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Huawei Mate 30 Pro

Am 10. Dezember startet Huawei Schweiz den Verkauf des Mate 30 Pro – vorerst aber nur über Digitec. Vorbestellen kann man das Gerät schon ab dem 4. Dezember. Bild: watson

Review

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Am 10. Dezember geht das Huawei Mate 30 Pro in der Schweiz endlich in den Verkauf. Das Flaggschiff punktet mit ausgezeichneter Hardware und einer grossartigen Kamera. Der grosse Schwachpunkt – die fehlenden Google-Dienste – bleibt aber vorerst bestehen.



Als Huawei am 19. September das neue Flaggschiff in München präsentiert hatte, war die Enttäuschung gross: Der Europa-Launch wurde zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben. Grund dafür waren die fehlenden Google-Apps, die wegen des Streits zwischen den USA und Huawei nicht auf dem Gerät verfügbar sind.

epa07853477 Richard Yu, CEO of Chinese Huawei Consumer Business Group, holds the new Huawei Mate 30 Pro smartphone during it's presentation in Munich, Germany, 19 September 2019.  EPA/LUKAS BARTH-TUTTAS

Huawei-Chef Richard Yu bei der Präsentation des Mate 30 Pro in München. Bild: EPA

Huawei hatte damals versprochen, dass das Mate 30 Pro noch 2019 in die Schweiz käme. Und tatsächlich startet das Gerät am 10. Dezember hierzulande offiziell – wenn auch exklusiv bei Digitec. Damit wagt Huawei den Schritt, ein Gerät ohne Google-Ökosystem auf den Markt zu bringen.

Was dies für den Konsumenten heisst, haben wir in dieser Story ausführlich aufgezeigt. Hier wollen wir die Google-Sache nun aber für einmal ausser Acht lassen und uns den Rest des Geräts etwas genauer anschauen.

Aussehen & Handhabung

Huawei hat sich beim Design des Mate 30 Pro nur grob am Vorgänger orientiert. Zwar bleibt der Kamerabuckel in der Mitte, ist nun aber kreisrund. Huawei spricht dabei von einer «unkonventionellen Optik» und «ikonischem Design».

So hat Huawei das ikonische Design 2019 präsentiert:

epa07853466 Richard Yu, CEO of Chinese Huawei Consumer Business Group, during the presentation of the the new Huawei Mate 30 and 30 Pro smartphones in Munich, Germany, 19 September 2019.  EPA/LUKAS BARTH-TUTTAS

Huawei-Chef Richard Yu stellt das Mate 30 Pro vor. Bild: EPA

Und das Nokia Lumia 1020 von 2013 so: «Hold my beer!»

Nokia 1020

Bild: Wikipedia

Der neue Kamerabuckel ist Geschmacksache. Von «hässlich» bis «wunderschön» war bei den verschiedenen Feedbacks während meiner Testzeit alles dabei. Zumindest waren sich fast alle einig, dass es immer noch schöner aussieht, als der quadratische Buckel des iPhones oder Pixels.

Wie gefällt dir der runde Kamerabuckel des Mate 30 Pro?

Farblich hat man beim Mate 30 Pro eine relativ grosse Auswahl – theoretisch. In der Schweiz müssen wir uns momentan mit der Farbe «Space Silver» begnügen, die aber eigentlich mehr nach einem dezenten Violett-Blau-Ton aussieht.

Gewohnt riesig

Huawei Mate 30 Pro

Bild: watson

Wie seine Konkurrenz setzt Huawei auf immer grössere Displays. So ist die Diagonale gegenüber dem Mate 20 Pro von 6.39 Zoll auf 6.53 Zoll angewachsen. Dies dürfte allerdings eher dem Umstand geschuldet sein, dass der Screen nun noch mehr um den Rand gebogen ist. Das Gehäuse selbst ist in seiner Länge nur um drei Millimeter gewachsen. Bei der Breite ist das Mate 30 Pro dank des gebogenen Displays sogar etwas schmaler als ähnlich grosse Handys mit geradem Screen.

Huawei Mate 30 Pro Grösse

Bild: Huawei/watson

Ergeben abgerundete Display-Ränder endlich Sinn?

Wer abgerundete Ränder nicht mag, wird am Huawei Mate 30 Pro keine Freude haben. Die Chinesen haben den Rand so weit heruntergezogen, dass er fast den kompletten Metallrahmen ersetzt – laut Huawei ist die Kante um 88 Grad gekrümmt. Die Marketing-Abteilung der Chinesen nennt das Horizon-Display.

Huawei Mate 30 Pro

Bild: watson

Im ersten Moment fragt man sich da: «Warum?» Nun, zum einen natürlich, weil es hübsch aussieht. Zum anderen macht es das Gerät etwas schlanker. Allerdings scheinen die Chinesen etwas weiter gedacht zu haben, denn nun kann man den Display-Rahmen – wenn ich ihn mal so nennen darf – für Eingaben nutzen.

Huawei Mate 30 Pro

Der Standby-Button ist geblieben. Dieser rückte aber weiter nach hinten. Bild: watson

Das einfachste Beispiel dafür ist die Lautstärke: Statt einer physischen Lautstärkewippe hat man nun einen digitalen Regler, der man mit einem Doppeltippen aufruft. Die Lautstärke wird dann einfach per Finger-Slide verstellt.

Das sieht dann so aus:

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: watson

Vorteil: Linkshänder können die Lautstärkeregelung auf der linken Seite platzieren.

Nachteil: Ist das Display im Standby-Modus kann man die Lautstärke nicht verstellen. Man muss also immer extra das Display entsperren, um die Lautstärke zu ändern.

Dennoch eröffnen stark gekrümmte Displays theoretisch einige interessante Möglichkeiten für App-Entwickler. Huawei macht es bereits in zwei weiteren Anwendungsbereichen vor. So wird in der Kamera-App ein virtueller Auslöseknopf auf dem Rand eingeblendet, den man nach Lust und Laune positionieren kann.

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: watson

Bei Games wiederum ist es möglich, sich virtuelle L- und R-Tasten auf den Rand zu legen. Dabei ist es mittels Vibration sogar möglich, sowas wie ein haptisches Feedback zu erhalten. Ein echtes Game-Pad mit echten Tasten ersetzt das natürlich nicht, aber ein interessantes Feature ist es allemal.

Sollten App-Entwickler darauf anspringen, könnten sich gebogene Ränder bei Smartphones in Zukunft wirklich als nützlich erweisen. Das ein Handy deswegen schneller kaputt geht, wenn es runterfällt, ist zwar eine berechtige Sorge, aber eher unbegründet. Durch Gorilla Glas 6 sind die Displays mittlerweile sehr robust und gehen immer seltener kaputt, selbst, wenn sie gebogen sind.

Trotzdem: Gebogene Ränder muss man mögen und zumindest für mich sind sie im Moment eher ein No-Go. Daher würde ich mich für das «normale» Huawei Mate 30 entscheiden, das mit einem geraden Display daherkommt. Leider ist dieses in der Schweiz noch nicht erhältlich.

Hardware & Geschwindigkeit

Eigentlich klar, aber hier noch einmal fürs Protokoll: Das Huawei Mate 30 Pro ist eine Technik-Schwergewicht. Bezüglich Ausstattung und Geschwindigkeit spielt es in der allerhöchsten Liga. Dafür sorgen unter anderem 8 GB Arbeitsspeicher und der allerneuste Prozessor Kirin 990, der ansonsten noch in keinem anderen Huawei-Handy zu finden ist. Ruckler oder Verzögerungen sind damit kein Thema bei diesem Handy.

Beim Display setzt Huawei wie alle grossen Hersteller auf ein OLED-Display. Serien-Fans dürften sich freuen, dass das Display HDR10 unterstützt. Dieser Standard verspricht deutlich kontrastreichere Videos, deren Farben mehr der Realität entsprechen sollen. Netflix wird in Zukunft beispielsweise alle Eigenproduktionen nur noch in HDR10 anbieten.

Gibt es einen Kopfhöreranschluss?

Huawei Mate 30 Pro

Bild: watson

Nein. Musik wird über USB-C gehört. Wie immer liefert Huawei USB-C-Kopfhörer mit. Wer kabellos unterwegs ist, dürfte sich freuen, dass das Mate 30 pro aptX HD unterstützt. Damit ist eine fast verlustfreie Musikwiedergabe möglich (im Vergleich zu einer CD).

Kamera

Fotos mit dem Huawei Mate 30 Pro

Fotos mit Gegenlicht sind für das Mate 30 Pro kein Problem. Bild: watson

Huawei macht beim Mate 30 Pro qualitativ da weiter, wo sie beim P30 Pro aufgehört haben. Im Gegensatz zum P30 Pro, wo der Fokus auf der Fotografie liegt, konzentriert sich Huawei beim Mate 30 Pro auf das Filmen. Das spiegelt sich nur schon im Namen der 40-Megapixel-Cine-Kamera wider. Ebenfalls verzichten muss man beim Mate 30 Pro auf die Makro-Linse. Das ist jetzt nicht ein grosser Verlust, aber wer sich an Makro-Linsen gewöhnt hat, wird diese schmerzlich vermissen.

So sieht es aus, wenn man mit dem Mate 30 Pro eine Makroaufnahme machen will:

Fotos mit dem Huawei Mate 30 Pro

Bild: watson

Zum Vergleich: solche Makro-Aufnahmen schafft man mit dem P30 Pro:

Auch beim Foto-Zoom, der beim P30 Pro sehr beeindruckend war, muss man beim Mate 30 Pro Abstriche machen. Statt optischem 5-fach-Zoom zoomt man mit dem Mate 30 Pro «nur» 3-fach optisch, sprich ohne Qualitätsverlust. Der 5-fache Zoom ist dann schon ein Hybrid aus optisch und digital, was aber noch gute Ergebnisse liefert. Vergessen kann man den 30-fachen digitalen Zoom. Dieser bringt selten mehr als ein paar verwaschene Fotos hervor, die aussehen, als hätte man sie mit einer Cartoonizer-App bearbeitet. Hier leistet das P30 Pro definitiv mehr.

So zoomt das Huawei Mate 30 Pro:

In nichts nach steht das Mate 30 Pro dem P30 Pro bei Fotos mit wenig Licht. Selbst wenn man mitten in der Nacht ohne Nachtmodus fotografiert, werden die Fotos sehr ansprechend – vorausgesetzt es hat genug Umgebungslicht.

Fotos mit dem Huawei Mate 30 Pro

Bild: watson

Fotos mit dem Huawei Mate 30 Pro

Bild: watson

Fotos mit dem Huawei Mate 30 Pro

Bild: watson

Aktiviert man den Nachtmodus, werden Fotos einfach länger belichtet. Je nach Belichtungsdauer (auf die man Einfluss nehmen kann), weisen die Bilder dann doch einiges an Bildrauschen auf. Dennoch ist es erstaunlich, was das Mate 30 Pro und Smartphones generell mittlerweile alles aus ein bisschen Umgebungslicht herausholen können.

Das Handy für Filmfans

Wechselt man dann aber in den Filmmodus, merkt man schnell, wo das Huawei Mate 30 Pro seine Stärken hat. Filme in 4k und 60 Bildern pro Sekunde sind kein Problem und selbst mit Ultraweitwinkel möglich.

Huawei Mate 30 Pro

Bild: watson

Punkten möchte Huawei auch mit Tiefenunschärfe bei den Videos. Dank des integrierten 3D-Sensors soll die Kamera die Tiefe des Motivs und diverser Objekte genau bestimmen können. So ist wie bei Fotos das fokussierte Motiv scharf, während der Rest verschwommen ist.

Das klappt ganz ordentlich. Vor allem, wenn das Motiv sich nur leicht bewegt, bekommt man im Videomodus einen gleichmässigen, durchaus ansprechenden Bokeh-Effekt hin. Sobald sich das scharfgestellt Motiv aber schneller oder ruckartig bewegt, ist es mit dem gleichmässigen Bokeh-Effekt vorbei. Bedenkt man aber, wie unschön die ersten Bokeh-Effekte bei Fotos vor zwei Jahren ausgesehen haben, dürfen wir gespannt sein, was die Handy-Hersteller uns 2022 im Videobereich abliefern.

Das coolste Gimmick ist die Superzeitlupe

So richtig angegeben hat Huawei an der Präsentation des Mate 30 Pro mit der Superzeitlupe. Natürlich ist es einfach eine ganz normale Zeitlupe, die für Smartphone-Verhältnisse aber einiges leistet.

Für Laien: Eine Sekunde Video besteht aus 25 Bildern pro Sekunde (fps). Filmt man also eine Sekunde mit beispielsweise 250 Bildern und verlangsamt es dann auf 25 Bildern pro Sekunde, hat man eine 10-fache Verlangsamung. Mit dem Huawei Mate 30 Pro kann man ein Video mit 256-facher Verlangsamung aufnehmen. Das wären dann also 7680 Bilder pro Sekunde – und das sogar in HD.

Solche Videos zu drehen, macht durchaus Spass:

Video: watson

In der Praxis funktioniert es. Mehr aber auch nicht. Die Auflösung in HD (720p) wirkt oft recht verwaschen. Das liegt schlicht daran, dass bei so einer kurzen Aufnahmedauer mit so vielen Bildern kaum Licht auf den Sensor fällt. Damit wird das Zeitlupenvideo mit 7680 fps schon bei leichter Dunkelheit schwarz. Ausserdem ist es nicht möglich, länger als eine Sekunde zu filmen. Klar, wenn man das nachher in 25 fps pro Sekunde abspielt, sind das dann plötzlich 33 Sekunden, aber das gewünschte Motiv innerhalb von einer Sekunde genau zu erwischen, ist nicht immer einfach.

Damit bleibt die Superzeitlupe ein Gimmick. Ja, ein Gimmick, das Spass macht und mit etwas Übung durchaus ein paar tolle Videos ergibt – mehr aber auch nicht. Ein Kaufargument für die Kamera ist es definitiv nicht – aber eine interessante Techdemo.

Die aktuelle Rangliste der besten Kamera-Handys nach Messung von DxOMark:

DXoMark

DxOMark ist eine Website, die Smartphones und deren Komponenten unabhängig und wissenschaftlich testet und bewertet. Bild: Screenshot DXoMark

Läuft und läuft und läuft

Auch wenn die Überschrift aus der Werbung des VW-Käfers geklaut ist: Beim Huawei Mate 30 Pro passt sie einfach perfekt. Huawei war nicht geizig und hat einen 4500-mAh-Akku verbaut, der euch locker durch den Tag bringt. Nutzer, die ihr Smartphone wenig benutzen, dürften sogar zwei Tage ohne Steckdose auskommen.

Auch beim Aufladen geht es dank «Supercharge» richtig schnell. Wer sein leeres Mate 30 Pro eine halbe Stunde an die Steckdose hängt, hat danach über 50 Prozent Akku – voll ist das Handy nach etwa 70 Minuten. Laden kann man das Mate 30 Pro mit maximal 40 Watt. Das ist zwar etwas weniger als die 45 Watt des Galaxy-Note-10-Plus-Superchargers, dafür muss man sich den Supercharger nicht wie beim Note 10 separat dazu kaufen.

Huawei Mate 30 Pro Supercharger

Bild: watson

Abgehängt wird das Galaxy Note 10 Plus dafür beim kabellosen Laden. Hier schafft das Mate 30 Pro mit 27 Watt fast das Doppelte und gehört damit mit Xiaomi und Oppo zur Spitze. Mit dieser Leistung hat es Huawei geschafft, das kabellose Laden leistungsfähiger zu machen, als manche kabelgebundene Lösungen. In einem Test von Android Authority wurde ein völlig leeres Mate 30 Pro in nur 90 Minuten komplett via Wireless Charging aufgeladen. Zum Vergleich: das neue Mittelklasse-Handy Nokia 7.2 braucht mit dem mitgelieferten Adapter via USB-C-Kabel rund 120 Minuten, um den 3500-mAh-Akku vollständig zu laden.

Fazit

Huawei Mate 30 Pro

Bild: watson

Huawei hat mit dem Mate 30 Pro erneut ein Gerät abgeliefert, dass kaum Wünsche offen lässt. Tolle Performance, schönes Display und ein ausdauernder Akku, der selbst kabellos unter 100 Minuten geladen ist. Vor allem bei der Kamera haben die Chinesen die Messlatte erneut ein Stück angehoben und führen so weiterhin das Feld der besten Kamerahandys an. Zwar ist die Superzeitlupe momentan noch eher eine Spielerei denn nützlich, zeigt aber, in welche Richtung es gehen könnte. Bleibt nur zu hoffen, dass Huawei bald wieder Google-Apps verwenden darf, ansonsten ist das Handy nur was für Bastler, Tech-Nerds und Datenschutz-Enthusiasten.

PS: Wer eine gute (und günstigere) Alternative sucht, kann ohne Bedenken zum Huawei P30 Pro oder Huawei P30 greifen. Unseren ausführlichen Langzeittest dazu lest ihr hier.

Wenn du das Mate 30 Pro kaufen willst, lies dir zuerst diesen Beitrag durch:

Technische Daten

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33
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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bigbackclock 06.12.2019 17:33
    Highlight Highlight Die English-Skills von diesem Richard Yu sind der Burner.
  • Beat Wuermli 05.12.2019 14:05
    Highlight Highlight Fünfmal "die Chinesen". Schreibt ihr auch "die Amerikaner", wenn es von Apple kommt? Weniger.
    • Pascal Scherrer 05.12.2019 14:32
      Highlight Highlight Bei Apple schreiben wir in der Regel "Kalifornier" und bei Microsoft "Redmonder". Manchmal schreiben wir aber auch Amerikaner. Es ist ein bisschen dem Schreibstil des jeweiligen Autors überlassen.

      Ich schreibe schlicht "Chinesen", weil es einfacher zu lesen ist als "Shenzhener".

      Was auch immer du da reininterpretierst: Es trifft nicht zu.
    • Beat Wuermli 05.12.2019 14:47
      Highlight Highlight Mehr als Inkonsequenz habe ich nicht reininterpretiert, aber da liege ich offensichtlich falsch. Sorry! (Aber "Redmonder" klingt auch nicht viel besser als "Shenzhener" ;))
    • The Count 05.12.2019 17:00
      Highlight Highlight "Redmonder" klingt auch nicht viel besser als "Shenzhener"
      😄 Wie wahr!
  • Hans Jürg 05.12.2019 13:44
    Highlight Highlight "Das beste Kamera-Handy" ?

    Sollte es nicht

    "Das vorerst beste Kamera-Handy, bis ein Konkurrent sehr bald ein noch besseres Kamera-Handy rausbringt"

    heissen?

    • Pascal Scherrer 05.12.2019 13:50
      Highlight Highlight Ja. Aber die Zeichenanzahl in unseren Titeln ist limitiert. ;)
  • locheha1 05.12.2019 13:21
    Highlight Highlight Sind ja alles schöne Worte, mehr nicht. Aber, wie bei den letzten "Tests" der Huawei Smartphones, lese ich hier wiederum nichts über die problematische Überwachung durch die Chinesen. Da lob ich mir die Berichte in der c't. Egal wie gut dass Huawei sein mag, anschaffen werde ich es mir nie.
    • Schutudent 05.12.2019 13:39
      Highlight Highlight selber aber auf einem apple gerät mit whatsapp, facebook und co komunizieren? "überwacht" wirst du dann einfach von den usa.
    • zeromg 05.12.2019 14:21
      Highlight Highlight @Schutudent
      Da überschätzt du die USA enorm. Gegenüber den Chinesen ist die USA ein Neugeborenes Baby in der Überwachung ihrer Schäffchen.
  • Theor 05.12.2019 13:09
    Highlight Highlight Ich werde mir kein Huawei mehr kaufen, da hilft auch gute Hardware nichtd. Diese Sicherheitsproblematik dank dem USA-Bann gefällt mir gar nicht.

    Das schreibe ich von meinem Honorhandy. Schade, dass Trump diese gute Marke im Alleingang kaputt machen konnte.
  • Erklärbart 2.0 05.12.2019 12:59
    • Pascal Scherrer 05.12.2019 13:19
      Highlight Highlight Ja, aber wie wir in unserer Story zuvor schon erwähnt haben, geht ihr damit ein Sicherheitsrisiko ein.

      https://www.watson.ch/digital/huawei/291031568-huawei-mate-30-pro-so-muehsam-ist-ein-handy-ohne-google-apps

      Das gibt Digitec am Schluss der Anleitung sogar selber zu. Im Prinzip gibst du irgendeiner chinesischen App, von der du nicht weisst, wer sie programmiert hast, umfangreichen Zugriff auf dein Handy.

      Laien würde ich sowas nicht empfehlen.
    • TheKen 05.12.2019 13:55
      Highlight Highlight Hr. Baerlocher erwaehnt das rosarote G: "Im Wesentlichen aktivieren wir hier deine lokalen Admin-Rechte." Ups, allein bei diesem Gedanken geht mir ein Schauer den Ruecken runter.
  • Erklärbart 2.0 05.12.2019 12:57
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht nicht viel von Handys zusammenbauen. Aber wenn die Chinesen wollten, könnten die doch bestimmt fremde Komponenten auch in anderen Handys (iPhones) verbauen, nicht? Die werden ja auch dort hergestellt.

    Oder werden die Geräte im Zielmarkt auseinander genommen und auf ebensolche Komponenten überprüft?
    • Pascal Scherrer 05.12.2019 13:10
      Highlight Highlight Ja, das wäre theoretisch möglich.

      2013 gab es mal einen Fall, bei dem russische Medien behauptet haben, dass in Bügeleisen aus China Spionage-Chips gefunden worden wären. Diese hätten angeblich Computer durch offene W-Lan-Netzwerke mit Malware infiziert.

      Ob das tatsächlich stimmt, ist eine andere Frage.

      https://www.spiegel.de/netzwelt/web/buegeleisen-aus-china-verbreiten-angeblich-per-w-lan-viren-a-931573.html
    • Erklärbart 2.0 05.12.2019 13:15
      Highlight Highlight Danke für das Feedback.

      Daher verstehe ich die Aufregung seitens Trump nicht. Ich glaube, wenn die Chinesen (aber auch Russen und Amis sowieso) die andere Seite ausspionieren wollen, dann schaffen sie das auch. Huawei ist eine Möglichkeit...
    • Donald 05.12.2019 13:22
      Highlight Highlight Evtl. theoretisch möglich. Aber schwierig vorzustellen, dass die bei z.B. Apple Geräten unetdeckt bliebe.
      Da ist es schon einfacher unseren Telekomanbietern die Ausrüstung für Telekommunikationsnetze zu Dumping-Preisen anzubieten...
  • My Senf 05.12.2019 12:32
    Highlight Highlight Danke für den Bericht

    Allerdings ein huawei bleibt ein huawei ...
    • cgk 05.12.2019 12:48
      Highlight Highlight Ist sicher ein Tophandy, kommt aber für mich nicht ins Haus. Da steckt zu viel China drin.
    • The Real Deadpool 05.12.2019 12:58
      Highlight Highlight @cgk: Heute kommen so viele Techfirmen aus China. Und wenn nicht, wird das Zeug da gebaut.

      Lenovo - grösster Computerhersteller kommt aus China. Zu denen gehört auch Motorola.

      Asus kommt aus China, Acer auch. Oppo, One Plus, ZTE, Xiaomi, usw.

      Ausserdem kaufen die Chinesen immer mehr europäische Firmen auf. Lindt und Volvo kommen mir da grad als Beispiel in den Sinn.

      Das US-Studio Legendary Pictures gehört auch den Chinesen.
    • Lurgy2311 05.12.2019 12:58
      Highlight Highlight Vorallem was hat in dem Bericht, Datenschutz-Enthusiasten zu suchen? genau aus diesem Grund steht Huawei ja so in kritik.
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