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epa07988733 Participants of the March of Independence 2019 gathered in the centre Warsaw, Poland, 11 November 2019. The march will go through the streets of Warsaw towards the National Stadium for the 10th time.  EPA/RADEK PIERUSZKA POLAND OUT

Warschau brennt: Zehntausende demonstrieren in der Warschauer Innenstadt. Bild: EPA

Zehntausende Rechtsextreme treffen sich: Hass-Marsch zieht durch Polens Hauptstadt

Zehntausende haben in Warschau den polnischen Unabhängigkeitstag begangen, darunter viele Neofaschisten. Für Europas extreme Rechte ist die Kundgebung zu einem Fixpunkt geworden.



Ein Artikel von

T-Online

Polnische Fahnen, rote Bengalos und antisemitische Parolen. Warschau erlebte am Montag eine der grössten rechtsextremen Kundgebungen der vergangenen Jahre in Europa. Mehrere Zehntausend Menschen zogen anlässlich des polnischen Nationalfeiertags durch die Hauptstadt. Auf Bannern und Fahnen waren Neonazi-Symbole und fremdenfeindliche Slogans zu sehen. 

Der «Unabhängigkeitsmarsch» fand in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. Lange Zeit zog er in erster Linie patriotische Nationalisten an. Doch seit 2017 wird er zunehmend zum Treffpunkt für Rechtsextremisten und Neofaschisten aus ganz Europa. In diesem Jahr waren unter anderem Mitglieder der «Neuen Kraft» aus Italien und der «Democracia Nacional» aus Spanien dabei.

Neben den dominierenden rot-weissen Flagge Polens waren auch Fahnen mit dem Keltenkreuz zu sehen, einem Symbol der extremen Rechten. Teilnehmer trugen Banner mit der Aufschrift «Die weissen Krieger, die katholischen Nationalisten kommen». Auf anderen war «Nein zur Abtreibung» oder «Tod den Feinden der Heimat» zu lesen.

Die Veranstaltung stand unter der Überschrift des katholischen Nationalismus. Das Logo des Marsches zeigte eine Faust, die einen Rosenkranz hält. Das Motto lautete «Nimm die ganze Nation in Deinen Schutz» – in Anlehnung an einen Marien-Gesang. Robert Bakiewicz, einer der Organisatoren, sagte vor den Teilnehmern: «Wir müssen zu unseren Wurzeln zurückkehren. Unsere Welt hat sich losgesagt von Gott und Christentum.»

In dem Bezug zur Kirche kam vor allem eine scharfe Ablehnung von Rechten für sexuelle Minderheiten zum Ausdruck. Auf Videos war zu sehen, wie Teilnehmer Regenbogen-Fahnen verbrannten. Zahlreiche Banner und Sprechchöre machten daneben den fremdenfeindlichen, rassistischen und antisemitischen Charakter der Veranstaltung deutlich. Sprechchöre wie «Stoppt die Masseneinwanderung» oder «Hier ist Polen , nicht Israel» waren zu hören. Auf Bannern war auch zu lesen: «Das ist Polen, nicht Polin» – eine Anspielung auf das jiddische Wort für Polen.

Anti-jüdische Propaganda

Wiederkehrendes Motiv war die Ablehnung eines angeblichen Ausverkaufs polnischen Eigentums an ausländische Juden. Teilnehmer trugen Buttons an ihrer Kleidung mit einer durchgestrichenen «447». Auf einem Banner an der Haupttribüne der Veranstaltung stand «Nein zu jüdischen Ansprüchen».

Hintergrund ist ein Gesetz der US-Regierung mit der Ziffer 447, in dem es um Entschädigungsansprüche jüdischer Holocaust-Überlebender geht. Rechtsextremisten behaupten, dass sich aus dem Gesetz konkrete Besitzforderungen ableiten würden und sprechen von einem «Angriff auf Polen». Tatsächlich stellt das Gesetz lediglich eine Anordnung an das amerikanische Aussenministerium dar, den Fortschritt bei der Wiedergutmachung zu dokumentieren.

Der «Unabhängigkeitsmarsch» wird von einer Reihe nationalistischer bis rechtsextremer Gruppen veranstaltet. Er erinnert an den 11. November 1918, an dem Polen nach 123 Jahren der Besetzung durch Russland, Preussen und Österreich-Ungarn seine Unabhängigkeit wiedererlangte. An der diesjährigen Kundgebung nahmen laut Angaben der Veranstalter rund 150'000 Menschen teil. Die Warschauer Behörden sprachen von 47'000. 

 Als Polen 2018 den 100. Jahrestag seiner Unabhängigkeit beging, nahm eine von der Regierung unterstützte Kundgebung, an der auch Präsident Andrzej Duda teilnahm, dieselbe Demonstrationsroute wie der Marsch der Rechten. Beobachter werteten das als Versuch der regierenden PiS-Partei, die Anhänger der rechten Bewegung für sich zu vereinnahmen.

In diesem Jahr blieben Duda und die Regierung der Veranstaltung fern. Es gab am Montag auch zahlreiche andere Gedenkveranstaltungen – von Militärparaden über Konzerte bis hin zu Kranzniederlegungen. Die Polizei verhinderte mit einem Grossaufgebot, dass es zu Zusammenstössen zwischen Teilnehmern des Marsches und Gegnern kam.

(dru/t-online.de)

Versteckte Kamera bei geheimen Neonazi-Treffen in Polen

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126Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • karl_e 13.11.2019 10:06
    Highlight Highlight Noch ist Polen nicht verloren. Noch.
  • Ferdinend 13.11.2019 08:07
    Highlight Highlight Ach was, das sind doch nur ein paar «besorgte Bürger» die Angst um den Frieden in Ihrem Land haben. Die Linken und Netten sind die wahren Rassisten und Extremisten und müssen bekämpft werden *Ironie off*
  • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 13.11.2019 00:39
    Highlight Highlight "Und selbst wenn alles scheiße ist, du pleite bist und sonst nix kannst
    Dann sei doch einfach Stolz auf dein Land
    Oder gib die Schuld ein paar anderen armen Schweinen
    Hey, wie wär's denn mit den Leuten im Asylbewerberheim"

    Kraftklub - Schüsse in die Luft
  • Fiesekatzekratzetatze 12.11.2019 23:23
    Highlight Highlight Wir werden zu wenig alt um aus unseren Fehlern zu lernen. Würden uns Geschichte und Katastrophen in Mark und Bein übergehen damit wir es unseren Nachkommen vererben könnten, wäre die Welt heute um einiges friedvoller und schöner.
  • leu84 12.11.2019 23:18
    Highlight Highlight Wenn die Polen wüssten: Das alte Polen (u.a. vor der kompletten Teilung an Preussen, Habsburg und Russischem Reich) hat als eine der wenigen katholischen Länder jüdische Mitbürger akzeptiert und waren auch Teil der Gesellschaft und Identität. Na gut, Geschichte war noch nie die Stärke von Nazis. Man schustert die Geschichte und Kultur so zusammen, dass es für sie stimmt.
    • EvilBetty 13.11.2019 06:55
      Highlight Highlight Und was soll das genau heissen? Gibst du dann aich den deutschen Reichsbürgern Recht? Wir leben nicht in der Vergangenheit.
    • leu84 13.11.2019 09:00
      Highlight Highlight Die deutschen Reichsbürger ist eh ein Witz. Pommern und Schlesien war zwar mal ein Teil von Preussen, der Ursprung aber war polnisch.
  • Le French 12.11.2019 23:17
    Highlight Highlight Und dann sagen alle wieder, sie hätten nichts davon gewusst. Wie vor 75 Jahren.
  • Garp 12.11.2019 22:38
    Highlight Highlight Was mich erstaunt, dass Milch an Schulen, viel mehr Echo hervorruft. Beunruhigend!
    • Tooto 13.11.2019 08:24
      Highlight Highlight Und genau deswegen ist es wieder so weit gekommen, dass diese Leute sich ohne irgendwelche grosse Gegenwehr versammeln können.
      Aber ja, Swissmilk Broschuüren an Kinder, die mega auf Broschüren und Werbung abfahren, verteilen ist halt schon ziemlich unterstes Niveau...
  • Lllll 12.11.2019 22:35
    Highlight Highlight Traurige Wahrheit der vergessenen der Globalisierung. Von nichts kommt nichts. Man hätte viel früher auf die Sorgen und Ängste der Menschen in Europa eingehen sollen. Nun haben wir das Schlamassel und die längst Mundtoten Rechts-denker wurden von den Rechts-radikalen abgeholt und verstanden und demonstrieren nun gemeinsam gegen alle welche sie damals nicht anhören wollten. Das schaukelt sich weiter hoch. angetrieben von Hass.... Sehr beängstigend.
  • Stratosurfer 12.11.2019 21:13
    Highlight Highlight Putin frohlockt unterdessen im Kremel. Weil Russland ausser Rüstungsgüter und Rohstoffen nichts gescheites gebacken bekommt, unterstützt er seit Jahren die europäischen Faschos und Nationalisten. Ganz nach dem Motto: Wenn ich meinem Gegner wirtschaftlich nicht gewachsen bin, sabotiere ich ihn wenigstens nach allen Regeln der Kunst.
    • Domimar 13.11.2019 06:57
      Highlight Highlight @Stratosurfer An der Stelle von Putin würd ich das auch machen. Ich meine, ist doch klar, oder? Europa hat die Annäherung an Russland nach dem Fall der Sowjetunion kläglich verpasst, auch dank der freundlichen Unterstützung der USA. Russland wird bei jeder sich bietenden Gelegenheit verbal angegriffen. Was bitteschön soll der Russe sonst machen? Wir lassen ihnen ja keine Wahl mehr. Sich einfach aus allem raushalten geht heute nicht mehr. Ich finde die ganze Situation im Moment zum Heulen, und zwar rundherum. vor 30 Jahren alles richtig angepackt und wir hätten es heute wundertoll.
    • Stratosurfer 13.11.2019 09:29
      Highlight Highlight @Domimar
      Russland ist nie damit klar gekommen, dass etliche Staaten der ehemaligen Sowjetunion lieber zum liberalen Europa gehören wollten, anstatt zum neuen diktatorischen Russland mit seinem Scheinparlament und einer korrupten Oligarchen-Elite, die sich schamlos an den Ressourcen des Landes bereichert. Das finde ich nachvollziehbar, oder? Es gibt keine Rechtfertigung für Rechtsradikalismus.
  • Töfflifahrer 12.11.2019 20:34
    Highlight Highlight ..... und die EU schaut ohnmächtig zu und steckt den Kopf in den Sand
    • Juliet Bravo 12.11.2019 20:48
      Highlight Highlight Hast du Vorschläge?
    • Töfflifahrer 12.11.2019 21:31
      Highlight Highlight Das Problem liegt darin, dass die EU keine Handhabe hat und viele Entscheide immer noch Einstimmigkeit erfordern. Das einzige das evtl. helfen könnte, wäre die Reduktion der Beiträge von Zahler-Nationen.
      I
    • Randalf 12.11.2019 22:18
      Highlight Highlight
      Töfflifahrer,

      Die EU setzt keineswegs den Kopf in den Sand.

      Sie unterstützen Polen noch jährlich mit Milliarden von Euro. Und die Schweiz macht mit!🤬
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerewigeSchweizer 12.11.2019 20:32
    Highlight Highlight Wie katholisch, so faschistisch.
  • Fischra 12.11.2019 20:21
    Highlight Highlight Dieser Tag ist für viele Polen etwas grosses und es passt zum Charakter der Polen, diesen auch gebührend zu feiern. Leider gibt es in Warschau mittlerweile jedes Jahr das Treffen der Rechtsradikalen welche da ihren Nährboden sehen. Die nationalistische Haltung ist auf die Geschichte zurück zu führen. Man will eigenständig hnd Stolz sein. Jedoch ist rechtsextremismus eher in der Nische zu finden.
    • Black Cat in a Sink 13.11.2019 08:46
      Highlight Highlight Welche Nische denn? Polen hat eine rechtsradikale, faschistoide Regierung, die sich keinen Deut um Gewaltentrennung oder Minderheitenschutz kümmert. Deswegen hat sie eine EU-Klage an der Backe. Das ist keine Nische, wie Du behauptest, das ist schlicht eine Gefahr für ganz Europa. Und was die Braunen zwischen 1928 und 1945 abgezogen haben, war grauenvoll. Willst Du das wirklich nochmal erleben?
    • Fischra 13.11.2019 12:23
      Highlight Highlight Lieber Black Cat in a Sink... Vorab muss ich Ihnen sagen das ich ein absoluter Gegner dieser unfähigen und konservativen Nationalistischen Regierung in Polen bin. Jetzt zu meinem Post: die Mehrheit der Polen sind keine Nationalisten. Nicht mal alle Pis Wähler sind das. Viele nehmen einfach das Geld und Wählen diese Regierung da sie der Rest nicht kümmert. Wir hoffen sehr das jetzt ein anderer Präsident kommt. Was an Nationalfeiertag passiert ist eine Schande. Jedoch ist das nicht das Volk sondern einige Idioten aus verschiedenen Nationen. Und es ist so. Wehret den Anfängen..
  • Safado 12.11.2019 20:06
    Highlight Highlight Mein Vater hatte recht.
    "Du wirst es sehen - die Braunen kommen wieder." Ich hätte dies NIE für möglich gehalten. Scheisse!!!
  • Black Cat in a Sink 12.11.2019 19:59
    Highlight Highlight Grauenhaft! Nichts gelernt von der Geschichte, nichts!
    • EvilBetty 13.11.2019 06:59
      Highlight Highlight Doch, bloss das Falsche.
  • Abraham Colombo 12.11.2019 19:49
    Highlight Highlight Und ich sage meinen Kinder immer, aus der Vergangenheit kann man nur Lernen. Habe mich wohl getäuscht, die Menschheit ist schon unsäglich beängstigend dumm.
  • RichiZueri 12.11.2019 19:04
    Highlight Highlight Wieso demonstrieren Faschos aus unterschiedlichen Ländern gemeinsam? Unterm strich sind die andern, wenn auch gleichgesinnt, aus ihrer Sicht Ausländer, was sie ja nicht mögen?
    • Ueli der Knecht 12.11.2019 19:28
      Highlight Highlight Die Nationalisten weltweit sind transnational bestens vernetzt. Das macht den derzeitigen transnational vernetzen und frossflächig auswuchernden Nationalismus derart brandgefährlich.
    • Safado 12.11.2019 20:08
      Highlight Highlight Richi!!! Suchst Du tatsächlich nach einer Logik?
    • Cédric Wermutstropfen 12.11.2019 20:29
      Highlight Highlight Nationalsozialismus richtet sich nicht unbedingt gegen Ausländer. Das ist der Punkt, den Du nicht verstehst. Das war selbst im Dritten Reich nicht so: Der Ausländer per se war kein ideologietragendes Feindbild, überhaupt nicht. Da solltest Du schon noch einmal über die Bücher diesbezüglich, einige hier sollten das. Viele reden über Nationalsozialismus und sagen „Nie wieder“, aber die meisten haben keinen blassen Schimmer worüber sie da überhaupt reden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juliet Bravo 12.11.2019 18:40
    Highlight Highlight Hier sieht man anschaulich: es geht gegen die Juden, gegen die Frauen, gegen Migrantinnen und Flüchtlinge, gegen Schwule, Lesben und alle anderen anders-sexuellen, gegen Randständige, gegen Liberale, gegen Sozialisten, gegen Demokraten.

    Sofern du noch nicht betroffen bist: Wann geht es auch gegen DICH?
    • Ueli_DeSchwert 12.11.2019 19:35
      Highlight Highlight Oder um Die Ärzte zu zitieren:

      Wir haben nichts gesehen -
      Wir haben nichts gehört -
      Wir haben nichts gesagt
      Denn es hat uns nichts gestört
      Doch irgendwann bist du es dann
      Der um Hilfe schreit
      Dann bist du in der Minderheit
    • Garp 12.11.2019 19:50
      Highlight Highlight Ja oder man verleugnet sich, um nicht unter die Räder zu kommen und macht den Greuel mit, weil man ein Feigling ist.
    • Ueli der Knecht 12.11.2019 20:09
      Highlight Highlight Oder Pfarrer Martin Niemöller:

      "Als sie mich holten, gab es niemanden mehr, der protestierte."
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Makatitom 12.11.2019 18:39
    Highlight Highlight jetzt würde es aber wirklich langsam an der zeit dass die EU die Unterstützungsmilliarden für Polen (und Ungarn) einfriert und dass die Schweiz die Kohäsionsmilliarde nur unter der Bedingung zahlt, dass kein Rappen an ein neofaschistisches Land geht
    • Safado 12.11.2019 20:10
      Highlight Highlight Wieso sollen ganze Länder wegen solch Knallköpfen leiden?
  • mrmikech 12.11.2019 18:39
    Highlight Highlight Plexit!!
    • Juliet Bravo 12.11.2019 19:04
      Highlight Highlight Die profitieren zu stark von der europäischen Integration.
    • Team Insomnia 12.11.2019 21:13
      Highlight Highlight Müsste es nicht Polxit heissen?🤷‍♂️
    • Albert Stpeck 12.11.2019 21:25
      Highlight Highlight Polend?
  • Kramer 12.11.2019 18:31
    Highlight Highlight Und solche Leute bezeichnen sich als Christen und wollen das Katholische Vaterland verteidigen...
    Papst Johannes Paul dreht sich wohl gerade um in seinem Grab.
    • Garp 12.11.2019 19:08
      Highlight Highlight Man kann sich als alles bezeichnen und alles interpretieren, dass es ins eigene Weltbild passt. Wissen wie seit den Kreuzzügen, Hexenverbrennungen usw. . Christen sind nicht per se human.
    • Nathan der Weise 12.11.2019 19:33
      Highlight Highlight Papst Johannes Paul II
  • Julian2001 12.11.2019 18:25
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt was die Nazis gerade in Polen für Taten gegangen haben...
    • Singlemalt 12.11.2019 19:40
      Highlight Highlight Wobei die Judenverfolgung die Polen am wenigsten gestört hat. Und wenn man bedenkt, wie viele sich in Osteuropa dann auch noch in den Dienst der nazis gestellt haben ...
    • Lokutus 12.11.2019 21:26
      Highlight Highlight An Juden und dort geht es nun wieder gegen Juden, nebst allen möglichen anderen Minderheiten.
      Toleriert von der polnischen Regierung. Sofort aus der EU werfen, sofort!
  • Carl Gustav 12.11.2019 18:21
    Highlight Highlight Mehrere Zehntausend sind verdammt viele.
    Aber sie sind zum Glück eine kleine Minderheit auf einem Subkontinent mit 700 Milionen Einwohner.
    Nur weil sie eine grosse Fresse haben, haben sie trotzdem NICHTS zu melden.
    Ihre Werte sind das Überbleibsel einer gescheiterten Gesellschaft aus dem letzten Jahrtausend.
    • Garp 12.11.2019 18:43
      Highlight Highlight Unterschätze das nicht Carl, das hat man schon einmal getan.
    • Juliet Bravo 12.11.2019 18:44
      Highlight Highlight 💪🏽❤️
    • Heinzbond 12.11.2019 18:59
      Highlight Highlight Auch eine Minderheit kann eine Gefahr darstellen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yamamoto 12.11.2019 18:20
    Highlight Highlight Nun zumindest zeigen sie damit ihre unendliche Dummheit. Im Dritten Reich hätten sie die Nazis als "slawische Untermenschen" bezeichnet und sie hätten froh sein können, nicht vergast zu werden.
    • Majoras Maske 12.11.2019 19:56
      Highlight Highlight Du verkennst, dass es ihnen heute nicht mehr um die "arische", sondern um die "europäische Rasse" geht. Extrem konservative Weltbilder verbinden über Sprach- und Religionsgrenzen hinweg zu einer Gemeinschaft, weil sie sich mehr als genug ähneln. Und dass sich deutsche Nazis liebend gern nach Wahrschau einladen lassen um den Unabhängigkeitstag Polens als gemeinsame Plattform zu nutzen deutet dezent darauf hin, dass das gemeinsame Ziel stärker ist als die abscheuliche Vergangenheit.
    • Ich hol jetzt das Schwein 12.11.2019 22:45
      Highlight Highlight Sie die Nazis oder die Nazis sie?
  • Tragain 12.11.2019 18:12
    Highlight Highlight die ach so nächstenliebende Kirche...
    • Jensen96 12.11.2019 18:51
      Highlight Highlight Bitte, bitte nicht in einen Topf werfen.
    • Heinzbond 12.11.2019 19:01
      Highlight Highlight Tja katholischer Nationalismus... Kirche und Polen hat wohl nichts gelernt aus der Geschichte...
    • Carl Gustav 12.11.2019 19:11
      Highlight Highlight Die nächstenliebende katholische Kirche ist schon vor fast 80 Jahren selber in diesen Topf gesprungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 12.11.2019 18:06
    Highlight Highlight Echt beängstigend, diese Entwicklungen, in Europa. Ich kann es nicht verstehen, ich werd es nie verstehen.
    • Ueli der Knecht 12.11.2019 18:13
      Highlight Highlight Es ist einfach zu verstehen: Wir leben in einer Zeit ohne Liebe. Kalte Herzen aus Stein.

      Sie schreien nach Liebe. Nach Zuneigung. Nach Menschlichkeit.
      Play Icon
    • P.Rediger 12.11.2019 18:17
      Highlight Highlight Und was ich auch nicht verstehe, sind die Blitze unter Ihrem Kommentar.
    • Basti Spiesser 12.11.2019 18:25
      Highlight Highlight Nicht? Gregor Gysy hat es im Bundestag 1996 bereits gut erklärt, die Politik der EU, die Zentralisierung und die Aushölung der Nationalstaaten, wird eine Gegenbewegung auslösen und Rechte Kräfte werden stärker werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schreimschrum 12.11.2019 18:05
    Highlight Highlight Was für eine traurige Ironie, dass dies ausgerechnet in Polen passiert. Zum kotzen.
    • mrmikech 12.11.2019 18:47
      Highlight Highlight Na ja, viele, viele Polen die ein besseres leben wollen sind ausgewandert, meist zu UK. Die ultrakonservative (und schlecht ausgebildete) sind hintergeblieben. Und das sieht man.
    • reactor 12.11.2019 19:03
      Highlight Highlight Es gab auch sehr viele polnische Kollaborateure bei den Nazis. finde es absolut nicht erstaunlich. Traurig und zum Kotzen, ja! Weil nichts aus der Geschichte gelernt, aber erstaunt? Nein!
    • Brömbröm 12.11.2019 20:15
      Highlight Highlight Das ist leider der Klassiker

      Wer Hass säht, wird Hass ernten.
  • G. Samsa 12.11.2019 17:57
    Highlight Highlight Erschreckend und unglaublich! Offensichtlich gibt es massenweise Menschen welche nichts aus der Vergangenheit gelernt haben.
    Was für Idioten...
    • Maruel 12.11.2019 18:26
      Highlight Highlight Sie können leider nichts daraus lernen, weil sie selbst nicht dabei waren und bisher auch keine echten Konsequenzen ihrer Haltungen erfahren mussten.
      Natürlich heisst das nicht, dass sie deswegen alles tun dürfen und ihre Einstellungen ok sind. Es zeigt lediglich auf, wieso die Menschheit nie aus ihrer Geschichte lernen wird. Es gibt kein Menschheitsgefächtnis und Erfahrungen werden nicht vererbt.
      Die letzten, die die Konsequenzen des 2.WW zumindest teilweise noch selbst spüren konnten, waren unsere Eltern. Die nachfolgenden Generationen beziehen ihr Wissen nicht aus Erfahrung sondern aus Büch
    • Makatitom 12.11.2019 18:41
      Highlight Highlight Dass die Nazis zuallererst die polnische Intelligenzia ausgelöscht haben ist leider heute noch spürbar
    • Garp 12.11.2019 18:47
      Highlight Highlight Man muss nicht alles selber erleben, um zu lernen, Maruel. Und Erfahrungen werden sehr wohl vererbt, zeigen verschiedene Forschungen, bislang bei Tieren, beim Menschen ist es noch zu Komplex, das nachzuweisen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gegu 12.11.2019 17:54
    Highlight Highlight Erschreckend!
    • Juliet Bravo 12.11.2019 19:00
      Highlight Highlight Zehn Usern gefällt das.
  • Juliet Bravo 12.11.2019 17:53
    Highlight Highlight Dass Polen dann als eigentlich erstes Land von Nazideutschland angegriffen wurde, haben diese Neofaschisten geflissentlich vergessen.
  • Charlie Runkle 12.11.2019 17:36
    Highlight Highlight Kann mann die nicht mit den restlichen is leuten am südpol abladen und nochmals später vorbeischauen?
    • lansky 12.11.2019 17:47
      Highlight Highlight Wären das dann Südpolacken?
    • Caturix 12.11.2019 17:48
      Highlight Highlight Nein kann man nicht. Die armen Pinguine, die haben das nicht verdient.
    • Ueli der Knecht 12.11.2019 17:51
      Highlight Highlight Glaubst du, wenn du später vorbeischaust, seien die alle zu Pinguinen mutiert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knety 12.11.2019 17:32
    Highlight Highlight 😮🤢🤮
    • Kollani 12.11.2019 20:36
      Highlight Highlight An die Blitzer: Ich mach euch einen Vorschlag...wandert bitte auf einer einsamen Insel aus, da seid ihr unter euch und super happy...wir auch! Wie können nur 27 (bis jetzt) das toll finden?! Zum 🤮

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