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Elizabeth Warren zieht in Umfragen erstmals an Biden vorbei



FILE - In this Oct. 2, 2019 file photo, Democratic presidential candidate Sen. Elizabeth Warren, D-Mass., speaks during a gun safety forum in Las Vegas. Bernie Sanders and Elizabeth Warren raked in more cash over the past three months than any of their Democratic rivals. (AP Photo/John Locher)

Elizabeth Warren hat die Nase erstmals vorne. Bild: AP

Das Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur der Demokraten wird enger: Die Senatorin Elizabeth Warren liegt laut einer am am Dienstag veröffentlichten Auswertung mehrerer Umfragen zum ersten Mal vor Ex-Vizepräsident Joe Biden, bislang unangefochten an der Spitze.

Mehr als ein Dutzend US-Demokraten kämpft derzeit noch um die Nominierung für die Präsidentschaftskandidatur 2020.

Durchschnittlich kommt Warren in Umfragen gemäss der Webseite «RealClearPolitics» auf 26.6 Prozent. Biden liegt mit 26.4 Prozent nun knapp dahinter. Im Gegensatz zu Biden hat die 70-jährige Senatorin von Massachusetts einen erfolgreichen Wahlkampf-Sommer hinter sich. Der 76-jährige Biden machte hingegen vor allem mit rhetorischen Ausrutschern und gesundheitlichen Problemen auf sich aufmerksam.

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Bidens Name ist ausserdem mit dem von den Demokraten angestrebten Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump verbunden. Dem US-Präsidenten wird vorgeworfen, vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Beschaffung von kompromittierendem Material gegen Biden und dessen Sohn gefordert zu haben.

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

Warren hat auch beim Aufbringen von Geld für ihre Kampagne die Nase vorn. Allein im dritten Quartal 2019 sammelte sie 24.6 Millionen Dollar von Spendern ein - deutlich mehr als ihre innerparteilichen Rivalen Biden und Bernie Sanders.

Am 15. Oktober findet die vierte Fernsehdebatte der US-Demokraten statt. In Ohio werden die zwölf Bewerber mit den besten Chancen antreten. Eine weitere Debatte ist für den 20. November geplant. (aeg/sda/afp)

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wasps 09.10.2019 19:04
    Highlight Highlight Das ist eine gute Sache!
  • My Senf 09.10.2019 18:54
    Highlight Highlight Fragt sich ob nun nach den alten weissen Männern die alten weissen Frauen übernehmen...

    Wie gesagt, Marc hat da was dagegen. Mal schauen was sein Netzwerk diesmal alles zulassen wird. Die andere alte weisse Frau ist ja schlussendlich auch gescheitert
  • milkdefeater 09.10.2019 17:55
    Highlight Highlight Also bis zu den Kandidatennominierungen gehts noch eine Weile. Und auch bei den Wahlen 2016 hat Trump mit dem gleichen Vorgehen die republikanischen Kandidaten einen nach dem anderen ins Abseits befördert. Ich hoffe zwar auch auf eine Präsidentin Warren, aber Trump wird sich als nächstes auf sie fokussieren. Hoffen wir, dass sie das politisch überlebt.
  • messanger 09.10.2019 15:19
    Highlight Highlight "Warren hat auch beim Aufbringen von Geld für ihre Kampagne die Nase vorn. Allein im dritten Quartal 2019 sammelte sie 24.6 Millionen Dollar von Spendern ein - deutlich mehr als ihre innerparteilichen Rivalen Biden und Bernie Sanders."

    Falsch. Sanders hat etwas mehr gesammelt als Warren. Und zwar von deutlich mehr Spendern (durchschnittlich 14 US$, Warren 26US$).

    Biden et al. leben vor allem von Grossspenden. Die sind z.T. schon am Maximum und können nicht mehr spenden, während v.a. bei Sanders noch Luft ist.
  • nimmersatt 09.10.2019 14:24
    Highlight Highlight eigtl scheint es plausibel, dass Warren oder Sanders PräsidentschaftskandidatIN wird. Gibtdie/der Eine auf oder fällt raus, profitiert der/ die jeweils andere von einem beträchtlichen Teil der Unterstützung.

    Haben sie top gemacht die beiden!

    Gerade auch weil ea die beiden einzigen im Feld sind, die mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung und unbiegsamen präsenz durchaus auch in Stande sind bei Trumpwählern zu punkten.

    Geht alles gut werden wir womoeglich einmal zurückschauen und als einziges Trumo danke, dass er diese neue Linke möglich gemacht hat
  • rodolofo 09.10.2019 13:11
    Highlight Highlight Und Trump schiesst sich auf Biden ein....
    Da knallt ihm eine resolute Dame die Handtasche über den Schädel, so dass das "Fake Hair" runter fällt.
  • Unicron 09.10.2019 12:45
    Highlight Highlight Ich hoffe ja auf Warren, aber es wurmt mich dass Trump es als Sieg verkaufen wird wenn Biden nicht nominiert wird.
    Andererseits hat er dann ein Amtsenthebungsverfahren am Hals, nur weil er Dreck über jemanden sammeln wollte welcher am Ende eh nicht nominiert wurde.
    • ridega 09.10.2019 13:57
      Highlight Highlight Warum würde man auf Warren hoffen - wenn es Bernie Sanders gibt.
    • Unicron 09.10.2019 18:37
      Highlight Highlight Ich mag Bernice, aber ich finde er ist seit dem letzten Wahlkampf massiv gealtert. Es wäre aber sicher spannend den Zweikampf zwischen Bernie und Trump zu verfolgen!
    • DiniMuetter 09.10.2019 19:05
      Highlight Highlight Bernie als Vize für Warren - das wäre ein Traumteam
  • Sarkasmusdetektor 09.10.2019 12:44
    Highlight Highlight Wir wissen doch längst, dass nach Trump Lisa Simpson folgt. Also entweder hat sie sich verkleidet oder wir müssen noch vier Jahre warten.
    • Menel 09.10.2019 13:51
      Highlight Highlight Warren ist ja eine Lisa 😉
    • ridega 09.10.2019 14:18
      Highlight Highlight @Menel: Aja, warum? Sie ist eher eine Hillary Clinton die so tut als wäre sie Bernie Sanders.
    • Menel 09.10.2019 14:38
      Highlight Highlight Es ist ein Wortspiel 🙄
    Weitere Antworten anzeigen
  • Samurai Gra 09.10.2019 12:38
    Highlight Highlight Ich hoffe das sich Trump mit dem Einschiessen auf Biden ins eigene Bein schiesst und alles Pulver gegen andere mögliche Gegner verschossen hat
  • chrigu_ 09.10.2019 12:37
    Highlight Highlight Sanders hat im 3. Quartal fast gleich viel Spenden erhalten und Buttigieg am Meisten wenn das 2. und 3. Quartal addiert werden. Einzig Biden fällt wirklich etwas ab.
    In den Umfragen ist Warren momentan nur vorne, weil sie eine gute Kampagne führt und zusätzlich bereits breit bekannt war.
    Der Geheimfavorit ist m.E. aber immer noch Pete Buttigieg. Am meisten Spenden (Q2+Q3) und die oder von den höchsten Beliebtheitswerten aber als einziger der Favoriten noch mit Potential für Zuwachs, weil ihn immer noch viele nicht kennen. Gewinnt er Iowa, dann ist alles offen!
    • Unicron 09.10.2019 12:58
      Highlight Highlight Ich wäre SOFORT für Buttigieg, nur schon weil er nicht fast 100 Jahre alt ist, und weil ich unbedingt sehen will wie die Saudis es handhaben wenn er und sein Partner auf Staatsbesuch kommen!
    • Me, my shelf and I 09.10.2019 13:04
      Highlight Highlight Spenden, Spenden, Spenden...
      Geld regiert die Welt, doch mit Spenden alleine ist noch kein*e Kandidat*in gewählt.
  • bcZcity 09.10.2019 12:06
    Highlight Highlight Es wäre herrlich wenn Trump die Wiederwahl verliert. Und es wäre noch viel herrlicher wenn er es gegen eine Frau tut. Klein Donald würde sich wohl nie mehr davon erholen!
  • FrancoL 09.10.2019 12:02
    Highlight Highlight Es wäre für die DEMs Gold wert, wenn E. Warren sich auf guten Werten etablieren würde.
  • ridega 09.10.2019 11:38
    Highlight Highlight Bernie Sanders.
    • Walter Sahli 09.10.2019 17:44
      Highlight Highlight Mir greist's davor...

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