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FILE - In this June 26, 2016 file photo, visitors attend a launch event for the Huawei MateBook in Beijing. France's President Emmanuel Macron is cautioning against freezing out Chinese tech giant Huawei or exacerbating trade tensions with China. (AP Photo/Mark Schiefelbein, File)

Drohen wegen des Zulieferer-Stopps gefährliche Sicherheitslücken für Android-User? Bild: AP

Analyse

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den US-Strafmassnahmen gegen den chinesischen Elektronik-Giganten Huawei, die auch Europa treffen.



Aus aktuellem Anlass ...

Bild

screenshot: twitter

Was ist passiert?

Der Wirtschaftskrieg der USA gegen China eskaliert. Die US-Regierung hat wichtige US-Tech-Unternehmen dazu gebracht, die Geschäftsbeziehungen mit Huawei zu unterbrechen. Konkret geht es um Liefer-Stopps für US-Produkte.

Was sagen Huawei und Google?

Huawei schreibt:

«Die Produkte, die wir verkauft haben und derzeit verkaufen, sind nicht betroffen. Sie können wie gewohnt verwendet werden.»

Und weiter:

«Huawei hat weltweit bedeutende Beiträge zur Entwicklung und zum Wachstum von Android geleistet. Wir haben als einer der globalen Key-Partner von Android eng mit ihrer Open-Source-Plattform gearbeitet, um ein Ecosystem zu entwickeln, von dem sowohl die Nutzer als auch die Industrie profitieren. Huawei wird weiterhin Sicherheitsupdates und Services für alle bestehenden Huawei- und Honor-Smartphones sowie -Tablets zur Verfügung stellen. Das betrifft verkaufte und lagerhaltige Geräte weltweit. Wir werden weiter daran arbeiten, ein sicheres und zukunftsfähiges Software-Ecosystem zu entwickeln, um die bestmögliche Nutzererfahrung weltweit zu bieten.»

Huawei

Google, respektive der Mutterkonzern Alphabet, hat ebenfalls Stellung genommen und die von der US-Regierung veranlassten Schritte bestätigt, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. «Wir befolgen den Auftrag und überprüfen die Auswirkungen», wird ein Google-Sprecher zitiert.

Noch liegen keine offiziellen Stellungnahmen seitens der US-Regierung vor.

Wie schlimm ist es?

Das kommt auf die Perspektive an.

Huawei ist der weltweit zweitgrösste Smartphone-Hersteller, was die Stückzahlen betrifft: Auf den Mobilgeräten der Chinesen läuft das Android-Betriebssystem des US-Konzerns Google. Und auf den Huawei-Notebooks ist das Microsoft-Betriebssystem Windows installiert.

Zur User-Sicht: siehe weiter unten.

In US-Medienberichten ist nun von einer dramatischen Eskalation des Handelskrieges zwischen den USA und China die Rede. Doch ganz so schlimm ist es (noch) nicht.

In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob US-Präsident Donald Trump ernst macht und mit welchen Vergeltungsmassnahmen China auf die Strafaktion reagiert.

Für Huawei stehe viel auf dem Spiel, berichtete welt.de am Freitag, als bekannt wurde, dass Donald Trump den chinesischen Konzern auf eine schwarze Liste gesetzt hat.

Als abschreckendes Beispiel wird ZTE genannt. Als die US-Regierung 2018 gegen den chinesischen Netzausrüster ZTE einen Zuliefererstopp verhängt habe, seien Schockwellen durch die gesamte Techbranche gegangen. Damals lauteten die US-Anschuldigungen, dass das Unternehmen die Sanktionen gegen den Iran und Nordkorea verletzt habe.

Nach nur einem Monat liess ZTE verlauten, dass es den Betrieb mit 80'000 Mitarbeitern weitgehend einstellen müsse. Dass es ZTE heute überhaupt noch gebe, liegt laut «Welt»-Bericht an einer Einigung zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. «Am Ende musste ZTE eine Milliardenstrafe zahlen und sämtliche Mitglieder im Verwaltungsrat auswechseln.»

Betrifft mich das?

Unter Umständen schon, ja. Wenn auch nicht sofort.

Nun gilt es kühlen Kopf zu bewahren und erst einmal abzuwarten, bis sich der Pulverrauch verzogen hat.

Sicher ist: Bereits gekaufte Huawei-Smartphones sollen weiterhin Google-Updates erhalten (siehe nächster Punkt).

Funktioniert mein Huawei-Smartphone bald nicht mehr?

Doch, doch.

Besitzer aktueller Huawei-Smartphones mit Google-Apps sollen auch weiterhin in der Lage sein, die von Google bereitgestellten App-Updates zu nutzen und herunterzuladen. Dies erklärte ein Google-Sprecher laut Reuters.

«Für die Nutzer unserer Dienste werden Google Play und die Sicherheitsvorkehrungen von Google Play Protect auf bestehenden Huawei-Geräten weiterhin funktionieren», wird der Sprecher zitiert, ohne weitere Details zu nennen.

Bild

Huawei sagt:

Ob Huawei in Zukunft schnell und zuverlässig grosse Android-Updates für seine Mobilgeräte bereitstellen kann, auch ohne Google-Unterstützung, wird sich erst zeigen.

Falls Google keine Sicherheitsupdates mehr an Huawei ausliefert, wären Hunderte Millionen User in Gefahr. Dies würde Hackerangriffen natürlich Tür und Tor öffnen.

Ist es riskant, jetzt ein neues Huawei-Gerät zu kaufen?

Abwarten kann nicht schaden.

Kann ich mein gekauftes Huawei-Gerät zurückgeben?

Warum solltest du das tun?

Noch sind die konkreten Auswirkungen nicht absehbar. Die Lage kann sich jederzeit wieder ändern.

Sind andere chinesische Hersteller wie Xiaomi, Lenovo oder OnePlus auch betroffen?

Nein. Aktuell liegen keine Informationen vor, dass diese Firmen auf der «Schwarzen Liste» der USA stehen.

Was tut Huawei wegen des Software-Boykotts?

Das ist die grosse Frage.

Huawei werde nur noch «die öffentliche Version von Android» nutzen können und keinen Zugang zu proprietären Apps und Diensten von Google erhalten, zitierte Reuters einen Informanten.

Auf Huawei-Geräten würde demnach künftig nur noch die Open-Source-Version von Android (AOSP) laufen. Damit könnten Huawei-Geräte nicht mehr auf Google-Apps und -Dienste wie das E-Mail-Programm Gmail zugreifen. Ausserdem soll Huawei ab sofort keine Android-Sicherheits-Updates mehr von Google erhalten.

Die Folgen sind noch nicht absehbar.

Fakt ist auch: Die Chinesen arbeiten schon seit Jahren an einem Ersatz für Android und für Windows:

«Wir haben ein eigenes Betriebssystem vorbereitet. Sollte es einmal dazu kommen, dass wir diese Systeme nicht mehr nutzen können, wären wir also gewappnet. Das ist unser Plan B.»

Huaweis Topmanager Richard Yu quelle: welt.de

Bislang seien jedoch alle Smartphone-Betriebssysteme mit Ausnahme von Apples iOS und Googles Android gescheitert, ruft welt.de das aktuelle Duopol in Erinnerung. Der Vorsprung der beiden US-Unternehmen sei kaum aufholbar.

Was tut Huawei wegen des Chip-Lieferstopps?

Von früheren Medienberichten wissen wir:

Doch unabhängig sei Huawei deswegen noch lange nicht, hielt welt.de fest. Der Konzern habe nach eigenen Angaben im letzten Jahr elf Milliarden Dollar für Komponenten von US-Lieferanten ausgegeben. Von Huaweis wichtigsten Zulieferern komme jeder dritte aus den USA, darunter seien Firmen wie Qualcomm, Nvidia, Intel und Seagate.

Sind auch Huawei-Zulieferer ausserhalb Chinas betroffen?

Noch sei nicht klar, ob vom US-Bann auch Huawei-Zulieferer betroffen seien, die zwar ihren Sitz im Ausland haben, aber ihrerseits US-Technologie beziehen. Dazu würden Unternehmen wie TSMC, aber auch Japan Display, Sony und der Speicherhersteller Nanya Technology zählen.

Huawei entwickelt zwar einen Teil seiner Prozessoren selbst, doch produziert werden sie zu einem grossen Teil von TSMC in Taiwan.

Wie trifft das die US-Unternehmen?

Die grossen US-Chiphersteller müssten beträchtliche Einbussen hinnehmen, falls die Lieferstopps längere Zeit anhalten würden: Qualcomm mache mit Huawei etwa fünf Prozent seines Umsatzes, bei Broadcom seien es sechs Prozent, berichtete welt.de.

Bekanntlich lässt Apple seine iPhones in chinesischen Fabriken von Foxconn zusammenschrauben. Auch viele andere US-Unternehmen lassen in China billig produzieren.

TSMC ist auch ein wichtiger Apple-Partner und nach Intel und Samsung der weltweit drittgrösste Chiphersteller.

Warum gehen die USA ausgerechnet gegen Huawei vor?

Huawei ist nicht nur der grösste und am schnellsten wachsende chinesische Smartphone-Hersteller, sondern auch der weltweit führende Entwickler von Infrastruktur für Mobilfunknetze. Huawei soll insbesondere bei der wichtigen 5G-Technologie einen Vorsprung gegenüber Rivalen wie Ericsson, Nokia (beide Europa) und Cisco (USA) haben. Ihre Technologie gilt als technologisch fortschrittlich und kostengünstig. Huawei liefert, wartet und betreibt die Technologie für Mobilfunknetze von Telekomfirmen auf der halben Welt, unter anderem auch von Sunrise. US-Firmen wie Cisco hingegen geraten im 5G-Markt ins Hintertreffen.

Trumps Trumpf: Huawei braucht nicht nur für seine Smartphones, sondern insbesondere für seine 5G-Basisstationen Hochfrequenzchips von zwei US-Firmen, gefertigt aus Siliziumkarbid. Die Chinesen sind also ausgerechnet bei ihrem Hauptgeschäft, der Mobilfunktechnologie, von den USA abhängig.

Trump wirft Huawei vor, mit seiner Netzwerktechnik könne China Spionage betreiben. Europäische Regierungen lehnten die Forderung der USA bislang jedoch ab, ebenfalls Sanktionen gegen Huawei zu erlassen bzw. auf die 5G-Technologie der Chinesen zu verzichten. Trump läuft somit Gefahr, seinen Feldzug gegen Huawei zu verlieren. Als Reaktion darauf zieht er die Schraube nun nochmals massiv an, um im Handelskrieg mit China den Druck zu verstärken.

Wie geht's weiter?

Die Auswirkungen lassen sich noch nicht abschätzen.

Das Worst-Case-Szenario lässt nichts Gutes erhoffen: Die chinesische Regierung könnte Vergeltungsmassnahmen ergreifen gegen grosse US-Unternehmen, die sie empfindlich treffen, und so die Weltwirtschaft negativ beeinflussen.

Was war der Auslöser?

Am vergangenen Freitag hat die US-Regierung Huawei und 70 seiner Tochterfirmen auf eine schwarze Liste gesetzt.

Damit ist es US-Firmen untersagt, ohne Genehmigung der US-Regierung Geschäfte mit Huawei und Co. zu tätigen.

Die Ankündigung folgte einem Dekret von US-Präsident Donald Trump, der am Mittwoch den nationalen Telekommunikationsnotstand ausgerufen hatte. Trump wirft Huawei vor, mit seinen Produkten könne Chinas Regime Spionage betreiben. Das Unternehmen weist dies zurück.

Die USA haben bislang keine konkreten Beweise vorgelegt, dass Huawei-Hardware nicht sicher ist, respektive Hintertüren («Backdoors») aufweist für chinesische Spione.

Mit einer angeblich auf US-Geheimdienst-Angaben basierenden Enthüllungsstory schreckten Bloomberg-Journalisten im Oktober 2018 die Techbranche auf. Doch die angeblich betroffenen US-Konzerne dementierten vehement. Apple und Amazon wiesen mit Nachdruck den Bericht zurück, wonach sie Spionage-Chips aus China in ihren Servern entdeckt hätten. Auch weitere Akteure bezweifelten den Bericht.

Spiegel Online berichtete bereits 2014, dass die NSA Huawei ausspioniert hatte. Der US-Geheimdienst hegte seit Jahren ein tiefes Misstrauen gegen den Tech-Giganten.

Spiegel Online stützte sich dabei auf vertrauliche Dokumente, die NSA-Whistleblower Edward Snowden publik gemacht hatte.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 21.05.2019 14:24
    Highlight Highlight Es wird nur viel Staub aufgewirbelt. Das freut natürlich den Medien.

    Derweilg ging im Wirbel unter, dass die Amis längst zurückkrebsten.

    "On Monday, the Commerce Department granted Huawei a license to buy U.S. goods until Aug. 19 to maintain existing telecoms networks and provide software updates to Huawei smartphones, a move intended to give telecom operators that rely on Huawei time to make other arrangements." (Reuters)

    Deutsch: Am Montag erlaubte das Handelsministerium Huawei, weiterhin alles einzukaufen, was sie wollen

    Monday: Das war gestern! Aber es herrscht eine gewisse Blindheit.
    • Ueli der Knecht 21.05.2019 17:02
      Highlight Highlight Offizielles Statement von Google:

      "For Huawei users' questions regarding our steps to comply w/ the recent US government actions: We assure you while we are complying with all US gov't requirements, services like Google Play & security from Google Play Protect will keep functioning on your existing Huawei device."
      https://twitter.com/Android/status/1130313848332988421

      Für Huawei-User ändert sich genau nichts!

      Nur viel Geschrei um nichts. Das war schon seit der allerersten Reuters-Meldung deutlich erkennbar (für Journalisten, die nicht jedem Hype hinterher hechten sondern selber denken).
  • Partikel 21.05.2019 12:28
    Highlight Highlight Fakt ist, dass alle Smartphones, Tablets ausspioniert werden können. Ob iOS, Android spielt keine Rolle.
    Wir haben uns alle an den Komfort der schnellen Infos gewöhnt.
    Am besten nichts auf den Geräten speichern, was sensible Daten sind. Oder diese Geräte nicht ans Netz hängen.
    Alles hat seinen Preis.
  • flyingdutch18 21.05.2019 08:53
    Highlight Highlight Update 21. Mai 9 Uhr: Die U.S. Regierung hat einen Teil der Sanktionen gegen Huawei vorläufig zurückgenommen, weil sie nicht bedachte Auswirkungen auf eigene Unternehmen haben. Der von der Trump begonnene Handelskrieg gegen alle - Alliierte und „Feinde“ - wird für uns alle noch viele schlimme Auswirkungen haben.
  • Brett-vorm-Kopf 20.05.2019 23:10
    Highlight Highlight Da wird aber einer demnächst Probleme bekommen mit seiner Nachschubkette für "Make American Great Again" Käppli (Made in China).
  • Töfflifahrer 20.05.2019 20:26
    Highlight Highlight Das einzige das mir wirklich zu denken gibt ist, die Allmacht und Abhängigkeit von Google und somit den USA. Android, E-Mail, DNS Service, Cloud ...... Google ist nicht nur ein Unternehmen es ist auch eine Waffe der USA. Wer den USA nicht passt wird von Google ausgeschlossen und wird abgehängt. Ich denke bei vielen Verantwortlichen in Regierung und Firmen läuten die Alarmglocken Sturm.
  • John H. 20.05.2019 19:37
    Highlight Highlight "Am vergangenen Freitag hat die US-Regierung Huawei und 70 seiner Tochterfirmen auf eine schwarze Liste gesetzt.

    Damit ist es US-Firmen untersagt, ohne Genehmigung der US-Regierung Geschäfte mit Huawei und Co. zu tätigen."

    Die US-Firmen haben die Geschäfte mit Huawei und Co. sistiert und warten jetzt auf die Genehmigung der US-Regierung. Wir warten mit.
  • dmark 20.05.2019 19:29
    Highlight Highlight Naja, Huawei kann weiterhin AOSP auf seinen Telefonen laufen lassen und der Kunde könnte sich die Pakete von "Open-Gapps" einfach selbst installieren.
    https://opengapps.org/
    (Lizenz: GPLv3 gemäss deren GitHub)
    Oder aber auch ganz Google meiden und sich dem MIUI-Market (Xiaomi), F-droit o.a. widmen.
    Möglichkeiten gibt es so einige.
    Dies wäre sogar eine Möglichkeit Googles Marktherrschaft zu brechen.
    Es muss nicht immer Google sein... Der "Schuss" kann also auch nach hinten los gehen.
  • Bart-Olomäus 20.05.2019 17:20
    Highlight Highlight Was genau macht Trump da ?
    China Kopiert doch sowieso alles, die Hardware werden sie schon beschaffen, ich glaube das war grade ein Todesurteil für die USA ... die 10% welche die Chinesen noch nicht kopiert haben werden sie nun auch Kopieren .. aber ob die USA ohne China auskommen wird ... ich denke eher nicht - naja, Trump war noch nie der klügste ...
  • Draxler 20.05.2019 16:48
    Highlight Highlight Das ist der Grund warum ich alle amerikanischen Produkte so gut wie möglich boykottiere. Yandex wäre für Huawei eine gute Alternative.
  • infomann 20.05.2019 16:28
    Highlight Highlight Der Schuss für die Amerikaner und Google kannte sich nach hinten los gehen.
    Die Chinesen werden sich zu wehren wissen und ein drittes Betriebssystem wäre nur wünschenswert.
    Ich traue weder den Chinesen noch den Amerikanern, aber doch noch lieber den Chinesen.
    • foreva 20.05.2019 17:03
      Highlight Highlight Und Apps für dieses dritte OS? Das wird Jahre nicht Jahrzehnte dauern, bis dieses China OS auf dem Stand von iOS oder Android sind, wenn sie es überhaubt schaffen, siehe Windows Phones.
    • Heinzbond 20.05.2019 18:00
      Highlight Highlight Nun das ist wie Pest und Cholera, Läuse und Flöhe, beides nicht schön, bin mir nicht sicher wer das grössere übel ist 🇺🇸 oder 🇨🇳. Letzte scheinen mir derzeit verlässlicher zu sein....
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 20.05.2019 21:14
      Highlight Highlight Ja, ja so eine Diktatur mit Gefangenenlagern, Sozialpunkten und Big Brother ist schon viel vertrauenswürdiger als eine Demokratie...
      Benutzer Bildabspielen
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  • Frances Ryder 20.05.2019 16:21
    Highlight Highlight Also ich kann auch die Amis verstehen, wenn sie einen Wirtschaftskrieg mit China anzetteln. Wie China im Bereich Patenrechte macht, was es will, ist schon absolut daneben. Zum Beispiel der Typ, der das Hoverboard erfunden hat, hat keinen Rappen damit verdient, weil die Chinesen einfach auf sein Patent gepfiffen und den Markt mit billigen Klonen überrannt haben.
  • Emil Schauberger 20.05.2019 13:52
    Highlight Highlight Jeder Mensch hat ein Recht auf Huawei, und alles was uns sonst noch grosse Freude bereitet. Wir brauchen dringend neue 5G-Mikrowellentransceiver, Handy, Smartphone etc. - mein Kühlschrank hat autonom nachzubestellen was ich gerne esse, damit Amazon food es dann per Drohne in meinem Garten ablegen kann, geliefert innerhalb von zwei Stunden. Und wenn eine Biene meint sie hätte einen Nachteil dadurch, soll sie sich halt im EU-Parlament beschweren.
    • dokkaebi 20.05.2019 18:39
      Highlight Highlight Das mit dem Zynismus müssen wir noch ein wenig üben.
    • Töfflifahrer 20.05.2019 20:29
      Highlight Highlight Wenn ich die vielen Blitze sehe, keimt in mir der Verdacht, dass Begriffe wie Ironie, Sarkasmus oder Zynismus vielen Leuten nicht so ganz geläufig sind ;)
  • Devante 20.05.2019 13:20
    Highlight Highlight hmmm wie siehts denn aus mit anderen hw-herstellern, z.b. Lenovo: Haben ein US Betriebssystem drauf (Microsoft) und ebenfalls Prozessoren von Intel?
  • Magnum 20.05.2019 13:19
    Highlight Highlight Dass Huawei das Know-How und die Manpower hat, um ein eigenes OS zu entwickeln, dürfte unbestritten sein. Dieses Vorgehen birgt aber zwei Probleme:
    1. Die Entwicklung wird Zeit und Geld kosten.
    2. Das Huawei-eigene OS wird zunächst auf Skepsis bei den Konsumenten stossen: Funktionieren alle Apps noch, oder gibt es manche nachher gar nicht mehr? Und wie schaut es mit der Sicherheit aus?
    Punkt 2 ist für den Heimmarkt von Huawei komplett irrelevant, aber für den Exportmarkt umso entscheidender.
    • foreva 20.05.2019 16:54
      Highlight Highlight Ein eigenes OS ist doch nicht das Problem. Das Problem sind die 3 Hersteller welche Apps entwickeln. Ohne geht es nicht siehe Windows Phones.
    • loquito 20.05.2019 18:12
      Highlight Highlight Geil wäre, wenn Sie auf bestehende, aber frei erhältliche Systeme umsteigen und dann besser sind als alle anderen...
    • Nussknacker 20.05.2019 20:11
      Highlight Highlight Huawei sagt selber sie experimentieren seit einiger Zeit mit einem eigenen OS. Wenn es aber keine Android Apps ausführen kann wird es keine Chance haben auf dem Markt. War wie beim Windows Phone: wenn grosse Apps fehlen oder nur die Hälfte der Funktionen haben wie auch lokale (z.B. SBB) nicht verfügbar sind, hat ein OS ist schnell Ende. Typisches Henne-Ei Problem.
  • GurMadh 20.05.2019 13:15
    Highlight Highlight Verstehe die USA, immerhin hat HUAWEI spionage betrieben, Leute bezahlt und bestochen, in Dingen die nichts mit Wirtschaft und Technologe zu tun haben, sondern Geopolitik. Huawei hat das für den chinesischen Staat getan. Das wissenw ir seit monaten daher hätte sich auch jeder zei mal überlegen sollen, ich hab es getan, und mir troptzdem ein Huawei gekauft,den bei Apple musste ich auch den Ortungsdienst einschalten als ich Siri nach Islam fragte, nur ist die usa unser verbündete, china dagegen ist eine kommunistische diktatur
    • jimknopf 20.05.2019 13:41
      Highlight Highlight Du hast doch nen Knall..
    • _stefan 20.05.2019 13:50
      Highlight Highlight @GurMadh: Gibt es Beweise, für diese Spionage-Vorwürfe? Fakt ist: Die NSA hat vor Jahren schon eine geheime Untersuchung gegen Huawei gestartet und u.a. im Headquarter von Huawei spioniert (die Beweise dazu sind auf Wikileaks abrufbar). Beweise, dass Huawei Spionage betreibt hat die US-Regierung jedoch bis heute nicht geliefert... Die USA wollen einzig und allein den 5G-/Smartphone-Markt manipulieren. Wenn das mal kein Eigentor wird.
    • Gummibär 20.05.2019 13:52
      Highlight Highlight Die U.S.A. sind nicht meine Verbündeten. Im Uebrigen kümmert es die U.S.A. überhaupt nicht ob ihre Feunde oder Feinde Diktatoren sind oder nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • G-Man 20.05.2019 13:03
    Highlight Highlight Wie sieht das im anklagefreundlichen amerika eigentlich mit klagen gegen die regierung aus? Denke alphabet wird keine freude am riesen umsatzverlusthaben?
  • Magnum44 20.05.2019 13:02
    Highlight Highlight Ist das nicht ein riesen Eigentor der USA? China sitzt doch im Handelskrieg am viel längeren Hebel. Zudem gibt es 7 Milliarden Nicht-Amerikaner, die auch mit einem Betriebssystem von Huawei/Xiaomi/Oppo zufrieden sind.
    • redeye70 20.05.2019 14:48
      Highlight Highlight Wohl kaum. Jetzt wird sich erst richtig zeigen, wie erdrückend die Macht und Überlegenheit Googles inzwischen ist. Die sind allen Lichtjahre voraus. Hätte China/Huawei ihren eigenen Giftpfeil im Köcher, hätten die diesen schon längst fliegen lassen. Hier sitzt die USA am längeren Hebel. China wird hier völlig auf dem falschen Fuss erwischt.
    • loquito 20.05.2019 18:14
      Highlight Highlight Sry aber ich habe x Systeme auf emin Huawei versucht... Es gibt linuxvbasierte und andere Systeme, welche flüssig laufen und der user merkt den unterschied nicht...
  • Alpöhy 20.05.2019 12:56
    Highlight Highlight Ein schönes Beispiel was passiert, wenn die Wirtschaft immer globalisierter und die Politik immer nationalistischer wird...
  • Brezel Hugger 20.05.2019 12:39
    Highlight Highlight "Der Vorsprung der beiden US-Unternehmen sei kaum aufholbar."

    Echt? So wie seinerzeit bei IBM?
    Die Welt wartet auf ein freies Mobil OS, und es wird kommen. BTW Google Apps verwende ich nicht, nicht aus Prinzip, sondern weil sie schlecht sind.
    • Alnothur 20.05.2019 15:35
      Highlight Highlight "Die Welt wartet auf ein freies Mobil OS" - Nein, das tut die Welt leider nicht.
    • Heinzbond 20.05.2019 18:04
      Highlight Highlight Sie weiss es nur noch nicht, wie bei www, Amazon, Facebook, Google und all den Kram den man vorher nicht brauchte und heute nicht mehr ohne kann...
    • loquito 20.05.2019 18:15
      Highlight Highlight Doch es gibt viele die rooten ihr handy sogar um alternativen zu verwenden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RatioRegat 20.05.2019 12:05
    Highlight Highlight Betrachtet man diesen Vorfall nicht isoliert, so wird bald deutlich, dass Trump nicht mehr alle Tassen im Schrank hat.

    Er lässt den Handelskrieg mit China eskalieren und betreibt gleichzeitig Säbelrasseln gegenüber dem Iran.

    Das kann nicht gut kommen.
    • Bätzi 20.05.2019 18:35
      Highlight Highlight Ich gebe dir völlig recht.
      Bis Weilen war der Trump lästig und nicht wirklich ersnt zu nehemen. ABER er legt sich mit China an der Xing Pi (kenne den richtigen namen nicht genau) hat Devintiv die grösseren Eier als der Donald. und genau so viele Rote Knöpfe wie Donald.
      und dann noch der Iran auch dort Sitz irgend ein Irrer an den Roten Knöpfen. WENN das richtig los geht dann Gute Nacht WELT.
    • RatioRegat 21.05.2019 02:22
      Highlight Highlight Ich würde Rouhani nicht als Irren bezeichnen, er geht genau wie Xi sehr berechnend vor. Im Gegensatz zu Trump dürften sich beide bewusst sein, dass die Macht der USA zwar enorm aber dennoch begrenzt ist.
  • Buoenito 20.05.2019 12:04
    Highlight Highlight Erpressungen seitens der US-Administration sind Gang und Gäbe. Ich verstehe nicht wie man noch US Produkte wie Apple kaufen kann. Die US-Regierung gebraucht Methoden, die wir eher von kriminellen Organisationen kennen. Darum boykottiere ich US-Produkte wo immer es geht!
    • fireboltfrog 20.05.2019 13:43
      Highlight Highlight Kriminell und korrupt sind die Amerikaner, aber im grossen und ganzen halten sie sich doch an so etwas wie Menschenrechte, was die Chinesen nicht von sich behaupten können. Mal überlegen, was dir wirklich wichtig ist.
    • Töfflifahrer 20.05.2019 20:39
      Highlight Highlight @fireboltfrog; das mit den Menschenrechten hat aber doch erheblich Lack abgeblättert. Nach Abu Graib, der US Definition, dass diese Rechte nur auf US-Boden gelten, Foltererlaubnis, Patriot Act etc.
      OK, China ist jetzt nicht der Vorzeigestaat diesbezüglich, aber so strahlend stehen die USA schon lange nicht mehr da.
    • Uranos 20.05.2019 21:26
      Highlight Highlight Waterboarding
  • walsi 20.05.2019 11:55
    Highlight Highlight Zitat: "Bislang seien jedoch alle Smartphone-Betriebssysteme mit Ausnahme von Apples iOS und Googles Android gescheitert, ruft welt.de das aktuelle Duopol in Erinnerung."

    Diejenigen, die bis heute versucht haben das Duopol zu durchbrechen hatten nicht die Resourcen wie es Huawei hat. Die können da ganz anders rangehen, mit viel Geld im Rücken.
    • Devante 20.05.2019 13:22
      Highlight Highlight microsoft hat niche die ressourcen von Huawei? Echt?
    • res_fuchs 20.05.2019 14:37
      Highlight Highlight Microsoft fehlte nicht das Geld, sondern der Wille und die Unterstützung der obersten Chefetage. Nachdem Satya Nadella als CEO die Leitung übernahm, war die mobile Sparte intern abgeschrieben. O-Ton Nadella: Die Welt braucht kein drittes Smartphone-System. Sprachs und zückte sein IPhone.
  • Hupendes Pony 20.05.2019 11:44
    Highlight Highlight was für Auswirkungen hat dieser Boykott auf das Server und Storage System Business von Huawei? Wenn Intel nicht liefer darf sieht dies doch ziemlich düster aus... will gar nicht wissen wie viele CH Firmen Huawei Server und Storage System im Einsatz haben die sie nicht ausbauen können...
  • Nonald Rump 20.05.2019 11:35
    Highlight Highlight Die Chinesen wird es nicht freuen, egal was der Rest der Kommentarspalte glaubt. Trump kann Huawei den Garaus machen, wie er das vor ein paar Monaten mit ZTE hätte machen können. Die USA baut sich nur Leverage für die Verhandlungen mit den Chinesen auf. Noch sitzt die USA im Handelskrieg noch am längeren Hebel aufgrund der schwachen Chinesischen Nachfrage und dem Fakt, dass mittlerweile in anderen Ländern ebenfalls billig(er) produziert werden kann.
  • fidget 20.05.2019 11:15
    Highlight Highlight Kann es sein, dass China in diesem Handelskrieg am längeren Hebel sitzt? So viele Komponenten von verschiedensten Produkten kommen aus China. Wenn da mal der Export eingestellt wird, lacht sich der Chinese ins Fäustchen. China kann auch noch die Prozessoren selbst herstellen. Aber ob Apple seine komplette Hardware in Cupertino produzieren kann und möchte, mag ich bezweifeln.
    • Nonald Rump 20.05.2019 11:31
      Highlight Highlight Nein, die USA sitzt (zumindest momentan noch) am längeren Hebel. Stimmt, Apple wird nicht in Cupertino produzieren, aber in Indien (bereits der Fall) oder Thailand, mit zunehmender Automatisierung vielleicht auch wieder in den USA. Einige Firmen verlassen China bereits, da die Produktion in anderen Ländern nun billiger stattfinden kann und um dem Handelskrieg auszuweichen.
    • Hupendes Pony 20.05.2019 12:03
      Highlight Highlight ja und nein.. mal abgesehen von der Elektronik, dies kann ganz schnell mal von wo anderst kommen.. Taiwan, etc.. Wichtiger sind wohl hier die ganzen Themen wie US Staatsanleihen, von denen die Chinesen mehr als genug halten.. und wer den weltweiten Lebensmittelhandel kontrolliert.
  • Charlie B. 20.05.2019 10:59
    Highlight Highlight "Auf Huawei-Geräten würde demnach künftig nur noch die Open-Source-Version von Android laufen. Damit könnten Huawei-Geräte nicht mehr auf Google-Apps und -Dienste wie das E-Mail-Programm Gmail zugreifen."

    Wäre eigentlich perfekt keine Dienste von Google benutzen zu müssen, es gibt ja genug alternativen.
  • curled09 20.05.2019 10:56
    Highlight Highlight Merci für diese hilfreiche Auflistung! 🤗
  • Markus97 20.05.2019 10:40
    Highlight Highlight Viele dieser Firmen produzieren ja genau die Hardware welche sie nicht mehr nach China liefern dürfen in China. Könnte China nicht einfach diese Exporte aussetzen? Oder wäre das finanziell nicht tragbar?
  • Eisenhorn 20.05.2019 10:39
    Highlight Highlight Ich finds ja lustig wie Huawei keine US Teile mehr kaufen darf, und dadurch die US Unternehmen ja auch vor die Hunde gehn weil die Chinesen ihr Zeug nimmer kaufen. Und wenn wir mit den Krinin (HiSilicion/Huawei) Prozessoren was gelernt haben, dann das die Dinger durchaus mithalten können. Mal ganz zu schweigen was mit Us Unternehmen Passiert wenn China den Export stoppt. Stellt euch vor Foxconn darf nicht mehr an Apple liefern... da steht die Apple Produktion still. Habe das Gefühl das wird sich wie ZTE ausspielen.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 20.05.2019 10:37
    Highlight Highlight Wenn man die Wahl hat zwischen US-Anbietern, die einen ganz sicher ausspionieren lassen, und dem chinesischen Produkt, das einen nur eventuell ausspioniert...
    • Astrogator 20.05.2019 12:28
      Highlight Highlight Wobei du naiv bist zu glauben, nur weil du ein chinesisches Handy hast, hört die NSA nicht mit 😉
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 20.05.2019 13:14
      Highlight Highlight @Astrogator

      OK Stimmt!

    • Heinzbond 20.05.2019 18:11
      Highlight Highlight Wenn ihr nix zu verbergen habt, lasst doch grad beide mithören und lesen...
  • Restless Lex 20.05.2019 10:36
    Highlight Highlight Come On, hier wird eine Strafzahlung angestrebt. Noch vor Jahresabschluss wird dieses Embargo aufgehoben, da sich Trump nicht leisten kann, die grossen amerikanischen Techkonzerne zu verärgern. Hier mal ein kleines Rechenbeispiel: der Google Playstore hatte 2017 einen Umsatz von 20 Milliarden US- Dollar. Angenommen Huawei- User generieren (aufgrund der oben angegebenen Umsatzzahlen von anderen Unternehmen) 5% des Umsatzes, dann wäre dies 1 Milliarde. Und auf diese verzichtet Google natürlich gerne! Betriebssystem und Hardware noch nicht mal berücksichtigt. So please, Keep calm!
  • Ihre Dudeigkeit 20.05.2019 10:25
    Highlight Highlight ja, jetzt wird mit der ganz grossen Kelle angerührt, schon vor 2 Jahren bei ZTE hat die Tech Branche gezittert, ZTE war aber x mal kleiner und hatte so gut wie
    keine end Geräte nach Europa geliefert. Hier geht es aber nicht nur um die klassischen Handys. HUAWEI ist vor allem unangefochtener globaler Platzhirsch bei Mobile und Backbone Infrastruktur.
    Bei uns ist Sunrise zu einem grossen Teil, aber auch die Swisscom abhängig von Huawei. Auch wenn die CH nicht direkt was mit den Amis zu tun haben, dies wird Sunrise und Swisscom auch tangieren.

    Bin gespannt wie das weitergeht.
  • Astrogator 20.05.2019 10:21
    Highlight Highlight Globalisierung, eine neoliberale Idee aus den USA war natürlich eine tolle Sache solange die Amis technologisch führend waren. Jetzt wo sich die Konsequenzen dieser Politik langsam zeigen und andere Länder auf Augenhöhe mit den USA sind oder sie technologisch überholten ist Globalisierung als schlecht zu bezeichnen urplötzlich keine Idee von linken Spinner mehr...

    Als Huawei-Smartphone Besitzer bin ich gespannt wie es weitergeht.
    Ich kann mich an was anderes als Android und Google gewöhnen.
    • phil_me 20.05.2019 12:20
      Highlight Highlight Das ist nur die eine Seite... China ist mit den Restriktionen beim Marktzugang schon lang viel einschneidender als der Zusammenarbeits-Stopp von Google mit Huawei. Reaktionen waren absehbar.
    • zeromg 20.05.2019 12:33
      Highlight Highlight Die Frage ist eher, gewöhnen sich auch die Softwareentwickler an einen weiteren OS Hersteller? Bei Microsoft hat es schon Mal nicht geklappt.
    • GurMadh 20.05.2019 13:21
      Highlight Highlight Ach, ich mach mir da keine sorgen, dann steigt man halt um, huawei arbeitet schon seit langem an einem eigenen betriebsystem, und alternativen zu google halte ich immer gut, ihre dominanz ist mir nicht geheuer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bätzi 20.05.2019 10:13
    Highlight Highlight Das wird was! Die zwei Supermächte gegeneinander.
    Und wir in Europa sehen zu und uns wird schmerzlich bewusst, dass wir eigentlich nur Statisten sind.
    Die nächste Meldung wird sicher sein, China platziert Atombomben auf Cuba.
    • Rasti 20.05.2019 12:25
      Highlight Highlight Atombomben am Boden? Bringt viel... Nein, heute braucht man das nicht mehr, da man ICBM's hat. Vielleicht kaufen sie ja ein paar hundert Statan 2 Raketen. Aber wenn es so weit kommt will sich dann wahrscheinlich auch noch der Russe einmischen.
  • Madison Pierce 20.05.2019 10:11
    Highlight Highlight Etwas fehlt im Artikel und das beunruhigt mich am meisten: Huawei produziert nicht nur Smartphones, sondern unter anderem auch Speichersysteme.

    Gibt es für das Smartphone keine Updates mehr, flucht man einmal laut und kauft ein Neues. Aber die Speichersysteme sollten schon ein paar Jahre halten. Wäre blöd, wenn man den Speicher dann nicht mehr erweitern kann, weil Huawei die Disks nicht einkaufen kann. Zumindest die SSD produzieren sie selbst.
    • Bruno S.1988 20.05.2019 10:42
      Highlight Highlight Artikel gelesen?
      1. Keine bestehenden Produkte betroffen.
      2. Die Speichersysteme benötigen kein Betriebssystem von Google.
    • Madison Pierce 20.05.2019 12:09
      Highlight Highlight Mal kurz nachdenken:

      Das ist kein Schritt von Google, sondern von der US-Regierung. Auch andere US-Firmen dürfen nicht mehr mit Huawei geschäften.

      Bestehende Produkte: eine neue Disk zu einem Speichersystem ist kein bestehendes Produkt.
  • ralck 20.05.2019 10:08
    Highlight Highlight Lustig, wie die Amis ein Theater machen.

    Aber sorry, die ganze NSA-Geschichten mit den US-Backdoors sind noch präsent. Und nein. Es macht für mich keinen Unterschied ob es die Muricaner oder Schinesen sind. Eigentlich möchte ich beides nicht. :-)
  • Scaros_2 20.05.2019 09:58
    Highlight Highlight Das mit Huawei ist doch schon ein alter Hut. Ich hab mir Popcorn besorgt für den Vergeltungsschlag der Chinesen. Das wird ein Fest.
    • My Senf 20.05.2019 10:14
      Highlight Highlight Und was wollen die machen?
      fb, Google & Co in China sperren?
      Nicht dass du auf dem Popcorn 🍿 sitzenbleibst
    • zeromaster80 20.05.2019 10:30
      Highlight Highlight Vergeltung der Chinesen wie z. B. Ein Verbot für Google-Dienste? Oh, moment, das machen die ja schon seit Jahren... China führt seit Jahrzehnten einen Wirtschaftskrieg und wir schauen zu.
    • Scaros_2 20.05.2019 10:38
      Highlight Highlight Du verkennst die Tragweite wohl nicht einer globalisierender Welt?

      - In welchem Land wird das meiste Zeug der USA billig Produziert
      - In welchem Land werden die meisten Seltene Erden gewonnen?
      usw.
      - Welches Land gehört zu den grössten Kreditgeber der USA und hat somit den Dollar im Griff?

      Die Antwort ist immer - China

      Ich glaube in 15min Brainstorming findest du genug Gründe um zu erkennen das die Aktion von Trump und seinem Team die USA langfristig schwerer trifft als china,

      Wenn china z.b. den handel von Seltene Erde einschränkt, was glaubst du was mit den Chippreisen etc. passiert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno S.1988 20.05.2019 09:56
    Highlight Highlight 90% der Suply Chain chinesischer Produkte besteht bereits aus inländischer Fertigung. Nun hat Amerika sie dazu gebracht, die restlichen 10% anzustreben!

    ...ganz toll gemacht! 😒 Handelskriege sind ja so leicht zu gewinnen 🤦🏻‍♂️
    • My Senf 20.05.2019 10:43
      Highlight Highlight Ebe, nix verloren. 90% waren ja eh weg.
      Aber die haben dafür 100% der Patente! Weiss nicht was die Chinesen ohne Patente für den internationalen Markt produzieren wollen?!
    • Bruno S.1988 20.05.2019 11:13
      Highlight Highlight Die Forschung&Entwicklungs-Abteilungen in Shenzhen sind nicht zu unterschätzen. Die waren schon einige male den grossen Tech-Konzernen mit ihren Innovation voraus. Ich bezweifle es sehr stark dass der Westen 100% der Patente haben soll. Bei der 5G Technologie scheint das schon mal nicht der Fall zu sein!
    • Basubonus 20.05.2019 12:34
      Highlight Highlight Ach, die Chinesen interessieren sich für Patente?
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