Schweiz
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Marionna Schlatter-Schmid,links, Praesidentin Gruene Kanton Zuerich und Tiana Angelina Moser, rechts, glp Kanton Zuerich   im Konferenzzentrum Walcheturm in Zuerich bei den eidgenoessischen Wahlen am Sonntag, 20. Oktober 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Werden die Grünliberalen in Zürich nach dem Rückzug von Tiana Moser (r.) die Grüne Marionna Schlatter unterstützen? Bild: KEYSTONE

Grün oder liberal? Ständerat wird zum ersten Härtetest für die GLP

In Bern und Zürich kommt es zu einem zweiten Wahlgang für den Ständerat. Die Konstellation in beiden Kantonen ist eine Herausforderung für die Grünliberalen. Sie sind zu heiklen Entscheiden gezwungen.



Die Grünliberalen waren neben den Grünen die zweite grosse Siegerin am 20. Oktober. Sie haben ihre Sitzzahl im Nationalrat von 7 auf 16 mehr als verdoppelt. Im Ständerat werden sie weiterhin nicht vertreten sein. Dennoch wird die kleine Kammer zu einem Härtetest für die Partei. Sie muss insbesondere in Bern und Zürich Farbe bekennen, wen sie im zweiten Wahlgang unterstützen will.

Den ersten Schritt machen die Grünliberalen des Kantons Bern heute Abend an ihrer Mitgliederversammlung. Im zweitgrössten Kanton sind beide Sitze offen. Rotgrün und Bürgerliche haben jeweils ein «Päckli» geschnürt mit dem Bisherigen Hans Stöckli (SP) und Regula Rytz (Grüne) auf der einen sowie Werner Salzmann (SVP) und Christa Markwalder (FDP) auf der anderen Seite.

Hans Stoeckli, SP Staenderat, rechts, gibt Regula Rytz, Praesidentin der Gruenen Partei Schweiz, die Hand, nachdem beide ueber ihre gemeinsame Kandidatur fuer den Staenderat informiert haben, am Dienstag, 22. Oktober 2019 in Bern. Der zweite Wahlgang fuer den Staenderat wird am 17. November stattfinden. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Regula Rytz und Hans Stöckli treten in Bern gemeinsam zum zweiten Wahlgang an. Bild: KEYSTONE

Die Wahlempfehlung für den 17. November ist für die Grünliberalen nach dem Rückzug ihrer Kandidatin Kathrin Bertschy eine Knacknuss. «Drei der Kandidaten stehen der GLP etwa gleich nahe, einer ist weiter weg», sagte Kantonalpräsident Casimir von Arx dem «Bund». Mit Letzterem ist SVP-Nationalrat Salzmann gemeint. Die übrigen Drei haben alle mehr oder weniger grosse Gemeinsamkeiten mit den Grünliberalen.

Ein «gemischtes Doppel» in Bern?

Stöckli ist ein gemässigter Sozialdemokrat, der mit seiner Herkunft aus dem zweisprachigen Biel punkten will – der französischsprachige Kantonsteil ist im neuen Nationalrat nicht mehr vertreten. Mit Rytz hat die GLP in der Klimafrage eine hohe Übereinstimmung und mit Markwalder in der Europapolitik. Sie ist näher bei den Grünliberalen positioniert als etwa Christian Wasserfallen.

Das Dilemma liesse sich mit einer Stimmfreigabe auflösen. Diese stehe «im Raum», so Präsident von Arx. Der Politikberater Mark Balsiger geht im «Bund» hingegen von einem «gemischten Doppel» aus beiden Tickets aus. Dies würde der Scharnierfunktion der GLP zwischen den Lagern entsprechen. Im Vordergrund steht dann wohl eine Empfehlung für die beiden Frauen Rytz und Markwalder.

Eine Art «Präzedenzfall» liefert der Kanton Waadt, wo ebenfalls beide Sitze zu vergeben sind. Dort empfehlen die Grünliberalen den bisherigen FDP-Ständerat Olivier Français und die Grüne Adèle Thorens zur Wahl. SP-Kandidatin Ada Marra ging leer aus. In Genf hingegen haben sie bei einer ähnlichen Konstellation zwischen den beiden Lagern Stimmfreigabe beschlossen.

Nationalrat Bastien Girod, GPS-ZH, links, und Staenderat Ruedi Noser, FDP-ZH, verfolgen die CO2-Debatte im Staenderat an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 23. September 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Vor vier Jahren trat Bastien Girod (l.) gegen Ruedi Noser an. Die GLP beschloss damals Stimmfreigabe. Bild: KEYSTONE

Heikel ist die Ausgangslage in Zürich, wo Daniel Jositsch (SP) im ersten Wahlgang mit einem Glanzresultat bestätigt wurde. Im zweiten Durchgang am 17. November wird es nach dem Rückzug von GLP-Kandidatin Tiana Angelina Moser und von Roger Köppel – sofern dieser heute von den SVP-Delegierten bestätigt wird – zu einem Duell zwischen Ruedi Noser (FDP, bisher) und Marionna Schlatter (Grüne) kommen.

Provokationen aus der FDP-Ecke

Noser gehört wie Christa Markwalder nicht zu den freisinnigen Hardlinern. Er unterstützt die Gletscherinitiative und dürfte der GLP ideologisch näher stehen als die prononciert linke Schlatter, die letzte Woche im SRF-«Club» sinngemäss gesagt hatte, man müsse die Menschen manchmal mit Verboten zu ihrem Glück zwingen. Gleichzeitig punktet sie mit den Attributen «grün» und «Frau».

Zusätzlich erschwert wird der Entscheid für die Grünliberalen laut «Tages-Anzeiger» durch Provokationen aus der FDP-Ecke. Insbesondere Jungfreisinnige bezeichnen sie gerne als «liberallalla» und verorten sie als linke Partei. Publizistisch sekundiert werden sie von der NZZ, die es fast schon skandalös findet, dass die GLP eine Empfehlung für Marionna Schlatter überhaupt erwägt.

Unter verstärkter Beobachtung

Entscheiden wird der Parteivorstand am Donnerstag. Co-Präsident Nicola Forster sagte dem «Tages-Anzeiger», man werde «ergebnisoffen» eine Auslegeordnung vornehmen. Die NZZ vermutet, die Grünliberalen würden sich «um einen Entscheid drücken und Stimmfreigabe beschliessen». Das war schon 2015 der Fall, als Ruedi Noser gegen Bastien Girod antrat.

Das sind die Neuen in Bern

Eine Stimmfreigabe hätte einen Beigeschmack von Drückebergertum. Allerdings darf man Parteiempfehlungen nicht überbewerten, sie haben beschränkten Einfluss auf das Wahlverhalten. Interessant sind sie vor allem im Hinblick auf die allgemeine Positionierung. Die GLP muss damit leben, dass sie in den nächsten vier Jahren unter verstärkter Beobachtung stehen wird.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Doppelpass 30.10.2019 16:15
    Highlight Highlight Grün uns liberal ist sowieso ein Dilemma.
    Hier manifestiert es sich besonders deutlich.
    Kommt Grün wirklich zuerst, heisst es Farbe bekennen.
  • Tenno 30.10.2019 04:45
    Highlight Highlight Müsse die Menschen manchmal mit Verboten zu ihrem Glück zwingen

    OMG was läuft vei den ZH Grünen falsch? Zuerst Glauser und nun dieses Statement, welches ein ganz schaler Beigeschmack hat.

    Da Köppel nicht kandidiert ist das grösste Übel abgewendet und somit geht die Srimme an Frau Moser aus Protest gegen die schwache Auswahl.
  • wasabitom 29.10.2019 23:08
    Highlight Highlight Hätte Tiana Moser gewählt. Schade. Jetzt halt den Noser. Hauptsache wir werden von Köppel verschont.
    • R. Peter 30.10.2019 03:12
      Highlight Highlight Bitte nicht die Moser! Gottseidank nicht sie.
  • Pinkerton 29.10.2019 21:05
    Highlight Highlight Die Grünliberalen spuren im Zweifelsfall sicher grün (und damit links) ein. Und damit machen sie sich eigentlich selber überflüssig.
    • ChillDaHood 30.10.2019 12:12
      Highlight Highlight Denke eher nicht - aber in jedem Fall machen sie sich nicht überflüssig...
  • IMaki 29.10.2019 20:59
    Highlight Highlight Es sei wiederholt: Die Grünliberalen sind die Neoliberalen der Achtziger mit grünem Mänteli. Wer es nicht glaubt, sollte sich einmal die Historie dieses Klubs anschauen: Diener, Bäumle und Konsorten - nichts als verkappte Freisinnige. Die grünen Grünen täten gut daran, sich von dieser Sorte so genannter "Mitstreiter" schleunigst zu verabschieden. Wer solche "Freunde" hat, braucht keine Feinde mehr.
    • ChillDaHood 30.10.2019 12:13
      Highlight Highlight Ungekehrt wird ein Schuh draus. Die Grünliberalen sind nur entstanden, weil sie nicht einsehen wollten, dass man als "Grüner" zwingend tiefrot sein muss...
    • IMaki 30.10.2019 12:56
      Highlight Highlight @chilldahood. Wer imfall denkt, dass Umweltschutz und Klima ohne soziale Abfederung zu haben ist, hat entweder vom Ausmass der notwendigen Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft keine Ahnung oder ist neoliberaler Wirtschaftsprofessor an der HSG. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, bedingungsloses Grundeinkommen, ausgebaute Altersversorgung, bezahlbare Krankenkassenprämien - alles Voraussetzungen für eine breite Akzeptanz der Klimawende. Und das einzige Mittel gegen die Angstverwalter und Antiklima-Hetzer von rechts. Aber hier sind die Grünlabilen auf strammem Rechtskurs.
    • Safster 30.10.2019 15:10
      Highlight Highlight @IMaki: Nur damit ichs auch versteh (gehöre zu den Ahnungslosen), wie genau ist die Lohngleichheit mit der Klimawende verbunden? Aber ich glaube deshalb schätzen zwischenzeitlich auch so viele die glp: weil leere Behauptungen nicht lange Bestand haben und andere Behauptungen mit Argumenten unterlegt werden sollen.
  • Skeptischer Optimist 29.10.2019 20:57
    Highlight Highlight Für die Grünliberalen tritt nun offensichtlich ihr grundsätzliches Dilemma zutage: Grün und liberal passen einfach nicht zueinander.
    • PC Principal 30.10.2019 11:06
      Highlight Highlight Es passt zumindest ein bisschen besser zusammen als grün und sozialistisch.
    • IMaki 30.10.2019 13:06
      Highlight Highlight @pcprincipal. Was bitte ist an gerechten Löhnen, bezahlbaren Krankenkassenprämien (und damit Abschaffung der Subventionen für die Pharmaindustrie und allerlei Gesundheitsgeschäftemacher) an einer würdigen Altersvorsorge für alle oder an einem flexiblen Rentenalter ab 60 sozialistisch? Was ist sozialistisch am Stopp des Casino-Kapitalismus, dem die Pensionskassen geopfert werden? Grün bedeutet vor allem die Abkehr vom überkommenen Konsum- und Produktionsmodell. Wer meint, es gehe alles so weiter wie bis anhin, ist nur ein Träumer.
    • PC Principal 30.10.2019 14:28
      Highlight Highlight @Imaki: Was die Grünen nicht verstanden haben, die glp hingegen schon, ist, dass das Wachstum heute vom Energieverbrauch abgekoppelt ist. Seit den 90ern hat sich die Wirtschaftsleistung vervierfacht aber der Ressourcenverbrauch ist zurückgegangen. In Zukunft wird der Energieverbrauch dank besserer Technologie noch weiter zurückgehen. Nur so können wir CO2-Neutral werden, durch Verzicht können wir den Ausstoss nur reduzieren, nicht aber eliminieren. Wachstum ist ja nichts anderes als technologischer Fortschritt. Wachstum stoppen bedeutet ökologischen Fortschritt stoppen.
  • Binnennomade 29.10.2019 20:04
    Highlight Highlight Es ist ganz einfach - die GLP ist mitte-links, und damit schön in der Mitte zwischen denjenigen in der FDP, die auch wirklich liberal sind, und der Linken. Gewählt werden die GLP von Liberalen, die gegen links oder gegen grün tendieren, und von Linken/Grünen, die in die Mitte tendieren. Für mich, der von links zur GLP gestossen ist, ist klar, dass ich in Bern das rotgrüne Ticket unterstützen werde, andere werden liberal wählen. Wahlempfehlung hin oder her.
  • victoriaaaaa 29.10.2019 19:39
    Highlight Highlight Ist es nicht eigentlich das tolle an der GLP dass sie sich eben nicht klar positioniert?, ich meine es gibt denjenigen Wählern eine stimme, die eben genau die Positionen der Grünen oder der FDP als zu krass empfinden. So wird sich von Thema zu Thema zeigen, welche richtung die GLP vertreten will. Das sehe ich jetzt als etwas positives und sehe deshalb nicht unbedingt den bedarf, dass sich die GLP nun immer klar positionieren muss wenn es jetzt um die ständeratssitze geht.
  • Garp 29.10.2019 18:15
    Highlight Highlight Die Partei nennt sich zuerst grün , dann liberal. Also sollte die Entscheidung nicht schwer fallen. Sonst sollen sie sich in Liberal grüne Partei umtaufen.
  • Faceoff 29.10.2019 17:34
    Highlight Highlight Die FDP ist sicher grüner als die Grünen liberal. Entscheid getroffen, gern geschehen!
  • Mate 29.10.2019 17:33
    Highlight Highlight Was man hier so zur GLP liest, ist schon sehr bedenklich. Sie seien nicht richtig grün und fast schon bei der SVP...
    Schaut am besten darauf, was in der nächsten Session passiert und urteilt danach, bitte sehr.
  • PC Principal 29.10.2019 17:32
    Highlight Highlight Gerade in Zürich sind die Grünen teilweise etwas spiessig-konservativ. Gegen Formel E, gegen Stadion (obwohl das Projekt einen Beitrag gegen Zersiedelung und CO2 leisten würde).
    Dazu kommt eine bedenkliche Haltung gegenüber Wissenschaft, viele Grüne sind gegen Impfungen oder 5G und haben eine geradezu religiöse Gentechnik-Ablehnung, trotz ökologischer Vorteile. Dazu eine Nähe zur Esoterik (Veganerblut).

    Beim Klimawandel haben die Grünen die Wissenschaft auf ihrer Seite. Ich fänds schön, wenn sie auch bei anderen Themen mehr auf die Wissenschaft hören und weniger Fortschrittsfeindlich sind.
    • PC Principal 29.10.2019 17:46
      Highlight Highlight Ein weiteres Beispiel: Viele Grüne wollen unwissenschaftliche Heilmethoden vermehrt staatlich unterstützen, zum Beispiel eine Krankenkassendeckung für Globuli und andere Homöopathie. Das treibt natürlich die Prämien hoch.
  • Toni.Stark 29.10.2019 17:28
    Highlight Highlight Das Problem ist ja nicht das Grün, dass Problem ist der etikettenschwindel. Sie kaschieren sich hinter dieser Farbe, obwohl sie Tiefrot sind. Umweltschutz als Deckmäntelchen für den Sozialismus.
  • Beat_ 29.10.2019 17:05
    Highlight Highlight Wenn die GLP auch nur ein bisschen erhlich zu sich selber ist, aknn sie in ZH den Noser nicht unterstützen. Das ist auch der, welcher in der vergangenen Session die Debatte bezüglich Konzernverantwortung weiter nach hinten verschoben hat. In der Hoffnung, dass den Initianten irgendwann das Geld aus geht.
    Und ein Lobbyist für Konzerne, die keinerlei Verantwortung übernehmen wollen für Umwelt und andere Probleme der heutigen Zeit, ist nicht wählbar. Schon nur deswegen ist eine Wahlempfelung für Schlatter notwendig.
  • whatthepuck 29.10.2019 17:04
    Highlight Highlight Um sich nicht unnötig Kredit zu verspielen und weiterhin auf der grünen Welle mitzusurfen, wäre ein Bekenntnis zu Grün nötig. Man ist ja schliesslich keine FDP, sondern grün.

    Um denjenigen Teil der Wählerschaft zu befriedigen, der die GLP wegen dem L wählte (und aus diesem Grund die Grünen ohne L nicht wählen kann), wäre ein Bekenntnis zur FDP nötig. Man ist ja schliesslich liberal, und nicht die Grünen.
    • peeti 29.10.2019 17:39
      Highlight Highlight Haha, das glp-Dilemma schön aufgezeigt. Da die Gewinne dieser Partei auf die Klimadebatte zurückzuführen ist, sollte sie die Kandidatin der Grünen unterstützen.
  • Sir Konterbier 29.10.2019 16:56
    Highlight Highlight Für mich wäre alles andere als eine Unterstützung für Noser eine Enttäuschung. Schaut man die Smartspider an, dann politisiert Noser ganz klar näher an der GLP.

    Sollte die Entscheidung zugunsten der Grünen ausfallen, wäre das meines Erachtens nicht mit politischen Inhalten, respektive Sachpolitik zu erklären. Und gerade in diesen Punkten setze ich grosse Hoffnungen in die GLP.
  • Stefan Z. 29.10.2019 16:54
    Highlight Highlight Erstaunlich, wie sehr man der GLP immer wieder vorhält, dass sie nicht immer astreine Entscheide treffen kann. Sich beispielsweise mal für die Umwelt, mal für die Wirtschaft entscheiden muss. Und das nur, weil sie zwei scheinbar nicht gut vereinbare Labels im Namen trägt. Wenn eine SVP, die sich als Volkspartei und Wirtschaftspartei sieht, sich ebenso Dilemmata ausgesetzt sieht, dann ist dies kaum ein Thema. Seien wir einfach ehrlich und anerkennen, dass sich jeder Einzelne immer wieder Entscheidungen gegenüber sieht, die sich nicht klar lösen lassen. Das ist schlichtweg die Normalität.
  • John Henry Eden 29.10.2019 16:49
    Highlight Highlight Härtetest? Die GLP hat sich wegen Grünen wie Schlatter von der GP abgespalten.

    Noser wird durchaus mal umweltfreundlich abstimmen, Schlatter hingegen nie wirtschaftsliberal.





    Die Logik spricht also

  • FrancoL 29.10.2019 16:48
    Highlight Highlight Am Artikel und vor allem an den Kommentaren ist gut abzulesen, dass Grün (die Grünen) nicht eben nur Grün ist sondern ein soziales Grün, also eine klare rote Färbung. Am Wahltag wollte man noch das eher verneinen, um die SP nicht als Stimmengeber und enge Verwandte der Grünen zu sehen, aber nun wo es um Links gegen Rechts geht werden die Grünen nun plötzlich als sehr rot betrachtet.
    Wäre schön wenn man innert einer Woche nicht die Farbskala auf den Kopf stellen würde.
    • Sir Konterbier 29.10.2019 17:35
      Highlight Highlight Sp und Grüne Stimmen fast überall gleich ab, haben quasi den selben Smartspider, sind auf auf dem „Links-Rechts-Liberal-Konservativ“-Schema am gleich Ort und sie gehen immer wieder Listenverbindungen ein...? Grün oder Rot machte für mich bisher nun wirklich keinen grossen Unterschied. Aber das kann sich mit stärkeren Grünen ja durchaus auch noch ändern, wer weiss.
    • FrancoL 29.10.2019 17:47
      Highlight Highlight Danke dass Sie das bestätigen was ich geschrieben habe.
      Für mich war es nur stossend am Wahlabend viele Versuche der Bürgerlichen mitzuerleben, die versuchten diese Nähe von Rot und Grün zu verneinen um damit auch eine logische Wanderung der Stimmen INNERHALB des Linken Lagers zu relativieren, weil das Lager kumuliert an Stimmen gewonnen hat.
    • Sir Konterbier 29.10.2019 18:53
      Highlight Highlight Haben sie das? Ich hatte eher einen Gegenteiligen Eindruck...
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  • Platon 29.10.2019 16:23
    Highlight Highlight Die NZZ ist tatsächlich kaum mehr zu ertragen. Zu einem fundierten Sachartikel folgen zwei Kommentare, die fast schon in FDP-blau geschrieben werden müssten. Seriöser Journalismus geht anders! Vielen Dank an dieser Stelle an Blunschi!
    • Tjuck 29.10.2019 16:48
      Highlight Highlight FDP-blau geht ja noch. Man hat bei einigen Themen manchmal ein wenig Angst, dass das blau eine leicht andere Tönung annehmen könnte. Oder anders gesagt, dass die «Alte Tante» nicht immer nur sachlich bleibt, sondern auch gerne einmal zu populistischen Rundumschlägen neigt.
    • Sir Konterbier 29.10.2019 17:05
      Highlight Highlight Es ist das gute Recht eines jeden Mediums seine eigene Meinung darzulegen. Das hat nichts mit seriös oder unseriös zu tun, sondern ist sogar richtig. Es ist ja kein Staatsmedium.

      Blunschi kann eine andere Meinung vertreten und damit genauso seriös sein. Ich halte es für gefährlich wenn man alles was einem nicht passt einfach als unseriös bezeichnet. Der NZZ-Artikel, wie auch dieser Artikel hier sind für mich schlüssig. Auch wenn ich persönlich mehr mit der NZZ übereinstimme. Trotzdem hilft mir auch ein Artikel mit dem ich vielleicht nicht übereinstimme bei der Meinungsbildung.
    • Dominik Treier 29.10.2019 19:03
      Highlight Highlight Nun unseriös wäre es aber sich als neutrales Qualitätsmedium zu geben und dann klar nur in eine Richtung Stellung zu beziehen und Kommentare zu veröffentlichen... Die NZZ konnte man sicher mal als objeltiv, wenn auch mit rechtsliberalem Einschlag bezeichnen.
      Dies scheint mir jetzt nicht mehr gegeben. Sich generell so zu äussern ist legitim. Aber eine Reputation zur Meinungsmache zu gebrauchen wirkt nicht seriös und gerade bei effektivem Klimaschutz, kann kein objektiver Beobachter noch der Meinung sein der Neoliberalismus schaffe Abhilfe. Die Gesellschaft zerbricht daran wie in Frankreich.
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  • Willzyx Moonstone 29.10.2019 16:23
    Highlight Highlight Gewählt wurde die glp wegen dem G sicher nicht dem L.
    Somit müsste auch klar sein wen es da zu unterstützen gilt.
    • FrancoL 29.10.2019 16:33
      Highlight Highlight Ein guter Teil der Wähler wollte sich einen grünen Anstrich geben, viel mehr auch nicht.
    • Willzyx Moonstone 29.10.2019 17:11
      Highlight Highlight ja das mag stimmen ändert aber nichts. gewählt wegen g und dann fdp unterstützen passt irgendwie nicht..
    • The Emperor 29.10.2019 19:24
      Highlight Highlight Gewählt wurde die GLP vielfach von Mitte- bis Mitterechtswählern, denen die FDP zu wirtschaftsliberal und die CVP zu konservativ ist. Weitere gewichtige Alternativen existieren nicht, also grünliberal, was jung und dynamisch wirkt. Zusätzlich tat es sicher vielen sehr gut, ihr Gewissen zu befriedigen, indem man etwas Grünes wählt, wie dies @FrancoL dargelegt hat.
  • Novize 29.10.2019 16:12
    Highlight Highlight Wenn sich die GLP treu bleibt, muss Sie nun mit der FDP kuscheln und hoffen, dass die Grüne Wende der FDP mehr als nur ein Lippenbekenntnis war. Die Grünen sind die neue Linke und haben mit «liberal» wenig am Hut: es droht eine sozial-ökologische Planwirtschaft, welche ganz bestimmt scheitert!
    • FrancoL 29.10.2019 16:30
      Highlight Highlight Ich weiss nicht ultimativ wer wem treu bleiben muss, ich weiss allerdings, dass die GLP gut beraten ist nicht ähnliche Fehlinterpretationen wie die Ihre zu machen. Und Planwirtschaft ist dann auch so ein dickes Wort, so könnte ich Sie fragen sollen wir weiter nach Plan zerstören?
    • Tjuck 29.10.2019 16:49
      Highlight Highlight Dass ich meinen Kehricht nicht einfach am Waldrand ablagern darf zählt für dich wohl auch zur sozialistischen Planwirtschaft.
    • Novize 29.10.2019 17:30
      Highlight Highlight @FrancoL: Die kapitalistische Marktwirtschaft hat uns zwar an den ökologischen Abgrund getrieben aber sonst ganz gut funktioniert. Die sozialistischen planwirtschaftlichen Marktwirtschaften sind betreffend Ressourceneffizienz viel ausbeuterischer, ohne dabei nennenswerten volkswirtschaftlichen Nutzen zu stiften. Warum also für die Rettung der Welt nicht auf den bewährten Kapitalismus setzen und in Zukunft einfach externalisierte ökologische Kosten mit Lenkungsabgaben in Produkte und Services mit einpreisen? Das ist das Programm bei der GLP nicht aber nicht bei den Grünen.
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  • P. Silie 29.10.2019 16:07
    Highlight Highlight Bei allem Respekt, Frau Schlatter ist nebst Grün vorallem Dunkel-Rot...

    "Grün oder nich-Grün, das ist hier eben nicht nur die Frage"
    • FrancoL 29.10.2019 16:32
      Highlight Highlight Ja über Farben lässt sich streiten, sie sehen vermutlich bei der GLP auch ein sattes Grün und das Liberale zusammen und ich sehe da nur ein blasses Grün mit viel Blau.
    • Adigro 29.10.2019 16:36
      Highlight Highlight Genau so ist es doch. Es geht hier nicht darum, den oder die grünere KandidatIn zu empfehlen, sondern die Person auszuwählen, die als Gesamtpaket eher den Ideen der Grünliberalen entspricht.
    • P. Silie 29.10.2019 16:40
      Highlight Highlight Anbei ein NZZ Artikel aus dem Jahr 2017, werter Franco L.. Von der Grafik kann man halten was man will... https://www.nzz.ch/schweiz/parlamentarierrating-2017-der-nationalrat-hat-sich-entlang-der-parteilinien-sortiert-ld.1333867
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  • FrancoL 29.10.2019 16:02
    Highlight Highlight Jetzt muss die GLP Farbe bekennen und kann nicht mehr beide Farben im Logo gleichwertig behandeln.
    Bin mal gespannt was die GLP sich einfallen lässt.

    "Publizistisch sekundiert werden sie von der NZZ, die es fast schon skandalös findet, dass die GLP eine Empfehlung für Marionna Schlatter überhaupt erwägt.

    Sollte sie der NZZ folgen, dann ist sie nicht mehr als eine Dependance der FDP.

    Eine Stimmfreigabe ist die einfachste Lösung und auch einen Wink an die FDP, dass die GLP eine eigenständige Partei ist und sie es mit dem Grün im Logo zumindest etwas ernst meint.
  • Dominik Treier 29.10.2019 16:00
    Highlight Highlight Die NZZ will wohl vom seriösen Medium mit liberalem Einschlag, zum rechtslibertären Propagandablättchen verkommen... Wieso soll die GLP Schlatter nicht in Erwägung ziehen?!
    Die GLP ist offiziell politisch genau zwischen Grünen und FDP angesiedelt und muss jetzt eben eine Entscheidung treffen, was ihr wichtiger ist, Grün oder Wirtschaftsliberal im Namen... Ich möchte diese Entscheidung nicht beeinflussen, es sei nur so viel gesagt; Die GLP kann jetzt entscheiden ob man weiter eine Wohlfühlpartei für gut Verdienende mit schlechtem Gewissen sein will, oder eine grüne Alternative in der Mitte...
    • FrancoL 29.10.2019 16:11
      Highlight Highlight Vielleicht weil die GLP eben nicht genau in der Mitte sitzt sondern im Laufe der Zeit dass Grün übermässig verblasst ist und sie eher näher an der FDP ist als viele gerne sehen wollen. Das Dutzend GLPler die ich kenne sind in den letzten Jahren weit von Grün abgerückt und es trennt sie nur die Parteizugehörigkeit vom "ökologischen" Flügel der FDP.
    • Vecchia 29.10.2019 16:36
      Highlight Highlight "Die GLP ist offiziell politisch genau zwischen Grünen und FDP angesiedelt .."

      Offiziell vielleicht, wenn ich das Abstimmungsverhalten im NR betrachte, sehe ich sie
      nur umweltpolitisch zwischen Grün und FDP.
      Sozialpolitisch ist sie ganz bei der SVP
      und wirtschaftspolitisch bei der FDP.
      - und
    • Dominik Treier 29.10.2019 17:29
      Highlight Highlight Leider stimmt das mit dem Rechtsliberalen Einschlag, insbesondere in der Sozialpolitik... Wenn man konsequent grün und vor allem logisch, statt von neoliberaler Ideologie beeinflusst wäre, müsste man aber einsehen, dass diese beiden Sachen sich in der heutigen Welt nicht ohne Zerfall der Gesellschaftlichen trennen lassen. Ohne allen in der Gesellschaft grün sein zu ermöglichen, erreichen wir nichts!

      Es wird sich weisen müssen welche der beiden die GLP priorisiert, ich befürchte jedoch auch es wird weiter der Neoliberalismus sein, die längst gescheiterte Geissel des letzten Jahrhunderts...
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