Leben
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Leistungsgesellschaft, Meritokratie (Symbolbild)

In der Leistungsgesellschaft steht der Weg nach oben allen frei – so die Theorie. Bild: Unsplash/Samuel Zeller

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft – denkste!

Marko Kovic



Du kannst alles erreichen, solange du die nötige Leistung erbringst. Die Chancen sind für alle gleich; das Einzige, was über Erfolg oder Misserfolg bestimmt, ist das Ausmass an Fleiss und Ausdauer, das du zu investieren bereit bist.

Marko Kovic

Bild: zVg

Marko Kovic denkt und schreibt zu gesellschaftlichem Wandel und technologiebezogenen Risiken. Er ist Mitgründer von ars cognitionis und von ZIPAR.

So in etwa lässt sich das Grundversprechen unserer kapitalistischen Leistungsgesellschaft zusammenfassen. Und wir dürfen in der Tat froh sein, in einer Gesellschaft zu leben, die nach diesem meritokratischen Ideal strebt, denn die Alternativen sind fundamental unfair. In aristokratischen Gesellschaftsordnungen beispielsweise bestimmt einzig die familiäre Herkunft über Erfolg im Leben; in korrupten plutokratischen Systemen ist einzig ein dicker Geldbeutel ausschlaggebend.

Das meritokratische Ideal ist nicht nur Theorie, sondern durchaus auch gelebte Praxis, denn in den meisten gesellschaftlichen Domänen gilt heute das Primat der Chancengleichheit und der Leistung. Die Mathematik-Prüfung in der Schule wird für alle Schülerinnen und Schüler genau gleich bewertet. Die offene Stelle in einer Firma wird mit jener Person besetzt, die die besten Kompetenzen vorzuweisen hat. Auf dem Sportplatz gewinnt das Wettrennen, wer am schnellsten über die Ziellinie rennt. Meritokratie funktioniert.

Könnte man zumindest meinen. Zwar ist unsere Gesellschaft in vielerlei Hinsicht formal meritokratisch organisiert, aber die subtilen Prozesse und Mechanismen, welche über Erfolg oder Misserfolg bestimmen, sind oft alles andere als meritokratisch. Massgeblich dafür verantwortlich sind drei Probleme: die menschliche Irrationalität, kumulative Ungleichheit sowie Zufall.

Die Konsequenzen subtiler Irrationalität

Im Prinzip klingt Meritokratie einfach. Wie viel Leistung wir erbringen, bestimmt direkt und objektiv, wie viel Erfolg wir haben. Das Problem mit dieser einfachen Gleichung ist aber, dass Leistung fast nie rein objektiv und neutral bewertet wird. Wie gut oder wie schlecht unsere Leistung ist, bestimmen nämlich immer Menschen. Und wenn es darum geht, die Leistung anderer Menschen einzuschätzen, sind Menschen systematisch irrational.

Ein Beispiel für diese Form der Irrationalität ist der Einfluss von Charaktereigenschaften auf die Wahrnehmung von Leistung. So haben extrovertierte Menschen, die den Austausch mit anderen Menschen und in Gruppen als anregend empfinden, im Vergleich zu eher zurückhaltenden, introvertierten Menschen deutlich bessere Aussichten im Berufsleben: Sie verdienen bei gleicher Kompetenz und gleicher Leistung mehr.

Geld, Banknoten, Dollars (Symbolbild)

Mehr Leistung, mehr Geld: So lautet das Mantra der Meritokratie. Bild: Unsplash/Sharon McCutcheon

Ein anderes Beispiel für Irrationalität in vermeintlich meritokratischen Entscheidungskontexten ist subtile Stereotypisierung. Zum Beispiel hat sich gezeigt, dass identische Verhaltensmuster bei Männern und Frauen teilweise diametral unterschiedlich interpretiert werden. Was bei Männern als selbstbewusst und willensstark gilt, wird bei Frauen schnell als schnippisch und arrogant angesehen.

Auch bei der Jobsuche schaffen Denkfehler Probleme. So haben Bewerberinnen und Bewerber mit einem «exotischen» Namen bei gleichen Kompetenzen schlechtere Chancen als Mitbewerberinnen und Mitbewerber mit «normalem» Namen. Und in den Bewerbungsgesprächen sind die Personalverantwortlichen alles anderes als neutral: Sie bevorzugen unter anderem jene Kandidierende, die ihnen selber am ähnlichsten sind.

Das vielleicht deutlichste Beispiel, wie die menschliche Irrationalität Meritokratie untergräbt, ist der berühmte «Halo»-Effekt. «Halo» ist englisch für Heiligenschein, und der Halo-Effekt bedeutet sinngemäss, dass wir von einer positiven Eigenschaft einer Person schliessen, dass auch andere Eigenschaften dieser Person positiv sein müssen. Eine solche positive Eigenschaft, die uns blendet, ist Schönheit. Schönere Menschen haben bereits in der Schule bessere Noten bei gleicher Leistung, und sie finden später bessere Jobs und verdienen mehr als weniger schöne Menschen.

Diese subtilen irrationalen Verzerrungen im Denken und Entscheiden sind ein Faktor, der Meritokratie auf der Mikro-Ebene untergräbt. Aber Meritokratie hat auch in systemischer Hinsicht ein Problem: kumulative Ungleichheit.

Kumulative Ungleichheit

Der Begriff «Meritokratie» wurde 1958 vom britischen Soziologen Michael Young in seinem Buch «The Rise of the Meritocracy» eingeführt. Das Buch war allerdings kein Loblied auf die Meritokratie, sondern eine dystopische Satire, welche das vielleicht zentrale Problem der Meritokratie nachzeichnet: Meritokratie schafft formale Chancenungleichheit ab, führt aber gleichzeitig sich selbst verstärkende Ungleichheiten ein, die wir nicht unbedingt als solche erkennen. Warum, zeigt ein einfaches Gedankenexperiment.

Angenommen, wir erschaffen eine neue Gesellschaft, in der Meritokratie perfekt institutionalisiert ist. Diese perfekte Meritokratie schafft es tatsächlich, perfekt fair Sieger und Verlierer hervorzubringen. Diese perfekte Fairness geht aber schon in der nächsten Generation der Bewohnerinnen und Bewohner unserer neuen Gesellschaft verloren.

Die Kinder der Sieger werden nämlich in eine andere sozio-ökonomische Realität hineingeboren als die Kinder der Verlierer: Die Sieger können es sich eher leisten, ihre Kinder auf gute Schulen zu schicken, ihnen Nachhilfe-Unterricht zu ermöglichen, ihnen ein schönes Studium zu finanzieren, ihnen im Erwachsenenalter finanziell unter die Arme zu greifen, ihnen als Erben ein schönes Vermögen zu hinterlassen. Die Früchte des Erfolgs der ersten Generation schwappen also unweigerlich auf die nächste über und schaffen ungleiche Chancen. Diese Form der Pfadabhängigkeit von Erfolg und Misserfolg verschärft sich über die Zeit, ganz im Sinne des Matthäus-Effektes: Wer hat, dem wird gegeben.

Buchcover «The Meritocracy Trap»

Was kumulative Ungleichheit in der Praxis bedeutet: «The Meritocracy Trap» von Daniel Markovits. Bild: Amazon

In seinem Buch «The Meritocracy Trap» beschreibt der Jurist Daniel Markovits, was diese kumulative Ungleichheit in der Praxis bedeutet: Vermögen und Privilegien werden quasi-dynastisch über Generationen weitergereicht, mit nur wenig sozialer Durchlässigkeit und Mobilität. Darunter leiden nicht nur die Erfolglosen, sondern zunehmend auch die privilegierten Eliten, die ihr Dasein in einem starren pseudo-meritokratischen Korsett fristen müssen; durch den vererbten Erfolg dazu verdammt, noch mehr Erfolg zu generieren.

Menschliche Irrationalität lässt Zweifel an der Qualität der meritokratischen Leistungsbeurteilung aufkommen, und kumulative Ungleichheit bedeutet, dass das meritokratische Ideal der Chancengleichheit unrealistisch ist. Ein drittes Problem bricht der Idee der Meritokratie endgültig das Genick: Zufall.

Zufall

Wir alle haben in unserem Leben kleinere oder grössere Erfolge gefeiert. Wie kamen diese zustande? Ganz klar: Wir haben sie uns verdient! Wir haben härter oder effizienter oder schlauer gearbeitet als die anderen, und der Lohn unserer Mühen war der Erfolg.

Es mag durchaus sein, dass ein gewisses Mass an Leistung zu Erfolg beitragen kann. Aber ein anderer Faktor spielt eine mindestens genauso grosse Rolle: der pure Zufall.

Das klingt zunächst absurd. Niemand denkt, dass die eigenen Erfolge rein zufällig zustande kamen, denn wir haben alle das Gefühl, uns unsere Erfolge im Leben hart erkämpft zu haben. Und wenn wir die erfolgreichsten Menschen auf der Welt anschauen, wird dieses Gefühl noch bestärkt. Leute wie Elon Musk, Bill Gates, Mark Zuckerberg und Jeff Bezos mögen alle etwas kuriose Persönlichkeiten sein, aber niemand kann ernsthaft abstreiten, dass sie sich ihren milliardenschweren Erfolg mit jahre- oder jahrzehntelanger harter Arbeit verdient haben.

Diese Intuition stimmt durchaus: Wir können davon ausgehen, dass die meisten erfolgreichen Menschen hart arbeiten. Aber dabei vergessen wir die andere Seite der Medaille: Wir blenden all die Leute aus, die ebenfalls ein Leben lang hart arbeiten, aber nie wirklich in den Genuss von Erfolg kommen. Dieser Denkfehler ist der berühmte «Survivorship Bias», der «Überlebensirrtum».

Würfel, 2 Sechserwürfe (Symbolbild)

Der Einfluss des Zufalls ist grösser, als wir annehmen. Bild: Unsplash/Brett Jordan

Beim Survivorship Bias schauen wir uns irrationalerweise nur die «Überlebenden» an – also die erfolgreichen Menschen – und glauben dabei, dass die Eigenschaften der Erfolgreichen (sie arbeiten hart) ihren Erfolg erklären. Wenn wir aber auch die «Verstorbenen» – also die erfolglosen Menschen – anschauen, merken wir, dass das, was wir bei den Erfolgreichen beobachten, genauso bei den Erfolglosen vorhanden ist: Die meisten Menschen arbeiten hart.

Das fehlende Puzzle-Stück, das erklärt, warum Leistung unter gleichen Bedingungen nicht immer gleichermassen zu Erfolg führt, ist das «stochastische», unberechenbare Element des Zufalls. Der Zufall ist dabei nicht bloss das Zünglein an der Waage, sondern ein wesentlicher Faktor, wie sich z.B. in Computersimulationen zeigt: Zufall kann einen deutlich grösseren Einfluss auf Erfolg haben als die eigentliche Leistung, die erbracht wird. Die erfolgreichsten Menschen sind also zu einem wesentlichen Teil so erfolgreich, weil sie Glück hatten. Es verhält sich wie mit der Lotterie: Alle erbringen in etwa dieselbe Leistung, aber rein statistisch können nicht alle gleich viel Erfolg haben.

Das Problem mit Zufall ist nicht primär, dass es ihn gibt. Das eigentliche Problem ist, wie der Ökonom Robert Frank in seinem Buch «Success and Luck» beschreibt, dass erfolgreiche Menschen, die zwangsläufig einen wesentlichen Teil ihres Erfolgs dem Zufall verdanken, überzeugt sind, dass ihr Erfolg einzig und allein die Folge ihrer Leistung ist. In der Konsequenz sind erfolgreiche, wohlhabende Menschen eher gegen sozialpolitische Massnahmen, die den erfolglosen Menschen in der Gesellschaft zugute kommen. Das würde aus ihrer Sicht schliesslich bedeuten, Menschen für ihre vermeintlich mangelnde Leistungsbereitschaft und Faulheit zu belohnen.

Armut, Obdachloser (Symbolbild)

Erfolgreiche glauben gern, Faulheit sei der Grund für Erfolglosigkeit. Bild: Pexels/The Collab

Warum glauben wir an Meritokratie?

Es braucht nicht allzu viel Analyse, bis sich zeigt, dass Meritokratie nicht hält, was sie verspricht. Doch warum klammern wir uns nach wie vor so fest an diese Idee?

Ein Grund dürfte sein, dass wir aus dem meritokratischen Versprechen Hoffnung schöpfen. Hoffnung, dass wir es eines Tages auch schaffen werden. Wenn wir nur hart genug arbeiten, können auch wir vom Tellerwäscher zum Millionär aufsteigen. Eine wohltuende Illusion, die uns Kraft gibt, die rauen Realitäten des Alltags zu bewältigen.

Konsum, Einkaufstaschen (Symbolbild)

Das meritokratische Versprechen: Eines Tages können auch wir es schaffen. Bild: Unsplash

Ein weiterer Grund für die Beständigkeit des meritokratischen Mythos dürfte sein, dass in der Regel besonders jene, die Geld und Vermögen und Macht haben, vom Wert der Meritokratie schwärmen. Das gibt uns das Gefühl, das System funktioniere. Die Konsequenz davon ist geradezu perfid: Meritokratie wandelt sich von einem Ideal, wie die Gesellschaft sein soll, zu einer Rechtfertigung dafür, warum sie ist, wie sie ist. Wenn unsere Gesellschaft nämlich bereits meritokratisch ist, bedeutet das folglich, dass es keine unfaire Ungleichheit geben kann; alles, was nach Ungleichheit aussieht, wird schon seine meritokratische Richtigkeit haben.

«Meritokratie» verkommt damit letztlich zu einem Feigenblatt, das gesellschaftlichen Ungleichheiten einen Anstrich von Gerechtigkeit gibt. Wenn das nächste Mal ein Loblied auf Meritokratie und Leistung anklingt, sollten wir darum aufhorchen und kritisch hinterfragen, was es damit auf sich hat.

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125Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Caws 16.09.2019 11:38
    Highlight Highlight "in aristokratischen Gesellschaftsordnungen beispielsweise bestimmt einzig die familiäre Herkunft über Erfolg im Leben"
    --> so wirklich richtig ist das nicht
    --> Aristokratie bezeichnet die Herrschaft besonders befähigten
    wenn jetzt nur die Familiäre Herkunft "befähigt" dann ist das nur eine schlechte Umsetzung der Aristokratie
  • pamayer 16.09.2019 09:20
    Highlight Highlight John Lennon in den 70ern dazu:

    Play Icon
  • Sándor 16.09.2019 06:10
    Highlight Highlight Toller Artikel.

    "Des Kaisers neue Kleider"...
  • Statler 15.09.2019 22:46
    Highlight Highlight 2/ Ausserdem verhindert man so, dass die Leute zusammenarbeiten. In einem sog. «Team» werden die Leute immer gewisse Informationen zurückhalten und schauen, dass sie besser dastehen als andere, weil man nur dadurch auffällt und die Karriereleiter emporsteigen kann. Dadurch wird der Teamgedanke ad absurdum geführt.
    Das führt - wie man heute schön sehen kann - zu einer Ellbogengesellschaft, in der das «ICH» an erster Stelle kommt und Rücksicht, Anteilnahme und Zusammenhalt verschwindende Werte sind.
    Der sog. Wettbewerb ist eine Farce und letztlich der Untergang dieser Gesellschaft sein.
  • Statler 15.09.2019 22:40
    Highlight Highlight Danke für den Artikel!

    Das Problem - IMHO - ist, dass einem im jetzigen System vorgegaukelt wird, es könnten alle zu Gewinnern werden, wenn sie sich nur genug anstrengen. Das geht aber schon rein rechnerisch nicht. Es kann immer nur einen Gewinner geben. Das heisst im Umkehrschluss, dass das System vor allem eines Produziert, nämlich Verlierer.
    Um die bei Laune zu halten verkauft man ihnen Produkte, politische Systeme und Feindbilder, indem man ihnen suggeriert, dass sie durch deren Kauf/Adaption ebenfalls zu Gewinnern werden. /1
    • akaschulz 16.09.2019 17:25
      Highlight Highlight Da stimme ich dir persönlich voll und ganz zu.
      Ganz nach dem Motto: Arbeit, Angst, Konsum.
  • Dr no 15.09.2019 20:43
    Highlight Highlight Ich sehe keine Alternativen zu diesem system. Man muss einfach mal akzeptieren, dass das leben nicht fair ist. Es gibt auch keine gleichheit - ist einfach so solange wir nicht alle geklont werden....
    • Neruda 16.09.2019 10:54
      Highlight Highlight Das jetzige System ist um die 200 Jahre alt. Zu glauben, es gäbe dazu keine Alternative, obwohl der Mensch nur einen Münckenschiss seiner Existenz in diesem System verbracht hat, ist doch etwas sehr naiv. Zu akzeptieren statt nach Lösungen zu suchen, welche weniger Verlierer produziert, ist schon sehr viel Bequemlichkeit und zeugt von wenig Sozialkompetenz.
    • Dr no 16.09.2019 11:16
      Highlight Highlight Also was ist deine Lösung Neruda ? Kommunismus ? Das das nicht funktioniert wissen wir alle.
    • Aladdin 16.09.2019 22:33
      Highlight Highlight @Dr no:
      Wenn Neruda dazu aufruft, die Meritokratie zu hinterfragen und nach einer besseren Gesellschaftsordnung zu suchen, dann kommt dir sofort der Kommunismus in den Sinn?
      Schade!
      Nerudas Idee ist doch getade, weiterzudenken und nicht wieder in alte Fahrwasser wie Kapitalismus und Kommunismus zu verfallen.
      Neruda ruft auf, Lösungen zu suchen, er bietet sie nicht an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waseli 15.09.2019 20:37
    Highlight Highlight Sehr lesenswerter Artikel!
    (Dieser Kommentar wurde nur geschrieben, damit genau solche Artikel mehr Gewicht bekommen :) )
  • Swen Goldpreis 15.09.2019 19:35
    Highlight Highlight "Die offene Stelle in einer Firma wird mit jener Person besetzt, die die besten Kompetenzen vorzuweisen hat"

    Das wäre eigentlich eine Steilvorlage gewesen für das Thema Diskriminierung von Männern am Arbeitsplatz.

    Kompetenz ist bei der Stellenvergabe nämlich nicht immer das Schlüsselelement, sondern das Geschlecht.

    Wie viele kluge und fähige Männer haben schon keine Stelle erhalten, weil es unbedingt eine Quotenfrau sein musste?
    • Yolo 15.09.2019 21:09
      Highlight Highlight Du erhältst von mir eine Dose Mitleid.
    • Swen Goldpreis 15.09.2019 23:06
      Highlight Highlight Es geht nicht um mich. Ich habe den geilsten Job der Welt.

      Es geht um die Benachteiligung von Männern auf Grund ihres Geschlechts.

      Dass du versuchst, auf persönlicher statt sachlicher Ebene zu argumentieren ist ein Sinnbild für die Denkverbote rund um da

    • ojama 16.09.2019 04:01
      Highlight Highlight Well played Troll😝
    Weitere Antworten anzeigen
  • SusiBlue 15.09.2019 15:24
    Highlight Highlight Was hier fehlt, ist das Ich.
    Wie reagiere ich auf das Leben? Auf Hürden, Probleme, Schwierigkeiten?
    Woran orientiere ich mich?
    Was will und brauche ich, um wirklich zufrieden zu sein?
    Uns wird suggeriert, dass Eigentum uns glücklich macht. Also arbeiten wir, um uns das leisten zu können.
    Uns wird suggeriert, das klassische Modell Familie/Kinder und lebenslanger Paarbeziehung erfülle uns. Also streben wir danach und sind idR unweigerlich aufm falschen Pfad.
    Finde heraus, was DU brauchst und dann handle radikal und konsequent und mit Selbstliebe danach. Dann fühlst du dich nicht benachteiligt.
  • DerSchöneVomLande 15.09.2019 14:41
    Highlight Highlight Herrlich zu lesen wie kürzlich der Artikel über das Aussterben der Menschheit.
  • die_rote_Zora 15.09.2019 13:49
    Highlight Highlight sehr spannend und zugleich verständlich geschrieben 👍🏽
  • Pomponius 15.09.2019 13:32
    Highlight Highlight Machen wir uns keine Illusionen, in der Schweiz regiert das Mittelmass und jede*r, der*die erfolgreicher ist als das Mittelmass, wird entsprechend zurechtgestutzt, sei es durch soziale Kontrolle, Neid oder eben solche Artikel, die sagen, man hätte die Früchte der eigenen Leistung nicht wirklich verdient. Jede*r kann in der Schweiz an eine Uni oder ein Unternehmen gründen. No excuses!
    • Firefly 15.09.2019 21:21
      Highlight Highlight Nein. Denn wenn das jeder täte, gäbe es keine mittelmässigen Leute mehr, die man einstellen könnte und mit dessen Leistungen man eventuelle Erfolge feiern könnte.

      Siehst du worauf das hinausläuft?
  • dmark 15.09.2019 12:33
    Highlight Highlight Erfolg ist - auf der richtigen Party die richtigen Leute, mit den richtigen Verbindungen kennen zu lernen...
    • Selbst-Verantwortin 15.09.2019 12:49
      Highlight Highlight Das ist schlicht nicht wahr. Oder kennst du eine signifikante Zahl von Menschen, die via Party zu Erfolg kamen?
    • dmark 15.09.2019 13:20
      Highlight Highlight Eine signifikante Zahl nicht - aber mich hat es schon weiter gebracht.
      Netzwerke knüpfen, weisch ;)
      Scherz beiseite...du kannst noch so gut in deinem Job sein...aber wenn es keiner erfährt, dann bringt das alles nichts. Beziehungen gehören zum Erfolg auf jeden Fall dazu.
    • Selbst-Verantwortin 15.09.2019 13:34
      Highlight Highlight Ja, wir sind alles Menschen. Und darum sind zum Glück AUCH menschliche Beziehungen wichtig. Andersrum wäre es schlimmer. Mit A... möchte ich nicht zusammen arbeiten. Aber nur Party reicht auch nicht n
  • Daniel Caduff 15.09.2019 11:47
    Highlight Highlight Aus genau diesen Gründen finde ich es wichtig, dass der Staat / die Gesellschaft Chancengleichheit schafft. Dies im Sinne von "gleiche Ausgangslage", nicht im Sinne von "gleiches Ergebnis". Ich bin deswegen für Erbschaftssteuern, die gegen 100% tendieren. Auch die Tatsache, dass Kinder von Akademikern viel höhere Chancen haben, selber Akademiker zu werden, darf in einer wirklich fairen Gesellschaft nicht sein. Es ist Aufgabe des Bildungssystems, hier für gleich lange Spiesse zu sorgen.
    • Selbst-Verantwortin 15.09.2019 12:48
      Highlight Highlight Vielleicht haben Kinder von Akademikern erblich schlicht mehr Intelligenz?
    • Tamtam87 15.09.2019 14:56
      Highlight Highlight Es werden zwar genvarianten die mit intelligenz assoziiert werden vererbt, dass heisst aber noch lange nicht das diese für die intelligenz verantwortlich sein müssen. Dafür gibt es plausiblere exogenetische gründe, wie die erziehung und das umfeld in die ein kind hineingeboren wird.

      Auch sollte man vorsichtig mit der behauptungen umgehen, dass eigenschaften 1:1 vererbbar sind, sonst landet man schnell bei der eugenik der nationalsozialisten.
    • Selbst-Verantwortin 15.09.2019 21:54
      Highlight Highlight @Tamtam: im Einzelfall natürlich nicht, in der statistischen Häufigkeit korreliert es zumindest. Schönheit, Sportlichkeit, Kraft, Grösse, Ausdauer, Beweglichkeit und vieles mehr werden häufig vererbt. Nur Intelligenz nicht? Das klingt wenig plausibel...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier 15.09.2019 11:40
    Highlight Highlight Danke Watson! Der Mensch ist und war nie objektiv und kann es auch gar nicht sein, weshalb die Leistungensgesellschaft so weder je funktioniert hat, noch funktionieren wird!

    Nur klammern wir uns leider aber nur zu gern an ein Modell, dass Reichtum für jeden verspricht, wenn er nur genug dafür tut und jedem Erfolglosen, die berechtigung und Anstrengung zum Erfolg pauschal abspricht. Wir müssten endlich akzeptieren, dass jeder Mensch, mit den, ob positiven oder negativen Eigenschaften für unsere Welt, automatisch so viel beiträgt, dass er zumindest ein anständiges Leben verdient hat!
  • Klirrfactor 15.09.2019 11:36
    Highlight Highlight Es gibt viele Menschen die überdurchschnittlichen Fleiss und Ausdauer investiert haben und es trotzdem nicht geschafft haben. Ein bisschen Serendipity gehört nun mal auch dazu. So zum Bsp die Entdeckung von Penicilin.
  • Selbst-Verantwortin 15.09.2019 11:13
    Highlight Highlight Interessant. Allerdings:
    - kritisieren ist einfach, solange keine bessere Alternative genannt wird
    Und hierfür wird’s Blitze regnen:
    - Vorurteile klingen negativer als sie sind. Meist beruhen sie auf Erfahrung und mögen zwar im Einzelfall ungerecht sein, ermöglichen aber rascher gute Entscheide
    - die Welt ist nicht super-gerecht, aber in CH lässt sich sehr häufig mit Leistung sehr viel erreichen. Anderes ist manchmal nur der Versuch einer Rechtfertigung für den eigenen Misserfolg.
    • oliver hofmann 15.09.2019 12:00
      Highlight Highlight Dachte ich auch, aber jeder lebt mehr oder weniger in seiner sozialen Blase. Manchmal ist die richtige Unterstützung einfach nicht vorhanden und somit ist es nicht möglich sehr viel zu erreichen. Glaube das wollte man mit dem Artikel auch ein wenig festhalten. Rede mit Menschen die ihr möglistes versucht haben und dennoch gescheittert sind. Erfolg ist oftmals von viel mehr als nur der eigenen Leistung abhängig..
    • Macke 15.09.2019 12:41
      Highlight Highlight Der letzte Punkt von dir lässt darauf schließen, dass du den Artikel nochmal lesen solltest. Oder frag doch das nächste Mal einfach ein paar Stundenlöhner, ob sie a) glücklich sind mit der Situation, b) weniger Leistung erbringen, c) es wirklich Misserfolg ist, weshalb sie nun im Stundenlohn angestellt sind. Nur so als Beispiel.
    • Lexxus0025 15.09.2019 12:57
      Highlight Highlight Punkt 1:
      Kritisieren und damit probleme anzusprechen ist der erste schritt um ein bewusstsein für ein problem zu schaffen und damit einen diskurs in richtung lösung anzustossen.
      Punkt 2:
      Vorurteile haben im sogenannten „business“ nichts zu suchen. Schliesslich bezeichnen sich zb personalverantwortliche als angebliche Experten. Für mich treffen experten entscheide auf rationaler und fundierter basis, und nicht „weils einfscher is“.
      Punkt 3:
      Die anzahl der hart arbeitenden menschen mit wenig geld oder erfolg nimmt dennoch zu, hier muss man eingreifen bevor die situation eskaliert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hzwo 15.09.2019 11:09
    Highlight Highlight "Das eigentliche Problem ist,... dass erfolgreiche Menschen ... überzeugt sind, dass ihr Erfolg einzig und allein die Folge ihrer Leistung ist."
    Elon Musk jedenfalls spricht bei jeder Gelegenheit von Zufall und Glück, dass seine beiden Firmen überhaubt überlebt haven. Aber ja, auf viele andere trifft das wohl zu.
  • Knut Knallmann 15.09.2019 10:55
    Highlight Highlight Es gab in der NZZ vor ein paar Monaten mal einen Kommentar, wo sich ein offensichtlich sehr privilegierter Autor aus Frankreich über den Neid in der Gesellschaft aufgeregt hat. Seiner Ansicht nach hat Neid keinen Platz weil man sich in einer Leistungsgesellschaft befindet und man die Reichen und Erfolgreichen als Vorbild nehmen sollte. Neben ein paar unschöneren Worten kamen mir ähnliche Gedanken wie sie der Autor dieses Artikels gemacht hat. Danke für den Artikel :)
  • no-Name 15.09.2019 10:44
    Highlight Highlight Danke!

    Es gibt auch solche Dinge wie „wenn deine Eltern ein Eigenheim haben kriegst du kein Stipendium. Dumm nur wenn die Eltern dich mit 18 Rausgeschmissen haben. Und gegen die eigenen Eltern wegen Kohle den Rechtsweg beschreiten ist auch so eine Sache. Man will ja die Beziehung stabilisieren. Auch aufenthalte in der Psychiatrie, sei dies auch eine sehr sinnvolle und einmalige kurze Krisenintervention welcher keine Diagnose zugrunde liegt gewesen, können einem die ganze Laufbahn versauen. Jaja... die Chancengleichheit... Schon der persönliche Kleidergeschmack oder die falsche Brille...
  • canoe58 15.09.2019 10:26
    Highlight Highlight Viele Kommentare beschäftigen sich mit der Gerechtigkeit von Einkommen: das ist sicher oft nicht leistungsgerecht verteilt, es werden aber immerhin darauf progressive (im mathematischen Sinne) Steuern bezahlt. Die viel grössere Chancenungleichheit besteht m.E. jedoch vor allem in der Akkumulation von Kapital und Privilegien über Generationen, die einer Chancengleichheit diametral zuwiderläuft. Sehr oft untergraben diese Wettbewerbsvorteile auch die Leistungsgesellschaft, indem nicht die Geeignetsten, sondern Menschen aus besseren gesellschaftlichen Verhältnissen Entscheidungen treffen.
  • Sgt.Pepper 15.09.2019 10:25
    Highlight Highlight Interessanter Artikel. Allerdings sind alle drei Hauptpunkte keine Schwäche der Meritokratie sondern übergeordnete Erscheinungen und somit als Kritik schlecht geeignet.
    - subtile Irrationalität: extrovertierte und kommunikative Menschen werden in allen Systemen einen anderen Effekt erzielen als Introvertierte
    - Kumulative Ungleichheit: es gab schon immer Dynastie-Erscheinungen, früher noch viel mehr als heute. Da sind wir in der heute Schweiz zu anderen Länder und anderen Zeiten nicht so schlecht dran.
    - Zufall: die Stochastik hat wohl schon immer viel mitgemischt in der Geschichte.
    • Ueli der Knecht 15.09.2019 11:43
      Highlight Highlight Vielleicht hast du den Artikel nicht recht verstanden. Er beschreibt nicht drei Probleme der Meritokratie, sondern er beschreibt drei Probleme, welche die Meritokratie als reinste Illusion (zur Beruhigung des Volks) entlarven.

      Da steht zB:
      "Ein drittes Problem bricht der Idee der Meritokratie endgültig das Genick: ..."

      Es sind drei Probleme, welche aufzeigen, dass es die Meritokratie nur in unserer idealen Traumwelt aber nicht in der Realität gibt.
    • Sgt.Pepper 15.09.2019 13:11
      Highlight Highlight Dann ist der Artikel trotzdem etwas müssig - die Meritokratie macht m. E. immer nochdas Beste aus den gegebenen Rahmenbedingungen.
  • Pitefli 15.09.2019 10:20
    Highlight Highlight Ein toller und spannender Artikel. Was das Thema Bewerbungsgespräch/Personalverantwortliche anbelangt, bin ich aber nicht ganz einverstanden. Ja es kostet sehr viel "Kraft" sich nicht blenden zu lassen aber ich als HR-Fachperson, sehe es als meine Aufgabe alles kritisch zu hinterfragen und die Linie darauf aufmerksam zu machen dass sie sich eben nicht von Schönheit und ein paar positiven Eigenschaften blenden lassen. Ich will es aber nicht schön reden, es gibt sicher Betriebe in denen nicht alles glatt läuft bei einem Vorstellungsgespräch.
    • Lexxus0025 15.09.2019 13:02
      Highlight Highlight Glückwunsch! Wenn das wirklich so stimmt, dann bist du eine gute Personalverantwortliche, die den richtigen Job macht.
      Menschen wie du sind da aber aus meiner sicht die ausnahme, und ausnahmen werden dann auch noch schneller gekündigt, weil sie manchmal als „anstrengend“ wahrgenommen werden. Schliesslich hinterfrägst du die entscheidungen deiner vorgesetzten, womot viele dann eben auch nicht klar kommen.
    • Special K 15.09.2019 15:57
      Highlight Highlight In meiner Erfahrung entscheidet aber nicht die HR-Person über eine Einstellung, sondern der oder die Linienverantwortliche. Und denen fehlt oft die Professionalität, sich nicht von seinen Vorurteilen leiten zu lassen.
  • Altweibersommer 15.09.2019 10:05
    Highlight Highlight Sehr interessanter Artikel. Ich bin jedoch nicht ganz mit der Rolle des Zufalls einverstanden. Der Zufall mag einen grossen Einfluss auf Erfolg haben, es ist jedoch durchaus auch möglich, dem Zufall nachzuhelfen: Wenn man bereit ist, dreckige Methoden anzuwenden, hat man automatisch bessere Chancen auf Erfolg. Leute wie Jeff Bezos und Elon Musk gehören definitiv zu dieser Sorte. Sobald man auch nur die gerinsten Skrupel hat, kommt man nicht so weit hinauf.
    • Ueli der Knecht 15.09.2019 11:47
      Highlight Highlight Die meisten Leute, die bereit sind, dreckige Methoden anzuwenden, landen im Gefängnis oder werden sozial ausgegrenzt.

      Dreckige Methoden alleine garantieren keinen Erfolg, und erhöhren die Chancen auf Erfolg auch nicht unbedingt.

      Es ist so wie mit dem Lotto. Es gibt immer wieder Lottogewinner, aber die meisten Lottospieler verlieren nur ihr Geld. Dreckige Methoden sind auch eine Art Glücksspiel.

      Wenn man kein Lotto spielt, hat man allerdings überhaupt keine Chance auf einen Lottogewinn. ;)
    • Altweibersommer 15.09.2019 20:46
      Highlight Highlight Mit dreckig meine ich nicht illegal ;)
  • henkos 15.09.2019 09:56
    Highlight Highlight Vielen Dank! Ein sehr spannender Artikel 👍🏻
  • canoe58 15.09.2019 09:53
    Highlight Highlight Ganz gute Zusammenfassung. Vor allem die Hinweise auf die Kumulierung von Wettbewerbsvorteile über Generationen und den Einfluss des Zufalls hat mir gefallen. Die Erfolgreichen sollen genau deswegen mehr Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen, und das geschieht vereinfacht gesagt über Steuern.
  • Likos 15.09.2019 09:43
    Highlight Highlight "Alles Unglück in der Welt geschieht nur, weil einer mehr tut als er muss."
  • Firefly 15.09.2019 09:42
    Highlight Highlight Ausserdem sind verschiedene Menschen verschieden leistungsfähig und auch verschieden intelligent. Eine Gesellschaft in der die "Besten" alles erreichen (The winner takes it all) und der Rest das Nachsehen hat, ist genauso wenig erstrebenswert wie eine feudalistische Ordnung. Eine Gesellschaft muss lebenswert für alle ihre Individuen sein ansonsten drohen soziale Spannungen und Klassengesellschaften.

    Lektüre zum Thema:
    Benutzer Bild
  • My Senf 15.09.2019 09:34
    Highlight Highlight Heute noch nicht über Trump gelesen?

    Trump ist der Beweis dass Meritokratie nicht funktioniert (mit Beispielen lernt man ja am besten😀)
    • Ueli der Knecht 15.09.2019 11:49
      Highlight Highlight Im Gegenteil: Trump ist der beste Beweis, dass jedes noch so unbegabte Kind Präsident werden kann.
  • My Senf 15.09.2019 09:32
    Highlight Highlight Interessant zu lesen

    Wobei auch dabei irrationales auffällt.
    z.B. der Satz „Sie verdienen bei gleicher Kompetenz und gleicher Leistung mehr“ müsste ja heissen „Sie verdienen bei geringerer Kompetenz und weniger Leistung mehr“
    Aber eben, es ist ja ein Systemfehler der meritocratie an sich, dass man von Chancengleichheit ausgeht
  • Raphael Stein 15.09.2019 09:32
    Highlight Highlight Zugegebenermassen zelebriere ich die Zufälle in meinem Leben. Ich hätte ohne dieses "am richtigen Ort zur richtigen Zeit" rein gar nichts erreicht.
  • YvesM 15.09.2019 09:32
    Highlight Highlight Dieses Video verdeutlicht es für mich sehr gut:

    Play Icon
    • Ueli der Knecht 15.09.2019 11:53
      Highlight Highlight Das ist eindrücklich.
    • Statler 15.09.2019 22:19
      Highlight Highlight Kann gar nicht genug Herzen für dieses Video geben...
  • YvesM 15.09.2019 09:30
    Highlight Highlight Was auch immer wieder ausgeblendet wird, ist der Umstand, dass die Arbeit und Fleiss der Sieger nur etwas wert ist, weil Tausende sich um die Stabilität des Systemes kümmern, ohne Aussicht auf Reichtum. Beispiel: Polizei, Feuerwehr, Pflege etc.
  • Jungleböy 15.09.2019 09:27
    Highlight Highlight Jaja, ritalin wird reichlich verschrieben obwohl man nicht krank ist aber mehr leistung bringen kann. Selbst unsere politiker sind koksnasen und müsst ihr nicht meinen, dass die rickli nicht gleich wäre oder der mörgeli.

    Ich finde leistung bringen wichtig, aber vieles wäre garnicht mehr möglich ohme smart drugs. Das gefährliche finde ich, ist wenn leute beginnen zu glauben, dass sie nichts können, weils sie 60 stunden wochen nicht überstehen.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 15.09.2019 14:29
      Highlight Highlight Nun, man fühlt vielleicht weniger Müdigkeit. Aber die Qualität der Arbeit leidet massiv.
      Mit Amphetamin sieht es ähnlich aus, mit dem Unterschied dass Ritalin sämtliche Gefühle tötet, jedoch Amphetamin die Motivation stärkt.
      Aber bringt beides nichts. Von den Sehstörungen, die Ritalin zur Nebenwirkung hat, will ich gar nicht erst anfangen.
      Zum zweiten Abschnitt: eine solche Denkweise wurde mir von Zuhause mitgegeben. Von etwa fünf Monaten konnte ich mich endlich vollständig davon lösen. Leistung ist wichtig, aber man muss seine eigenen Grenzen kennen.
  • Peaceman 15.09.2019 09:17
    Highlight Highlight Ob man fleissig oder faul ist, ist auch nur Glück. Ich hatte zum Beispiel Glück und bin faul.
    • Ueli der Knecht 15.09.2019 11:55
      Highlight Highlight Deswegen bist du vermutlich besonders talentiert im Optimieren von Prozessen, und dich auf das Wesentliche zu fokussieren.
  • ch2mesro 15.09.2019 09:08
    Highlight Highlight „die rauen Realitäten des Alltags zu bewältigen......“ was sind denn die rauen realitäten unseres alltags? sich den kopf zu zerbrechen welches smartphone die bessere kamera hat? bei migros un co. immer volle regale zu finden? eine steig steigende lebenserwartung? in einem land ohne krieg zu leben? die aufzählung kann beliebig weitergeführt werden.....
    • Statler 15.09.2019 22:28
      Highlight Highlight Für eine Reinigungskraft (Verschärfung: alleinerziehende Mutter) spielt es keine Rolle, welches Telefon die beste Kamera hat; sie kann es sich nicht leisten. Auch wenn die Regale in der Migros voll sind, sie kann sie das meiste nicht leisten. Sie fürchtet sich davor, krank zu werden, weil sie dann ihre Rechnungen nicht bezahlen kann (weil sie im Stundenlohn bei einer Teilzeitfirma arbeitet). Sie hat schlaflose Nächte, weil sie nicht weiss, wie sie ihre Zahnarztrechnung bezahlen soll,… Die Aufzählung kann beliebig weitergeführt werden.
      DAS ist die Realität für viele hart arbeitende Menschen.
    • Jungleböy 16.09.2019 05:35
      Highlight Highlight Ich hatte letztes jahr mit einer allein erziehende mutter etwas. Sie 25, alleinerziehend, 2 kinder, arbeitet und macht eine ausbildung. Wer will der kann. Es gibt immer eine möglichkeit.
  • Xriss 15.09.2019 09:06
    Highlight Highlight Es sind gerade solche Artikel, (relativ) zeitlos, ausführlich, aufwendig recherchiert, welche die zahlungspflichtigen (online-)medien von den Gratismedien unterscheidet.
    Bravo Watson, dass ihr hier versucht eine Brücke zu schlagen. Genau solche Artikel sind der Grund, dass ich gerade am sonntag immer noch Printversionen klassischer Medien geniesse; sie erweitern mit einer ansprechenden Anzahl solcher Artikel den Horizont.
    Weiter so! Gerne von nun an jeden Sonntag einen solchen Artikel!
  • Merida 15.09.2019 08:55
    Highlight Highlight Guter Artikel, danke.
    Mich würde interessieren, welches System als Alternative in Frage käme.
    Ein kleineres Übel als ein aristokratisches System ist es alleweil.
    Die Diskussion sei hiermit eröffnet...
    • Firefly 15.09.2019 09:47
      Highlight Highlight "Mich würde interessieren, welches System als Alternative in Frage käme. "

      Ein parzipatives natürlich, welches die individuelle Leistung des Einzelnen (nicht nur wirtschaftlich betrachtet sondern gesammtgesellschaftlich) miteinbeziehen kann und dessen Wert jenseits eines rein wirtschaftlichen Leistungsbegriffes versteht und wertschätzt.
    • Merida 15.09.2019 10:38
      Highlight Highlight @firefly: Da wär ich sofort dafür!
      Die Frage die sich dabei aber stellt ist die gleiche: Wie lässt sich der Wert der Leistung jedes einzelnen „messen“? In unserem kapitalistischen Wertverständnis eine zentrale Frage.
      (Nicht, dass du mich falsch verstehst, ich bin sehr kritisch, was dieses jetzige System betrifft. Ich versuche nur Gegenargumente zu identifizieren bevor sie auftreten, um gewappnet zu sein ihnen entgegenzutreten. 😉)
    • PeteZahad 15.09.2019 10:41
      Highlight Highlight @Firefly und wer bewertet die gesamtgesellschaftliche Leistung eines einzelnen im partizipativen System. Die genannten menschlichen Bias wären die selben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wollgras 15.09.2019 08:30
    Highlight Highlight Danke für dieses Thema und diese Inputs! Leistungsorientierte müssen in der Schweiz schon auch eine dicke Haut haben. Ueli Mäder hat in seinem Buch (Macht+ch) mir vieles erklärt, und ich kann einiges gelassener nehmen. Erfahrungsgemäss zählt Herkunft&Beziehung sehr sehr stark.
    • henkos 15.09.2019 09:58
      Highlight Highlight Und dies in der Schweiz besonders stark, wo jeder jeden über drei Ecken kennt oder kennen könnte.
  • Kronrod 15.09.2019 08:21
    Highlight Highlight Hinzu kommt, dass ein Teil der Leistungsfähigkeit vererbt wird (zB ist etwa die Hälfte der Intelligenz genetisch bedingt). Dies wird oft verdrängt, da es nicht klar ist, wie man dieser Tatsache am besten begegnen soll.
    • Evan 15.09.2019 08:30
      Highlight Highlight Ob wirklich 50% genetisch bedingt ist, kann ich nicht sagen, ich denke das ist eher weniger, auch ist Intelligenz keine 2- oder gar 1-dimensionale Skala. Doch noch ein viel grösserer Einfluss auf einen Menschen hat das Umweld, in dem er aufwächst.
    • MeinAluhutBrennt 15.09.2019 08:30
      Highlight Highlight verebt wird vorallem Vermögen! 64 milliarden im Jahr
    • Wollgras 15.09.2019 08:46
      Highlight Highlight So vieles beeinflusst unsere Leistungsfähigkeit. ZB.: das Umfeld/Sozialisation ist stark prägend, hat mindestens soviel Einfluss wie die Vererbung/Veranlagung
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 15.09.2019 08:08
    Highlight Highlight Interessante Perspektive. Klar ist das Resultat der Lebensentscheidungen stochastisch und wir leben nicht in einer perfekten Meritokratie. Aber man kann den Mittelwert trotzdem mit Leistung beeinflussen. Wer neben dem Arbeiten noch eine Weiterbildung macht, wird mit grosser Wahrscheinlichkeit mehr verdienen als der Kollege der nichts tut. Welcher Abschluss in welchem Fach erzielt wird, erklärt zu einem guten Teil den Lohn.

    Aber sollten jetzt alle z.B. Informatik studieren? Misst sich Erfolg wirklich nur am Lohn? Es dürfte im Leben noch mehr geben. Erfolg ist nicht eindimensional.
    • Nr 756 15.09.2019 08:30
      Highlight Highlight Was wenn du dir die Weiterbildung nicht leisten kannst? Zack, hats nichts mehr mit Leistung zu tun.
    • mille_plateaux 15.09.2019 08:38
      Highlight Highlight Korrekt: Erfolg ist nicht eindimensional. Meine Lebenserhaltungskosten leider schon.

      «Erfolg» hat nur wenn in ganz spezifischen Bereichen erzielt einen materiellen Effekt auf meine Lebenssituation.
    • Wollgras 15.09.2019 08:48
      Highlight Highlight Weiterbildung ist ein 2-schneidiges Schwert. Du wirst eine Konkurrenz, gewinnst an Macht, und kann somit auch das Gegenteil des Beabsichtigten bewirken. Meist ist danach ein Schritt zu machen, den man sich vorher nicht vorstellen konnte. Aber JA! Weiterbildung ist superwertvoll!
    Weitere Antworten anzeigen
  • redeye70 15.09.2019 08:01
    Highlight Highlight Mit grossem Interesse lese ich die Artikel des Herrn Kovic und möchte ihm ein grosses Lob aussprechen. Die Artikel sind erfrischend undogmatisch und hinterfragen (leicht subversiv) die Dinge, die wir fast schon als Naturgesetz wahrnehmen. Gerade der Blick über den grossen Teich zeigt, was in einer immer ungleicheren Gesellschaft die Folge sein wird. Das kapitalistische System hält sein Versprechen nicht, nur eine winzig kleine Elite besitzt das Gros des Vermögens. Dies gefährdet unsere Demokratien, denn die Wut der Abgehängten richtet sich gegen die politischen Eliten.
  • wolge 15.09.2019 07:54
    Highlight Highlight Dem kann ich nur zustimmen.

    Heutige Anreizsysteme und sogenannte variable Lohnanteile zielen meist auf die Optimierung von Teilen des Systems ab.

    Unternehmen, der Kontext in dem sie operieren und alles um uns herum wird jedoch immer komplexer. Die Optimierung einzelner Teile nützt hier nichts, ja ist sogar oftmals schädlich.

    Systems-Thinking nennt sich das. Da die Unternehmen auch wieder Teil eines grösseren und komplexen Systems sind muss man bei der Definition von Erfolg vorsichtig sein.

    Wennschon sollen dann alle am Erfolg beteiligt werden und dies in gleichem Masse (gleicher Betrag).
  • thoroz 15.09.2019 07:31
    Highlight Highlight In Schule und Sport sind wir sicher eine Leistungsgesellschaft, in der Arbeitswelt jedoch stecken wir halb noch im Feudalismus.
  • Todesstern 15.09.2019 07:19
    Highlight Highlight Ein ganz guter interessanter Artikel. Bitte gerne mehr davon. 👍
    • Schummelschumi 15.09.2019 08:04
      Highlight Highlight Langweilig bis zum Abwinken würde ich da eher sagen.
    • Todesstern 15.09.2019 09:05
      Highlight Highlight Dann ist das wohl einfach etwas was sie nicht interessiert. Was mich allerdings verwundert das sich extra fie Mühe machen solch einen Kommentar zu verfassen.
  • CogitoErgoSum 15.09.2019 07:19
    Highlight Highlight Es gibt nicht nur das Leiterli hoch. Gelangt man per Zufall an den falschen Vorgesetzten, kann es gut sein, dass man zurück auf Feld 1 muss. Notabene - trotz vollem Arbeitseinsatz.
  • Todesstern 15.09.2019 07:07
    Highlight Highlight "In aristokratischen Gesellschaftsordnungen beispielsweise bestimmt einzig die familiäre Herkunft über Erfolg im Leben".

    Genau darin leben wir doch.

    Play Icon
    • redeye70 15.09.2019 08:04
      Highlight Highlight Trifft bestimmt besonders in den angelsächsischen Ländern zu. Trump ist ein Paradebeispiel. Aristokratie ist es deswegen nicht, weil es keine Adeligen sind. Plutokratie (wie im Artikel erwähnt) ist die zutreffende Bezeichnung, oder Geldadel in der umgangssprachlichen Form.
    • Nr 756 15.09.2019 08:14
      Highlight Highlight Nein, dem ist eben nicht so. Sonst gäbe es keine so krassen Unterschiede zwischen Geschwistern, sondern alle wären, zumindest ungefähr, auf dem gleichen Niveau. Es gibt genug Familien in denen es Arbeitslose und Unternehmensgründer gibt, um das zu widerlegen.
    • Nr 756 15.09.2019 08:37
      Highlight Highlight @india_s ja das stimmt. Mir fiel leider keln besserer Vergleich ein. Vielleicht Langzeitarbeitslose? Oder Sozialhilfebezüger?
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