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Video: watson

Historische Rede: Wie Kamala Harris den Feminismus ins Weisse Haus bringt

Kamala Harris ist die erste Frau im Weissen Haus: Mit ihrer historischen Rede treibt die 56-Jährige den Zuschauern Tränen in die Augen.



Kamala Harris (56) hat Geschichte geschrieben: Die Tochter indischer und jamaikanischer Einwanderer zieht als erste Frau ins Weisse Haus.

Mit einer emotionalen Rede (siehe Video oben) trieb die künftige Vizepräsidentin vielen Zuschauerinnen die Tränen in die Augen. Besonders mit dieser Aussage:

«Auch wenn ich die erste Frau in diesem Amt sein mag, werde ich nicht die letzte sein. Denn jedes kleine Mädchen, das heute Nacht zuschaut, sieht, dass dies ein Land der Möglichkeiten ist.»

Feminismus als Herzensangelegenheit: Harris hat in den letzten Jahren viel für die Frauenbewegung getan. Nach ihrem Studium in Washington und in Kalifornien wurde sie als erste Schwarze Bezirksstaatsanwältin von San Francisco. Ab 2010 hatte sie als erste Frau den Posten der Attorney General in ihrem Heimatstaat inne. In den US-Senat zog sie 2017 als erste Schwarze ein, die Kalifornien repräsentierte – und war die zweite Afroamerikanerin in der Parlamentskammer überhaupt.

«Kamala Harris wird ein Vorbild für junge Amerikanerinnen sein»

Video: watson/Petar Marjanovic

In ihrer Rede würdigte Harris die Frauen im ganzen Land – und jene der Geschichte – die den Weg für diesen Moment ebneten. Sie würdigte ausdrücklich die Beiträge der schwarzen Frauen zum Kampf für Wahlrecht, Gleichheit und Bürgerrechte – Führerinnen, die «zu oft übersehen werden, aber so oft beweisen, dass sie das Rückgrat unserer Demokratie sind», sagte sie.

Ihre Mutter habe so fest an ein Amerika geglaubt, in dem ein Moment wie der jetzige möglich sei, sagte Harris in ihrer Rede und dankte den Generationen von Frauen, die für Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit aller gekämpft hätten. «Ich stehe auf ihren Schultern.» Harris sagte den Amerikanern zu, dass sie versuchen werde, eine Stellvertreterin für Biden zu sein, wie er es für Barack Obama war. «Loyal. Ehrlich.» Und jeden Tag aufs Neue vorbereitet.

(amü/sda/dpa)

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