Highlight Meine Meinung: Mhr Schaden als Nutzen!
    • Vergugt 10.09.2019 14:30
      Highlight Highlight Und was genau ist der Schaden?
    • Fairness 10.09.2019 15:50
      Highlight Highlight Die Verdummung der Menschheit.
    • Pilzkopfindianer 10.09.2019 15:52
      Highlight Highlight Eine polarisierte Gesellschaft
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basswow 10.09.2019 14:09
    Highlight Highlight Rot wäre besser gewesen 🚦🤷🏽‍♂️
    • Magd 10.09.2019 15:21
      Highlight Highlight Liegt daran, dass es keine Substanz gibt, welche nahezu unschädlich ist und eine derart starke Luminez hat.
    • Lichtblau550 10.09.2019 18:28
      Highlight Highlight Rot? Rufen Sie keine Nachahmer auf den Plan - z.B. die militanten Tierschützer. 😬😉
  • swisskiss 10.09.2019 14:05
    Highlight Highlight Oh schon wieder St.Patriks Day?
  • Albi Gabriel 10.09.2019 14:01
    Highlight Highlight Und schon wieder schaden ein paar "Aktivisten" mit unbegründeten apokalyptischen Aussagen (Kollaps des Ökosystems und existenzielle Bedrohung der Menschheit...) und sinnfreien Aktionen dem eigentlich ernsten Thema des Klimawandels...
    • gwusel 10.09.2019 14:39
      Highlight Highlight unbegründet? Wer sich die rote Pille traut ohne es schon vorher besser zu wissen soll mal bei Wissenschaftern nachsehen: Prof. Kevin Anderson sagt: „Eine 4-Grad-Zukunft ist unvereinbar mit einer geordneten globalen Gemeinschaft, ist wahrscheinlich jenseits aller Anpassungsmöglichkeiten, würde die Mehrzahl aller Ökosysteme vernichten und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht stabil sein.“
  • snoopy71a 10.09.2019 13:58
    Highlight Highlight ... und jetzt folgen die Nachahmer..... aber nicht mit diesem Uranin, sondern mit allen andern möglichen Farben und Flüssigkeiten.... Wetten?
    • snoopy71a 11.09.2019 09:57
      Highlight Highlight ... genau, ich habe mir auch den Blitz gegeben, weil ich hoffe dass es NICHT passiert
  • soulcalibur 10.09.2019 13:55
    Highlight Highlight Solange noch Werbung gemacht wird fürs Fliegen und Autofahren (gäll, Watson?), Veranstaltungen wie das Alpenbrevet (hunderte Töfflistinker gurken durch die Schweiz) gehypt werden, Pässe für Millionäre mit Sportkarossen gesperrt und Influencer und Promis für ihre Herumreiserei gefeiert werden, sehe ich nicht, wo ein Umdenken einsetzen soll...
    Play Icon
    • joevanbeeck 10.09.2019 14:53
      Highlight Highlight @soulcalibur Da hast Du wohl ein paar Blitzer auf dem falschen Fuss erwischt.
    • DJ77 10.09.2019 15:06
      Highlight Highlight Super, oder?
      Benutzer Bild
    • Herr J. 10.09.2019 15:14
      Highlight Highlight Aber klar, verbieten wir alles! Es lebe das CO2-freie, spassfreie, hochkorrekte, antiseptische Leben in der Ökodiktatur.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Supermonkey 10.09.2019 13:38
    Highlight Highlight Den bevorstehenden Kollaps des Ökosystems?? Bei allem Respekt, man kann es auch wirklich masslos übertreben...
    • DasLebenIstWertvoll 10.09.2019 14:25
    • Herr J. 10.09.2019 15:16
      Highlight Highlight Die Anzahl Blitze zeigt, wie weit der Alarmismus und das wohlige Gruseln über die Endzeitstimmung schon um sich greift.

      Kollabieren tut bis auf weiteres nur der Verstand der Grasgrünen.
    • Hipster mit Leggins 10.09.2019 15:36
      Highlight Highlight und für das so viele Blitzli. Manchmal glaube ich, die Leute haben zu viel Netflix geschaut und hoffen inbrünstig auf eine apokalyptische Welt (in der sie dann die überlebenden Helden sind). Nein es steht in den nächsten Jahren kein Kollaps an, egal wie man zum Klimawandel steht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 10.09.2019 13:36
    Highlight Highlight "der Stoff sei komplett ungefährlich und die Toxizität läge in der Grossenordnung von Speisesalz."

    Ja, moll, Forellen werden ja schliesslich vor dem Backen auch gesalzen....

    Ich stehe hinter dem Klimaschutz, aber diese Aktion wirft bei mir schon Fragen auf. Die Gewässer sind schon genügend belastet, jeder unnötige Stoff ist zuviel. Haben die Aktivisten ihr Leben denn schon so stark umgestellt, dass sie selbst keine Gewässer mehr belasten?
    • Vecchia 10.09.2019 17:08
      Highlight Highlight RichPurnell

      "Die Schuldigen..."
      Politisch mag es die Partei sein, real sind es - unbewusst oder bewusst - die meisten Menschen (auch Grüne usw.) mit ihrem Konsumverhalten und ihren Gewohnheiten.

      Die Pestizide (übrigens nicht nur von der Landwirtschaft) sind ein Problem, die hormonaktiven Substanzen und Nanoplastik in Kosmetika etc., sowie Tenside (Weichspüler etc.) aus Privathaushalten ein weiteres.



      Das Bewusstsein fehlt, Umdenken und Umsetzen sehr schwierig.


    • Vecchia 11.09.2019 08:27
      Highlight Highlight RichPurnell

      Ja, deshalb:
      Wählen!
      und all die Wahlfaulen, die sich zwar für Umweltschutz- und Sozialthemen interessieren, aber "keine Zeit" haben, den Inhalt des dicken Couverts der Gemeinde zu studieren, zu kumulieren und panaschieren und die eigene Wahl Schwarz auf Weiss in den Briefkasten zu schieben, endlich in den A.... treten.

      (ich höre die faulen Ausreden zum Nichtwählen jetzt schon ;-))
  • Forest 10.09.2019 13:34
    Highlight Highlight Diese Klimaktivisten gehören mittlerweile in die Spalte Sektenblog. Finde es zwar schön das man sich damit auseinandersetzt, aber diese Apokalyptische Schwarzmalerei nervt langsam. Selbst bei einem Anstieg um 1 oder 2 Grad ist es sehr unwahrscheinlich das die Welt komplett ausstirbt.
    • Ueli_DeSchwert 10.09.2019 13:45
      Highlight Highlight Die Welt nicht, die Menschheit auch nicht. Aber die meisten Menschen, also du und ich z.B.
      Ich habe Mühe damit.
    • Firefly 10.09.2019 13:56
      Highlight Highlight Gemütlicher als jetzt (für uns) wirds wahrscheinlich nicht mehr.
    • bullygoal45 10.09.2019 14:10
      Highlight Highlight 1-2 Grad gib es meines Wissens sowieso. Das ist auch nicht das Problem. Wir zielen jedoch eher auf 3-4 Grad ab. An einigen Regionen wie dem Nordkap teils bis 7 Grad.

      Korrigiert mich wenn ich falsch liege.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der müde Joe 10.09.2019 13:24
    Highlight Highlight Ist schon wieder St. Paddy‘s Day?🍀💚
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 10.09.2019 13:23
    Highlight Highlight In einer anderen Meldung heisst es, das die Gruppe aus England stammen würde. Schlage deshalb vor, die machen das in der Theme bei sich und gut ist. Warum ausgerechnet in Zürich? Dämliche Aktion ist das!
    • cykez 10.09.2019 13:33
      Highlight Highlight die organisation kommt ursprünglich vielleicht aus england, hat aber ableger und unterstützer weltweit. wieso sollten engländer extra nach zürich kommen für so etwas...
    • balzercomp 10.09.2019 17:06
      Highlight Highlight Und die Wissenschaft sagt klar, dass es für Lebensmittel nicht geeignet ist und, dass eine Einleitung im Gewässer zu vermeiden ist. Also sind die, die das gemacht haben, mit Leuten gleichzusetzen, die Giftstoffe in Gewässer einleiten.
  • Gwaggli 10.09.2019 13:22
    Highlight Highlight Verstehen denn die Leute nicht, dass solche Aktionen meist nur polarisieren?
    Das Überzeugt doch niemanden, dass man recht hat und zu diesem Punkt braucht die Debatte weniger Sensationalismus und mehr Annäherung der Lager.
    Bin gar nicht begeistert, weil ich denke, dass dies den Fortschritten in der Klimadebatte entgegenwirkt und halte die Aktiin für naiv.
    • Erba 10.09.2019 13:58
      Highlight Highlight Eine Annäherung mit denjenigen die den Menschengemachten Klimawandel verneinen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Wurde schon länger versucht. Aber solange niemand etwas tun will sind vielleicht solche Aktionen notwendig
    • Gwaggli 10.09.2019 15:17
      Highlight Highlight Es geht um die gemässigten, die durch solche Aktionen vor den Kopf gestossen werden.
      Das ist doch ein wunderbares Fressen für die Populisten, die so etwas für ihren Wahlkampf ausschlachten.
    • Aurum 10.09.2019 15:37
      Highlight Highlight Es geht auch nicht primär ums überzeugen, sondern um Aufmerksamkeit fürs Thema oder der Sache oder meinetwegen auch der Aktivisten. Wir reden jetzt gerade darüber, also Ziel erreicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 10.09.2019 13:20
    Highlight Highlight Es ist eine Schweinerie und erst noch strafbar und diese Aktion schadet der Klimabewegung ungemein.
    • Aurum 10.09.2019 15:38
      Highlight Highlight Warum sollte es der Bewegung schaden? Es erzeugt klar Aufmerksamkeit und der Stoff der verwendet wurde ist unbedenklich.
  • El Mac 10.09.2019 13:15
    Highlight Highlight Was soll das heissen, dass die Toxizität so hoch ist, wie Salz? Wenn ich tonnenweise Salz in den Fluss schütte, würde doch alles aussterben, nicht?
    • Christian Mueller (1) 10.09.2019 13:26
      Highlight Highlight ein liter dieser farbe reicht für sehr viele liter wasser... da es auch von naturwissenschaftlern eingesetzt wird, ist es schon lange in gebrauch mit entsprechender erfahrung. es gibt keine hinweise auf eine schädliche einflussnahme, wenn es wie hier genügend verdünnt ist.
    • WID 10.09.2019 14:58
      Highlight Highlight @Christian Mueller (1): "wenn es wie hier genügend verdünnt ist. "...so macht das auch die Industrie mit ihren Abwässern...Spass beiseite: natürlich ist diese Farbe in hohem Masse verträglich, dennoch ist es ein unzulässiger und verbotener Akt. Und das ist recht so.
    • Christian Mueller (1) 10.09.2019 17:18
      Highlight Highlight was ist daran verboten?
  • Sarijali 10.09.2019 13:14
    Highlight Highlight Sehr geill!!!💚✊
  • saasch 10.09.2019 13:14
    Highlight Highlight Immerhin ist es ein Anfang und eine Alternative zum Nichtstun.

    Tolle Aktion.
    • Diavolino666 10.09.2019 13:37
      Highlight Highlight WOW! Klimakrise und so, aber immerhin haben ein paar mehr als nichts getan und grüne Farbe verschüttet. "Polarisieren" heisst noch lange nicht "überzeugen", also einfach nur dämlich, verursacht Kopfschütteln und keine konstruktive Diskussion. Da wäre "nichts tun" besser gewesen.
    • Queen C 10.09.2019 13:40
      Highlight Highlight Was genau denn? Wo haben sie CO2-Ausstoss oder Abfall vermieden, wo haben sie etwas für die Umwelt getan?
      Eine Riesenklappe und so eine dämlichem Aktion zu verführen heisst noch lange nicht, dass man auch etwas für die Umwelt oder gegen die Umweltverschmutzung tut.
    • weissauchnicht 10.09.2019 14:11
      Highlight Highlight @Diavolino, Du glaubst mit „nichts tun“ hätte Watson darüber berichtet?
      Und wenn Schüler dann tatsächlich zuhauf „nichts tun“ (=streiken) und die Medien dann darüber berichten ist‘s bestimmt auch nicht recht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ich hol jetzt das Schwein 10.09.2019 13:11
    Highlight Highlight St. Patrick's Day ist aber erst wieder in einem halben Jahr!
  • Snowy 10.09.2019 13:09
    Highlight Highlight Das gab’s auch mal an einem Festival in den Bergen: Auf einmal war der Bergbach mit Uranin grün gefärbt.

    Das „Problem“ war nur, dass die meisten Anwesenden wohl nicht genau wussten, ob nun der Bach aufgrund des eigenen Trips so schön grün leuchtete oder ob er wirklich grün war. 😃🌈

    Aber ist ja auch egal. Coole Aktion! 😍👍
    • sheshe 10.09.2019 13:46
      Highlight Highlight Das war diesen Sommer auf dem Schelten!
    • Marco Wettstein 11.09.2019 19:55
      Highlight Highlight Die Albula wars, in Filisur ;)
  • ubu 10.09.2019 13:08
    Highlight Highlight Die Aktivisten haben Recht. Es ist höchste Zeit, dass wir beim Klimaschutz vorwärts machen!
    • Basti Spiesser 10.09.2019 13:53
      Highlight Highlight Stimmt endlich! Lets go - Färben wir alle Gewässer grün 🙌
  • Me, my shelf and I 10.09.2019 13:06
    Highlight Highlight Hammer Aktion😍
  • DerLauch 10.09.2019 13:02
    Highlight Highlight War vermutlich ein Heimweh-Berner der die wunderschöne grüne Aare vermisst;)
  • Donald 10.09.2019 13:00
    Highlight Highlight Was ist die Definition von "unabhängige Forschende"?
    • walsi 10.09.2019 13:25
      Highlight Highlight Die finanzieren sich selber ohne Geld von Universitäten oder aus der Wirtschaft. Das wäre unabhängig, was aber ziemlich sicher nicht der Fall ist. Somit ist das unabhängig nur eine Augenwischerei.
  • Pümpernüssler 10.09.2019 12:59
    Highlight Highlight Ich frag mich immer was solche Aktionen genau bringen/nützen. Wenn man darüber berichtet, wird ja noch nichts unternommen.
    • Blackstar01 10.09.2019 13:06
      Highlight Highlight Auf ein Thema muss ja irgendwie hingewiesen werden. Sonst würden manche Leute von gewissen Problemen oder Anliegen nichts mitbekommen. Ihr Ziel ist erreicht, man berichtet in der Zeitung.
    • DasEchteGipfeli 10.09.2019 13:11
      Highlight Highlight Du beantwortest dir deine Frage gleich selber —> „Wenn man darüber berichtet, [...]“
      Denn genau darum geht es. Sie wollen Aufmerksamkeit und soweit ich das beurteilen kann, hat das ganz gut geklappt.
    • Gwaggli 10.09.2019 13:26
      Highlight Highlight @RichPurnell: Ich stimme mit den meisten Aussagen von dir überrein. Ich verstehe nur nicht, wie Aktion zu mehr Aufklärung führen soll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Samzilla 10.09.2019 12:57
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Devante 10.09.2019 12:55
    Highlight Highlight Coole aktion
    • Evan 10.09.2019 14:02
      Highlight Highlight Was ist daran cool?
    • remeto 10.09.2019 14:04
      Highlight Highlight Die gesalzenen Forellen in der Limmat freuen sich nun auch ;-)

Ein Paar in Brasilien pflanzte 20 Jahre lang Bäume – und lebt jetzt in einem Wald

Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.

Anfang der 90er-Jahre wurde der brasilianische Fotografjournalist Sebastiao Ribeiro Salgado nach Ruanda geschickt, um über den schrecklichen Völkermord zu berichten. Das vor Ort Erlebte traumatisierte ihn schwer. 1994 kehrte Salgado in seine Heimat zurück. Er hoffte zu Hause in Minas Gerais, wo er von einem üppigen Wald umgeben aufgewachsen war, Ruhe und Erholung zu finden.

Statt des Waldes aber fand er kilometerweit staubiges und karges Land vor. In wenigen Jahren fand in seiner Heimatstadt …

Artikel lesen
Link zum Artikel