Schweiz
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Michelle Rahm (21), Aimee Bolt (18) und Marius Rütsche (19) dürfen erstmals wählen. Bild: watson/ bearbeitung hal

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Von wegen Politikverdrossenheit! Unsere Erstwähler zeigen im Streitgespräch, dass sie genau wissen, was sie wollen – und was nicht.



Was haltet ihr von den Klimademos? Nehmt ihr daran teil?
Michelle: Ich war auch schon an Klimademos. Sie zeigen, dass uns Jungen nicht egal ist, was mit unserer Welt passiert. Und dass es uns auch nicht egal ist, was die Politiker so machen. So wie es aussieht, sind die Klimaproteste das einzige Mittel, welches die Politiker hat erkennen lassen, dass sie jetzt wirklich handeln müssen. Das sah man jetzt auch beim Ständerat, der für ein strengeres CO2-Gesetz ist, was ich sehr toll finde. Darum finde ich die Proteste richtig und nötig.

Marius: Ich sehe den Sinn hinter den Klimademos nicht ganz. Was soll das bringen, wenn man auf die Strasse steht und ruft, dass die Klimaziele rauf und das CO2 runter soll. Ihr seid ja so viele Leute. Ich fände es schöner, wenn ihr zum Beispiel eine Initiative startet und die dann vors Volk bringt.

«Erstwähler an die Urnen»

In einer dreiteiligen Serie begleitet watson die Erstwähler Michelle Rahm, Marius Rütsche und Aimee Bolt durch den Wahlherbst. Sie erzählen, wie sie sich politisiert haben, welche Themen ihnen besonders am Herzen liegen und welches Parteiprogramm sie am überzeugendsten finden.

Michelle: Aber das wird ja auch gemacht. Es gibt zum Beispiel die Gletscherinitiative, die verlangt, dass die Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Nettonull reduziert werden. Aber wir müssen eben auch protestieren. Weil wenn wir jetzt nicht vorwärts machen, dann endet das in einem riesen Schlamassel.
Marius: Es ist ja schön und gut, wenn man bis 2050 klimaneutral sein will. Da bin ich nicht dagegen. Aber um das zu erreichen, braucht man halt genaue Ideen und einen genauen Plan. Und das sehe ich bei der Klimabewegung nicht.

Erstwähler

Michelle Rahm (21) aus Wildegg, AG. Bild: watson

Aimee: Ich verstehe, dass es Leute wichtig finden, jeden Freitag auf die Strasse zu stehen und für das Klima zu demonstrieren. Ich selbst, habe keine Zeit für solche Spässe. Aber wenn ihr Zeit und Energie dafür habt und euch das wichtig ist, dann könnt ihr das machen. Aber ihr solltet euch schon immer fragen, welches Leben ihr jetzt damit konkret verbessert. Ich finde den Protest auf der Strasse ein legitimes Mittel, aber es gibt auch andere Wege.

Zum Beispiel?
Aimee: Klimaaktivisten haben vor Kurzem in Zürich und Basel die CS und UBS besetzt. Anstatt dass die Leute dort arbeiten konnten, habt ihr sie daran gehindert. Das finde ich völlig falsch. Ihr sollt nicht ihre Arbeit schwieriger machen, sondern auf sie zugehen und mit ihnen zusammenarbeiten. Denn die Banken sind sehr interessiert daran, etwas zu ändern. Die UBS hat Öko-Fonds, in die man investieren kann und die auch mehr Profit abwerfen. Auch Nestlé hat Initiativen für die Umwelt. Die Politik ist sowieso immer einen Schritt hinterher und die Gesetzgebung nochmals zehn. Darum wäre es gescheiter, wenn man mit der Privatwirtschaft zusammen arbeiten würde.

Marius (19) über die EU und das Stimmrechtsalter 16

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Video: watson/Lino Haltinner

Michelle: Nebst einer klimafreundlichen Wirtschaft braucht es auch Investitionen in die Forschung. Und wir in der Schweiz könnten da eine Vorbildfunktion einnehmen. Wenn wir in neue Methoden investieren, hätte das mega viel Potenzial. Dann profitieren später auch Länder davon, die jetzt nicht die Ressourcen haben, klimafreundlich zu wirtschaften. Aber kurzfristig gedacht finde ich schon, dass es auch politische Massnahmen braucht, wie das jetzt mit der Flugticketabgabe und der Verteuerung des Benzinpreises geplant ist.

Marius: Aber genau das ist doch ein Problem. Mit der Flugticketabgabe werden doch diejenigen bestraft, die wenig fliegen. Eine sechsköpfige Familie, die einmal im Jahr im Sommer in die Ferien fliegen will, kann sich das dann nicht mehr leisten. Und derjenige, der sowieso jedes Wochenende rumjettet, dem ist es egal, wenn er 100 Stutz mehr für sein Ticket bezahlen muss.

Michelle: Aber dort überlegt man sich ja, wie der Bund das eingenommene Geld wieder zurückzahlen kann. So, dass die sechsköpfige Familie zum Beispiel über die Krankenkassenprämie mehr entlastet wird.

Befürchtet ihr, dass die Forderungen der Klimabewegung Auswirkungen auf euer Leben hat?
Marius: Ja, schon. Zum Beispiel dort wo ich wohne, braucht man ein Auto. Es gibt einmal in der Stunde eine Busverbindung. Mit dem höheren Benzinpreis werden dann diejenigen bestraft, die gar nicht anders können, als Auto zu fahren. Darum bin ich dagegen, das zu verteuern.

Erstwähler

Marius Rütsche (19) aus Ganterschwil, SG. Bild: watson

Aimee: Ich finde, man könnte zum Beispiel eine Öko-Steuer erheben. Dass der Staat mit solchen Massnahmen in die Privatwirtschaft eingreift, finde ich nicht ok. Nur weil es jetzt viele Leute gibt, die sagen, dass alles ökologischer werden muss, ist es doch nicht richtig, dass am Ende wir mehr Geld fürs Fliegen oder fürs Autofahren ausgeben. Man könnte auch das GA vergünstigen.

Michelle: Ja, das fände ich auch gut.

Aimee: Dann wäre das GA attraktiver und dann schafft man einen Anreiz, den Zug zu benutzen, anstatt das Auto.

Nebst dem Klimawandel ist ein anderer politischer Brennpunkt die Altersvorsorge. Beschäftigt euch das Thema?
Aimee: In meinem Umfeld ist das ein heiss diskutiertes Thema. Man sagt ja, dass nach der Pensionierung etwa 60 Prozent des Einkommens über die AHV abgedeckt wird. Aber realistischerweise wird das nicht mehr so sein, wenn ich alt bin. Ich frage mich, ob ich die erste Säule dann überhaupt noch nutzen kann. Es wäre besser, wenn man jetzt die Attraktivität der zweiten und dritten Säule erhöht, um die erste Säule zu entlasten.

Aimee (18) über die Generation Z und Bürgerpflichten

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Video: watson/Lino Haltinner

Marius: Oder man könnte die erste Säule mit einer Sanierung retten. Und das Rentenalter stetig erhöhen auf 66 Jahren. Die Jungfreisinnigen haben dazu ja eine Initiative eingereicht. Schliesslich leben wir auch immer länger. Da können wir ja auch länger arbeiten. Klar ist einfach, dass so wie es jetzt ist, nicht gut ist. Ich bezahle AHV ein und habe Angst, dass ich mal nichts mehr davon zurückbekomme.

Michelle: Also ich stimme völlig mit euch überein und finde auch, dass das ein grosses Problem ist. Die Babyboomer-Generation kommt jetzt ins Rentenalter. Aber nach ihnen ist die Demografie nicht mehr so vasenförmig und für den Staat wird es einfacher werden, das Problem zu lösen. Zum Glück kam die Initiative mit der Steuerreform und AHV-Finanzierung durch. Das löst zumindest einen Teil der Probleme.

Habt ihr als junge Menschen das Gefühl, dass sich die Alten auf eure Kosten einen schönen Lebensabend machen?
Michelle: Nein. Es ist ja nicht die Schuld der Alten, dass das System nicht mehr funktioniert. Die Schweiz ist ein Sozialstaat. Ich finde es mega toll, dass hier jeder eine AHV hat. Es ist wichtig, dass das so bleibt. Die Rentner von heute haben ja auch dafür gearbeitet, dass sie jetzt von der Altersvorsorge leben können.

Aimee: Ich finde auch, dass dieser Teil vom Sozialstaat aufrecht erhalten bleiben muss. Es ist eine Errungenschaft, auf die wir stolz sein können. Es ist wichtig, dass auch die Ältesten in einer Gesellschaft ihren Platz haben und menschenwürdig leben können.

Michelle: Dazu gehört auch, dass man neue Sachen erfindet, um den Alten diesen menschenwürdigen Lebensabend zu ermöglichen. Die Altersheime zum Beispiel sind extrem teuer und für viele Leute nicht bezahlbar. Vielleicht können neue Wohnformen, wie Mehrgenerationen-Projekte gefördert werden. Aimee: Finde ich auch. Warum sollten nur Junge in WGs wohnen, das können ja auch Alte. So kann man auch die finanziellen Mitteln etwas zusammenstecken.

Marius: Wenn ich mir das mit den Alters-WGs durch den Kopf gehen lasse, frage ich mich einfach, wer das denn will. Ich finde die Idee nicht grundsätzlich dumm. Ich glaube aber, dass wenn ich mal alt bin, lieber meinen eigenen Raum, mein eigenes Haus haben möchte.

Es gibt den Vorschlag, das Frauenrentenalter demjenigen der Männer anzugleichen. Was haltet ihr davon?
Marius: Ich finde es nicht ok, wenn ich ein Jahr länger arbeiten muss als Frauen. Frauen fordern ja in anderen Belangen auch Gleichberechtigung. Klar, sie sagen, dass sie mit dem Rentenalter erst einen Schritt auf uns zukommen, wenn auch sonst überall alles gut ist. Aber es ist ein Prozess und das kommt ja jetzt auch stetig. Darum finde ich es ok, wenn jetzt das Rentenalter der Frauen erhöht wird.

Aimee: Ich finde diesen Einwand berechtigt. Wenn wir über Gleichberechtigung reden, dann bedeutet das auch, dass Frauen ins Militär müssen. Aber es gibt schon auch noch andere Bereiche, wo Frauen immer noch nicht gleichberechtigt sind. Auch das muss sich ändern.

Erstwähler

Aimee Bolt (18) aus Wil, SG. Bild: watson

Michelle: Ich finde es auch ok, wenn das Frauenrentenalter erhöht wird. Frauen leben ja auch länger als Männer. Für mich ist Gleichberechtigung nicht nur, dass Männer überall einen Schritt auf die Frauen zumachen müssen. Das wäre ungerecht. Aber es gibt schon Dinge an denen man spezifisch arbeiten muss. Zum Beispiel, dass man den Frauen Kündigungsschutz garantiert, wenn sie schwanger sind. Oder dass in Berufen, die mehrheitlich von Frauen ausgeführt werden, die Löhne erhöht werden.

Fragt man Schweizerinnen und Schweizer über ihre Sorgen aus, werden die hohen Gesundheitskosten oft zuerst genannt. Wie sieht das bei euch aus: Bezahlt ihr eure Krankenkassen aus dem eigenen Sack?
Michelle: Ich bin immer noch in der Erstausbildung. Und ich habe das Glück, dass mich meine Eltern finanziell unterstützen. Ich habe die niedrigste mögliche Prämie und eine Zusatzversicherung. Als ich mit meiner Mutter kürzlich über meine Krankenkasse gesprochen hat, wurde mir klar, dass die Prämie für meinen Bruder etwas billiger ist. Weil er ein Mann ist und ich als Frau, die vielleicht mal ein Kind bekommt, ein grösserer Risikofaktor ist. Das finde ich extrem ungerecht.

Michelle (21) über Greta und Gleichberechtigung

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Video: watson/Lino Haltinner

Marius: Bei mir bezahlt mein Vater die Krankenkasse. Ich überweise ihm monatlich einen Teil von meinem Lohn für Miete, Haushaltsgeld und Krankenkassenkosten. Das bezahle ich aber erst, seit ich aus der Lehre bin.

Aimee: Ich bin sehr dankbar, dass mir das noch von meinen Eltern bezahlt wird. Als ich eine grössere Zahnkorrektur brauchte, wurde die zum Teil von der IV, zum Teil von der Zahnzusatzversicherung bezahlt. Trotzdem mussten meine Eltern einen sehr hohen Restbetrag bezahlen. Sowieso sind die hohen Kosten im Gesundheitswesen ein grosses Problem. Ich habe das Gefühl, das man es versäumt, das ganzheitlich und richtig anzugehen.

Michelle: Was mir am meisten Sorgen macht, sind die Ausschlüsse, die eine Krankenkasse macht. Obwohl wir eigentlich zufrieden sind mit unserer Kasse wurde mein Bruder vor ein paar Jahren ausgeschlossen, weil er eine Herzoperation hatte. Danach haben sie alles noch ganz normal versichert, ausser bei dem Teil, bei dem er am gefährdetsten war, haben sie nicht versichert. Ich find’s schlimm, wenn eine Gesellschaft eingeteilt wird in Gesunde und darum Billige und Kranke und darum Teure. Die Krankenkasse sollte doch genau für diejenigen Leute hier sein, die es am meisten brauchen.

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147Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 14.10.2019 23:46
    Highlight Highlight Wir können die mobilen Freiheiten geil in vollen Zügen genießen. Können schnell auf den Grenchenberg gehen um einen Coup zu essen, oder wir karren jeden Tag die Kinder zur Schule und zurück. Fahren ins 500 m entfernte Coop um einzukaufen. Am Abend müssen wir dann noch ins Nahe Fitnesszenter fahren, damit wir nicht zu viel Fett ansetzen. Am Sonntag fahren wir nach München, damit wir die Karre mal mit 240 Sachen über die Bahn jagen können. Der Frau gefällst nicht so, aber wenigstens haben die Kidis ihren Spass. Nach einem Besuch bei Mc Donalds, gehts gemächlicher zurück, in die Waschanlage.
  • Posersalami 14.10.2019 21:04
    Highlight Highlight "Man sagt ja, dass nach der Pensionierung etwa 60 Prozent des Einkommens über die AHV abgedeckt wird. "

    Nein mein Junge, das wäre schön, ist aber nicht so. Die AHV beträgt maximal 2370.- im Monat und wenn das nur 60% deines letzten Einkommens wären, bekommst du deutlich weniger.
  • sunshineZH 14.10.2019 19:18
    Highlight Highlight Gut gibt es auch noch normaldenkende Junge Leute 😊
  • Firefly 14.10.2019 19:12
    Highlight Highlight Man sollte selbst Lösungen präsentieren bevor man anderen vorwirft, keine zu haben.

    Oder sich eingestehen, dass man nichts zu sagen hat ausser nein.
    • Dominik Treier 14.10.2019 20:36
      Highlight Highlight Du redest von den rechtskonservativen Klimawandelleugnern hab ich recht?
    • Dominik Treier 14.10.2019 21:00
      Highlight Highlight Ja downvoted mich nur ich habe aber schon mehrmals in diesem Beitrag Lösungavorschläge zum Problem aufgegriffen. Alles was ich in Selbigen von rechts lesen konnte, waren teils hanebüchene Argumente bis hin zu Falschinformationen warum eine Lösung so nichts bringe, kontraproduktiv sei oder nicht funktionieren könne, ausser natürlich dem bürgerlichen Steckenpferd Eigenverantwortung... Die wird sicher nach bald 40 Jahren Kenntnis über den Klimawandel das Problem lösen und bedeutet nicht nur mir ist es egal denn ich bin sicher (nicht mehr) betroffen und die andern sollen sehen wo sie bleiben...
  • FranciscoTarrega 14.10.2019 16:03
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Garp 14.10.2019 15:41
    Highlight Highlight Demonstrationen sind wichtig, Frauen denkt an die Sufragetten. Mit Demos fangen Veränderungen an, man muss aber dran bleiben. Ohne Demos hätten wir auch noch kein Frauenstimmrecht in der Schweiz.

    Und bitte friedlich bleiben!
  • blueberry muffin 14.10.2019 15:17
    Highlight Highlight Das Klima ding ist seit 50 Jahren bekannt, wer denkt das gerade die UBS und CS, die heftig Profit daraus schlagen, die Welt retten, ist dümmer als Trump.
  • stadtzuercher 14.10.2019 15:03
    Highlight Highlight Lustig. Sobald die Jungen nicht die erwünschte politische Einstellung haben, ists mit dem offenen Ohr der Alten schnell vorbei.
    • Wiesler 14.10.2019 16:54
      Highlight Highlight Du triffst die Kernaussage vieler Kommentare genau.
    • Dominik Treier 14.10.2019 17:35
      Highlight Highlight Sobald sie übrhaupt keine Einstellung haben, die über nachgeplapper vom Mist vom Stammtisch hinausgeht, ohne irgendeine Faktenuntermauerung oder zumindest eigene, wenn auch einseitige Erfahrung, ists für mich mit dem Entscheiden vorbei. Wenn man entscheiden will, sollte man nicht nur Ängste haben, sondern die Fakten dazu kennen. Man muss definitiv auf Junge hören, aber nur auf deren Bedürfnisse und nicht zwingend auf Lösungen oder der Angst davor, die auf nichts basieren!
    • Hochen 14.10.2019 19:23
      Highlight Highlight Weil ja die Klimajugend soviel gehör findet! Wen Sachen gesagt werden wie das Nestle die CS und die UBS etwas für die Umwelt tun dann zeigt das die Unwissenheit leider klar auf!
  • seventhinkingsteps 14.10.2019 14:40
    Highlight Highlight Ich sehe es wird nicht besser, aber wieso hab ich was anderes erwartet. Die alten Konservativen ziehen neue Konservative heran.
  • Dominik Treier 14.10.2019 14:38
    Highlight Highlight Die lieben wir... Der Herr der Runde ist ein typischer Stammtischkonservativer... Es soll einfach jeder Mist umsverrecken so bleiben wie er ist, weil man Angst hat es könne nur schlechter werden...

    Klimademos bringen also nichts..., man müsse Lösungen finden statt sich über Probleme zu beschweren, dabei wählen wir doch eigentlich Poltiker weil die behaupten sie hätten Lösungen und nicht um nicht auf dei Menschen an Demos zu hören und sich Schamlos zu bereichern oder?

    Da findet sich dann auch für jede neue mögliche Lösung ein Problem...
  • Uf em Berg 14.10.2019 14:35
    Highlight Highlight Und es gibt tatsächlich Bestrebungen das Stimmrechtsalter auf 16 runter zu setzen... Mol, das wird glatt... :-(
    • Dominik Treier 14.10.2019 15:15
      Highlight Highlight Ich muss dir ehrlich sagen, dass mir schaudert, vor dem, was ich mit 16 noch definitiv gewählt hätte...

      Ich kann nur sagen, dass die wenigsten Jugendlichen mit 16 von mir aus gesehen wirklich schon ihre eigene Meinung entwickelt haben.

      Das ist ein Alter in dem man sich noch sehr an anderen orientiert und auch wenn da die Rebellionsphase wäre, so doch öfter an den Eltern als einem lieb wäre...

      Ich denke mir jetzt ein paar Jahre später schon oft, dass ich nicht wirklich erwachsen bin. Nur ist es für mich gut so.
    • DäPublizischt 14.10.2019 16:55
      Highlight Highlight @Dominik Treier
      Da hast du tatsächlich Recht. Es gibt diverste Studien, die den politischen Einfluss durch das Umfeld unteraucht haben uns gerade bwi Jugendlichen ist dieser enorm. Wenn dann die Eltern beim Znacht über Politik sprechen, nimmt man das gerne mal auf. War bei mir als 18-Jähriger so und ist es bei Marius offensichtlich auch.
  • ciaociao 14.10.2019 14:08
    Highlight Highlight Habe weit nicht alles gelesen. Aber ein Satz:
    „Man muss nicht das Fliegen teurer machen, aber zum Beispiel das GA günstiger“
    Also ganz typisch de föifer & s weggli wollen. Geht meiner Ansicht nach nicht auf. wie auch?
    • slick 15.10.2019 00:06
      Highlight Highlight Irgendwer bezahlt immer.. drum sollten es diejenigen sein, die es am wenigsten schmerzt: die Reichen. Das ist ökonomisch nur logisch.

      Passiert teilweise auch :) nur die mit dem Sünneli wollen nur an sich selber denken...
    • ciaociao 15.10.2019 12:57
      Highlight Highlight nein, falsch. die reichen haben überproportional viel gearbeitet (in den meisten fällen) für ihr vermögen. mit einer 42h Woche geht das halt nicht.
      Und solange man nicht von der Armut betroffen ist soll man das bezahlen was man braucht. Punkt. Dann gibts halt einen Citytrip nach Züri statt London und Ferien am Gardasee statt in der Karibik. Und 2x Fleisch am Tag ist auch Luxus.

      Also hört mir auf mit „Die Reichen sollen mir meine Annehmlichkeiten finanzieren“. Da werdi hässig
    • slick 15.10.2019 18:43
      Highlight Highlight Ich bin selber reich, musste dafür allerdings wenig tun (hatte beste Voraussetzungen (Ausbildung etc)). Dasselbe bei vielen meiner Freunden. Deshalb hab ich da eine andere Sicht auf Reiche. Vom Tellerwäscher zum Millionär ist doch 1 von 100 Millionären.

      Meine Eltern leben noch, dennoch wär ich für eine Erbschaftssteuer von 50%, auch wenns dann ein paar Millionen weniger gäbe. Aber das Geld wär anderswo besser eingesetzt (abnehmender Grenznutzen des Geldes und so).
  • Victor Paulsen 14.10.2019 12:53
    Highlight Highlight Die Leute, die sagen das Demos nichts nützen sondern das es Initiativen braucht, sind meistens nicht die, die stattdessen Initiativen vorbereiten, sondern die, die einfach nichts machen
  • Victor Paulsen 14.10.2019 12:52
    Highlight Highlight Ganz ehrlich. Diese Aussage verleidet mir sowas von. Klar kann eine Initiative mehr bringen als eine Demonstration, aber trotzdem ist eine Demonstration immer noch sinnvoll, weil es die Präsenz der Leute zeigt. Aktuelles Beispiel dafür:
    In Equador die Demonstration gegen die Benzinsteuer waren erfolgreich.
    • walsi 14.10.2019 13:06
      Highlight Highlight Nicht demonstrieren, handeln! Einfach selber nicht mehr in einen Flieger steigen, weniger Fleisch essen usw. Kurz gesagt, einfach den eigenen Konsum runter schrauben und wenn man was kauft, darauf achten, dass es nachhaltig produziert wurde.
    • JoeyOnewood 14.10.2019 13:42
      Highlight Highlight Walsi: Du machst es dir aber ziemlich einfach. Schon mals was von Anreizen gehört? Jeder halbwegs gescheite Ökonom kann dir bestätigen, dass das Angebot verzerrt ist, weil die Externalitäten nicht korrekt internalisiert sind. Deswegen werden bsp. zu viel Flüge oder Fleisch nachgefragt.

      Da ist ungefähr das 1mal1 der Volkswirtschaft. Dem Konsumenten sämtliche Verantwortung abzugeben ist diesbezüglich ziemlich billig.
    • Maragia 14.10.2019 13:52
      Highlight Highlight @JoeyOnewood: Darum sagt Walsi ja, einfach schon mal selber zu reduzieren. Das ist das einfachste und nicht billigste was man machen kann!
    Weitere Antworten anzeigen
  • TodosSomosSecondos 14.10.2019 12:41
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, welches Gefühl gerade stärker ist, erschrocken zu sein oder deprimiert. Anscheinend nehmen viele Jugendliche - oder zumindest jene, die da mitgemacht haben - Aussagen von Unternehmen und Politikern für bare Münze und haben das Gefühl, das reicht dann?

    Es scheint also, als würde die Generation 20- genau dort weitermachen, wo die Generation 50+ heute steht.

    Traurig, wirklich traurig.
    • Dominik Treier 14.10.2019 14:45
      Highlight Highlight Gerade auf dem Land wurde ein Grossteil der Jungen meiner Generation zu Konformisten erzogen...

      Ja nicht aus der Reihe tanzen, auffallen oder etwas Spezielles machen!
      Als Junger mal Fehler, mal ein Absturz, oder etwas versuchen. Nein! Ja nicht!
      Damit kommst du in unserer Welt nicht weit! Hör auf mit diesen Fantasien! Woher kommt dann das Geld? Da musst du eben wie alle durch!
      Wer, in einer bürgerlichen Familie, hat diesen Bockmist als Kind nicht gehört!?

      Mit solchen Aussagen zementieren wir das System, das uns doch angeblich nicht gefällt...
    • Gzuz187ers 14.10.2019 14:56
      Highlight Highlight Ist für mich als 17-Jähriger ziemlich frustrierend zu sehen wie viele andere in meinem Alter genau das nachplappern was die Politiker und ihre Eltern erzählen statt eigenständig zu denken.
    • Dominik Treier 14.10.2019 15:08
      Highlight Highlight Da verstehe ich dich vollkommen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • xHascox 14.10.2019 12:23
    Highlight Highlight @Marius
    Die die auf ein auto angewiesen sind, können elektrisch fahren. Ist heute schon etwa gleich teuer.
    • TodosSomosSecondos 14.10.2019 12:51
      Highlight Highlight Elektroautos haben alleine in der Herstellung den grösseren CO2 Abdruck als ein Auto mit Verbrennungsmotor während seiner ganzen Lebensdauer. Die einzige Lösung ist weniger Mobilität - vorallem individuelle.
    • JoeyOnewood 14.10.2019 13:45
      Highlight Highlight @Todos: So pauschal stimmt deine Aussage nicht. es hängt stark vom Strommix ab.
    • Dominik Treier 14.10.2019 14:51
      Highlight Highlight Sie stimmt mit jedem Strommix in Europa nicht! Selbst der ADAC hat berechnet das Elektroauto, auch mit dem dreckigen Deutschen oder Europäischen Strommix über ihre Lebensspanne, die wie bei einem Durchschnittsverbrenner recht tief, also bei 180000 km, angesetzt wird, mindestens 20% weniger CO2 ausstöst und das schon heute wo die Herstellung noch lange nicht 100% auf erneuerbare Energie setzt!

      Bitte liebe Konservative sagt doch einfach, dass euch der Gedanke der Veränderung Angst macht und man kann auf einander zugehen, aber hört auf mit diesem widerlegten, hanebüchenen Stammtischgelaber!
  • Schon gegangen 14.10.2019 11:49
    Highlight Highlight ”Mit der Flugticketabgabe werden doch diejenigen bestraft, die wenig fliegen. Eine sechsköpfige Familie, die einmal im Jahr im Sommer in die Ferien fliegen will, kann sich das dann nicht mehr leisten.”

    1. In die Ferien fliegen ist kein demokratisches Grundrecht, eine Steuerung funktioniert nur mit finanziellen Massnahmen

    2. Eine sechsköpfige Familie hat bereits sehr viel zum Klimawandel beigetragen, denn der Faktor Mensch ist der Übeltäter.
  • walsi 14.10.2019 11:45
    Highlight Highlight Zitat aus dem Artikel: "Zum Beispiel, dass man den Frauen Kündigungsschutz garantiert, wenn sie schwanger sind."

    Das ist schon umgesetzt, sie sollte sich informieren bevor sie etwas fordert. Schwangeren darf nicht gekündigt werden und wenn eine Frau während der Kündigungsfrist schwanger wird muss der Arbeitgeber diese zurück nehmen.
    • Dominik Treier 14.10.2019 14:52
      Highlight Highlight Ich kenne dafür genügend Frauen die einen Tag nach Ablauf der Frist wegen strukturellen Unstrukturietungen gegangen wurden...
    • walsi 14.10.2019 15:29
      Highlight Highlight @Dominik: Diese Frist nennt sich Mutterschaftsurlaub. Die Kündigung kommt nicht weil die Frau ein Kind hat, die Kündigung kommt weil die Frau nun gerne ein anderes Arbeitszeitmodell hätte. Sie möchte nur noch Teilzeit arbeiten, an gewissen Stunden will sie nicht mehr arbeiten usw. Ich sehe das in meiner täglichen Arbeit.
    • Dominik Treier 14.10.2019 16:24
      Highlight Highlight Das macht die Kündigung doch, wenn das auch stimmen würde, kenne viele die bereits Teilzeit hatten, der Arbeitgeber hatte also nur Angst vor möglichen Absetzen, auch nicht besser walsi....
    Weitere Antworten anzeigen
  • CogitoErgoSum 14.10.2019 11:44
    Highlight Highlight Ohne, dass die Menschen sich wehren und damit Zeichen setzen geht in der Politik alles viel zu langsam. Der Mensch braucht wohl immer erst den Druck bis er sich bewegt.
  • dä dingsbums 14.10.2019 11:36
    Highlight Highlight Kann mir jemand sagen wo ich diese super rentablen Öko-Fonds finde, von denen die Liberalen immer reden?
    • Dominik Treier 14.10.2019 14:53
      Highlight Highlight Die sind sicher super rentabel... Nur weder für die Umwelt, noch für dich, aber sicher für die Bank...
    • Posersalami 14.10.2019 21:07
      Highlight Highlight Die gibts schon, ab ungefähr 1mio Eigenkapital wird es interessant mit der Rendite :D
    • Dominik Treier 14.10.2019 22:08
      Highlight Highlight Ja und dann kann sich ein Normalsterblicher das Risiko und die Chance auf Gewinn wieder nicht leisten... Oh Wunder...
  • walsi 14.10.2019 11:36
    Highlight Highlight Sie reden über Abgaben für den Umweltschutz. Abgaben schützen die Umwelt nicht. Dabei ist es ganz einfach, weniger konsumieren. Verzicht lautet das Zauberwort. Unser Verbrauch von Resourcen ist zu hoch. Das bekommt man nur mit Verzicht in den Griff. Das Problem bei den Jungen ist, dass sie das wissen und fordern. Aber bei den meisten Dingen, wo sie zum Verzicht auffordern, handelt es sich um Dinge von denen sie persönlich nicht betroffen sind.
    • dä dingsbums 14.10.2019 11:48
      Highlight Highlight Die 5 Rappen auf die Plastiksäkli haben Wunder gewirkt.

      Man kann sehr wohl mit Abgaben den Verzicht fördern.
    • walsi 14.10.2019 12:18
      Highlight Highlight @dä dingsbums: Stimmt, auf so einen Sack kann man auch gut verzichten. Was aber, wenn du ohne Auto nicht zur Arbeit kommst, wegen der Arbeitszeiten?

      Man könnte ja auch Gebühren für Online Handygames fordern, deren Server verbrauchen sehr viel Energie. Auf solche Games kann man auch einfach verzichten.
    • TodosSomosSecondos 14.10.2019 12:59
      Highlight Highlight @ walsi: Genau so ist es.

      @ddb: das Plasticksäckchen ist als Produkt auch kinderleicht zu substituieren. Man nimmt halt einfach eine Mehrwegtasche. Kein Wunder funktioniert das da.

      Bei den echten Problemen, verhält sich das aber grundsätzlich anders. Die Opportunitätskosten beim Wechsel vom Auto auf ÖV oder das Fahrrad sind teils massiv. Mit dem Schiff in die Karibik fahren, ist nicht wirklich ein Option. Etc. Etc.

      Diese Probleme können wir nur mit Verzicht lösen. Dass die aufgeklärte Leserschaft von Watson, diese Wahrheit blitzt und die unüberlegte Antwort mit Herzen feiert, wundert mich

    Weitere Antworten anzeigen
  • koks 14.10.2019 11:33
    Highlight Highlight Es gibt tatsächlich Menschen, die müssen mit dem Auto zur Arbeit fahren. Könnte man glatt übersehen, in der Bubble in der wir Linksliberal-Kreativen leben.

    Ach, war die Strasse blockiert?
    https://pestarzt.blog/2019/10/14/ach-war-die-strasse-blockiert/
    • Dominik Treier 14.10.2019 14:58
      Highlight Highlight Rückerstattung nach Einkommen? Lenkungswirkung mit Anreizen?
    • Dominik Treier 14.10.2019 15:06
      Highlight Highlight Das nicht zu wollen kann nur 2 Gründe haben.
      1. Dir sind ärmere Familien egal und du möchtest gar keine Rückverteilung, sondern nur ein billiges Argument, damit sich nichts ändert oder
      2. Du traust der Allgemeinheit so wenig im Bezug darauf was mit wirklich zweckgebundenen Geldern geschehen würde, dass du dich am besten in einer Höhle verkriechst um ja nie wieder von bösen Menscheb betrogen zu werden...
      Bin gespannt...
  • who cares? 14.10.2019 11:23
    Highlight Highlight Marius sollte mal die SBB-App kontaktieren. Verbindung nach St.Gallen und Zürich HB im Halbstudentakt. Also so wie jede etwas ländlichere Gemeinde. Bin auch in so einer aufgewachsen und habe es immer gut ohne Auto ausgehalten...
    • eleven86 14.10.2019 13:41
      Highlight Highlight Du hast schon gesehen, dass er nicht in St. Gallen wohnt, oder? Diese kleinen, sorry, Käffer haben auch heute noch meist nur Stundentakt und auch das nur irgendwie bis 20 Uhr oder so. Warum man dort wohnt ist ein anderes Thema;)
    • who cares? 14.10.2019 14:32
      Highlight Highlight Eben, er wohnt in Ganterschwil. Da gibt es laut SBB Verbindungen im Halbstudentakt in die "grossen Metropolen" St.Gallen und Zürich. Verbindungen mind. bis 22 Uhr unter der Woche, dass sollte schon reichen. Ich bin auch in einem solchen Kaff aufgewachsen und es ist immer ohne Auto gegangen.

      Das nächste Mal bitte meinen Kommentar richtig lesen.
    • Natürlich 14.10.2019 14:39
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 14.10.2019 11:20
    Highlight Highlight Lustig, wie 3/4 der Kommentierer durch ein paar Jugendliche getriggert werden. Wenigstens interessieren sich die drei für Politik.
  • dä dingsbums 14.10.2019 10:58
    Highlight Highlight Typisch liberales Wischiwaschi. Man sorgt sich ja schon um das Klima, aber wenn man irgendwo mit irgend einer Massnahme konkret etwas machen will, heisst es dann nein, das kostet, geht nicht, zu wenig konkret, blabla.

    Da ist mir ein Köppel lieber der geradeheraus sagt, dass das Klima zweitrangig ist. Das ist wenigstens ehrlich.

    Von den Liberalen hört man fast nur Konkretes, wenn es darum geht den grossen Konzernen mehr Gewinne zu ermöglichen.

    • Dominik Treier 14.10.2019 15:01
      Highlight Highlight Nun es ist ganz einfach wenn man wissen will, wer in einem Bereich etwas verändern will und kann. Wer das will, der findet für jedes Problem eine Lösung, wer das wie unsere konservativen Freunde, nicht will, der findet für jede Lösung ein Problem und sei es glaubenstechnisch oder einfach an den Haaren herbeigezogen....
  • Oigen 14.10.2019 10:16
    Highlight Highlight "Auch Nestlé hat Initiativen für die Umwelt."

    'nuff said
    • ridega 14.10.2019 10:41
      Highlight Highlight Zum Glück war ich nicht dabei bei dieser Diskussion. Bei dem riesen Facepalm hät ich mir nen Schädelbasisbruch geholt.
    • Victor Paulsen 14.10.2019 12:46
      Highlight Highlight Man kann durchaus Initiativen für die Umwelt haben, das ist auch gut so. Wenn man aber parallel 10 mal so viel und auch unnötig Co2 verursacht, bringen auch diese Initiativen nichts und man kann es auch nicht ernst nehmen
  • swisscheese 14.10.2019 10:13
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Nonkonformist 14.10.2019 10:34
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Chili5000 14.10.2019 10:52
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • FrancoL 14.10.2019 10:08
    Highlight Highlight “ Aber ihr solltet euch schon immer fragen, welches Leben ihr jetzt damit konkret verbessert. "
    Liebe Aimee, etwas Geschichte täte Dir gut und Du würdest merken, dass gerade Tiede auf die Strassen gingen und protestierten mitunter viele Zustände verbessert haben und viele Errungenschaften, die Dir auch heute zum Vorteil gedeihen, erkämpft haben.
    Es ist dann etwas gar despektierlich dann von "Spässen" zu reden. Karl nicht alle Anliegen sind gerechtfertigt, aber bist Du es die da Richterin spielen will?
    • bebby 14.10.2019 10:51
      Highlight Highlight Aber Aimee hat schon recht, dass es ohne konkrete Forderungen schwierig sein wird, etwas damit zu erreichen. Die Gewerkschaftsstreiks sind auch ziemlich konkret (Lohnerhöhungen).
  • Lllll 14.10.2019 10:07
    Highlight Highlight Die Themen ernst nehmen wenn man schon klare Ansagen bekommt. Dann klappt es auch mit dem Vertrauen in die Partei welche man wählen möchte. Leider wird vieles theoretisch versprochen, klingt dann meistens gut und logisch nur in der Praxis scheitert es dann und man wundert sich wieso einem die Wähler davonlaufen. Taten statt Worte täte diesem Land mal wieder gut.
    • Chili5000 14.10.2019 10:54
      Highlight Highlight Das Problem ist das die Partei A mit einer Idee nicht sehr weit kommt ohne ihre Idee so zu verwässern das es der Partei B auch gefällt... Das ist das grösste Problem von allen....
    • victoriaaaaa 14.10.2019 11:30
      Highlight Highlight @chili5000 ich sehe deinen einwand, nur, was sollte man stattdessen machen?, ein system wie in den USA wo partei A 4-8 jahre machen kann, was sie will, und dann partei B danach exakt das gegenteil macht, bringt einen meiner Meinung nach auch nicht wirklich weiter...
    • Chili5000 14.10.2019 11:51
      Highlight Highlight So einfach ist es in den USA nicht, Obama hat auch nicht viel zu melden weil die Demokraten die Mehrheit verloren hatten. Ich sage nur was das grösste Problem ist und weshalb wir, das Volk, ständig das Gefühl haben das die Politiker nicht das tun was sie versprechen. Man ist ständig auf Mehrheiten angewiesen und das hat halt seine Vor-und Nachteile...
    Weitere Antworten anzeigen
  • undduso 14.10.2019 10:06
    Highlight Highlight Hihi Nestle und Umweltschutz. Musste grad mal schmunzeln.
    • Wurstbrot 14.10.2019 17:19
      Highlight Highlight Habe ich auch gedacht. Einen umweltverachtenderen Konzern muss man erstmal suchen.
  • Peter R. 14.10.2019 09:53
    Highlight Highlight Ich finde einzelne dieser jungen Leute haben eine bessere Auffassung der Probleme hier statt die meisten der Politiker in Bern.
    Sie unterscheiden sich auch von den Jungen, die nur auf die Strasse gehen und schreien.
    • Fritz N 14.10.2019 10:10
      Highlight Highlight Lieber Peter
      Diese Jugendlichen von denen Du sprichst, die nur auf die Strasse gehen und schreien, die gibt es gar nicht. Stell Dir vor alle diese Jugendlichen sind nämlich Individuen mit eigenen Bedürfnissen und Absichten. Das worüber du hier stolperst, nennt man übrigens "Fremdgruppenhomogenität"
      https://de.wikipedia.org/wiki/Eigengruppe_und_Fremdgruppe
    • reactor 14.10.2019 13:03
      Highlight Highlight Ach Peter, ich kenne einige von diesen Jugendlichen. Zumindest die scheinen sich mehr mit gesellschaftlichen Mechanismen auseinanderzusetzen, als sie selbst es anscheinend jemals getan haben. Ansonsten kämen sie nämlich nicht auf solch Platte Pauschalisierung en.
  • ridega 14.10.2019 09:53
    Highlight Highlight Marius: Die Klimabewegung hat keine Ideen. Ich bin gegen Flugticketabgabe und Erhöhung der Benzinpreis. Sind das nicht genau Ideen? Öhm... aber mir passen sie nicht!

    Warum gegen die Erhöhung der Benzinpreise? Der Bus bei mir fährt nicht so oft. Warum bist du dann nicht einfach dafür, dass der Bus öfters fährt? Öhm... brumm brumm?

    Warum gegen Flugticketabgabe? Wegen der Familie die einmal pro Jahr in die Ferien fliegt! Dann können wir ja einführen das jeder einmal pro Jahr ohne Abgabe fliegen darf. Öhm... aber... öhm...
    • El Vals del Obrero 14.10.2019 10:52
      Highlight Highlight Oder Nachtzüge wieder ausbauen. Oder halt akzeptieren, dass man nicht jedes Jahr Ferien auf einem anderen Kontinent machen muss.

      Und meistens sind ja jene, die wenn es um Fliegen oder ums Autofahren geht plötzlich zum Sozialisten werden, jene die sonst eher für Steuerdumping und Sozialabbauten sind ...

      "Deine Kinder haben (nur als Beispiel) weniger Bildungschancen, wenn du zu wenig Geld hast. Aber hey, dafür kannst du ganz viel Fliegen, das ist doch viel wichtiger!"
    • Morgan Wlan 14.10.2019 14:54
      Highlight Highlight Das ist eben Typisches SVP-denken. Hauptsache mal Nein sagen aber selber keine konkreten Lösungen und Alternativen bringen.
  • Der Tom 14.10.2019 09:47
    Highlight Highlight Das Argument mit dem höheren Benzinpreis zählt nicht. Es gibt bereits heute gute Elektroautos und in spätestens 3 Jahren wird es für jedes Budget ein Elektroauto geben. Wer also wirklich ein Auto braucht kann sich ein Elektroauto kaufen, Mieten, Leasen oder per Carsharing ausleihen.
    • ridega 14.10.2019 10:36
      Highlight Highlight Oder wir können einfach mehr in dei ÖV investieren...
    • dmark 14.10.2019 10:57
      Highlight Highlight Der ÖV kann nicht überall herum fahren. Sonst wäre man wieder beim Individualverkehr. Und dann wäre ein Auto wiederum günstiger als eben ein Bus o.ä.
    • Der Tom 14.10.2019 10:58
      Highlight Highlight @ridega ja das auf jeden Fall!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 14.10.2019 09:46
    Highlight Highlight „60% des letzten Lohnes über die AHV abgedeckt“ ...
    Das wäre für Normalverdienende der Fall, wenn die AHV etwa 4000.00 betragen würde und verfassungskonform wäre. So ist dem aber überhaupt nicht. Mit gut Glück wird es inklusive PK erreicht. Da wurden aber 80% versprochen.
  • Fritz N 14.10.2019 09:45
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • ridega 14.10.2019 10:37
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Fritz N 14.10.2019 10:55
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Thinkdeeper 14.10.2019 09:43
    Highlight Highlight Vielleicht sind die Erstwähler jene, die den asoziale gierigen 25-50 jährigen mit dem nach mir die Sinnflut Mindset einhalt gebieten können?
    Die verkackte Situation ist eine Herkulesaufgabe...
  • wilbur 14.10.2019 09:42
    Highlight Highlight "Zum Beispiel dort wo ich wohne, braucht man ein Auto." Umzug? Jobwechsel? Fahrrad?
    • Mugendai 14.10.2019 09:51
      Highlight Highlight Umzug: Geht vielleicht nicht?
      Jobwechsel: Geht vielleicht nicht?
      Fahrrad: Geht vielleicht nicht?

      Lass mich raten: Stadtbewohner mit 24h ÖV im 5-Minutentakt. Kennt das Leben auf dem Land nur aus den Büchern in der Kindheit, die einem beibringen, dass die Milch nicht im Coop wächst.
    • HerbertBert 14.10.2019 10:02
      Highlight Highlight Sehr weit gedacht...

      Umzug: Dann sollen also alle Leute in die Stadt ziehen.

      Jobwechsel: Für meinen Job gibt es fast keine Stellen auf dem Land und auch da nur in "Dörfern" nahe der 10'000 Einwohner. Somit entweder ewig pendeln oder Umzug in die Stadt.

      Fahrrad:
      Klappt gut für kleine Einkäufe im Dorfladen. Wocheneinkauf wird schon knapp und je nachdem wo die Arbeit ist unmöglich.

      Es gibt nun mal gegenden in der Schweiz, bei welcher die Infrastruktur nicht so gut wie in der Stadt oder Agglo ist. Da braucht man ein Auto.
    • malu 64 14.10.2019 10:08
      Highlight Highlight Oder gutes Timing, ein Mal pro Stunde!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Andi Weibel 14.10.2019 09:39
    Highlight Highlight Au mann... Liebe Jugendliche, plappert nicht einfach den ideologischen Hafenkäse der Neoliberalen in Sachen Altersvorsorge nach. Die AHV ist x-mal stabiler und effizienter als die Pensionskassen. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die AHV in Zukunft fundamentale Probleme haben wird.
  • FrancoL 14.10.2019 09:28
    Highlight Highlight Darf man bei jungen Menschen von plappern reden? wenn nicht entschuldige ich mich im Voraus.
    "Denn die Banken sind sehr interessiert daran, etwas zu ändern. Die UBS hat Öko-Fonds, in die man investieren kann und die auch mehr Profit abwerfen."
    Sorry höflich gesagt ist dass ein nachgeplapperter Satz mit Null Wahrheitsgehalt.
    Versuchen Sie einmal bei einer Bank eine Hypothek zu bekommen für den ökologischen Umbau einer Altliegenschaft ohne dass sie nachweisen können, dass Sie die Hypothek auch bei 5% Zins tragen können? Alleine schon der Kauf dieser Liegenschaft wird von den Banken gemieden.
    • Andi Weibel 14.10.2019 09:45
      Highlight Highlight Einen korrekten Aspekt hat's in dem Zitat: Nachhaltige Fonds sind tatsächlich auch finanziell attraktiver.

      Aber natürlich hat die UBS nicht einfach von sich aus ein Interesse daran, Geld zu investieren, um das Klima zu retten. Wenn das so wäre, gäbe es gar kein Klima-Problem.
    • Philipp L 14.10.2019 09:52
      Highlight Highlight Das man bei Altliegenschaften genau hinsieht ist eben so nachhaltig, wie die Rechnung mit 5%. Logisch möchte die Bank bei Altliegenschaften schauen, ob man diese nach dem Umbau tragen kann. Bringt dir ja nichts wenn du sie umbaust und dich völlig überschätzt.
    • FrancoL 14.10.2019 09:55
      Highlight Highlight Die UBS hat nicht einmal ein Interesse nachhaltige Bauprojekte zu fördern wenn sie, was in der Natur der Sache liegt, nicht die von ihnen stipulierte Rendite erreicht.
      Es kommt darauf an was man als Parameter setzt und da sind meisten Bank ähnlich; nur keine langfristige Sicht einer besseren und nachhaltigen Situation für die Zukunft.
      Ich versuche häufig für meine jüngeren Kunden Wohneigentumaspläne zu entwerfen, die eine langfristige Sicht mit nachhaltigen Vorteilen mit einer kurzfristigen Minderbelastung zu kombinieren. Fazit der Bank in den allermeisten Fällen: Kein Interesse.
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