Schweiz
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Frauen aus drei Generationen sitzen nebeneinander auf einer Bank am Donnerstag, 6. September 2012, in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Der Generationenvertrag zwischen Alt und Jung wird zunehmend strapaziert. Bild: KEYSTONE

AHV-Bezug für ein Sabbatical: Grünliberale wollen neuen Generationenvertrag

Die Debatte über die Altersvorsorge in der Schweiz ist verfahren. Das Politlabor der Grünliberalen hat einen «Bauplan» für einen neuen Generationenvertrag erarbeitet. Ziel ist ein flexibleres System.



Seit mehr als 20 Jahren hat die Schweiz keine Rentenreform mehr auf die Reihe gebracht. Mehrere Versuche sind gescheitert, zuletzt vor zwei Jahren die Altersvorsorge 2020. Nun liegen neue Vorschläge des Bundesrats für die AHV und der Sozialpartner für die berufliche Vorsorge auf dem Tisch. Bereits gibt es Kritik von verschiedenen Seiten, die Debatte dürfte erneut schwierig werden.

Immerhin hat das Stimmvolk im Mai mit dem deutlichen Ja zur AHV-Steuervorlage (STAF) eine Zusatzfinanzierung für die erste Säule beschlossen und ihr eine Atempause verschafft. Die Grünliberalen hatten sich dagegen gewehrt. Sie verlangten eine strukturelle Rentenreform und verrannten sich damit total. Ihre pragmatische Basis hat die STAF klar befürwortet.

Nun legt das GLP Lab, die «Denkfabrik» der Partei, ein eigenes Reformkonzept vor. Das watson vorliegende Papier erhebt einen hohen Anspruch, es will nichts weniger sein als ein «Bauplan für einen neuen Generationenvertrag». Um ein umfassendes Programm handelt es sich nicht, es beschränkt sich weitgehend auf vier Punkte. Die aber haben durchaus Potenzial.

Flexibler AHV-Vorbezug

Im 20. Jahrhundert war es normal, dass man eine Lehre oder ein Studium abschloss und bis zur Pensionierung durcharbeitete. Mit der heutigen Lebensrealität vorab jüngerer Menschen hat dies nicht mehr viel gemeinsam. Viele unterbrechen ihre Arbeit für einen Elternurlaub, ein Sabbatical oder eine Umschulung – ein wichtiger Aspekt in einer sich rasant wandelnden Arbeitswelt.

Die GLP schlägt vor, dass man künftig die AHV-Rente um bis zu 18 Monate vorbeziehen kann, um einen allfälligen Erwerbsausfall zu überbrücken. Voraussetzung ist, dass man zuvor mindestens fünf Jahre in die AHV-Kasse einbezahlt hat. Die Arbeitszeit bis zum regulären Rentenbezug würde sich entsprechend verlängern, womit die Massnahme laut GLP Lab «nahezu kostenneutral» wäre.

2. Säule bei Teilzeitarbeit

Die Salat- und Fruechtetheke fuer den Take-Away im COOP Pronto Tankstellenshop in Zuerich-Seebach, aufgenommen am 12. Oktober 2007. Eine Angestellte nimmt aus einer Kiste Flaschen und fuellt die Regale auf. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

The salad and fruits bar for take-away in the COOP Pronto gas station shop in Zurich-Seebach, Switzerland, pictured on October 12, 2007. An employee takes bottles out of a box and restocks the beverages shelves. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Menschen mit tiefen Löhnen etwa im Detailhandel haben kaum Chancen auf eine vernünftige Pensionskassenrente. Bild: KEYSTONE

Das Modell, in dem der Mann zu 100 Prozent arbeitet und die Familie ernährt, ist ebenfalls nicht mehr zeitgemäss. Häufig arbeiten Frauen aber nur Teilzeit, was in der zweiten Säule ein Nachteil ist. Wegen des so genannten Koordinationsabzugs von derzeit 24'885 Franken haben Geringverdiener kaum eine Chance, eine vernünftige Pensionskassenrente zu erzielen.

Im GLP-Konzept wird der Koordinationsabzug komplett abgeschafft und die Eintrittsschwelle, also der massgebende Mindestjahreslohn, von heute 21'000 Franken auf Kleinsteinkommen reduziert, zum Beispiel 12'000 Franken. Massgebend soll künftig das Gesamteinkommen sein, was die «Gig Economy» berücksichtigt, in der die Leute teilweise mehrere Jobs gleichzeitig ausüben.

Flatrate für Lohnbeiträge

Die berufliche Vorsorge wird durch Lohnabzüge finanziert, die so genannten Altersgutschriften. Sie steigen mit zunehmendem Alter gestaffelt von 7 auf 18 Prozent. Die zunehmenden Lohnkosten gelten als ein Grund, warum ältere Menschen auf dem Arbeitsmarkt Mühe haben oder diskriminiert werden. Die Lösung der Grünliberalen ist simpel: Eine Flatrate bei den Altersgutschriften.

Persönliches Rentenalter

Das Rentenalter 65 (Frauen 64) ist in der Reformdebatte besonders umstritten. Bürgerliche und Wirtschaftskreise fordern eine Erhöhung auf 67 Jahre. Eine flexibler Rentenbezug ist ansatzweise schon heute möglich. Die Grünliberalen gehen in ihrem Papier erheblich weiter: Jeder Mensch soll künftig mehr oder weniger selber entscheiden, wann und wie er in Pension gehen will.

Dafür bestimmt der Bund ein Mindestrentenalter, das nicht mehr mit einer automatischen Pensionierung verknüpft ist. Es könnte an die Lebenserwartung gekoppelt werden, wie dies einige Länder schon heute machen. Zwangspensionierungen vor dem 70. Lebensjahr sollen verboten und der Bezug von Teilrenten nach schwedischem Vorbild möglich werden.

Die Vorschläge 2 und 3 sind nicht neu und dürften zu Diskussionen führen. So bedeutet eine Abschaffung des Koordinationsabzugs auch eine Lohneinbusse, was gerade für Geringverdiener schmerzlich wäre. Dies wäre «ein kurzfristiger Nachteil», räumt Projektleiterin Fiona Hostettler ein, «aber nach der Pensionierung werden die Leute weniger abhängig von Ergänzungsleistungen».

Vorstoss in der Session

Der Generationenvertrag des GLP-Politlabors sei «nicht speziell» für den Wahlkampf erarbeitet worden, erklärt Hostettler. Die Jungpolitikerin – sie ist Gemeindeparlamentarierin in Baden (AG) – hofft dennoch, dass das neue Parlament bei der Altersvorsorge «etwas progressiver» und vor allem ehrlicher in der Kommunikation sein werde. Und offener für neue Konzepte.

Das betrifft nicht zuletzt den Vorbezug der AHV bei Erwerbspausen. Der Aargauer Nationalrat Beat Flach will diesen Teil laut Fiona Hostettler als Vorstoss im Parlament einreichen, wenn möglich noch in der laufenden Herbstsession. Auch die Flexibilisierung werde «sehr wahrscheinlich» in dieser Form ins Parlament gebracht, sagt die Projektleiterin.

Presseschau zum Nein zur AHV-Reform.

Lohngleichheit zwischen Mann und Frau - Fehlanzeige!

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    Alle Leser-Kommentare
  • silves 17.09.2019 11:13
    Highlight Highlight Hier "schrüblä" döt no ä chli "schrübla".. Mir ist das alles zu technokratisch. Ich habe nicht den Eindruck das jemand noch den Durchblick hat bei all diesen Zahlen und Winkelzüge. AHV, Pensionskasse, Krankenkasse, Minuszinsen.. lauter Baustellen. Lösungen? Keine in Sicht. Die Politik überfordert, Ideologien werden hartnäckig verfolgt und wir als Gesellschaft kommen zunehmend unter Druck. Das Grundeinkommen wäre eine Basis zur Existenzsicherung. Woher das Geld kommen soll? Da ist nicht viel Kreativität gefordert, die SNB macht es uns vor..
  • Schneider Alex 17.09.2019 06:42
    Highlight Highlight Primäres Ziel dieses "Plans" ist Aufmerksamkeit für die Wahlen zu erzeugen. Nach den Wahlen wird der Plan wohl wieder geschreddert!
  • Turicum04 16.09.2019 22:16
    Highlight Highlight Die AHV nur noch an Notdürftige abgeben! Dafür diese besser finanziell unterstützen (gilt auch für Flüchtlinge!). Besser wäre aber, wenn man die AHV abschaffen würde und allen Mittellosen eine Grundrente von 3000.- geben würde. Bonzen brauchen das nicht! Ein sozialistischer Grundgedanke.
  • Robasvill 16.09.2019 17:20
    Highlight Highlight Um Gottes Willen!! War da auch jemand dabei. der Lebenserfahrung und Kenntnisse in der Versicherungsbranche hat? Unmögliche Lösungsansätze! Wer die Möglichkeit hat als Junger (Flatrate) soll lieber in ein 3a-Bankkonto einzahlen, statt mehr ins BVG. So bleibt das Geld frei, um allenfalls eine Liegenschaft zu erwerben als Altersvorsorge und man ist flexibler.
    Das gleiche gilt bei der Abschaffung des Koordinationsabzuges. Dieser löst nur höhere Verwaltungskosten bei den Versicherungen aus. Es würden kaum mehr mit höheren Pensen angestellt. Da muss man die Arbeitgeber anders zwingen.
  • pamayer 16.09.2019 10:05
    Highlight Highlight Flexibles AHV Alter ist sehr toll. Da es kaum mehr Menschen gibt, die bis zum Pensionsalter arbeiten, ausser vielleicht solche, die im Niedriglohnsektor arbeiten. Und die, die fett verdienen.
    Die Verbleibenden werden aus KOSTENGRÜNDEN wegrationalisiert.

    Das Ganze ist eine Farce übelster Sorte.
  • Nik G. 16.09.2019 08:20
    Highlight Highlight Grundeinkommen hätte vieles gelöst.
  • Thinkdeeper 16.09.2019 07:41
    Highlight Highlight Die GLP ist die Partei die erste disruptive Ansätze in der Altersvorsorge einbrint. Weiter so....
    1. Koordinationsabzug gehört weg..
    2. Auf jegliches Arbeitseinkommen (aller auch Selbsttständiger)Sozialbeiträge inkl. BVG und Pflegeversicherung erheben.
    3. Aufhebung aller Diskriminierungen.
    4. Heutige Dividendenbesteuerung...führt nur zur Umgehung und Vermeidung von Sozial- und Solidarbeiträgen.
    5. Rückforderbarkeit rechtsmässiger erhaltener Sozialleistungen / EL.
    6. Existenzsichernderndes Verfassungsmässiges Grundeinkommen statt gewährte Sozialhilfe.
    7. Volksvermögensfond einführen.
  • wolge 16.09.2019 07:01
    Highlight Highlight Gehen wir mal auf die Vorschläge ein:

    1. Ein flexibler AHV Bezug wird zu mehr Sozialfällen führen. Viele Menschen denken sehr kurzfristig. Auch leben viele auf Pump. Nur wenige haben ein 3A Konto oder legen genug auf die hohe Kante.

    2. Eine zweite Säule für Teilzeitarbeit braucht es unbedingt. Sehr guter Vorschlag

    3. Eine für Lohnbeiträge braucht es unbedingt. Sehr guter Vorschlag

    4. Das persönlichen Rentenalter geht in eine ähnliche Richtung wie Punkt 1. Es besteht die Gefahr dass zusätzliche Ergänzungsleistungen / Sozialzahlungen nötig werden
    • Alpaka 8 16.09.2019 18:59
      Highlight Highlight Naja, zu 1: Über 50% sparen regelmässig in die Säule 3a. Aber heutzutage behauptet man lieber was, anstatt sich schnell 1 Minute Zeit zu nehmen um Fakten zu googlen.
  • Ha End 15.09.2019 20:40
    Highlight Highlight Grünliberal ? Links ? Gute Ideen = Haltet eure Kohle fest.
    Das war eine einfache mathematische Gleichung.
    Chears
  • Dominik Treier 15.09.2019 20:15
    Highlight Highlight Nun, Ansätze sind da, nur sehe ich bei keinem von ihnen das von bürgerlicher Seite verlangte Sparpotenzial... Ausser sie werden missbraucht... So fragt sich ob dann die Sabaticaljahre plötzlich vom Sozialamt zum Vorbezug bei Ausgesteuerten vorgeschrieben werden und vor allem auch wie hoch schlussendlich das Mindestrentenalter ausfallen wird. Mir scheint diese "totale Flexibilisierung" wird wohl eher genutzt um das Rentenalter immer unrealistischer anzuheben ohne Stellen... Eine Abschaffung des Koordinationsabzuges ist richtig nur ist das ganze Prinzip der 2. Säule diskussionswürdig...
  • sa5 15.09.2019 19:03
    Highlight Highlight Man könnte darüber nachdenken die Arbeit vom Lohn zu entkoppeln.
    Mensch arbeitet um sich geistig und sozial weiter zu entwickeln.
    Lohn gibt es soviel wie es braucht um die Notdurft zu verrichten.
    Am Konzept der Lohnarbeit ist die Konsum- und Wegwerfgesellschaft gekoppelt.
    Wenn der GPL das G in ihrem Namen etwas wert wäre, würde die grüne Ausgründung der FDP an Natur, Umwelt und soziale Gerechtigkeit denken.
    An solchen Vorschlägen sieht man, welchen Geistes Kind die GPL ist.
    Am Ende führt kein Weg an einem irgendwie gearteten Grundeinkommen vorbei.
  • strieler 15.09.2019 17:31
    Highlight Highlight Wird jemand nach 45 eigentlich noch eingestellt?
    • Dominik Treier 15.09.2019 20:21
      Highlight Highlight Dann schon noch nur mit 55 ist man ohne besondere Fähigkeiten oder Beziehungen kaum noch vermittelbar... Diese ständigen "Flexibilisierungsvorschläge" von rechts-liberal zielen letztendlich nur auf eine generelle Erhöhung des Standards durch die Hintertür! So auch hier, wo seitens GLP schon eine Erhöhung nach Lebenserwartung gefordert wird, ohne auch nur über Beitragserhöhungen zugunsten von Menschen mit weniger Beziehungen oder einzigartigem Knowhow, wie den Bauarbeiter oder die Kassiererin nachzudenken... Eine Assoziale Partei nur versucht sie es zu verschleiern...
    • Fairness 16.09.2019 12:03
      Highlight Highlight Nicht wirklich bzw. nur mit viel Glück. Z.B. wenn die Person, die entscheidet, auch nicht mehr 30 ist, die schon im Voraus wissen, dass es nur für ein, zwei Jahre ist, weil die Firma nächstens verkauft wird u.ä.
    • mutter und ehefrau 16.09.2019 14:46
      Highlight Highlight ja mit 56 sogar...einfach zu 23.- pro Stunde max.40%...also leben kann man dann auch nicht
  • 7immi 15.09.2019 16:55
    Highlight Highlight Ich finde den Vorbetzug der AHV falsch und gefärlich. Das Geld gehört nicht dem Einzahler, sondern wird umgelagert - im Gegensatz zu den anderen Säulen.
    Das grösste Problem sehe ich aber in der Sicherstellung des Grundbedarfs. Die 1. und somit wichtigste Säule ist die AHV. Sie sichert das Überleben (nach Definition). Fällt diese aus, so wird die Alterarmut zusehends ein Problem, wenn die Läute kurzsichtig ahieren. Die erste Säule sollte als Hauptträger unbedingt unangetastet bleiben.
    • strieler 15.09.2019 17:33
      Highlight Highlight selten so grundlegend einverstanden mit dir.
    • Dominik Treier 15.09.2019 20:27
      Highlight Highlight Nur darfst du da eines nicht vergessen 7immi. Danach müsste die AHV heute schon aus- und umgebaut werden, denn sie erfüllt eben diesen Verfassungsauftrag heute schon nicht! Selbst mit der Maximalrente von 2370.- kann definitiv nicht von einer Deckung des Grundbedarfs gesprochen werden und für die braucht man ein Einkommen von 85'000.- im Jahr!, von der Minimalrente von 1150.- CHF gar nicht zu reden... Die AHV müsste dementsprechend ausgebaut werden und nicht das Rentenalter an die Lenenserwartung gekoppelt sondern die Beiträge an den Finanzbedarf und neue Finanzierungsmöglichkeiten ausgelotet.
    • Platon 15.09.2019 22:07
      Highlight Highlight @7immi
      Was genau verstehst du an der Idee nicht? Wenn jemand mit 30 ein Jahr auf AHV lebt, um sich weiterzubilden oder Ferien zu machen und dafür erst mit 66 in Rente geht, haben wir genau gleich viele Einzahlungs- und Bezugsjahre wie wenn jemand bis 65 durcharbeitet. Sehe da überhaupt kein Problem, die Lösung ist genau kostendeckend. Das ist doch genial!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mirko Timm 15.09.2019 16:36
    Highlight Highlight hmm aber ist doch ein Denkfehler ? wenn man 18 Monate ahv bezieht dann muss man aber mehr wie 18 Monate wieder arbeiten und nicht nur 18 Monate. mehr. man sollte dann schon solange arbeiten bis die bezogenen beiträge der 18 monate wieder einbezahlt sind
    • who cares? 15.09.2019 18:17
      Highlight Highlight Der Normalerverdiener zahlt bereits jetzt über sein gesamtes Leben mehr ein, als er jemals erhalten wird.
    • Dominik Treier 15.09.2019 20:29
      Highlight Highlight Wo hast du das her who cares? Es kommt nur darauf an ob unsere bürgerlichen Kürzungsmöchtegernsparer alles bestimmen werden!
    • Platon 15.09.2019 22:03
      Highlight Highlight @Mirko
      Warum? Das ergibt überhaupt keinen Sinn. Letztendlich geht es bei der Idee darum, dass man einen Teil schon vorher beziehen kann, wenn man auch gleich lange weiterarbeitet. Angenommen jemand wird 80 Jahre alt, bezieht er 15 Jahre lang AHV. Wenn er nun schon mit 40 Jahren ein Jahr bezieht zwecks Weiterbildung und danach erst mit 66 in Rente geht, haben wir genau gleich viele Jahre, die er Rente bezieht, nämlich 15 Jahre. Die Idee ist schlichtweg genial!
  • remeto 15.09.2019 16:09
    Highlight Highlight Typisch GLP, man hat‘s ja.

    So bedeutet eine Abschaffung des Koordinationsabzugs auch eine Lohneinbusse, was gerade für Geringverdiener schmerzlich wäre. Dies wäre «ein kurzfristiger Nachteil», räumt Projektleiterin Fiona Hostettler ein, «aber nach der Pensionierung werden die Leute weniger abhängig von Ergänzungsleistungen».
    • Dominik Treier 15.09.2019 20:31
      Highlight Highlight Die Ergänzungsleistungen gehören abgeschaft und endlich durch eine Verfassungskonforme AHV ersetzt, die wirklich eine grundbedarfsdeckende Rente auszahlt und zwar jedem!
  • Platon 15.09.2019 16:07
    Highlight Highlight Der flexible AHV-Vorbezug ist ja eine geniale Idee! Bravo GLP!
  • Joseph Dredd 15.09.2019 15:11
    Highlight Highlight Ich finde Vorschlag Nr. 1 brillant! Da ich mein Rentenalter bzw. eine funktionierende AHV eh nicht mehr erlebe, würde ich mich sofort eineinhalb Jahre aus meinem miserablen Erwerbsleben ausklinken und mit dem Rucksack quer durch Nordamerika/Südostasien trampen :D
  • Fischra 15.09.2019 14:29
    Highlight Highlight Das könnte was werden. Hut ab.....
  • FrancoL 15.09.2019 13:53
    Highlight Highlight Ich freue mich ab jedem guten Beitrag zu den T^Rentensicherungen. Weniger freue ich mich dass bei allen Ansätzen der Arbeitsmarkt und die Arbeitsmarkttektonik nicht berücksichtigt wird und erst recht nicht die Tasche dass die Renten hinken weil viele es sich nicht leisten können etwas für das Alter denen den Pensionen anzusparen.
    Ich lese auch nirgends dass man die Arbeit und vor allem die Gewinne besser besteuern müsste um gerade diese Ungleichheit beim Rentensparen auszugleichen.
    Alle suchen nach Modellen, die letztendlich NUR durch eine Reform der Arbeit finanzieren können.
    • Dominik Treier 15.09.2019 20:41
      Highlight Highlight Da wirst du von der GLP auch nichts hören Franco, denn sie ist eine Eigenverantwortungsgewäsch-Wohlfühlpartei in der praktisch nur Leute mit guter Ausbildung, Lebenlauf und Beziehungen politisieren. Die können sich nicht vorstellen, dass man mit 60 keine Arbeit mehr findet, ausser man ist faul und selber schuld. Sie erkennen auch unsere diverse Gesellschaft nicht als das grosse Ganze das sie ist und denken immer noch ihr Erfolg rühre nur von ihrer eigenen Leistung her und jeder könne da hin. Eine bequeme Lüge um seinen Egoismus zu rechtfertigen...
  • Fairness 15.09.2019 13:30
    Highlight Highlight Ein Modell zum Vergessen, das kein einziges Problem wirklich löst. Nur mit dem Koordinationsabzug haben sie recht. Mit Sicherheit müsste die PK frei wählbar sein. Es ist ein wesentlicher Lohnbestandteil, den man bei der Jobsuche überhaupt oder höchstens ganz vereinzelt mitberücksichtigen kann.
  • sa5 15.09.2019 13:29
    Highlight Highlight AHV-Rente für ein Sabbatical? Eine s
    Äusserst schlechte Idee. Früher spart man sich das Geld um ein Jahr mal etwas anderes zu machen.
    Zuvor einschränken, einen Nebenjob oder so annehmen. Und profitieren!
    Heute wird generell weniger gearbeitet aber dafür steigen die Ansprüche ins Unermessliche.
    Typische Idee von Jungpolitikern, die gerne mal profitieren ohne je mal was geleistet zu haben.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.09.2019 12:21
    Highlight Highlight Das sind im meinen Augen alles äusserst interessante ansätze, da ist scheinbar wirklich nachgedacht worden.
  • John Henry Eden 15.09.2019 12:20
    Highlight Highlight Die AHV gehört abgeschafft. Wenn jemand mit 90 noch im Büro arbeiten will, soll er das tun. Eine tolle Aufwertung für die Arbeitswelt und die soziale Integration älterer Menschen
    Im Gegenzug soll es auch möglich sein, mit 20 nicht mehr zu arbeiten.

    Das Grundeinkommen war u.a. dafür gedacht. Natürlich waren die Profiteure von Gier, Macht und Ausbeutung allesamt dagegen.

    Vor den Grünen habe ich bis heute Respekt, da sie fürs Grundeinkommen stimmten. Alle anderen Parteien sehen die AHV nur als weiteres Schlachtfeld, im Kampf um Einfluss und Geld für die eigenen Leute.
    • ingmarbergman 15.09.2019 12:30
      Highlight Highlight „soll es auch möglich sein, mit 20 nicht mehr zu arbeiten.“
      Darfst du auch heute schon, niemand verbietet es dir. Wenn du reiche Eltern hast, bittesehr.
      Aber die AHV ist nicht dafür gedacht. Und solange der Staat nicht im Geld schwimmt, soll er lieber ältere und kranke unterstützen, als 20-jährige, die sich selber finanzieren können.
    • Phrosch 15.09.2019 13:00
      Highlight Highlight John, schon heute kann man mit 90 noch arbeiten, wenn man das will - und eine Stelle findet. Das ist keine Begründung gegen eine Altersrente. Es gibt viele gute Gründe für Arbeit gegen Lohn und für Altersrenten, auch wenn beides immer wieder den wechselnden Gegebenheiten angepasst werden müssen.
    • Gubbe 15.09.2019 13:40
      Highlight Highlight John Henry Eden
      "Alle anderen Parteien sehen die AHV nur als weiteres Schlachtfeld, im Kampf um Einfluss und Geld für die eigenen Leute."
      Unverständlich. Was für Einfluss und eigene Leute?
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 15.09.2019 12:16
    Highlight Highlight Ich staune immer wieder wie man locker die Faltrate und die Erhöhung des Rentenalters Portieren mag OHNE auch nur annähernd aufzuzeigen woher die Arbeitsplätze kommen sollen und OHNE zu merken dass das ALTER per so und nicht nur die finanzielle Belastung älterer Arbeitnehmer ein Problem darstellt.
    Ich kenne wirklich genügend best ausgebildete ältere Arbeitnehmer, die auch bei tieferen Lohnerwartungen (Ausgleich zu den hohen PK Ausgaben) keine Stelle finden und sich dann in eine Scheinselbständigkeit zurückziehen. Sie mussten dies weil sie einfach nicht berücksichtigt wurden: WEGEN dem ALTER!
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.09.2019 12:46
      Highlight Highlight Leider zeigen halt einfach die Statistiken ein anderes Bild, ältere Arbeitnehmer sind nicht überdurchschnittlich oft Erwerbs- oder Arbeitslos. Wo ein Problem, besteht, ist, dass es länger dauert, bis sie wieder aus der Arbeitslosigkeit rauskommen.
      Dieses Problem muss angegangen, werden, dass sollte uns jedoch nicht davon abhalten, die AHV strukturell zu reformieren, weil sonst hier einfach noch viel grössere Probleme entstehen.
    • FrancoL 15.09.2019 13:45
      Highlight Highlight Habe ich auch nicht behauptet. Es ist aber eine Tatsache, dass wenn wir länger arbeiten und die eher schwer zu vermittelten älteren ArbeitnehmerInnen in den Arbeitsmarkt integrieren, dann werden Arbeitsplätze fehlen und diese bei den JUNGEN. Nicht zu vernachlässigen sind die Vielen, die gerne arbeiten würden, aber durch Frühpensionierungen und Selbstständigkeit NICHT mehr in der Arbeitslosenstatistik figurieren.
      Das GROSSE Problem ist die Arbeit und die Tatsache, dass für viele die Arbeit nicht so viel hergibt um auf dem 3.Weg das Alter abzusichern.
    • Ökonometriker 15.09.2019 13:51
      Highlight Highlight @FrancoL: die GLP fordert ja genau, dass alle gleichhohe Abgaben zahlen sollen - nicht dass alte mehr kosten als junge Arbriter. Wenn Du als Arbeitgeber doppelt so viel Sozialabgaben für den älteren Bewerber als für den Jüngeren bezahlen musst, wirst Du Dich für den Jüngeren entscheiden und der Ältere bleibt auf der Strasse. Sonst gewinnt der Bessere. Und der Ältere kann dann mit seiner Erfahrung trumpfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • papperlapapp 15.09.2019 12:14
    Highlight Highlight Gute Ansätze welche vorallem das Thema in die moderne und reale und zukünftige Wirtschaft bringt. Das ist gut und vernünftig für den Einzelnen. ABER. Volkswirtschaftlich betrachtet ist es nur eine kleine Entlastung. Denn im Jahr 2048 muss ein Arbeitnehmer einen Rentner finanzieren! Hier braucht es grössere Lösungen. Das Ganze ist ja eine Welle der Baby boomer. Massnahmen müssen nicht ewig sein. Wieso nicht den Franken wieder über die Nationalbank Schwächen und die gewonnen Mittel für die AHV verwenden? Im Moment sind 700 Mia im Topf...
    • homo sapiens melior 15.09.2019 13:07
      Highlight Highlight Ich sag das ständig, aber keiner will hören. Die Babyboomer dauern nicht ewig. Es ist ein Welle. Sie kam und sie wird wieder gehen.
    • Franz v.A. 15.09.2019 13:31
      Highlight Highlight Und die vielen Babyboomer haben auch sehr viel AHV einbezahlt. Bitte nicht vergessen.
  • FrancoL 15.09.2019 12:11
    Highlight Highlight Die Idee der Flatrate für Lohnbeiträge ist bei Vielen hoch im Kurs. Nun das mag die Attraktivität für ältere Arbeitnehmer erhöhen, gleichzeitig steht ja die Frage im Raum: Woher nehmen wir die Arbeitsplätze? Durch die Flatrate werden diese Arbeitsplätze ja nicht vermehrt, es führt also eher zu einer erhöhten Arbeitslosigkeit bei den jüngeren ArbeitnehmerInnen.
    Ich sehe nirgends den für mich richtigen Ansatz die grossen Gewinner der Wirtschaft etwas mehr zur Kasse zu bitten. Man spricht zwar von neuen zeitgenössischen Modellen und geht aber von den alten bestehenden Belastungs-Strukturen aus.
    • Phrosch 15.09.2019 13:03
      Highlight Highlight FrancoL, die Frage ist berechtigt. Allerdings kommen weniger Junge auf den Arbeitsmarkt als „Alte“ pensioniert werden. Wenn wir also die Alten etwas länger behalten, statt sie mit 55 mit Jungen aus dem Ausland zu ersetzen, wäre das kein Problem mehr.
    • FrancoL 15.09.2019 13:39
      Highlight Highlight Wir brauchen aber auch weniger Personal und das in fast allen Branchen ausser wohl bei den Pflegeberufen.
  • Loeffel 15.09.2019 12:06
    Highlight Highlight Ob links, rechts oder mittig, die GLP bringen immerhin regelmässig konstruktive und weitsichtige Lösungsvorschläge. Kann mir mal kurz jemand helfen: wann kam so was zuletzt von der SVP? 🤔
    • Dominik Treier 16.09.2019 15:18
      Highlight Highlight Wenn "Die Ausländer sind schuld!" nicht gilt, dann seit 30 Jahren nicht mehr... Die wahren "Lösungen" der SVP auf solche Probleme, hält sie wohlwissend hinter ihrem menschenverachtenden Populismus verborgen. Wer hört schon gerne Dinge wie: Das leben ist nun mal hart, schau selbst! oder Zier dich nicht so du fauler Sack und geh eben länger arbeiten für weniger!
      Das sind die SVP-"Lösungen"... Mehr Egoismus und weniger gesellschaftliche Verantwortung... Man verschliesst sich dem grösseren Zusammenhang und gibt sich dem Märchen hin, dass jeder gleich und für sein Glück selbst verantwortlich ist...
  • Mafi 15.09.2019 12:06
    Highlight Highlight Tolle Idee mit dem Sabbatical bzw man kann das ja auch für Vater-/Mutterzeit brauchen.

    Hat unglaublich viel Potential!
    Es ist schön das eher kleine Parteien in der Schweiz so kontruktiv mitdenken und Vorschläge machen.
  • Raphael Stein 15.09.2019 12:03
    Highlight Highlight Die 2. Säule ist eine privat betriebe und lukrative Sache fpr die Betreiber.
    Dies gilt es endlich zu unterbinden und mit der AHV zusammen zulegen.
    • ingmarbergman 15.09.2019 12:31
      Highlight Highlight Im Gegenteil: die 2. Säule gilt es zu liberalisieren, so dass man den Anbieter frei wählen kann.
    • Raphael Stein 15.09.2019 13:00
      Highlight Highlight Nein, bin nicht der Meinung. Siehe Krankenkasse.
    • Raphael Stein 16.09.2019 07:29
      Highlight Highlight Es ist mir absolug schleierhaft warum Menschen gerne mehr bezahlen, seh ich mir die Anzahl der Blitzer an.
      Hirnwäsche oder was?

      Jede Pensionskasse macht Werbung, bezahlt einen völlig überflüssigen Verwaltungsrat, einen aufgelasenen Verwaltungsapparat und einen fetten CEO, verteuert die Wohnsituation und, und, und.

      Und das für ein Land das auf der Weltkarte kaum auszumachen ist.
  • Markus97 15.09.2019 12:01
    Highlight Highlight Das Konzept ist gut. Um eine Erhöhung des Rentenalters kommt man nicht herum. Es ist klar, dass die Rechnung nicht aufgeht wenn man immer älter wird. Das Sabbatical gibt jedoch jedem die Chance etwas von seiner Rente zu haben, auch wenn er früh stirbt. Ich hoffe die nächste Legislatur kommt endlich auf die Beine und setzt etwas um. Stillstand geht nicht mehr....
    • Dominik Treier 16.09.2019 15:23
      Highlight Highlight Warum soll man darum nicht herum kommen? Das Rentenalter hat sich dort eingependelt und es ist so sicher nicht zu hoch, vor allem für körperliche Arbeit auf dem Bau... Statt immer nur von der Anhebung des Rentenalters nach Lebenserwartung, sollte man eher von der dynamischen Anhebung der Beiträge nach Finanzbedarf sprechen! Ein alter runtergektüpelter Arbeitnehmer wird nicht automatisch leistungsfähiger und gefragter nur weil ihn die moderne Medizin länger am Leben hält! Es sollen aber Anreize da sein auch länger zu arbeiten, aber nur wenn man das will und kann!
  • Gubbe 15.09.2019 12:01
    Highlight Highlight Ein Normalverdiener zahlt die AHV nicht nur primär für sich selbst ein. Ab einer gewissen Einzahlungssumme, unterstützt man andere prozentual damit. Es ist als Sozialversicherung geplant, und nicht für solche, die sich eine Auszeit (Sabbatical) nehmen möchten. Für Langzeitferien ist vorheriges Sparen das Mittel.
    • Nr 756 15.09.2019 13:59
      Highlight Highlight Nur blöd dass Sparen heute gar nicht mehr so einfach ist wie auch schon ...
    • IchSageNichts 15.09.2019 20:11
      Highlight Highlight Wegen Iphone 11 und Whg in Stadt Zürich? Oder wieso ist sparen nicht einfacher als früher? Früher ging man am SA noch arbeiten...
    • Nr 756 15.09.2019 21:59
      Highlight Highlight Zum Beispiel weil man heute gezwungen ist jeden Monat für die Krankenkasse zu bezahlen (nein ich will keine Grundsatzdiskussion darüber führen), oder zum Beispiel gab es früher (~20 Jahre) Zinsen aufs Sparbuch. Auch führt die sogenannte "Geplante Obsoleszenz" zu mehr Kosten. Ein TV hielt früher locker 15 Jahre, heute musst du froh sein wenn er die Garantiedauer nicht um bloss einen Tag überlebt. Als ich klein war lag ein Zoobesuch alle Vierteljahre drin - heute zahlst du im ZüriZoo für eine Kleinfamilie ~65.-
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  • Matthias Calvin Trüb 15.09.2019 11:56
    Highlight Highlight Sehr kreativ und Lösungsorientierte Vorschläge, welche die neue Lebeensweise der Jugend berücksichtigt. Bin gespannt wo die Reise hingeht.
  • Offi 15.09.2019 11:51
    Highlight Highlight Sehr gute Ansätze, die GLP ist da wirklich in die Hosen gestiegen und hat nachgedacht. Hut ab obwohl ich kein GLP Wähler bin ... vielleicht werd ichs ja noch. Vor allem der Koordinationsabzugs ist eine unglaubliche Ungerechtigkeit und gehörte abgeschafft!

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