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This photo provided by Aeromed shows the collapsed Radio Telescope in Arecibo, Puerto Rico, Tuesday, Dec. 1, 2020. The already damaged radio telescope that has played a key role in astronomical discoveries for more than half a century completely collapsed, falling onto the northern portion of the vast reflector dish more than 400 feet below. (Yamil Rodriguez/Aeromed via AP)

Die Instrumentenplattform fiel auf die Reflektorschüssel runter. Bild: keystone

Riesiges Radioteleskop in Puerto Rico kollabiert – es war einst eine 007-Kulisse

Es war einst das weltgrösste Radioteleskop und wurde der breiten Öffentlichkeit bekannt durch «Goldeneye» oder «Battlefield 4» – nun ist es kollabiert.



Das einst weltgrösste Radioteleskop in Puerto Rico ist in sich zusammengefallen. Wegen früherer Schäden war bereits geplant gewesen, das Teleskop am Observatorium in Arecibo zu demontieren – am Dienstag stürzte die 900 Tonnen schwere Instrumentenplattform auf die darunter liegende Schüssel hinab, wie die Nationale Wissenschaftsstiftung der USA (NSF) mitteilte.

Nach ersten Erkenntnissen seien die obersten Teile aller drei stützenden Türme abgebrochen. Neben der Schüssel sei auch das Lernzentrum des Observatoriums durch herabfallende Stahlseile schwer beschädigt worden.

This photo provided by Aeromed shows the collapsed Radio Telescope in Arecibo, Puerto Rico, Tuesday, Dec. 1, 2020. The already damaged radio telescope that has played a key role in astronomical discoveries for more than half a century completely collapsed, falling onto the northern portion of the vast reflector dish more than 400 feet below. (Yamil Rodriguez/Aeromed via AP)

Die Schüssel trug schwere Schäden davon. Bild: keystone

«Wir sind traurig über diese Situation, aber dankbar, dass niemand verletzt wurde», sagte NSF-Direktor Sethuraman Panchanathan. Auch wenn das Teleskop verloren sei, gelte es nun, die verbliebenen Teile der Anlage wieder in Betrieb zu nehmen.

Zerstörung war absehbar

Erst am 19. November hatte die NSF mitgeteilt, dass nach Einschätzung von Experten ein katastrophales Versagen der Struktur des Teleskops drohe. Seine Kabel seien möglicherweise nicht mehr in der Lage, die für sie vorgesehenen Lasten zu tragen. Reparaturen seien auf sicherem Wege nicht möglich; daher würden Vorbereitungen getroffen, das Teleskop auseinanderzunehmen.

Im August war ein rund 7,5 Zentimeter dickes Stahlseil, das eine Metallplattform stützte, aus unbekannten Gründen gerissen. Im Herabfallen hatte es einen etwa 30 Meter langen Riss in der Reflektorschüssel des Teleskops verursacht und auch die Kuppel sowie eine Plattform beschädigt. Hinzu kamen Schäden, die der Hurrikan Maria 2017 am Observatorium verursacht hatte. Das Teleskop sollte repariert werden. Dann riss am 6. November laut NSF ein Hauptkabel.

FILE - In this Tuesday, Aug. 11, 2020 file photo, provided by the Arecibo Observatory, shows the damage done by a broken cable that supported a metal platform, creating a 100-foot (30-meter) gash to the radio telescope's reflector dish in Arecibo, Puerto Rico. Giant, aging cables that support the radio telescopes are slowly unraveling in this U.S. territory, threatening scientific projects that researchers say can’t be done elsewhere on the planet. (Arecibo Observatory via AP)

Die Beschädigungen vom August. Bild: keystone

Das Radioteleskop im US-Aussengebiet Puerto Rico war bis 2016, als in China ein noch grösseres in Betrieb ging, mit 305 Metern Durchmesser das grösste der Welt. Es war auch eine beliebte Touristenattraktion – besonders, nachdem es in dem James-Bond-Film «GoldenEye» von 1995 als Kulisse diente.

This undated handout photo provided by Seth Shostak, SETI Institute, shows the Arecibo radio telescope in Puerto Rico. The world’s largest single antenna, it has a million watt transmitter. Astronomers have their own cosmic version of the single person’s Valentine’s Day dilemma: Do you wait for that interesting person to call you or do you make the call yourself and risk getting shot down. Their version involves E.T. Instead of  love, astronomers are looking for life out there in the universe. For decades, astronomers have sat by their telescopes, listened and waited for a call from E.T. only to be left alone. So now some of them want to aim their best radars and lasers out to the sky to say “We’re here, call us” to the closest few thousand worlds. They can bring us all sorts of new technologies and answers to burning questions, some hope. (AP Photo/Seth Shostak, SETI Institute)

Eine undatierte Aufnahme des Teleskops. Bild: AP/SETI Institute

Das Teleskop war 1963 in Betrieb genommen worden und zuletzt noch immer eines der empfindlichsten der Welt. 1974 entdeckten die US-Astronomen Russell Hulse und Joseph Taylor mit ihm den Doppelpulsar PSR 1913+16 – zwei einander umkreisenden Neutronensterne – und beobachteten damit indirekt Gravitationswellen. Radioteleskope sammeln Radiowellen aus dem All, die in Bilder umgewandelt werden. (jaw/sda/dpa)

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