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Europa gerät in den Schwitzkasten der Chinesen

Am Gipfel der EU-Staatsoberhäupter vom kommenden Wochenende steht nicht der Brexit, sondern das Verhältnis zu China zuoberst auf der Traktandenliste. Gerät Europa zwischen den amerikanischen Hammer und den chinesischen Amboss?



In der Vorstellung des europäischen Durchschnittsbürgers ist die chinesische Wirtschaft nach wie vor gleichbedeutend mit billigen Smartphones und T-Shirts. Im Gegenzug werden vom alten Kontinent teure Autos, Medikamente und Uhren ins Reich der Mitte exportiert.

Vergesst es. Das grösste Wirtschaftswunder in der Geschichte der Menschheit hat China in den letzten Jahrzehnten in eine Hi-Tech-Nation verwandelt. Chinesen reisen in modernsten Hochgeschwindigkeitszügen und bewältigen ihren Alltag fast ausschliesslich mit dem Smartphone.

A police robot is stationed near an Apple store in Beijing, China, Wednesday, March 6, 2019. China's emergence as a competitor in key technologies such as smartphones and telecoms equipment has rattled Washington and other governments that worry Chinese competition is a threat to their industries and employment. Such concerns underscore a standoff between the U.S. and China over Huawei Technologies, the world's biggest maker of telecom infrastructure for new high-speed 5G networks. Washington has been pushing hard to exclude the Chinese company from building the backbone of the future internet. (AP Photo/Ng Han Guan)

Hi-Tech-Land China. Das Smartphone ist allgegenwärtig. Bild: AP/AP

Unternehmen wie Tencent und Alibaba können locker mit Apple und Amazon mithalten, und es ist durchaus realistisch, wenn Präsident Xi Jinping verspricht, China werde bald führend auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz sein.

Was hat Europa dem entgegenzusetzen? Nicht allzu viel. Diese unangenehme Wahrheit beginnt sich herumzusprechen, auch in den obersten Kreisen. Die EU-Staatsoberhäupter haben deshalb das Verhältnis von Europa zu China in den Mittelpunkt ihrer Gespräche des Gipfels am kommenden Wochenende gesetzt.

Aufgeschreckt hat die europäischen Staatsoberhäupter die Tatsache, dass die chinesische «Belt and Road Initiative» (BRI) immer weitere Kreise zieht. Dieses Projekt will China mit Eisenbahnen, Strassen und auf dem Seeweg mit Afrika und Europa verbinden.

epa07421510 Chinese President Xi Jinping applauds during the second plenary session of the 13th National People's Congress (NPC) at the Great Hall of the People (GHOP) in Beijing, China, 08 March 2019. The NPC has over 3,000 delegates and is the world's largest parliament or legislative assembly though its function is largely as a formal seal of approval for the policies fixed by the leaders of the Chinese Communist Party. The NPC runs alongside the annual plenary meetings of the Chinese People's Political Consultative Conference (CPPCC), together known as 'Lianghui' or 'Two Meetings'.  EPA/ROMAN PILIPEY

Auf Charme-Tournee in Europa: Präsident Xi Jinping. Bild: EPA/EPA

Gleichzeitig preist Peking immer offener das Modell des chinesischen Staatskapitalismus als Alternative zur westlichen Marktwirtschaft an. In einem Strategiepapier kommen führende EU-Diplomaten zum Schluss, dass China daher zu einem «System-Rivalen» geworden sei.

Vor allem die Deutschen haben ein zwiespältiges Verhältnis zu China entwickelt. Einerseits ist es ein bedeutender Absatzmarkt für ihre Exportindustrie, andererseits wird es zu einem ernsthaften Konkurrenten. Zudem haben sich die Chinesen wichtige deutsche Unternehmen gekrallt, etwa Kuka, ein Hersteller von Industrierobotern, oder sie haben Anteile von so wichtigen Firmen wie der Deutschen Bank und Mercedes erworben.

All dies ist den Deutschen nicht mehr ganz geheuer. Wirtschaftsminister Peter Altmaier will nach chinesischem Vorbild «nationale Champions» fördern, Unternehmen wie Siemens, die sich auch auf dem Weltmarkt behaupten können. Finanzminister Olaf Scholz drängt derweil auf die Fusion der Deutschen Bank mit der Commerzbank.

«Wenn ich mit der EU sprechen will, wen rufe ich da an?» Die legendäre Frage des ehemaligen US-Aussenministers Henry Kissinger ist nach wie vor gültig. Im Verhältnis zu China herrscht in Brüssel alles andere als Einigkeit. Die Oststaaten und die Mitglieder des Club Med haben mittlerweile sehr enge Bande zu China geknüpft. «China hat entdeckt, dass es die verschiedenen EU-Mitglieder gegeneinander ausspielen und so eine gemeinsame Politik verhindern kann», erklärt Robert Cooper, ein Berater der EU, in der «Financial Times».

In Griechenland sind die Chinesen bedeutende Investoren geworden. Auch Portugals Ministerpräsident Antonio Costa schwärmt von chinesischen Investitionen, genauso wie Viktor Orban in Ungarn. Insgesamt haben bereits 13 EU-Staaten geheime Abkommen mit Peking abgeschlossen.

China's President Xi Jinping applauds during the signing of agreements between the Portugal and China, Wednesday, Dec. 5, 2018, at the Queluz National Palace in Queluz, outside Lisbon. Portugal is embracing China's

Portugals Ministerpräsident Antonio Costa (links) hat einen Vertrag mit China unterzeichnet. Bild: AP/AP

Selbst Italien ist dem chinesischen Charme erlegen. Die Regierung in Rom hat soeben einen Vorvertrag mit Peking abgeschlossen, der chinesische Investitionen in die italienische Infrastruktur vorsieht und Italien in das BRI-Projekt einbindet. Präsident Xi wird am Freitag in Rom erwartet. Italiens Wirtschaftsminister rechtfertigt dieses Vorgehen mit dem Argument, sein Land könne so eine «wichtige Brückenfunktion zwischen den USA und China bilden».

Diese Dienste werden vorläufig kaum benötigt werden. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass die USA und China ihre Handelsdifferenzen bald ausräumen und einen neuen Vertrag abschliessen werden. «Wir befinden uns auf der Zielgeraden», erklärte Myron Brilliant von der amerikanischen Handelskammer gegenüber dem «Wall Street Journal».

Sinnvollerweise würde der Westen geschlossen gegenüber China auftreten. Trump hält bekanntlich nichts davon. Das intern zerstrittene Europa befindet sich daher in Gefahr, zwischen die Fronten zu geraten. Das zeigt aktuell die Auseinandersetzung um den chinesischen IT-Konzern Huawei. Die Amerikaner wollen mit aller Macht verhindern, dass die Europäer ihr 5G-Netz mit Huawei-Produkten bestücken.

Und was ist mit der Schweiz? Die CS hat kürzlich untersucht, welche Folgen ein Einbruch der chinesischen Wirtschaft für uns hätte. Auf den ersten Blick scheinen die Auswirkungen unbedeutend zu sein. Die Schweiz exportiert für rund zwölf Milliarden Franken Güter nach China, hauptsächlich Pharma, Maschinen und Uhren. Das ist weniger, als wir etwa nach Baden-Württemberg oder Bayern liefern.

Weit bedrohlicher könnten jedoch die indirekten Folgen sein. Der wichtigste Absatzmarkt für Schweizer Uhren ist Hongkong; und Schweizer Zulieferer für die Autoindustrie leiden, wenn VW & Co. keine Autos mehr ins Reich der Mitte verkaufen. So gesehen sind wir ebenfalls längst an das chinesische Wirtschaftswunder gebunden – ob es uns passt oder nicht.

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    Alle Leser-Kommentare
  • TanookiStormtrooper 23.03.2019 12:19
    Highlight Highlight Ich möchte Philipp Löpfe gratulieren, dass er es als wohl einziger deutschsprachiger Wirtschaftsjournalist geschafft hat, einen Artikel über China zu schreiben ohne das Wort "Drache" zu verwenden. 👍
  • firefighter13 23.03.2019 10:01
    Highlight Highlight Es gibt genau zu diesem Thema eine absolut sehenswerte Doku von Arte. Leider wurde kürzlich die Doku vom Netz genommen aus ,,rechtlichen Gründen". Man findet die Doku jedoch noch auf dem Account einer Privatperson. ,,China - die Welt des Xi Jinping". Diese Doku hat mir die Augen geöffnet und ich wurde beinahe wütend, weil wir in China noch immer keine Gefahr sehen.
  • RatioRegat 22.03.2019 15:52
    Highlight Highlight Vielleicht dämmert es jetzt langsam auch den Nationalisten, dass ein geeintes Europa die weitaus bessere Wahl ist für europäische Staaten, als eine Abhängigkeit von China.
    Einzelne europäische Staaten alleine haben China nichts entgegen zu setzen. Ein vereintes Europa wäre hierzu durchaus in der Lage. Wollen wir unsere Zukunft nicht von China bestimmen lassen, kommen wir um ein vereintes Europa nicht herum.
  • WID 22.03.2019 12:06
    Highlight Highlight Die Stärke Chinas oder der USA ist nur ein Problem für ein schwaches Europa.
  • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 22.03.2019 09:21
    Highlight Highlight Wie Volker Pispers vor Jahrzehnten meinte,

    Die Chinesen bauen fleissig seit Jahren und die Amis Bomben fleissig seit Jahren, wo kommt wohl mehr bei rum?

    Die EU ist so sehr mit sich selbst als Machtkonstrukt beschäftigt, das es komplett die Mitglieder vergisst, geschweige den die Bevölkerung & deren Bedürfnisse. Kein Wunder das sich diese anderweitig nach Partnern umsehen.

    Das ist schon gut so was die Chinesen machen.

    Weiss gar nicht wer durch sowas geschockt wird oder sich darüber aufregt.

    Der der was macht, was schafft, wird es immer weiter bringen als der Faule.
    • RatioRegat 22.03.2019 16:03
      Highlight Highlight Wenn du die Wahl hättest, wärst du lieber Bürger in einem europäischen Land oder in China?

      Ich für meinen Teil würde nicht Bürger von China sein wollen, weil ich dann erhebliche Einschränkungen meiner Meinungs- und Informationsfreiheit erdulden müsste und mir gefallen lassen müsste, dass mein Verhaltens stets danach beurteilt wird, ob es den Vorstellungen der Regierung entspricht.

      Wir sollten nicht darüber hinwegsehen, dass China ein Unrechtsregime hat.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 22.03.2019 16:48
      Highlight Highlight PT1.


      Wir singen alle viel zu hohe leider auf die von dir genannten Freiheiten. Auf die kann ich verzichten, wenn ein grossteil der Leute die diese beansprucht Rechtsextreme, oder Islam / Juden feindliche Spinner sind.

      Inwiefern Informationsfreiheit? Bei der jeder der seine Infos nicht aus 5 Minuten Nachrichten bezieht diffamiert wird, wenn es keine Diskussionskultur gibt.

      Wenn der Gesprächspartner einen Stempel, Gutmensch, Putinfreund, Rassist etc. aufgedrückt bekommt und er aufgrund dessen unwürdig ist sich über etwas zu unterhalten.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 22.03.2019 16:52
      Highlight Highlight PT2. abgesehen davon geht es um Wirtschaft und nicht um Rechtsstaatlichkeit und da sind uns die Chinesen weit voraus.

      Willst du das leugnen?

      Chinesische Geschäftsmänner werden sicher keinen schlechteren Einfluss auf die Schweizer Politik haben, als es die Schweizer / Deutsche / Amerikanische Geschäftsmänner / Lobbyisten bereits haben.

      Es wird ja immer für den Freien Markt gepoltert.
      Wieso tut man das nicht wenn man plötzlich merkt ups, man ist nicht mehr der starke wohlhabende, sondern da gibt es grössere Fische die uns Schlucken ohne das es Ihnen auffällt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 22.03.2019 08:00
    Highlight Highlight Hier drängt sich mir die Musik als Anschauung-Beispiel auf:
    Was macht gute Musik aus?
    Ist es die versierte Technik der MusikerInnen?
    Oder ist es die Qualität der Instrumente, Verstärker, Lautsprecher, etc.
    Oder sind es die intensiven Gefühle, gespiesen aus Lebenserfahrung der KomponistInnen?
    Oder ist es der kreative Freiraum einer liberalen Gesellschaft, welche den offenen, ehrlichen und freien Ausdruck von Gefühlen und Gedanken auch in der Musik ermöglicht und bejubelt?
    Damit wirklich gute und mitreissende Musik möglich wird, braucht es ALLE Komponenten, aus dem Osten und dem Westen!
  • Schneider Alex 22.03.2019 05:44
    Highlight Highlight So wie die Staatsbetriebe der Chinesen Einfluss nehmen auf grosse Unternehmungen, könnte dies die Schweiz auch mit den Devisenanlagen der Nationalbank (SNB) tun. Ist es für unsere SNB wirklich zwingend notwendig, rund 80% in Staatsanleihen zu halten? Sollte sie nicht die hohen Devisenreserven auch dazu verwenden, via einen schweizerischen Staatsfonds strategische Realwertkäufe zu tätigen? Ein Staatsfonds könnte auch Aktionärseinfluss auf Unternehmungen in der Schweiz nehmen. Was hindert die Schweiz daran, die entsprechenden Rechtsvorschriften anzupassen?
    • just sayin' 22.03.2019 08:46
      Highlight Highlight tut die snb nicht genau das?
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 22.03.2019 09:54
      Highlight Highlight Nein, Sie bevorzugt es Gold zu ramsch preisen an die Ami's zu verkaufen.

      Aber das ist sicher auch eine Lösung. Teuer Kaufen, günstig verkaufen.

      Aber der Freiheit zuliebe macht man das. Der Frei von jeglicher Logik und Vernunft
  • Pasch 22.03.2019 00:41
    Highlight Highlight Herr Löpfe in den wirtschaftlichen Ballungszentren... (auch wenn diese ein mehrfaches der CH-Bevölkerung darstellen)
    Für den chinesischen Ländler aber....
    Benutzer Bildabspielen
  • Triple A 21.03.2019 23:03
    Highlight Highlight Es braucht einen Entscheid der ganzen (westlichen) freien Welt: Voraussetzung für Handel sind Freiheits- und Menschenrechte. Solange dies nicht so ist, hat der Westen, da er diese Rechte einhält, einen Wettbewerbsnachteil.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 22.03.2019 16:54
      Highlight Highlight Ja unbedingt, Sanktionieren wir gleichmal Amerika, die Todesstrafe dürfte doch wohl im Konflikt zu den Menschenrechten stehen?

      Freiheit, Ou ja, Sanktionieren wir gleichmal Amerika, wo so manche Vollzeit & Wochenendjobs schieben weil sie sonst nicht über die Runden kommen.

      Frei von Freizeit, Wohlstand & Glück.

      Oder geht es nur um das Philosophische Geschwafel um Freiheit?
  • DerRaucher 21.03.2019 22:28
    Highlight Highlight Hat aber lange gedauer bis Europa gemerkt hat was in China die letzte Jahrzehnte gegangen ist. Europa wird längerfristig gegenuber China und Amerika immer den kürzeren ziehen. Das einigkeitsgefühl wird sich auf diesem Kontinent niemals durchsetzen. Jedes Land hat seine eigenen Interessen und Ansichten. Gerade die Schweiz ist ein Paradebeispiel dafür. Durch die vielen Länder und Sprachen wird es niemals zu einem vereinten und gemeinsam starken Europa kommen. Das wird sich längerfristig immer unangenehmer auswirken.
    • Wander Kern 21.03.2019 22:47
      Highlight Highlight Etwas gar fatalistisch, findest Du nicht?
      Ein europäisches Gemeinschaftsgefühl gibt es längst, dazu müssen nicht die Nationalstaaten abgeschaft werden. Im Gegenteil, die unterschiedlichen Interessen bleiben in Europa wohl besser gewahrt als jene vieler Bevölkerungsgruppen im Reich der Mitte.
  • violetta la douce 21.03.2019 21:41
    Highlight Highlight Hi hi...wieso hat das Töggeli auf dem Bild keine Schlitzaugen?

    PC überall 🤦‍♂️
  • plop 21.03.2019 21:39
    Highlight Highlight @watson:
    Diese Illustration (ist ein grosses Wort dafür!) zum Artikel könnte von einer SVP Kampagne sein.

    Bewusst? Warum? Was bringt’s ausser Hetze?
  • Amisabi 21.03.2019 20:54
    Highlight Highlight Peking plant längerfristig und beginnt jetzt schon mit der verkehrstechnischen Erschliessung ihrer neuen Provinzen in Afrika und Europa. 100'000km Strasse zu bauen dauert nun mal seine Zeit, auch bei den Chinesen.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 22.03.2019 09:32
      Highlight Highlight Egal, wir machen auch was mit denen, Sanktionen & Raffinierien und so.

      Das hat ja sicherlich auch seinen Wert.
  • Katzenseekatze 21.03.2019 20:05
    Highlight Highlight China auf Einkaufstour. ... das hat begonnen und schleicht munter voran.
  • foreva 21.03.2019 20:00
    Highlight Highlight Nach dem ganzen Trump Bashing merken die unbelehrbaren EU Hardliner, dass es neben den pösen Amis auch noch den gelben Riesen gibt.
    • Roman Loosli 21.03.2019 20:37
      Highlight Highlight das Problem sind die EU Gegner welche sie andauernd versteufeln, snstatt die stark. Zu gestalten!
    • Froggr 22.03.2019 07:37
      Highlight Highlight Natürlich gibt es viele EU Gegner. Weil das Konzept zum Scheitern verurteilt ist. Als erstes wirds den Euro nehmen. Dann den Rest der Union.
  • Chrésh Dii-Ahn Parzival 21.03.2019 19:46
    Highlight Highlight Wu-shuuu
  • Ökonometriker 21.03.2019 19:28
    Highlight Highlight Europa müsste eben seine Werte wieder mehr vertreten und Konzepte wie Rechtsstaatlichkeit oder Demokratie auch ernsthaft auf EU-Ebene einführen.
    • P. Silie 21.03.2019 22:13
      Highlight Highlight Ja genau, das wird's sein :)
    • Fandall 22.03.2019 11:13
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Einigkeit lässt sich nicht nur auf der ökonomischen Ebene erzwingen.
  • Fairness 21.03.2019 18:54
    Highlight Highlight Und wie haben die Alten China immer genannt? Die gelbe Gefahr. Vermutlich hatten sie einmal mehr recht.
    • Froggr 22.03.2019 07:39
      Highlight Highlight Ja und viele begreiffens heute noch nicht, dass von China die weitaus grössere Gefahr ausgeht als von Trump.
  • Wander Kern 21.03.2019 18:48
    Highlight Highlight China ist die Konkurrenz für den westlichen Kapitalismus, von dem die Sowjets immer geträumt haben. Die selbstherrliche Vorstellung des Westens, moralische durch wirtschaftliche Überlegenheit demonstrieren zu können, hat sich zunehmend erledigt. Wenigstens das hat der Altmeier wohl kapiert.
    • violetta la douce 21.03.2019 21:43
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Wander Kern 21.03.2019 22:38
      Highlight Highlight @Jay
      Andersrum wird ein Schuh draus...

      @Rotfluh
      Der Altmeier? Soweit würde ich nicht gehen...
  • Carl Gustav 21.03.2019 18:40
    Highlight Highlight Europa hatte seine grossen Jahre.
    Jetzt ist man fett, alt und faul.
    Man kann nur hoffen, dass China gnädiger mit Europa umgeht als unsere Grossväter mit China als die Hebel der Macht noch in London oder Paris waren
  • Wenzel der Faule 21.03.2019 18:39
    Highlight Highlight Ich fange dann mal an Mandarin zu lernen.
    Tschööö👋
    • LarsBoom 21.03.2019 20:15
      Highlight Highlight Ach komm schon, du bist eh zu faul dafür.
    • Wenzel der Faule 21.03.2019 20:32
      Highlight Highlight 没有

      Okay, erwischt. Googleübersetzer..
      Ach die können mir ja ein Übersetzer-Chip einpflanzen.
    • Kaspar Floigen 22.03.2019 08:48
      Highlight Highlight Der Chip kommt dann aber bald von Baidu und nicht von Google
  • FrancoL 21.03.2019 18:27
    Highlight Highlight "In einem Strategiepapier kommen führende EU-Diplomaten zum Schluss, dass China daher zu einem «System-Rivalen» geworden sei"
    Und diese Wahrheit erkennen sie erst jetzt?
    Es ist eben doch nicht so sinn stiftend immer Entwicklungen fehl zu interpretieren, wenn deren Ausgangslage der Kommunismus ist. Der Antireflex macht blind!
  • Herbert Anneler 21.03.2019 18:22
    Highlight Highlight Wer gegen die EU zünselt, wird noch schneller unter die Fuchtel des Reichs der Mitte kommen! Die EU-Gegner wollen ja den Handel mit China und den USA intensivieren - Mächte, die für unsere Souveränität mittel- und langfristig viel bedrohlicher sind als das Europa der Demokratien. Wer denkt, die Seidenstrasse sei bloss ein wierschaftliches Projekt und die Chinesen die selbstlosesten Lämmer dieser Welt, dem ist wohl nicht zu helfen.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 22.03.2019 17:06
      Highlight Highlight Wir Katzbuckeln bereits alle aber vor dem Westen. Weit hat es uns nicht gebracht, siehe Osten.

      Bücken wir uns doch auch für den Osten, vielleicht geht es uns dann besser. Ohnehin möchte keiner von / in der EU grade stehen und sich stark machen für die EU / sein Land.
  • Gawayn 21.03.2019 18:19
    Highlight Highlight China hat schon einige Länder eingenommen. Siehe Tibet.
    Ob mit Militär oder Handel.

    Sollte China mal Appetit auf Europa haben,
    Wer würde sie Aufhalten?
    Die Nato wohl kaum.
    Auch nicht der kalte ex KGB Offizier aus Russland, noch der irre orange Clown aus den USA.

    Militär braucht es nicht.
    Gierige Manager haben denen ja so ziemlich alles wichtige verkauft.

    Ich glaube ich fang bald mal an Mandarin zu lernen...
  • Raphael Stein 21.03.2019 18:17
    Highlight Highlight Löpfe drückt sich meiner Meinung nach etwas harmlos aus.
  • Ökonometriker 21.03.2019 18:16
    Highlight Highlight Mit anderen Worten: man macht den Leuten Angst und gibt Grosskonzernen mehr Geld.
    • Fandall 22.03.2019 11:17
      Highlight Highlight Ja, die übliche Leier...
      Nimmt jemand Wetten entgegen? Westliche Fassadendemokratie gegen Fernöstliche Staatsdiktatur. Es bleibt spannend.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 22.03.2019 17:08
      Highlight Highlight @Fandall

      Wow, das hätte ich selbst nicht besser schreiben können.

      Hut ab.
  • raphidet 21.03.2019 18:12
    Highlight Highlight Was in China geschieht ist alles andere als ein "Wirtschaftswunder". In China leben ganze 18.7% der Weltbevölkerung (Stand 2016)! China schöpft ganz einfach sein enormes Potential aus. Das Land öffnete sich ausserdem genau zu der Zeit, als das kapitalistische Wirtschafssystem in den 70/80ern global ging.

    Kurz: Kein "Wunder", sondern logische Folge aus jahrzehntelangen Entwicklungen.
  • Beobachter 21.03.2019 18:06
    Highlight Highlight Europa leidet noch immer am "postkolonialen Kater". Nachdem der Kolonialismus (in seiner ursprünglichen Form) als Business Modell obsolet wurde, hat es Europa verpasst (oder nicht geschafft), sich glaubwürdig neu zu positionieren. Was will Europa sein und welchen Wert und Nutzen will es in einer globalisierten Welt stiften? EU Expansion, F&E und gute Autos bauen genügen nicht. Auch das Erbe als "Wiege von Humanismus" und Menschenrechten ist mal aufgebraucht. Europa befindet sich in einer fundamentalen ökonomischen Sinnkrise und ist sich dabei total uneins über die Zukunft. Aber die Uhr tickt..
    • Linus Luchs 21.03.2019 20:43
      Highlight Highlight "Auch das Erbe als "Wiege von Humanismus" und Menschenrechten ist mal aufgebraucht."

      Und was würde uns erwarten, wenn "diese Erbe aufgebracht" wäre? Diktatur? Krieg? Konzentrationslager?

      Dieses Erbe ist das Fundament einer zivilisierten Gesellschaft, in welcher nicht das Gesetz des Stärkeren gilt. Einer Gesellschaft mit einem verlässlichen Rechtsstaat und einer Demokratie, die diesen Namen auch verdient. So schnell würde ich dieses Erbe nicht entsorgt haben wollen. Nach den Weltkriegen und dem Holocaust ist und bleibt es eine zentrale Verpflichtung Europas, für dieses Erbe einzustehen.
    • Paulxanta 22.03.2019 01:40
      Highlight Highlight Denn Sie wissen nicht was Sie tun !!!
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 22.03.2019 17:11
      Highlight Highlight Linus,

      Von diesem Erbe kaufst du dir keinen Wagen und auch keine Migros Kassiererin gibt dir deine Einkäufe kostenlos.

      Auch die Gegner werden sich nicht in Furcht vor diesem Erbe ergeben. Da muss mehr her.

      Europa muss Erwachsen werden und aus dem Welpenschutz raus.

      Will es aber nicht, angenehmer ist's wenn die Amis einem nette Versprechungen geben.
  • roger.schmid 21.03.2019 18:00
    Highlight Highlight "..und es ist durchaus realistisch, wenn Präsident Xi Jinping verspricht, China werde bald führend auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz sein."

    Eine Diktatur, ein Polizeistaat der Minderheiten in Umerziehungslager steckt, der alle Bürger auf Schritt und tritt überwacht - führend auf dem Gebiet der künstliche Intelligenz.. Horrorvorstellung.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 22.03.2019 09:42
      Highlight Highlight Hä, wieso Horror? Haben wir ja schon.

      Amerika, Patriot Act, Smartphones konkret (iPhones) & Microsoft.

      Ob dann ein Chinese mein Nutzungverhalten kennt oder der Ami, Jacke wie Hose.
    • roger.schmid 22.03.2019 10:26
      Highlight Highlight @xonco: ist eben nicht nicht Jacke wie Hose!
      China sperrt Millionen von Uiguren in Lager! Dissidenten werden zu Tausenden ermordet!
      Wenn China die Macht übernimmt, hat jeder Freund der Demokratie ein Problem - dann gehts nicht mehr ums Einkaufsverhalten, sondern um die Gesinnung.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 22.03.2019 17:20
      Highlight Highlight Ahwa,

      Diese alten Märchen waren mal früher. Gesinnung war mal früher, Loyalität war mal früher.

      Heute geht's um den Schnöden Mammon & Ansehen.

      Ein Problem hat in der Schweiz schon jeder der Achmed / Saddam & co. heisst und kein Vitamin B hat.

      Wenn der Typ trotz Matura nichts kriegt, ists ihm egal ob der gegenüber Bruce Lee, Origami, oder Müller Fondue heisst.

      Beseitigen wir doch mal diese grundlegenden Probleme bei uns und wenn diese gelöst sind haben wir grössere Chancen ZUSAMMEN zu Wachsen. Mit einer Parallelgesellschaft wird's schwierig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 21.03.2019 17:48
    Highlight Highlight Im Gegensatz zu Trump hat es Europa noch nicht begriffen, dass China nur ein Ziel hat, die grösste Wirtschaftsmacht zu werden und vor allem, seinen Einfluss weltweit spielen zu lassen. In den europäischen Staaten, wie in der Schweiz werden laufend Firmen von Chinesen geschluckt, welche von nationalem Interesse sind - und alle schauen zu.
    • DemonCore 21.03.2019 17:54
      Highlight Highlight Und Leute wie du stänkern gegen die Europäische Einigung. Auch nicht hilfreich.
    • FrancoL 21.03.2019 18:22
      Highlight Highlight Und was macht die Schweiz? Sie breit sich ab dem Brexit, Bast gegen Europa wo sie kann und trägt dazu bei, dass Europa sich nicht zusammen raufen kann. Vermutlich meint ein Teil der Schweiz dass sie bestens mit China konkurrieren kann und dass die Chinesen der Schweiz alle Freiheiten lassen, die sie sich wünscht und erhofft.
    • Walter Sahli 21.03.2019 18:57
      Highlight Highlight Naja, zurzeit hängt unsere Wirtschaft noch am Gängelband der Amerikaner. Und die sind global nicht nur wirtschaftlich omnipräsent, sondern auch militärisch. Ich weiss echt nicht welches das kleinere Übel ist - das Streben der Chinesen, die grösste Wirtschaftsmacht zu werden oder der Anspruch der USA, sich überall auf der Welt wie ein Pausenplatz-tyrann aufführen zu können. Klarheit werden wir wie immer erst im Nachhinein haben.
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  • FaridBang3000 21.03.2019 17:42
    Highlight Highlight die chinesischen wirtschaftsdaten sind alle getürkt, das heisst man sollte doch nicht alles zu panisch sehen. wird in ein paar jahren mal der zinshebel seitens fed angezogen, werden die chinesen damit am schlechtesten zu recht kommen...bis dahin besser nicht allzu viel richtung china orientiereb...
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 22.03.2019 17:22
      Highlight Highlight Ich weiss nicht in welchem Gangsterrapper Studium du das gelernt hast.

      Schau doch mal wieviele Milliarden die Amis den Chinesen Schulden.

      Und der Dollar als "NOCH" Leitwährung, dem geht's auch nicht blendend.
    • FaridBang3000 22.03.2019 22:57
      Highlight Highlight überleg doch mal: die amis schulden den chinesen dollar. die amis drucken den dollar...mhhhhh. eine allfällige inflation ist immer noch besser als china die nummer 1 abzutreten. wenn die zinsen steigen, wird geld aus china abgezogen da 1. rendite zu klein für 2. zu grosses risiko. china ist extrem überbewertet aufgrund gepimpter unternehmens- und staatshaushaltszahlen. die investoren "vertschutten" ihre china-assets und zwar dem chinesischem mittelstand. dieser bleibt auf billig-immobilien sitzen, die aufgrund der bevorstehenden finanzkrise bald nichts mehr wert haben, die blase wird platzen.
  • redeye70 21.03.2019 17:38
    Highlight Highlight Unsere Schlafmützenregierungen in Europa erwachen also allmählich. Wohin die Chinesen wollen hatte sich doch schon lange abgezeichnet. Technologietransfer und dann die Weltherrschaft übernehmen. Wer in China investierte musste dies gezwungenermassen mit einem gleichberechtigten chinesischen Partner machen. In Europa wurde munter Ausverkauf betrieben, ist ja alles freie Marktwirtschaft. Ich könnte kotzen ab unseren naiven und überbezahlten Politikern.
  • Aniki 21.03.2019 17:23
    Highlight Highlight Die EU ist leider derzeit zu sehr mit sich selbst beschäftigt, da bleibt für China und/andere Themen „fast“ kein Platz mehr übrig. Anstatt geschlossen und mutig au der Welt aufzutreten, müssen wir das Trauerspiel um den Brexit miterleben.
    • DemonCore 21.03.2019 17:55
      Highlight Highlight Wieso schreibt man so etwas unter einen Artikel der davon handelt wie Brexit eben nicht das Hauptthema des Gipfels ist?
    • FrancoL 21.03.2019 18:23
      Highlight Highlight Da gibt die Schweiz ja gerade auch kein gutes Bild ab und basht wo immer möglich gegen die EU.
    • Aniki 22.03.2019 07:06
      Highlight Highlight @DemonCore
      Damit wollte ich nur mein Besorgnis über die aktuelle Lage der EU ausdrücken. Nur schon der Brexit an sich ist an Elend kaum mehr zu überbieten. Wie will man sich um die wichtigen Themen der Welt kümmern, wenn man die Probleme vor der Haustür nicht zu lösen vermag. Bitte mich nicht falsch verstehen, ich bin klar für eine starke EU.
  • Posersalami 21.03.2019 17:22
    Highlight Highlight Es muss ein Schock sein für Eurozentristiker zu merken, dass wir halt doch nicht der Nabel der Welt sind.

    Zum umgang mit China ist meine Meinung, dass wir möglichsr schnell Abkommen auf Augenhôhe aushanden müssen. One Belt one Road ist als Chance zu verstehen und wir sollten uns angemessen daran beteiligen. Wir können nur gewinnen, ausser wir geben unsere Haltung nicht auf. Dann verlieren wir.
    • Hierundjetzt 21.03.2019 18:20
      Highlight Highlight Wir haben seit x Jahren ein Freihandelsabkommen mit China...

      Und, was davon gemerkt?

      Wenn ja, hast Du steigende Aktien von Grosskonzernen oder bist ein arbeitsloser Industriearbeiter 😉
    • FrancoL 21.03.2019 18:24
      Highlight Highlight Sag das den Bürgerliche, dass Europa nicht das Zentrum der Welt ist und somit die Schweiz es ebenfalls nicht sein kann.
    • Hierundjetzt 21.03.2019 19:42
      Highlight Highlight 😂😂😂 Franco 🙌🏼
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  • Dini_muetter 21.03.2019 17:14
    Highlight Highlight «China hat entdeckt, dass es die verschiedenen EU-Mitglieder gegeneinander ausspielen und so eine gemeinsame Politik verhindern kann» <- So tut es die USA und deren Handlanger schon ewig lange... Siehe auch das Aufbauschen des Konfliktes zwischen der EU und Russland.. gellet Sie Herr Löpfe ;-)
    • AdvocatusDiaboli 21.03.2019 17:56
      Highlight Highlight Russland hat selber mit dem "Aufbauschen" angefangen, als es sich neue Grenzen zeichnete.
    • DemonCore 21.03.2019 17:58
      Highlight Highlight Tut auch Russland: Brexit, AFD, Front National, Gelbwesten, Salvini. Alles Empfänger grosszügiger Unterstützung aus Russland.

      Der dumme Teil der Europäer und auch der Schweizer meint immer noch es sei cool, gegen die EU zu sein und merken nicht, dass sie nützliche Idioten für die aussereuropäischen Machtpolitiker sind.
    • Posersalami 21.03.2019 22:15
      Highlight Highlight @Democare: Soweit ich weiss sind die Zuwendungen Russlands an die genannten Organisationen dort nur ein Tropfen auf den heissen Stein.
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  • Blitzableiter 21.03.2019 17:12
    Highlight Highlight Mag jetzt vielleicht etwas dumm klingen aber: In wie weit hat das jetzt Folgen für den "einfachen Bürger" wie mich?
    • DemonCore 21.03.2019 18:00
      Highlight Highlight China hat keine demokratische Tradition, keine Pressefreiheit und richtet zweieinhalbtausend Leute pro Jahr hin. Soll das die neue Führungsmacht werden? Oder wollen wir einen demokratischen, säkularen und aufgeklärten Wertekanon erhalten, mindestens in Europa?
    • Hierundjetzt 21.03.2019 18:18
      Highlight Highlight Die These geht so:

      Markdominanz China = weniger Arbeitstellen in Europa, da chinesische Güter billiger und bald gleichgut wie europäische sind

      Das ist wirklich nicht ganz von der Hand zu weisen 😕

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft – denkste!

Du kannst alles erreichen, solange du die nötige Leistung erbringst. Die Chancen sind für alle gleich; das Einzige, was über Erfolg oder Misserfolg bestimmt, ist das Ausmass an Fleiss und Ausdauer, das du zu investieren bereit bist.

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