Schweiz
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A student painted her face with a slogan attends a protest of the Fridays for Future movement in Berlin, Friday, Oct. 18, 2019. (AP Photo/Markus Schreiber)

Junge Klima-Aktivistin, Angehörige eines schlecht manipulierbaren Wählersegments. Bild: AP

Kommentar

«We, not me!»: Was die Welt von der Schweiz lernen wird

1999 hat die Schweiz mit dem SVP-Erdrutschsieg eine weltweite Entwicklung vorweggenommen. Auch die heutige Reaktion auf den Rechtspopulismus wird Schule machen.



Vor 20 Jahren hat die SVP die Schweiz von rechts aufgerollt. Seither hat die Schweizerische Methode des Rechtspopulismus europaweit und auch in den USA Schule gemacht.

Die etablierten Mitte-Rechts- oder Mitte-Links-Systeme der Nachkriegszeit mit ihren arrivierten Volksparteien sind in ihrer Bequemlichkeit in Bedrängnis geraten. Überrollt von Bewegungen, die, unter verschiedenen historischen Voraussetzungen zwar, aber mit professionell und finanziell ähnlich aufwendig betriebenem Politmarketing, aufs Parkett getreten waren. Und damit zugunsten ihres «starken Mannes» und für den eigenen politischen Vorteil kontinuierlich versuchten, den gesellschaftlichen Diskurs zu verunmöglichen, das politische Klima zu vergiften und Minderheiten aggressiv zu diffamieren.

Das Resultat dieser Entwicklung sitzt heute in Deutschland mit der völkischen AfD unter Höcke in den Parlamenten, reist in Österreich mit Strache nach Ibiza, rebelliert in England mit Johnsons Leaver-Torys gegen den Friedensgaranten EU, will in Italien mit Salvinis Lega die Rassensegretation wieder einführen, schafft in Ungarn mit Orban die Grundrechte scheibchenweise ab und stellt in den USA unter Trump nicht nur die in Verfassung gegossene Aufklärung, sondern auch die lange gewachsene weltpolitische Machtbalance explosiv auf den Prüfstand.

Gewiss, so dramatisch sind die vergangenen 20 Jahre in der Schweiz nicht verlaufen. Die heutige historische, weil grösste Sitzverschiebung in der Geschichte der Schweiz hin zu den Grünen kann man auch nicht eins zu eins als Fanal einer weltweiten Reaktion auf aus dem Ruder gelaufene rechtsnationale Tendenzen interpretieren.

Doch die kleine Schweiz nimmt nach dem 24. Oktober 1999 auch am heutigen 20. Oktober 2019 einen Trend vorweg, der über die Landesgrenzen hinausgeht. Und zwar denjenigen der breiten Mobilisierung neuer Wählersegmente durch die Grassroot-Methoden der Klima- und Frauenbewegungen. Diese haben mit dem Frauenstreik und den «Fridays for Future» im Vorfeld der Wahlen 2019 mit einfachsten Mitteln Hunderttausende auf die Schweizer Strassen gebracht. Und nun auch an die Schweizer Urnen.

Diese neuen Wähler- beziehungsweise vielmehr Wählerinnensegmente verlangen unabhängig von kurzfristigen politischen Hypes nach einer gesellschafts- und umweltpolitisch integrativen und nachhaltigen «We, not me!»-Politik und lassen sich schlechter von den rechtspopulistischen Organisationen der starken Männer rekrutieren.

Diese beweisen regelmässig, dass sie die eigene Person und den Profit ihrer Financiers voranstellen – auf Kosten der Umwelt oder der Bevölkerung. Das ist in Deutschland, Österreich, Grossbritannien, Italien, Ungarn oder den USA nicht anders als in der Schweiz.

Nur extremer.

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    Alle Leser-Kommentare
  • So en Ueli 21.10.2019 18:05
    Highlight Highlight Die Frage ist doch, weshalb geht es uns gut? Weil diejenigen, die bisher die Entscheidungen getroffen haben, einen guten Job gemacht hatten. Die Neuen müssen dies zuerst beweisen. Wenn es uns dann nicht mehr so gut geht, werden wir wissen, dass das Alte doch besser ist.
  • Chrigi-B 21.10.2019 15:24
    Highlight Highlight Naja, am Ende des Tages haben NR und SR sowiso nicht viel zu melden. Die Referendums- und Initiativflut wird uns wohl die nächsten 4 Jahre beschäftigen...
    • TheRealSchnauz 22.10.2019 06:11
      Highlight Highlight Nope. Nachdem das Rahmenabkommen durch ist, haben wir gar nichts mehr zu sagen.
  • Gubbe 21.10.2019 14:28
    Highlight Highlight Das linke Forum strahlt. Scheinbar merken viele Linken nicht, das zB. ihr Handy von einer Firma hergestellt wird, wo keine linke Führung hat. Auch auf Watson ist es so, dass eingeblendete Reklame Geld bringt. Ist das denn kein Paradoxon, selbst ist man Links, das Geld zum Leben bringen aber die Rechten. Ich finde es dumm, andere Ansichten in ein schlechtes Licht zu stellen. Das die Linken zugelegt haben, macht ja nichts. Es wird sich relativieren, wenn dann die frischen, bunten, jungen Leute realistisches liefern sollten.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 21.10.2019 18:14
      Highlight Highlight Ich fasse zusammen: mimimimi, links ist scheisse, alle hier sind links, nur die Rechten sind gut und verdienen geld.
      Einfach nur hohles Gelaber.
    • Gubbe 22.10.2019 12:11
      Highlight Highlight Koalabär
      Lesen und Verstehen sind halt nicht dasselbe.
  • Der Österreicher 21.10.2019 12:00
    Highlight Highlight Österreich hat beide Entwicklungen schon vor der Schweiz vorweggenommen. Der rechte Rand hat in Österreich Anfang der 90er Jahre an Popularität gewonnen, in der Schweiz erst gegen Ende der 90er Jahre hin. Auch die "grüne Welle" war zuerst in Österreich spürbar, bei der Nationalratswahl im September 2019 haben die Grünen 13.9% der Stimmen (rund 10% mehr als zwei Jahre zuvor) errungen. Austria war also first ;)
    • Armando 21.10.2019 15:58
      Highlight Highlight Österreich soll mal zuerst die braune Vergangenheit bewältigen.
  • Ritiker K. 21.10.2019 10:17
    Highlight Highlight Eins darf in nicht vergessen gehen: Wir leben immer noch in einem Land, in dem die nationalen Parlamente rechts-bürgerlich dominiert sind. FDP und SVP zusammen haben zwar keine Mehrheit mehr, aber die Linken sind nicht in der Mehrheit.

    Zu denken, dass nun eine radikal-linke Politik die Schweiz erfassen wird ist schlicht realitätsfremd. Klar werden es linke Anliegen einfacher haben, bzw. die Kompromissfindung von Seiten der (rechts-bürgerlichen) Mehrheit wird wichtiger werden. Ich gehe dennoch davon aus, dass viele linke Anliegen komplett verwässert oder sogar ins Gegenteil gekehrt werden
    • Peter R. 21.10.2019 11:34
      Highlight Highlight Ich sehe das weniger gelassen. Die Zusammensetzung im Nationalrat gefällt mir gar nicht und stimmt mich nachdenklich.
      Krasses Beispiel ist der Kanton Bern: Dort wurden gestandene Politiker wie Pardini und Wüthrich abgewählt und dafür Chaoten wie Funicello und Hess gewählt.
    • Alnothur 21.10.2019 11:45
      Highlight Highlight "Zu denken, dass nun eine radikal-linke Politik die Schweiz erfassen wird ist schlicht realitätsfremd."

      Gottseidank.
  • Peter R. 21.10.2019 09:57
    Highlight Highlight Die Politik beschäftigt sich seit Monaten - vor den Wahlen - nur mit 2 Themas: Oekologie und Frauen.
    Ich bin sehr gespannt, wie man sich bei den anderen nicht minder wichtigen Themen in diesem Parlament entscheidet. Den Linksrutsch - vor allem im Nationalrat - wird, so befürchte ich, zur Folge haben, dass der Mittelstand extrem zur Kasse gebeten wird. Da hoffe ich mir einen gewissen Ausgleich vom Ständerat, wo die Zusammensetzung stabiler und fundierter ist.
    • maylander 21.10.2019 10:08
      Highlight Highlight In unserer direkter Demokratie ist die Macht des Parlaments beschränkt. Es ist sogar fast normal, dass eine neue Regierung zuerst den Bogen überspannt und dann an Referendum scheitert.
      Und eine Mehrheit hat Linksgrün noch lange nicht. Also mal abwarten und dann jammern.
    • Auric 21.10.2019 12:37
      Highlight Highlight @maylander: nur seltsam das doch viele Dinge die mich Geld kosten niemals vor mir auf einem Wahlzettel gestanden haben.
    • maylander 21.10.2019 13:53
      Highlight Highlight @Auric Wenn sie jetzt schon Geld kostet kann ja das gestern gewählte Parlament nichts dafür.
      Über die grossen Beträge ist in der Vergangenheit sehr wohl an der Urne abgestimmt worden. Die Schweiz hatte immer ein bürgerliches Parlament und wird auch weiterhin ein bürgerliches Parlament haben.
      Das aktuelle bürgerliche Parlament hat den Mittelstand nicht entlastet sondern nur Spitzenverdiener und Unternehmer.

      Die Steuern sind in der Schweiz sehr viel tiefer als in Europa trotzdem sind die Konsumentenpreise deutlich höher. Die Importeure greifen meh zu als der staat.
  • Jan Ulrich 21.10.2019 08:47
    Highlight Highlight Nun ist es also Tatsache geworden. Die Grünen Parteien haben Ihre stimmen bekommen. Mich persönlich freut es, dass wir frischen Wind in unsere Regierung bekommen. Allen voran muss man tatsächlich etwas für das Klima unternehmen. Nur hoffe ich, dass gute und auch machbare Lösungsvorschläge kommen.
    Steuern ohne Begründung kann nicht die Lösung sein.

    Schön hat auch die SP paar Sitze abgegeben, obwohl Levrat so siegessicher war.

  • Thinkdeeper 21.10.2019 07:39
    Highlight Highlight Es hat die Richtigen getroffen. Nun besteht Hoffnung das GMV einzieht und das krankhafte, pervertierte "Sparen koste es was es wolle" zu Gunsten der Wirtschaft aufhört. Mehr Sozialfälle = mehr Hilfe.
    Unschön, die Braune Partei bleibt trotz 12 Sitzverluste stark. SP & Gewerkschaften wurden für "gleichmässiges korruptes Verteilen des Elends" zu Lasten des Mittelstand, kommunistische Ideologie sowie Päckli in der Sozialpolitik abgestraft. Hoffen wir, das GLP und Grünen Vorschläge für den längst fälligen Disruptiven Generationen-, Sozial- und Wirtschaftsvertrag haben und einen BR stellen.
    • P. Hodel 21.10.2019 12:20
      Highlight Highlight "Braune Partei"?
      Wo lebst Du denn?
    • Armando 21.10.2019 16:02
      Highlight Highlight Er meint die SVP, und hat sehr recht damit.
  • just sayin' 21.10.2019 07:16
    Highlight Highlight „Friedensgaranten EU“

    huh?
    • Schlumpfinchen #notmeus 21.10.2019 09:33
      Highlight Highlight Innerhalb der EU-Länder hat sie schon für Frieden gesorgt, nur nach aussen nicht. Immerhin haben sich Deutschland und Frankreich seit 70 Jahren nicht mehr bekriegt, so lange hat der Frieden zwischen den beiden vorher nie angehalten.
    • just sayin' 21.10.2019 09:51
      Highlight Highlight @Schlumpfinchen

      und das ist der verdienst der eu?
    • trio 21.10.2019 12:34
      Highlight Highlight @just sayin'
      Von wem den sonst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • michiOW 21.10.2019 07:04
    Highlight Highlight "Schlecht manipulierbar"
    ==> Idealisten sind schon manipuliert, haben ein eindimensionales Weltbild und haben ken Verständnis für Andersdenkende.
    Genau wie Populisten.
  • Auric 21.10.2019 06:54
    Highlight Highlight "Junge Klima-Aktivistin, Angehörige eines SCHLECHT manipulierbaren Wählersegments"

    Da war wohl der WUNSCH Vater der Gedanken
  • JoeMuc 21.10.2019 06:04
    Highlight Highlight Hust... najaaaa 45% Wahlbeteiligung in der Schweiz, so wenig schafft kein EU Land zb. Das also ca 3 bis 4 Millionen die Weltpolitik vorher bestimmen.. Hust...

    Vielleicht war es die Schweiz die diesmal von der Weltbewegung mitgerissen wurde... FFF und Greta kamen vor den Wahlen und sind nicht in der Schweiz entstanden.

    Aber so oder so, natürlich freut mich die Veränderung :-)
    • Schlumpfinchen #notmeus 21.10.2019 09:36
      Highlight Highlight Denk daran, dass in den anderen Ländern die Wahlen fast die einzigen Möglichkeiten sind, sich als Bürger in die Politik einzubringen. Bei uns sieht das doch etwas anders aus. Somit ist die tiefe Wahlbeteiligung in den anderen Ländern weitaus erschreckender als hier.
    • JoeMuc 21.10.2019 14:32
      Highlight Highlight Ja schon klar, ich sag ja auch nicht das die Schweiz schlecht ist. Dies waren aber Regierungswahlen und keine Volksabstimmung zu irgend etwas, ist für mich schon was anderes.
      Im Umkehrschluss aber bedeutet das auch das zuviel Demokratie, wohl Müde macht zu wählen? Wäre schade, ich würde gerne mehr mit bestimmen können bei uns.
    • Schlumpfinchen #notmeus 22.10.2019 12:15
      Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass es besser ist, wenn nicht alle wählen und abstimmen, solange sich nicht alle auch informieren.
      Wenn du selbst gerne mehr mitarbeiten willst, gibt es sehr viele Möglichkeiten. Beitritte zu Parteien und Organisationen, Teilnahme an Diskussionsrunden usw. meist tut sich da etwas auf, wo du dich aktiv einbringen kannst, wenn du den Willen dazu hast.
  • Mad Heidi 21.10.2019 05:13
    Highlight Highlight Lieber Mo, ich bin wahrscheinlich über den Ausgang der Wahlen ähnlich euphorisch, wie Sie. Können Sie mir aber dennoch etwas erklären? Wenn also diese "Grassroot-Methoden der Klima- und Frauenbewegungen" derart "neue Wähleregmente" mobilisiert haben - warum war dann die Wahlbeteiligung tiefer, als noch vor 4 Jahren?

    Ich verstehe es wirklich nicht ...
    • BöserOnkel 21.10.2019 09:16
      Highlight Highlight
      Alles Schall und Rauch. Menschen lassen sich immer von den aktuellen Themen beeinflussen. In vier, spätestens acht Jahren ist die Welt eine andere und die Grünen wieder da wo sie vorher waren.
      Was wir wirklich bräuchten wäre eine neue Partei ohne ideologische Vorbelastung! Eine Partei von Machern, mit Visionen, die unser Energie- und Verkehrssystem komplett umkrempeln, welche die aktuellen Probleme angehen und nicht nur verwalten oder verbieten wollen oder wie all die Parteien die gestern zur Wahl standen!
    • AndreaHadorn 22.10.2019 11:07
      Highlight Highlight Die Wahlanalyse wird es zeigen. Ich tippe auf: Weil weniger ältere Leute wählen gegangen sind.
  • Kugelblitz 21.10.2019 02:40
    Highlight Highlight Schweizer Politik ist ein Seismometer.
    Diesen Eindruck hatte ich schon öfters....
    • henkos 21.10.2019 07:24
      Highlight Highlight Man sollte sich nicht wichtiger nehmen als man ist.
  • Locutus70 21.10.2019 01:45
    Highlight Highlight Ich kann ja die Freude und Euphorie des Autors verstehen, aber so dick müsste man nun doch nicht auftragen.

    Vor allem die beiden letzten Absätze ... sorry aber das ist doch Unfug. Die Wahlen wurden klar vom Thema Klimapolitik dominiert. Und da halt die SVP gar nix in der Richtung zu präsentieren hat und die anderen Parteien auf den grünen Zug aufspringen wollten haben sie halt auch verloren. Hervorzuheben wäre da die SP, die in den letzten Wochen mit immer skurrileren Vorschlägen versucht hat sich zu profilieren.
    Die Menschen gehen zum Schmied und nicht zum Schmiedel.
  • felice 21.10.2019 01:39
    Highlight Highlight Danke, Maurice Thiriet, für die klaren Worte. Sowas hebt Watson von anderen „Gratiszeitungen“ ab.
  • Winzig 20.10.2019 23:53
    Highlight Highlight ihr wort in gottes ohren.
  • schn wiedr 20.10.2019 23:49
    Highlight Highlight "junge klima-aktivistin, angehörige eines schlecht manipulierbaren wählersegments"

    würde auch grün wählen, wenn sie nicht so links wären. habe am ende niemanden gewählt.
    bin ich auch schlecht manipulierbar?
    • Ikarus 21.10.2019 06:31
      Highlight Highlight Grün, aber nicht so links hättest ja die glp gehabt...

      Nichtwähler wählen einfach die mehrheit, sind also noch dümmer als leute die den schwachsinn der svp glauben;-)

      Wer seine chance nicht nutzt würde gut daran tun sich aus politischen themen zurückzuhalten..
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 21.10.2019 11:28
      Highlight Highlight Genau deshalb hatten die Grünliberalen meine Stimme erhalten. Wenigstens nicht so linkslastig aber trotzdem für das Klima. Weiss aber leider nicht ob meine Stimme (bin Auslandschweizerin) es rechtzeitig in die Schweiz geschafft hat. Bevor jetzt jemand etwas sagt von, Auslandschweizer sollten nicht wählen dürfen, ich habe durchaus vor wieder in die Schweiz zurückzukehren und habe ja auch familie dort und je mehr fürs Klima getan wird, egal in welchem Land, desto besser.
    • schn wiedr 22.10.2019 16:11
      Highlight Highlight @Ikarus
      die GLP sind immer noch zu links, die einzige alternative wären vielleicht die SD gewesen. vielleicht hätte ich die wählen sollen, hast recht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 20.10.2019 23:14
    Highlight Highlight "Seither hat die Schweizerische Methode des Rechtspopulismus.........."

    Ich finde es immer amüsant oder fast schon lächerlich wenn von linker Seite so ein Satz kommt.
    Was ist Populismus?
    Wenn ein Jahr lang jedes rauhe Lüftchen, jeder heisse Tag als Vorbote des Klimawandels und baldige Weltuntergang herumgeboten wird, ist das nicht auch populistisch?
    Oder wenn Jeder der rechts der linken Ideologie politisiert als Rechtsextrem abgestempelt wird, ist das nicht auch populistisch?
    Oder ist es einfach nur Ansichtsache? Vielleicht. Aber dann schreibt doch dies sachlicher!
    • Locutus70 21.10.2019 01:47
      Highlight Highlight Gönnen sie dem Autor doch seinen Überschwang :)
    • Gollum27 21.10.2019 01:58
      Highlight Highlight Ich stimme dir total zu. Populismus wird immer als rechtes oder linksextremes Phänomen beschrieben. Dabei heisst es nichts anderes, als dass Populisten für die Bevölkerung arbeiten. Also als Gegensatz zu Firmen- oder Eigeninteressen.
      Danke
    • Schlumpfinchen #notmeus 21.10.2019 09:43
      Highlight Highlight Stimmt, Populismus ist bei der SVP, AfD und co nicht ganz richtig. Scheinpopulistisch triffts besser, die tun nur zum Schein etwas für die Menschen und in Wirklichkeit arbeiten sie noch stärker für die Tasche der Reichen als es alle traditionellen Parteien tun. Und ja, für mich ist die SVP keine Traditionspartei, da sie mit der alten Gewerbler- und Bauernpartei von früher kaum mehr was gemein hat. Viele werfen doch nur noch aus Gewohnheit diese Liste ein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 20.10.2019 23:06
    Highlight Highlight Schön wenn man über die SVP redet obwohl die SP das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren hat.
    • Antinatalist 21.10.2019 00:32
      Highlight Highlight Die SVP hat prozentual und absolut dennoch mehr Wähler eingebüsst.

      Was die SP verloren hat, haben die Grünen locker kompensiert.

      Es geht im Kommentar um links-rechts, nicht um Parteiengerangel. Und so richtig rechts ist in der Schweiz nur die SVP und die bedeutungslose PNOS. Die FDP, so könnte man sagen, ist leicht, wenn auch praktisch unwirksam nach links gerückelt. Mal sehen, ob die nun nicht noch grüner werden...
  • schuelhuusgspängschtli 20.10.2019 22:46
    Highlight Highlight Interessanter Blick auf die Wahlen.
    Ich denke nicht, dass andere Länder die Schweiz “kopieren”, wie dies einige Kommentarschreibende hier schreiben. Jedoch denke ich, dass sich in der Schweiz gezeigt hat, was diese neuen weltweiten Bewegungen für eine Kraft haben. Die Menschen verlangen von der Politik, dass ihre Anliegen ernst genommen werden. Dies mit mehr Vehemenz als vor einigen Jahren. Ich schöpfe wieder Hoffnung für diesen Planeten und uns Menschen.
    • Antinatalist 20.10.2019 23:51
      Highlight Highlight Das Paradoxon ist doch eigentlich, dass die Menschen von der Politik eine Verbesserung der Situation erwarten. Dabei haben Umwälzungen immer bei den Menschen selbst stattfinden müssen.
      Wenn nun plötzlich überall Verbote für dieses und jenes eingeführt werden, dann wird es schnell auch wieder Menschen geben, die sich genau dagegen wehren wollen.
      Ich muss es nochmals sagen, mit dem Kauf von Zertifikaten und dem Abschieben des eigenen CO2-Ausstosses auf das Ausland ist nichts erreicht. Darauf kann die Politik nur mit Verboten reagieren. Was das im Endeffekt bedeutet, wird dann jeder merken.
    • Locutus70 21.10.2019 01:55
      Highlight Highlight Ich bin gespannt - vor ein paar Wochen war mal eine schöne Karikatur zum Thema im Cicero. Ein fetter Kater liegt auf einer Decke und hält ein Schild auf dem geschrieben steht "Wann rettet ihr jetzt endlich das Klima?" und daneben steht Frau Merkel, AKK und Olaf Scholz. Frau Merkel sagt dann "Die Frage ist, wie er reagiert, wenn sein Pelz nass wird"
    • Gollum27 21.10.2019 02:03
      Highlight Highlight @antinatalist: naja, nicht ganz richtig. Die grössten Umwälzungen haben immer mit einer Massenbewegung zu tun. Sei es Revolution in Frankreich oder Amerika, Deutschland in den 30ern und 80ern, oder sogar der Arabische Frühling bzw. Hong Kong jetzt
    Weitere Antworten anzeigen
  • NocheineMeinung 20.10.2019 22:23
    Highlight Highlight Ein sehr mutiger Kommentar von M. Thiriet, Chapeau.

    Wir sollten nicht darüber diskutieren, ob es den Klimawandel gibt, sonder handeln: Einen Wandel in der Klimapolitik. Weg von Öl, Gas und Uran (Auslandabhängigkeit), hin zu Sonne und Wasser. Die Schweiz hat grosse Chancen es zu tun und auch das Geld dazu. Die Natur ausnutzen ist nicht mehr gratis!
    • Antinatalist 20.10.2019 23:59
      Highlight Highlight Ich bin ja definitiv kein Anhänger von Prof. Dr. Dr. Hans-Werner Sinn und auch nicht vom ifo, aber der inzwischen sechs Jahre alte Vortrag trifft auch sechs Jahre später immer noch zu. Inzwischen wurden wir überall insgesamt mehr Menschen, die weiterhin mehr Strom verbrauchen werden. Und zwar immer mehr, denn das vernetzte Haus wird der normale Alltag werden.
      Mobilakkus gibt es seit Dekaden, sie wurden bis heute nicht effizienter, weil das wirklich schwierig ist.

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      Ich würde ihm mal lauschen. Und dann nochmals überlegen, wie das mit "WaWiSo" geht?
    • DemonCore 21.10.2019 02:13
      Highlight Highlight Nein, nicht mehr Wasserkraft.
      Genug Alpentäler sind überflutet worden und genug Flüsse und Auen sind durch künstliche Wasserstandsveränderungen ruiniert.
      Wir sollten ein modernes, sicheres und sauberes Ersatz-KKW bauen.
    • mitoffenenaugenniessengehtdoch 21.10.2019 06:17
      Highlight Highlight kernkraft... sicher und sauber??? demoncore, du übertriffst dich grade selber
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 20.10.2019 22:23
    Highlight Highlight Das Volk hat immer recht, auch wenn die SVP auf den Deckel bekommt.

    Ich freue mich dass der Trend nach rechts, nach innen, nach rückwärts gebrochen wurde. Jetzt bloss nicht nachlassen!
    • Antinatalist 21.10.2019 00:04
      Highlight Highlight Geht mir genau so. Nur wird man im Laufe des Lebens zum Realist und bleibt zuerst einmal skeptisch. Denn alleine eine Wahl wird noch rein gar nichts ändern. Und die Gegenbewegung ist viel finanzstärker und mächtiger. Dazu benötigen sie nicht mal eine staatliche Politik. Apple, Facebook, Google et al. haben heute mehr Macht als jeder Politiker. Und wenn bei diesen die Gewinne einbrechen, werden sie Mittel und Wege haben, dagegen zu wirken.

      Ich kenne bisher niemanden, der im Zuge der Klimabewegung auf seine geliebten serverabhängigen und stromhungrigen Sozialen Medien verzichtet.

      Quo vadis?
    • *sharky* 21.10.2019 09:49
      Highlight Highlight Und was wenn die Server-Farmen mit grüner Energie betrieben werden und die ganzen Installationen 'klimaneutral' sind?
      Und noch viel wichtiger wie kommst Du überhaupt dazu, jemandem seine persönliche Dosis sozialer Medien in Frage zu stellen?
      Wer bist Du überhaupt das Du das willst/darfst?

      Solche Forderungen wie Deine, gepaart mit einer grossen Portion Pseudo-Empörung werden wie Pilze nach dem Regen aus dem Boden schiessen... Mir graut es jetzt schon davor.

      Permanent irgendwelche Inkonsequenzen anzuprangern bringen rein gar nichts, ausser dem Absender eine egoistische pseudo Absolution.
    • covfefe 21.10.2019 12:53
      Highlight Highlight @sharky
      Was bitte ist grüne Energie und was bitte ist eine klimaneutrale Installation? Können Sie hier bitte Beispiele nennen. Danke
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randalf 20.10.2019 22:22
    Highlight Highlight
    Ich glaube nicht das die Schweiz grossen Einfluss auf die anderen Ländern hat. Wäre schön, aber hört auf zu träumen.
    Es ist nicht nur das politische System welches anders ist, sondern hat auch mit unseren kulturellen Eigenheiten zu tun.
    • Jacques #23 20.10.2019 22:38
      Highlight Highlight Zeitgeist Barometer.
      Gradmesser. Vorbild. Indikator.

      ... Wird gesehen, gelesen, gemerkt, geschaut und beobachtet.

      Fliesst ein.

      Gut so.
    • Gollum27 21.10.2019 02:06
      Highlight Highlight Keinen Einfluss vielleicht, aber evtl ein Indikator? Die Leute hier ticken nicht sooo völlig anders als unsere Europäischen Nachbarn.
    • JJTheBigDog 21.10.2019 06:19
      Highlight Highlight Die je fast 1,5 Mill. Chinesen und Inder etc. interessiert's sicher, ob jetzt die Schweiz grüner wird.
  • Rabbi Jussuf 20.10.2019 22:17
    Highlight Highlight Ist mir unverständlich, wie man so ein Loblied auf den wirtschaftlichen Untergang Europas anstimmen kann.
    Wenn das fortschreitet, dann erst werden wir Probleme mit Diskriminierung haben und irgendwelche humanistischen Ideale haben dann keinen Platz mehr. Mit fehlendem Wohlstand ist es dann auch aus mit Umweltschutz. Vom Klima wird dann niemand mehr sprechen.

    Aber von der Schweiz wird niemand lernen, ganz im Gegenteil. Europäische Ideologen jeder Couleur hüten sich vor zu viel Demokratie, ganz besonders die ganz links, die am lautesten von Minderheitenschutz und dergleichen schreien.
    • Juliet Bravo 20.10.2019 23:07
      Highlight Highlight Meine Güte, wir leben im privilegiertesten Teil der Welt. Und in einem der reichsten und innovativsten Länder überhaupt. Die Schweiz integriert wie kaum ein Land der Welt alle, die hier eine Zukunft möchten. Aber: Man kann auch immer den Untergang schwarz an die Wand malen. Komm mal aus dir raus und mach die Augen auf! Übrigens: ich habe auch verloren heute und mach trotzdem kein mimimi
    • Stefan Z. 20.10.2019 23:59
      Highlight Highlight Tja Herr Jussuf. Wenn Sie sich an Ihrem Wohlstand festkrallen wollen, bitte schön. Ich verzichte gern auf einen Teil davon. Er hat mich weder glücklicher gemacht noch zu einem besseren Menschen. Und ohne alles glorifizieren zu wollen, was die Zukunft angeht. Aber ich lege mich in ein paar Jahrzenten lieber in die Kiste mit dem Wissen, mein Bestes getan zu haben, dass auch zukünftige Generationen ein lebenswertes - auch wenn das weniger wohlständig bedeutet - Leben vor sich haben.
    • Antinatalist 21.10.2019 00:09
      Highlight Highlight Weniger Wohlstand bedeutet, dass weniger "Jussufs", die dir wohl nicht so behagen, nach Europa kommen.

      Der Wohlstand vor über 200 Jahren war tiefer. Die Kriege damals überschaubar. Die grössten Kriegsmassaker gab es mit dem EInzug von Industrialisierung und Wohlstand.

      Weniger Wohlstand bedeutet weniger Ausbeutung anderer Völker, die wiederum eine bessere Lebensgrundlage vor Ort haben dürften und nicht zum Flüchten gezwungen werden. Auch würde Europa kein Pouletfleisch und Zwiebeln mehr nach Afrika liefern, womit sie es dort wieder selbst anbauen könnten.

      Ja, dieser Wohlstand. Grosses Übel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sikki_nix 20.10.2019 22:15
    Highlight Highlight Ich denke, dass die gegenwärtige Aufbruchstimmung eines grossen Teils der jungen Generation zu diesem Wahlergebnis beitrug. Allerdings denke ich auch, dass wenn der Flüchtlingsstrom wieder zunimmt, wir im Nu wieder ein Erstarken des Rechtspopulismus haben werden. Leider...
    • Gollum27 21.10.2019 02:08
      Highlight Highlight Haha, ja vor allem weil der Flüchtlingsstrom in Zukunft riesig sein wird. Danke Klimawandel.
  • Cédric Wermutstropfen 20.10.2019 22:09
    Highlight Highlight Also ich würde einfach von einem „Sieg“ der Klimapopulisten reden. Bisher brillieren die grünen Parteien ja vor allem durch realitätsfremde Vorstösse, Initiativen etc., die vor allem einer mobilisierenden Symbolpolitik zu genügen scheinen müssen.
    • Chnebeler 20.10.2019 23:26
      Highlight Highlight Gut gesagt nach dem Rechts- folgt nunder Klimapopulismus. Und falls die Wirtschaft an die Wand gefahren wird kommt der Linkspopulismus zum zug und der Kreis schliesst sich.
    • D(r)ummer 20.10.2019 23:26
      Highlight Highlight Oben habe ich gelesen,"die Natur ist nicht mehr gratis."

      Es muss auch die Financiers langsam mehr kosten, sich an den Kraftwerken jeglicher Art zu bereichern.
      Und da und dort auch.

      Wieder mehr Sicherheiten für den Arbeiter und weniger auf den Mittelstand abwälzen fände ich schön.
    • Bruuslii 20.10.2019 23:46
      Highlight Highlight das ist sowas wie, sagen wir mal, deine meinung...
  • Merida 20.10.2019 22:08
    Highlight Highlight Gut analysiert und kommentiert. Danke Maurice.
  • murrayB 20.10.2019 22:02
    Highlight Highlight Da kommt mir nur das Lied in den Sinn:

    Mal ufa, mal aba, mol links, mol rechts... ;-)

    Einmal ein wenig mehr rechts, einmal mehr links - die schweizer Politik wird sich trotz "Sieg" der Grünen nicht verändern - Ob SP oder Grün - ist alles dasselbe - die CVP auf der anderen Seite wird nach wie vor der Mehrheitsbringer und somit die wichtigste Kraft bleiben!
    • Triumvir 20.10.2019 22:30
      Highlight Highlight Falsch. Wir haben es hier mit einem historischen Umbruch zu tun. Die Grünen und die GLP haben jetzt die Chance künftig noch stärker zuzulegen, wenn sie die nächsten Jahre clevere Politik machen. Denn die grüne Bewegung wird von der jungen Generation getragen... und die werden in ein paar Jahren an den Hebeln der Macht sitzen. Für die SVP sind das ziemlich düstere Aussichten und das freut mich ungemein! Denn wir brauchen jetzt einen grünen Politikwandel👍
    • Antinatalist 21.10.2019 00:45
      Highlight Highlight @Triumvir: "Clevere Politik" muss mehrheitsfähig sein. Davon sind die GPS und GLP, die beide zwar grüne Ziele verfolgen, aber dennoch anders gepolt sind, noch weit entfernt. In vier Jahren kann sehr viele des aktuellen Momentums verloren gehen. Besonders dann, wenn Menschen mit einschneidenden Einschränkungen leben lernen müssen. Genau da ist das Problem: "Clevere Politik" ist Konsenspolitik. Man holt im besten Fall genau soviel heraus, wie andere zulassen.

      Über 1/4 der Wähler wählten SVP. Die Wahlbeteiligung lag bei 44.4%. Die GPS/GLP konnten sws. >90% der potenziellen Wähler mobilisieren.
  • Pfützentreter 20.10.2019 21:57
    Highlight Highlight Lieber Herr Thiriet
    Als nicht-interessierter am Weltgeschehen, aber mit gutem Deutschverständnis habe ich ein wenig Mühe, ihre langen Sätze zu verstehen. Es beruhigt mich hingegen, dass es noch einige gibt, die Solches können. Aus dem Ärmel geschüttelt oder nicht, ist mir egal.
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 21.10.2019 11:43
      Highlight Highlight Was hat das bitte mit dem Thema im Artikel zu tun? Deine Bewunderung von Maurices langen Sätzen ist ja schön und gut aber irgendwie völlig am Thema vorbei.
  • joevanbeeck 20.10.2019 21:56
    Highlight Highlight Wer so etwas schreibt überschätzt die Aussenwirkung der Schweiz und hat wenig Ahnung vom Schweizer Politsystem.
    • supremewash 20.10.2019 22:23
      Highlight Highlight Die Aussenwirkung der Schweiz ist nicht Teil dieses Textes. Es geht darum, dass wir politische Trends teilweise vorwegnehmen, da sich diese in der direkten Demokratie unmittelbarer niederschlagen.
    • Rabbi Jussuf 21.10.2019 01:03
      Highlight Highlight supreme
      Was nimmt die Schweiz denn vorweg???
      Dass die Grünen zulegen ist doch vielmehr ein Nachholen der europäischen, besonders der deutschen Entwicklung.
    • Antinatalist 22.10.2019 19:40
      Highlight Highlight Da muss ich dem Rabbi für einmal zustimmen. Die Schweiz ist diesbezüglich nicht vorangegangen, sondern hat sich dem "Trend" angeschlossen.

      Aber im Prinzip spielt das überhaupt keine Rolle, denn viel wichtiger ist, dass der Mensch umweltfreundlicher wird. Und da noch viel zu wenige bereit sind, von sich aus wirksam etwas zu unternehmen, muss es politisch mit Verboten auf demokratischem Weg erzwungen werden. Da aber eine grüne Mehrheit im Moment noch in weiter Ferne ist, wird dies auch nur zögerlich mit Nanoschritten gehen. Blöd, wenn es in vier Jahren "einen Schritt vor, drei zurück" heisst...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 20.10.2019 21:53
    Highlight Highlight Man kann jetzt nur hoffen, dass diese neue Mitte-Links Parteien auch wirklich daran arbeiten und nicht einfach mit irgendwelchen Steuern und Aggressiven Forderungen ihre Zeit vertrödeln.

    Ja man ist sich einig, dass der Mensch sein Profil ändern muss. Weg vom ewigen Wachstum etc. Aber bitte nicht von heute auf morgen weil damit werdet ihr viele nur verstören die euch gewählt haben.

    Nehmt euch die Zeit und arbeitet an soliden Lösungen und nicht an kurzfristigen Bullshit-Bingo mit fadenscheinigen Argumenten die allesamt dann doch nichts bewirken.

    Arbeitet zusammen!

    Insofern - Viel Glück!
    • Dominik Treier 20.10.2019 22:56
      Highlight Highlight Nun Abgaben auf das CO2 werden ein grosser Teil der Lösung sein, nur darf man sich nicht von der Mitte zu einem Frankreichkompromiss hinreissen lassen und die soziale Frage aussenvor lassen!

      Es darf sich nicht wieder nur, um neue Steuern handeln, um dann Ueli zu ermöglichen sie für die Reichen weiter zu senken!

      Die Abgaben müssen zweckgebunden nach Einkommen und Vermögen zurückverteilt werden um Unter- und Mittelschicht nicht zu belasten, aber trotzdem eine Abgabenhöhe zu ermöglichen, die wirklich Lenkungswirkung hat und zum Umstieg auf Elektorautos, Solarstrom oder Velo animiert!
    • Antinatalist 20.10.2019 23:47
      Highlight Highlight Ob der Klimawandel sich diese Zeit auch nimmt? Seien wir doch ehrlich, Verlockungen zu widerstehen ist richtig harte Arbeit. Schnell an der Tanke ein stilles Wässerchen in der PET-Flasche zu kaufen doch so einfach und naheliegend.
      Das Velofahren gleichzeitig so anstrengend. Und wenn es das nicht ist, dann gilt das Argument, man könne doch nicht verschwitzt zur Arbeit erscheinen.
      Technologischer Fortschritt hat seit der Industrialisierung noch nie eine Verbesserung der Umweltsituation herbeigeführt - schlicht, weil einfach immer mehr Menschen in die Verbrauchspresche springen.

      I voted for GPS.
    • THEOne 21.10.2019 09:15
      Highlight Highlight zu deinem 1. absatz: is ja schon passiert

      sag mir einen zeitpunkt, in der die politik von links bis rechts zusammengearbeitet hat und keine schnellschüsse verabschiedet hat.
      das theater geht jetz erst richtig los.
      ich prophezei dir, dass jetzt alles vor die urne kommt, egal von welcher partei oder/und alles solange verwässert wird, dass nicht mal mehr das wort "augenwischerei" zutreffen wird
  • homo sapiens melior 20.10.2019 21:48
    Highlight Highlight Ein toller Kommentar. Danke Maurice. Aber warum genau wird mir das als "Neuer Artikel zum Thema Trump" angezeigt? Der Zusammenhang ist doch sehr vage.
  • Lowend 20.10.2019 21:45
    Highlight Highlight Dieser Kommentar stimmt mich sehr zuversichtlich, besonders wenn man noch bedenkt, dass ein anderer Trend, der aber auch mit Fridays for Future und dem Frauenstreik zusammenhängt abzeichnet; Auf vielen Stühlen sitzen plötzlich nicht mehr alte, weisse Männer, sondern eine bunte Schar von jungen Menschen und darunter viele Frauen, mit frischen Ideen, die hoffentlich auch frischen Wind in‘s angegraute Bundeshaus bringen!
    • [Nickname] 20.10.2019 22:01
      Highlight Highlight Ja stell dir vor Europäer sind weiss imfall. Dieser unterschwellige Rassismus gegen sich selber von elitären Linken ist einfach widerlich.
    • schn wiedr 20.10.2019 23:52
      Highlight Highlight hoffentlich bunte frauen und nicht mehr weisse .
    • Lowend 21.10.2019 02:13
      Highlight Highlight Ausser sie sind Rot vor Wut, wie die schlechten Verlierer aus dem rechten Eck. ;-)

      PS: Eines muss ich Ihnen lassen. Es ist nicht ohne, wie sie die drei Begriffe Links, Rassismus und Elite kreativ kombinieren, aber was ist eigentlich «unterschwelliger Rassismus gegen sich selber» genau? Klingt zwar total obergscheit, aber bei genauerer Betrachtung ist es totaler Unsinn!
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  • Philipp L 20.10.2019 21:40
    Highlight Highlight Ich finde es speziell, dass alle vom Untergang von der Svp reden, sie ist aber immer noch die mit Abstand stärkste Partei.
    Was man aber nicht vergessen darf, man kann die Schweiz nicht mit anderen vergleichen. Wir haben ein Mehrparteiensystem. In vielen Länder kann man nicht einfach die Preise fürs Fliegen und Autofahren erhöhen, das gibt heftige Gegenreaktionen.
    • Ferd Blu 20.10.2019 22:00
      Highlight Highlight Genau, seit 24 Jahren ist die SVP die grösste Partei hier im Lande und sie haben zwar einiges verloren, aber dennoch haben sie etwa 10% Vorsprung vor der Zweit grössten Partei. Ausserdem profitieren Grünparteien oft von einem Thema, mal war es Fukushima, jetzt die Klimajugend. Sobald die Grünen mit Abgaben und mehr Steuern kommen können sich die bürgerlichen sofort als Retter des Volkes aufspielen. Schlussendlich haben die Grünen ausser Hysterie - ähnlich wie Rechte nur in ganz anderen Feldern - nichts zu bieten.
    • Dominik Treier 20.10.2019 22:04
      Highlight Highlight Das mit dem Mehrparteiensystem stimmt, ja. Nur dürfen wir eines nicht vergessen!

      Es ist gerade die SVP die seit Blocher immer wieder versucht dieses System zu sabotieren, indem man, obwohl man fast durchgängig an der Regierung beteiligt war, immer versucht alle Schuld für unsere Probleme an andere abzuschieben.
      Man macht immer auf Daueropposition, obwohl man den Grossteil der unmenschlichsten und schädlichsten Entscheide, besonders für Unter- und Mittelschicht, aktiv mitträgt oder sogar initiiert!

      Danach soll dann jeder Schuld sein, ob nette, Gutmenschen oder Ausländer nur nicht man selbst!
    • Philipp L 20.10.2019 22:13
      Highlight Highlight Das ist so aber hat keinen Einfluss auf meine Aussage. Die Linken (SP und Grüne) und Rechten (SVP) Popolisten funktionieren beide genau gleich. Bei den einen sind es die Ausländer, bei den andern die Reichen. Das Problem ist, die Grünen haben 0 Antworten auf den Klimawandel und wenn wir die nächsten 4 Jahre überall neue Gebühren erhalten und sich trotzdem nichts am Klima ändert, wird sich das dann rächen.
      Wird in den anderen Europäische Ländern genau gleich sein, von der USA müssen wir gar nicht anfangen.
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