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Bisse, Küsse ... Mit «Twilight» begann Kristen Stewarts Dasein als Megastar. Und mit Robert Pattinson ein Liebesleben in aller Öffentlichkeit. Bild: via imdb

Leute, Kristen Stewart am Zurich Film Festival ist besser als ... alles!

Das ZFF 2019 hat seinen perfekten Star gefunden: Sie ist 29 und hat schon unfassbar viel erreicht und geschafft, ob als Schauspielerin oder LGBTQ-Ikone. Ein Versuch, das Phänomen Kristen Stewart zu erklären.



Ein Kind verpasst den Schulbus. Extra. Es will nämlich von seinem Vater zur Schule gefahren werden. Denn der Vater besitzt einen Porsche, und das Kind liiiiebt den Porsche. Auf dem Beifahrersitz macht es typische Beifahrerposen: Fenster auf, Hand raus, Haare im Wind flattern lassen.

Das Kind ist neun, die Porsche-Werbung sein erster Auftritt vor der Kamera, es ist frech, angstfrei und sehr, sehr herzig. Es heisst Kristen Stewart. Zwei Jahre später dreht Kristen schon an der Seite von Jodie Foster. Spielt deren Tochter im auch heute noch Nerven zersetzenden Thriller «Panic Room». David Fincher führt Regie. Was für ein Einstieg.

Porsche-Werbung mit Kristen Stewart von 1999

abspielen

Video: YouTube/JasminesSpott

Danach ist sie ein Teen-Star und will unbedingt beim Film bleiben. Nicht zwingend als Schauspielerin, «hinter der Kamera» ist auch vorstellbar, ihre Eltern arbeiten dort, der Vater ist Aufnahmeleiter beim Fernsehen, die Mutter berät Drehbuchautoren. Sie wächst in Los Angeles mit drei Brüdern auf, ihr zweiter Vornamen ist ein Männernamen: Jaymes.

Ihre Hobbies damals sind: «Surfen, Skaten und mit Freunden Abhängen.» Ihre Idole: «Tom Hanks und Mel Gibson.» Ausgerechnet.

«Panic Room» (2002)

Kristen Stewart in Panic Room

Bild: via imdb/ columbia pictures

Heute ist sie zum Glück an einem ganz andern Ort. Fährt ihren eigenen schwarzen Porsche Cayenne. Besitzt mit erst 29 Jahren schon respektable 70 Millionen Dollar. Ist unbeschadet aus einer der grössten Teenie-Franchisen Hollywoods hervorgegangen, aus dem «Twilight»-Fünfteiler, in dem sie zur Braut eines schönen, weit über hundert Jahre alten Vampirs wurde.

Sie hat auch die Real-Life-Liebe zu Vampir-Darsteller Robert Pattinson ohne sichtbare Verletzungen überlebt. Obwohl die beiden neben Angelina Jolie und Brad Pitt das von Paparazzi meistgehetzte Promipaar ihrer Zeit waren.

«Seberg» (2019)

Kristen Stewart als Jean Seberg  in Seberg.

Bild: amazon studios

Kristen Stewart am ZFF 2019

Kristen Stewart erhält am 2. Oktober in Zürich einen Golden Eye Award für ihr Schaffen und präsentiert «Seberg». Also das Biopic über die amerikanische Schauspielerin Jean Seberg, die 1960 als Amerikanerin in Paris in Godards «A bout de souffle» zu Weltruhm gelangte und 1979 im Alter von 40 Jahren unter ungeklärten Umständen aus dem Leben schied. Wegen ihres Engagements für die schwarze Bürgerrechtsbewegung stand sie Ende der 60er-Jahre im Visier des FBI. An den Filmfestspielen von Venedig wurde «Seberg» allgemein als atemberaubend schlecht eingeschätzt, Kristen Stewart allerdings als atemberaubend gut.

Gut 50 Filme hat sie bis heute schon gemacht, Märchen-Action wie «Snow White and the Huntsman», Coming-of-Age-Komödien wie «Adventureland» und «American Ultra». Demnächst kommt das Remake des Films zur komischen Agentinnen-Serie «Charlie's Angels».

Ihre Hobbys sind jetzt: Fotografie, Regie und Lyrik. Okay, ihre Gedichte sind miserabel, immer geht es darin um sentimental explodierende Körper und abgenagte Knochen. Hier ein Müsterchen. Übersetzt von deepl.com, wir mussten leider die Waffen strecken. Zu avantgardistisch.

My Heart Is A Wiffle Ball/Freedom Pole
I reared digital moonlight
You read its clock, scrawled neon across that black Kismetly … ubiquitously crest fallen
Thrown down to strafe your foothills …
I’ll suck the bones pretty.

Mein Herz ist ein Noppenball/ Freiheitsstab
Ich habe digitales Mondlicht aufgezogen.
Du liest seine Uhr, in Neon über diesen schwarzen Kismetly gekritzelt ...
allgegenwärtig gefallener Kamm,
heruntergeworfen, um deine Ausläufer zu strafen ...
Ich werde die Knochen schön lutschen.

«The Runaways» (2010)

Bild

Kristen Stewart als Rockmusikerin Joan Jett (rechts). bild: via imdb

Ihr Lieblingsbuch: Der amerikanische Klassiker «East of Eden» von John Steinbeck. Ihr Vorbild: Die amerikanische Rock-Ikone Patti Smith. So sehr identifiziert sich Kristen Stewart während der Lektüre von Smiths Memoirenband «Just Kids» mit der Rockerin und ihrem Gefährten, dem Künstler Robert Mapplethorpe, dass sie zu malen beginnt. Und so gerührt ist darob wiederum Patti Smith, dass sie sich gern einmal von Kristen Stewart gespielt sähe.

Das Idol: Patti Smith

US singer-songwriter Patti Smith performs on stage during the tour of

Bild: KEYSTONE

Eine ihrer Frauen: St. Vincent

NEW YORK, NY - FEBRUARY 09:  Singer/musician St. Vincent (L) and guitarist/mini moog player Toko Yasuda perform at the American Express UNSTAGED Fashion with DVF at Spring Studios on February 9, 2014 in New York City.  (Photo by Thos Robinson/Getty Images for American Express)

Bild: Getty Images North America

2016 hat Kristen Stewart in ihrer Garage ein so unfassbar intensives Meisterwerk gemalt, dass gar nicht anders konnte, als daraus einen Kurzfilm zu machen. Er heisst «Come Swim» und lief in Sundance, den Soundtrack komponierte Stewarts damalige Liebhaberin, die britische Musikerin St. Vincent. Der Plot: Ein Mann mit Herzproblemen taucht, was ganz sicher keine gute Idee ist.

So angefixt war Stewart wiederum davon, hinter der Kamera zu stehen, dass sie jetzt gerade die Drehbuchfassung des Bestsellers «The Chronology of Water» von Lidia Yuknavitch (eine gute Freundin von Chuck Palahniuk, dem Autor von «Fight Club») schreibt. Und daraus ihre erste Spielfilmregie machen wird. Schon wieder was mit Wasser. Dabei hasst Kristen Stewart Schwimmen, besonders im Meer.

Als Kristen Stewart Jodie Foster fragt, worauf sie als Regisseurin achten müsse, sagt Foster: «Als erstes musst du lernen, dass es nicht viel zu lernen gibt.»

Wie auch, wenn man ein Wunderkind ist? Auch Juliette Binoche, mit der sie im Engadin «Clouds of Sils Maria» drehte, attestiert Kristen Stewart sowas wie die schnellste Auffassungsgabe der Schauspielgeschichte: Einmal den Text überfliegen und fertig.

«Clouds of Sils Maria» (2014)

This image released by IFC Films shows Kristen Stewart, left, and Juliette Binoche in a scene from

Bild: AP/IFC Films

«Ich bin süchtig nach dem ersten Mal», sagt Stewart dazu, sie wolle nicht klingen, als habe sie etwas auswendig gelernt, es solle wirken, als würde sie nach den Worten suchen und sie zum ersten Mal finden, «alles Weitere fühlt sich an wie eine billige Imitation.»

Süchtig nach dem ersten Mal. So muss es sich anfühlen, wenn man auf der vielzitierten Überholspur ist. Auf einer Autobahn, an deren Ausfahrten grosse Namen warten. Allein 2016, als Kristen Stewart so gut gebucht war wie noch nie zuvor, waren das: die Indie-Queen Kelly Reichardt («Certain Women», sehr gut), Woody Allen («Café Society», ein Totalquatsch), Olivier Assayas («Personal Shopper», sensationell gut) und Ang Lee («Billy Lynn’s Long Halftime Walk», halb gescheitert).

«Personal Shopper» (2016)

This image released by IFC Films shows Kristen Stewart in a scene from

Bild: AP/IFC Films

Und als sich das Jahr schon zur Ende neigte, kamen auch noch die alten Säcke von den Rolling Stones und fanden, dass Kristen Stewart die Einzige weit und breit sei, die in ihrem neuen Videoclip in einem blauen Mustang durch ein postapokalyptisches Los Angeles brettern dürfe.

The Rolling Stones: «Ride 'Em On Down» (2016)

abspielen

Video: YouTube/TheRollingStonesVEVO

Der Clip ist sowas wie die Porsche-Werbung von 1999 reloaded. Kristen Stewart, eine Frau, wie fürs Auto geboren. Fürs schnelle Fahren in ausnehmend schönen Maschinen. Sie fährt auch in ihren Filmen viel Auto. In «Twilight», «On the Road», «Into the Wild», «American Ultra», «Certain Women» und und und. Und raucht fast noch mehr. Das Autofahren ist amerikanisch. Verbindet den Indie-Film mit seinen Elegien auf einsamen Landstrassen mit Blockbustern wie «Fast and Furious». Das Rauchen ist dann doch eher europäisches Autorenkino.

Es ist kein weiter Weg von Auto bis Autor. Es liegt in beiden ein Freiheitsbegehren und ein Traum: Vom unabhängigen Menschen und vom unabhängigen Film.

Kristen Stewart verkörpert beide Träume. Und zwei amerikanische noch dazu: Den vom Aufstieg in schier extraterrestrische Höhen und den vom ganz normalen Mädchen in Tanktops, Jeans und Converse.

«On the Road» (2012)

Bild

Bild: via imdb

Der globale Erfolg von «Twilight» hat sie hochgeschossen, in die Liga der Bestverdienenden und auf die Chanel-Plakate, dabei gab sie sich auch da genau so wie immer: Als edgy, clumsy Jeansmädchen mit spitzen Knien und Ellenbogen, das böse schaut und hässig klingt. Das Suchende, Unsichere, um Ausdruck Ringende ihrer Generation, das verkörpert sie bis weit jenseits der Schmerzgrenze.

Sie ist ein Wesen, das sich allem öffnet und sich von allem abstösst, mit einem glühenden Draht in der Mitte.

Ein Draht, der sie manchmal zu versengen droht. Am schmerzhaftesten vielleicht als tragische Teenie-Nutte in «Welcome to the Riley’s». Und als metaphysisch gestresste Geisterjägerin in «Personal Shopper». Oder auch mal gar nicht gross reflektiert, sondern einfach sehr genre-gerecht im wundervollen Horror-Streifen «The Messengers». Dessen Horror-Haus wiederum sehr schön mit dem aus «Personal Shopper» korrespondiert. Und natürlich mit der New Yorker Villa aus «Panic Room».

Kristen Stewart zu Trump: «I'm like soooo gay, dude!»

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Video: YouTube/Saturday Night Live

«Mir wurde ins Gesicht gesagt: ‹Wenn du dir einen Gefallen tun willst, zeige dich nicht Händchen haltend mit deiner Freundin in der Öffentlichkeit. Vielleicht kriegst du dann einen Marvel-Film.› Mit solchen Leuten will ich nicht arbeiten.»

Kristen Stewart in «Harper's Bazaar», Sommer 2019.

Es ziehen sich mehrere rote Fäden durch die Filme von Kristen Stewart, und am Ende sitzt man vor einem dichten Gewebe, das eine zusammenhängende Geschichte erzählt. Die Geschichte vieler typisch amerikanischer Geschichten mit einer spröden, verletzlichen und herbschönen Heldin. Vorwiegend sind das Geschichten von Provinz, Paranoia, Paranormalität. Von Konfrontationen mit zutiefst neurotischen Männern, seien das Vampire, anderweitig Tote, Kriegsveteranen, unglückliche Väter, Jungdichter oder Aussteiger.

Die Essenz jedes Schauspielerinnenlebens sei doch ganz einfach, sagte Kristen Stewart einmal in einem Gespräch mit Patti Smith. Es finde sich zusammengefasst im berühmtesten Satz des amerikanischen Dichters Walt Whitman: «I contain multitudes», ich bin Viele. Ja genau. Und am Ende doch ganz genau eins: Kristen Stewart, eine amerikanische Frau.

Bei diesem Text handelt es sich um eine aktualisierte, gekürzte, erweiterte Fassung eines Textes von Simone Meier, der 2017 für die Kristen-Stewart-Retrospektive des Zürcher Kinos Xenix entstanden ist. Sonst wären wir nicht so schnell gewesen damit.

Kristen Stewart für Vanity Fair

«Synchronisierte Filme sind eine Unart»

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jacob Crossfield 09.09.2019 21:39
    Highlight Highlight Schauspielerin? Echt jetzt?
  • Dmnk 09.09.2019 18:47
    Highlight Highlight Absolut überbewertet. Vielleicht bin ich jetzt gemein oder unfair. Aber ohne den LGBTQ-Bezug der guten Dame, gäbe es diesen Artikel von Frau Meier wohl nicht.
  • Polaroid 09.09.2019 16:13
    Highlight Highlight Wer?
  • alpacacino 09.09.2019 16:12
    Highlight Highlight schade, mich hat leider niemand angefragt. bin schon lange nicht mehr über den roten teppich galoppiert
  • jafa8 09.09.2019 12:53
    Highlight Highlight Sie ist so spannend und facettenreich wie ein Weggli. Überbewertet finde ich.
  • Gähn on the rocks 09.09.2019 12:29
    Highlight Highlight ihr auto ist ein porsche cayenne? really?
    das ist eine enttäuschung!
  • TanookiStormtrooper 09.09.2019 12:28
    Highlight Highlight Das letzte mal als sich Simone Meier so auf jemanden gefreut hat ging das Interview danach ganz schön in die Hose...
  • JaneSodaBorderless 09.09.2019 12:04
    Highlight Highlight Danke für das Portrait über Kristen Stewart, Frau Meier!
    Ich mag Kristen Stewart sehr, sie ist unabhängig und eigenwillig. Und äusserst erotisch.
  • UrsK 09.09.2019 11:48
    Highlight Highlight Erfolgreiche Schauspielerin? Die hat doch noch einen Gesichtsausdruck weniger als Clint Eastwood (der laut Sergio Leone zwei hatte, einen mit und einen ohne Hut). Dass sie eine Ikone der LGBQT-Bewegung ist, mag hingegen stimmen.
  • Pikay 09.09.2019 11:24
    Highlight Highlight Sie hat einen einzigen Gesichtsausdruck - insofern erstaunlich, ist sie eine erfolgreiche Schauspielerin. Aber andererseits gibt's da ja auch Nicole Kidman, von dem her...
    • zaphod67 09.09.2019 11:39
      Highlight Highlight Sie ist in etwa so ausdrucksstark wie Arnold Schwarzenegger. Aber auch der hat ja Karriere gemacht.
    • Team Insomnia 09.09.2019 11:59
      Highlight Highlight Oder Nicolas Cage, mit seinem Over-Casting und einem einzigen, entsetzten Gesichtsausdruck😮🤭.
    • DerTaran 09.09.2019 13:15
      Highlight Highlight Nicole Kidman konnte früher einmal gut schauspielen, das war aber bevor sie sich mit Botox jung spritzen lässt. Vielleicht wird sie ja wieder besser, wenn sie im Alter dann endlich ihre Falten akzeptiert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Drank&Drugs 09.09.2019 11:22
    Highlight Highlight Stewart ist ein Phänomen... ein Phänomen das es geschafft hat, sich mit nur einem Gesichtsausdruck einen Namen zu machen :-D
    • Lemontree 09.09.2019 15:49
      Highlight Highlight Das können Keanu Reeves und John Travolta aber auch.
  • TodosSomosSecondos 09.09.2019 10:42
    Highlight Highlight Eine Frau, die es schafft in Hollywood eine grosse Nummer zu sein, ohne sich in ein Schema zwängen zu lassen. Find ich gut!

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