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epaselect epa07371156 Community members attend to the vigil in remembrance of the victims of the Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, Florida, USA, 14 February 2019. Today is the 1st anniversary of a shooting at Marjory Stoneman Douglas High School killing 17 people including 14 students and three staff members. Alleged shooter, Nikolas Cruz was 19 years old at the time of the shooting, which is the deadliest high school shooting in U.S. history to date. After the shooting, surviving students have become vocal advocates for gun control, organizing protests throughout the country and maintaining social media presences, particularly on Twitter.  EPA/CRISTOBAL HERRERA

Grosse Anteilnahme an einer Gedenkveranstaltung ein Jahr nach dem Amoklauf an der Parkland-Highschool in Florida. Bild: EPA/EPA

Sektenblog

Der Kampf um das Waffenrecht in den USA ist eine Ersatzreligion



Beim Massaker vom 14. Februar 2018 an der Parkland-Highschool in Florida hat ein 19-jähriger Amokläufer 14 Schülerinnen und Schüler und drei Erwachsene erschossen. Doch nicht nur die 17 Ermordeten sind Opfer des schiesswütigen jungen Mannes, auch die Augenzeugen und Überlebenden leiden bis heute unter dem traumatischen Ereignis.

Ein 16-jähriger Schüler, der das Massaker miterlebte, nahm sich vor einer Woche das Leben. Kurz zuvor hatte eine 19-jährige Schülerin Suizid begangen, deren Freundin beim Amoklauf umgebracht worden war. Sie litt unter einer posttraumatischen Belastungsstörung und an einem Überlebensschuld-Syndrom.

Sie hatte Schuldgefühle entwickelt, weil ihre Freundin sterben musste, während sie das Massaker überlebte. Ein Überlebender des Parkland-Massakers schrieb auf Twitter: «Wie viele Kinder müssen uns als Folge des Selbstmordes genommen werden, damit die Regierung/die Schule etwas unternimmt? Rest in peace 17 + 2».

Nach den eindrücklichen Protesten der Schülerinnen und Schüler verschärfte Florida gegen den Widerstand vieler Republikaner und der Waffenlobby NRA das Waffengesetz ein wenig. Das Mindestalter für den Erwerb einer Waffe wurde von 18 auf 21 Jahre erhöht.

Lass dir helfen!

Du glaubst, du kannst eine persönliche Krise nicht selbst bewältigen? Das musst du auch nicht. Lass dir helfen. In der Schweiz gibt es zahlreiche Stellen, die rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen da sind – vertraulich und kostenlos.
Die Dargebotene Hand: Tel.: 143, www.143.ch
Beratung + Hilfe 147 für Jugendliche: Tel.: 147, www.147.ch
Reden kann retten: www.reden-kann-retten.ch

Das Motto: Je mehr Waffen, desto sicherer die Schulen

Die Waffennarren hatten gefordert, die Lehrer zu bewaffnen. Frei nach dem Motto: Je mehr Waffen, desto sicherer die Schulen.

Der Kampf von NRA und Republikanern für ein beinahe uneingeschränktes Waffenrecht weist sektiererische Züge auf. Letztlich ist es ein Kampf für eine todbringende «Freiheit».

Für Hardliner ist das Waffenrecht eine Ersatzreligion. Viele Amerikaner fühlen sich ohne Waffe unsicher und ohnmächtig. Erst das Gewehr oder die Pistole macht sie zu einem ganzen Menschen. Ihr Selbstwertgefühl hängt zu einem beträchtlichen Teil von der Knarre ab. Das Schiessrohr als Symbol für die Potenz. Eine Macho-Kultur.

Republikanische Politikerin verspottete die Schülerin und den Schüler, die sich später das Leben nahmen, weil sie das Trauma des Massakers nicht verarbeiten konnten.

Die Waffenfreunde glauben allen Ernstes, eine Waffe im Hosenbund erhöhe die Sicherheit der Nation. Zu diesen gehört auch die grosse Mehrheit der Evangelikalen. Sie sind bereit, auf Angreifer zu schiessen, auch wenn sie noch nicht wissen, was diese im Schilde führen.

Sie realisieren in ihrer Verblendung nicht, dass sie damit christliche Werte verraten, die ihnen sonst so heilig sind. Und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis weitere Schüler Opfer eines Amokläufers werden.

Gäbe es weniger Schusswaffen, würden weniger Menschen sterben

Dabei ist die Gleichung ebenso einfach wie logisch: Gäbe es weniger Schusswaffen, würden weniger Menschen sterben.

Mit welchem Zynismus republikanische Politiker auf die Forderung der Schüler nach einem strengeren Waffengesetz reagierten, demonstrierte Elizabeth Porter.

Im Parlament von Florida verwahrte die Republikanerin sich kurz nach dem Attentat gegen die politische Einmischung der Schüler. «Machen Kinder die Gesetze?», fragte Porter. Sie verspottete somit auch die Schülerin und den Schüler, die sich später das Leben nahmen, weil sie das Trauma des Massakers nicht verarbeiten konnten.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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219Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alienus 03.04.2019 18:48
    Highlight Highlight 1/2

    Schrecklich, was da einiger Blogger bezüglich der Waffen schreiben.

    Man wird den Verdacht nicht los, dass da noch kriegsgenetische Restanteile mit der Muttermilch einigen Schweizerbabies inkorporiert wurden.

    Die Mär, man hätte den letzten großen Krieg wegen der eigenen Waffenstärke heil überstanden. Na ja.

    Adolf hatte besserer Ideen für das „Stachelschwein“: in abhängiger Knechtschaft Rüstungsgüter für das Dt. Reich herstellen lassen. Toll, viel milit. Klimbim bis hin zu schönen großen U-Boot-Motoren.

    Das hatte Wirkung, den dt. Angreifer abgehalten, denn man brauchte willige Helfer.
  • Alienus 03.04.2019 18:46
    Highlight Highlight 2/2

    Nicht die 30 Patronen hätten, wie viele Schweizersoldaten sagten, mit ihren Waffen und Munition 30 tote dt. Soldaten produziert.

    Oh weh, hätten, hätten. Laut Statistik benötigten die dt. Wehrmacht etwa 1.200 Schuss, um einen toten Gegner zu erbringen!

    Arme Tapfere. Denn sie wissen nicht was ……!

    Mit vorauseilendem Verstand „hätte“ eventuell Jahre zuvor die schlimme Hitlerschweinerei verhindert werden können.

    Nein, aber Waffengewalt von beiden Seiten.

    Hirnen verursacht oft Kopfschmerzen, aber der Abzugfinger ist seeeeehr leicht zu krümmen.

    Bin auf das Blitzgewitter gespannt.
  • Pelegrino 03.04.2019 13:33
    Highlight Highlight Für die Waffen-Investition zum rekrutieren von Kindersoldaten, werden für die Waffenindustrie unzählige viele Aktien gekauft, um den Gewinn zu horten, ohne Gewissensbisse, für was ihre Aktien, an verbrauchten weggeworfenen Menschenleben von Kindersoldaten gekostet u. missbraucht wurden.

    Da ist das Waffenverbot eine nützliche Prävention, dass vorerst in der Schweiz angewendet werden muss, doch es muss eine verschärftes Waffenexportgesetzt erstellt werden, dass Waffenexportieren in Kriegsgebieten verbietet u. untersagt wird.
  • Pasionaria 03.04.2019 07:33
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Pasionaria 03.04.2019 01:06
    Highlight Highlight Oxymora - JamSam - I Mens -Spooky u.a. Waffenbesitzverharmloser.
    Eigentlich so einfach: Die Zahlen im Lande der lockersten Waffengesetze der westlichen Welt sprechen fuer sich:
    - 313'000 (dreihundertdreizehntausend!) Schusswaffentote in zehn Jahren
    - 1500 Massenschiessereien in 5 Jahren.
    Und wie einfach eigentlich, in diesem Lande etwas darán zu aendern.
    Dafuer bereitet man sich schon lieber auf die naechsten Rituale vort: Gebete und Gottesdienste zum Abwinken, Flaggen auf Halbmast, Mahnwachen, Schweigeminuten, die Lebensgeschichten der Opfer und Heldentaten der Retter kommentieren etc. etc.
    • Oxymora 03.04.2019 14:08
      Highlight Highlight @ Pasionaria

      Wie beurteilen Sie die Zahlen in Gegenden, der westlichen Welt, die ausserhalb von Ortschaften Waffentragpflicht für jederfrau/mann haben?

      z.B. Polargebiete Norwegens

      Waffen offen getragen im Ortsbereich, müssen sichtbar entladen sein. In öffentlichen Gebäuden ist das Mitführen untersagt (z.B.Supermarkt/Bank) Hat es keinen Waffenschrank hütet das Personal die Waffe.

      Ortsfremde können Waffen unkompliziert mieten.

      https://www.sysselmannen.no/en/Shortcuts/Firearms/Renting-firearms/
      Benutzer Bild
    • Pelegrino 03.04.2019 17:06
      Highlight Highlight Oxymora, warum bestehen unbedingt darauf für das Waffentragen für Jedefrau u. Jedermann, es steht jedem frei, ob u. wenn er keine Waffen tragen will, u. es ist unnütz in zur Waffenplicht zu nötigen!
  • Pelegrino 02.04.2019 23:07
    Highlight Highlight Eine Prävention gegen Missbrauchsvorfälle durch Waffen, ist die einzig brauchbare Massnahme, dass nicht mehr zu Massakern kommt. Es steht nicht zur Diskussion ob wegen wenigen Toten es nicht lohnt das Waffengesetz zu verschärfen, sondern dass es nicht noch mehr Unheil gibt, wo Jugendliche ermordet werden, und Familiendramen geschehen, denn darum muss als Prävention ein neues Waffengesetz geschaffen werden, um dass möglichst niemand mehr zum Mörder wird.
  • Hypatia 02.04.2019 20:47
    Highlight Highlight A well regulated Militia, being necessary to the security of a free State, the right of the people to keep and bear Arms shall not be infringed.

    So lautet der 2. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten.

    Das Gesetz gibt den Leuten nicht nur das Recht, Waffen zu tragen, sondern es verbietet auch explizit, dieses Recht in irgend einer Form aufzuheben (shall not be infringed).

    Seine Unantastbarkeit wurde demokratisch legitimiert. Ein quasireligiöses Ei, das sich die Gründerväter der USA in die Verfassung gelegt haben, ohne die Folgen abschätzen zu können.

    • Share 03.04.2019 16:17
      Highlight Highlight Mir passt dieses Mikro-/Makro-Denken nicht. Dieser Zusatz bezieht sich explizit auf die Security of a free State. Von free People steht da rein gar nichts, weil das zuvorderst, an erster Stelle kommt. Das sind die Vereinigten Staaten im Kern. Und darüber, drumherum, drunter und sowieso.
  • I Mens 01.04.2019 11:25
    Highlight Highlight Wenn das stimmen würde mit der Gleichung von wegen weniger Waffen = weniger Tote, dann müsste England eigentlich besser da stehen, als es das tut.

    Nehmen wir London und New York, so hat sogar ein Watson Bericht festgestellt, dass es in London mehr Morde gibt als in New York.

    Auch Japan, wo der Privatbesitz von Waffen verboten ist, steht nicht viel besser da, es werden einfach andere Mittel eingesetzt.

    Nimmt man dann die Schweiz noch dazu, dann sieht man, dass die Anzahl der Waffen nicht wirklich einen Schluss zulässt in dieser Frage!
    • Mutzli 02.04.2019 12:39
      Highlight Highlight @I Mens

      Während gut einem Monat im Februar 2018 sah es so aus, als ob es in London zum !ersten! Mal mehr Morde gab als in NYC im gleichen Zeitrahmen.
      Das war allerdings auch der einzige Monat in dem es so war, von Jan-Jun 2018 gab es in London 80 Morde und in NYC...141. ->https://metro.co.uk/2018/07/15/new-york-murder-rate-is-much-higher-than-londons-new-figures-show-7717873/

      Die Februarzahlen kamen ja gerade deshalb überall in den Medien, weil es eine extreme Abweichung von der Norm darstellte. Japan wiederum ist berühmt dafür, extrem wenige Morde zu haben, ca. 0.28 pro 100K Menschen...
    • Pelegrino 03.04.2019 15:12
      Highlight Highlight I Mens, hier geht's nicht um Waffenvergleich von Ländern zu andern Ländern, wieviel benutzt werden, sondern die Waffen-Prävention.
  • JamSam 01.04.2019 00:01
    Highlight Highlight "Dabei ist die Gleichung ebenso einfach wie logisch: Gäbe es weniger Schusswaffen, würden weniger Menschen sterben."

    Lieber Hugo Stamm,

    Wenn das so einfach ist erklär mir doch bitte mal wie du z.B den Texanern ihre Waffen abnehmen willst. Glaubst du die würden die Freiwillig abgeben? (Würde der versuch weniger Waffen zu haben hier nicht in mehr Toten enden?) In der Theorie ginge dein Ansatzt sicher, die Realität sieht jedoch etwas anders aus.

    Aber du hast da sicher eine super Antwort parat, da diese Problematik für dich ja "ebenso einfach wie logisch ist".
    • Pelegrino 03.04.2019 15:50
      Highlight Highlight JamSam, Texas war schon immer ein Eldorado 🤠 🔫 🤠 Pistoleros, denn solange es noch Gewehre gibt, treiben die Särge ⚰ - Macher noch ihre Hochkonjunktur, u. da will keiner seine Aktien verkaufen, denn der Tod, verspricht das Geld.
  • Beteigeuze 31.03.2019 14:55
    Highlight Highlight Hugo stamm

    Die Verschärfung vom Waffengesetz wäre sicher ein probates Mittel.

    Aber noch wichtiger fände ich, wenn man ein RIGOROSES VERBOT von gewaltverherrlichenden Video-Games veranlassen würde. Dann kämen vielleicht manche gestörte Figuren weniger auf die Idee Massaker anzurichten.
    • JamSam 31.03.2019 23:52
      Highlight Highlight In einem Land das seit WW2 in über 50 Kriege verwickelt war und das Militär (und Krieg im allgemeinen) glorifiziert sind sicher die Videospiele das problem.

    • Pelegrino 03.04.2019 16:30
      Highlight Highlight Video-Game Kriegsspiele rekrutieren passiv Psychos zu Jugendlichen Amok-Massenmörder, u. da muss Waffenbesitz rigoros präveniert werden.
  • Alienus 31.03.2019 09:48
    Highlight Highlight 1/2

    Der Begriff Ersatzreligion würde eventuell besser durch die Bezeichnung „Parallelreligion“ ersetzt.

    Denn schaut man sich die nordam. Historie an, so erkennt man darin eine untrennbare Dualität.

    Das religiöse Sendungsbewusstsein mit der Bibel in der einen und die Durchsetzung mit der Schusswaffe in der anderen Hand: heutig die stärkste und schlimmste gemeinschaftliche Motorik für Macht und Terror.

    Da die nordam. Religionsgemeinschaften extrem stark auf die altjüdische AT-Bibel Bezug nehmen, finden sie dort die „göttliche“ Exkulpation für exsessive Gewaltanwendung bei u.a. Landraub.
    • Maracuja 31.03.2019 15:07
      Highlight Highlight Alienus

      Danke, dass Sie als Blog-Deutschexperte meine Bedenken bzgl. der Verwendung von „Ersatzreligion“ teilen. „Parallelreligion“ trifft es m.E. besser, so lassen sich z.B. beide Religionen mit bewaffneten Gottesdiensten, Waffensegnungen gleichzeitig parallel zelebrieren.
    • Alienus 31.03.2019 16:11
      Highlight Highlight Maracuja

      Definition laut Duden > Ersatz: …Sache, die anstelle einer anderen … Sache eingesetzt wird …, (und) deren Funktion übernimmt.

      dito > Parallel: … in gleicher, ähnlicher Weise neben etwas anderem (vorhandenem, erfolgend, geschehend).


      Fazit: Man kann Täter einer schändlichen Entscheidung, aber auch zugleich das Opfer deren sein.
    • Pasionaria 01.04.2019 00:05
      Highlight Highlight Maracuja
      Alienus
      Nun, ob eher die Bezeichnung Ersatz- oder Parallelreligion stimmiger ist, spielt fuer mich in diesem Zusammenhang eine untergeordnete Rolle.
      Diese ideologische (kranke) Waffenliebhaberei stellt jedenfalls eine Ueberzeugung dar, an der mit religioesem Eifer festgehalten wird, und die diesen Freaks, wie den Religioesen, einen Lebenssinn gibt. Fuer einen vernunftsgesteuert, empathischen Menschen eine nicht nachvollziehbare Horrorvorstellung.
      Da hilft nur W. Busch: Gewisse Dinge greift man so vergeblich mit Worten an, wie Geister mit Waffen!
  • Alienus 31.03.2019 09:38
    Highlight Highlight 2/2

    Schaut man auf 250 Jahre nordam. Entwicklung, sieht man pure Gewalt.

    Bei Alaska möglicherweise nicht, denn es war Russland käuflich erober worden.

    Man hat sich gegen Indianer, Spanier, Hispano-Mexikaner, Mexikaner, Holländer, Franzosen und sogar gegen das ursprüngliche Mutterland England mit Waffen durchgesetzt.

    Frei nach dem Motto:

    Mit der Bibel und der Waffe in der Hand,
    erobert der gläubige Schütze neues Land.

    Und versagt eventuell die heilige Bibel,
    holt er Inspiration in der Schützenfibel.

    Fazit: Religion mit der Bibel und die Waffe sind Zwillinge der Macht und Gewalt.
    • Pasionaria 01.04.2019 23:20
      Highlight Highlight Fazit:
      Worte sind des Aliens Waffe! Werden gar noch von Pas__ionierten gesegnet!
    • Alienus 03.04.2019 16:32
      Highlight Highlight Pasionaria

      >>> Die Feder ist mächtiger als das Schwert <<<

      Zitat von Edward Bulwer-Lytton, engl. Schriftsteller und Politiker, 1803 - 1873
  • Darkside 31.03.2019 04:36
    Highlight Highlight Sie realisieren in ihrer Verblendung nicht, dass sie damit christliche Werte verraten, die ihnen sonst so heilig sind.

    Wow die Amis sind bigott, wer hätte es gedacht. Schaut euch nur mal ihren Präsidenten an... Der natürlich von Gott berufen wurde, aber so gar nichts christliches an sich hat.
  • Spooky 30.03.2019 20:50
    Highlight Highlight Ich war gestern an der Waffensammlerbörse in Luzern.

    Es war wie bei einem Rockkonzert. Ich hatte Mühe, mir einen Weg zu bahnen unter so vielen Besuchern.

    Es ist nicht gut, wenn sich in einem Land nur noch die Polizei und das Militär ohne bürokratische Schikanen bewaffnen können.

    Auch gewöhnliche, friedliche Bürger sollen unkompliziert Waffen kaufen dürfen.

    Die Welt ist schlecht. Wer in Frieden leben will, muss für den Frieden kämpfen. Dazu braucht es Waffen.
    • Alienus 30.03.2019 21:25
      Highlight Highlight Schpukie

      Man könnte es auch mit dem Verstand versuchen.
    • Phrosch 30.03.2019 22:03
      Highlight Highlight Häh?! Mit Waffen für den Frieden kämpfen in der Schweiz?? Was habe ich da verpasst, dass ich das einfach nur ein doofes Argument finde?
    • Maracuja 30.03.2019 23:47
      Highlight Highlight Ach Spooky, Sie brauchen hier in der Schweiz Waffen um für den Frieden zu kämpfen? In welchem gefährlichen Ghetto leben Sie denn, Spreitenbach oder Dietikon?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 30.03.2019 19:59
    Highlight Highlight Florida also. Matt sagte zu Columbine: wenn du in der Neunten ein Loser bist, dann bleibst du ein Loser. In Bezug auf die Zukunftschancen meinte man steht Florida um einiges besser da. Weit gefehlt. Somit fällt dieser soziologische Erklärungsversuch in sich zusammen. Bleibt die Furcht vor dem Unbekannten. Vor dem Ungeahnten. Vor dem was Vergessen worden war. Die Furcht vor dem was Gehört und Gesehen ward.
    • Eh Doch 01.04.2019 11:27
      Highlight Highlight ääh ching chang chung??
    • Pelegrino 02.04.2019 03:47
      Highlight Highlight Share,aus Florida kommen immer Meldungen über Katastrophen,wo mag aus Amerika Gutes kommen!?

      Gewalt säht Gewalt,gegen das Schwert zum Tode, braucht es das Schwert das sich offensiv vereidigt,so werden für Armeen profitable Waffen produziert.

      Kriege u.Gewalt haben immer Wirtschafts-Krisen gebracht,aber auch Profit auf Kosten von getöteten Zivilisten.

      Der Homosapien hat bis heute nicht begriffen,das Leid für noch mehr Leid sorgt,weil beide Parteien töten,u.die Führer sich zu Kriegsverbrecher machen.

      Wenn Präsident auf Bibel schwört,u.Krieg aufruft,wo bleibt der glaubwürdige Frieden!?
    • Share 02.04.2019 11:35
      Highlight Highlight Fürchtet euch nicht.
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  • Oxymora 30.03.2019 15:16
    Highlight Highlight Sterben müssen Alle; mit oder ohne Waffen.

    Doch wer Hass oder heilig Zorn gesteuert wird und Mitmenschen töten möchte, wird das eher mit Waffen tun, wenn diese frei verfügbar sind.

    Sind Waffen nicht verfügbar tun es auch Alltags Gestände, von der Gasflasche bis zum LKW, auch Benzin wird oft benutzt.

    Wiederrechtlichen Tötungsraten nach Region gemäss UNODC 2016 pro 100 000 EW

    Lichtenstein 0,0
    Schweiz 0,5
    USA 5,4
    El Salvador 82,8

    USA trotz Waffen, näher bei Lichtenstein als bei den extremen Nationen. Entspricht so garnicht dem Bild das uns Medien zum Teil vermitteln.
    Benutzer Bild
    • Natural Muster 30.03.2019 16:04
      Highlight Highlight Was geht denn in Grönland ab?
    • Hierundjetzt 30.03.2019 17:08
      Highlight Highlight In El Salvador ist faktisch Krieg und due staatliche Ordnung zusammengebrochen. Bitte nicht einfach wild Länder rauspicken.

      Sonst könnte man auch Andorra mit Syrien vergleichen
    • Klaus07 30.03.2019 17:32
      Highlight Highlight @Oxymora
      In der USA sterben pro Jahr 1300 Kinder durch Schusswaffen. Das hat weder etwas mit Bandenkrieg, noch Lkw oder Gasflasche zu tun, sondern nur durch die leichte Zugänglichkeit an Schusswaffen zu kommen. Die Mami hat eine Pistole im Nachtkasten, der Papi eine AR-15 in der Garage im unverschlossenen Waffenschrank. Noch eine Statistik. Pro Woche stirbt ein Mensch durch eine Schusswaffe in der USA, die von einem Kleinkind abgefeuert wurde. Die NRA findet das in Ordnung und erkennt keinen Zusammenhang.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jolimeme 30.03.2019 13:48
    Highlight Highlight An alle die hier schreiben dass wir in der schweiz trotz überdurchschnittlichem waffenbesitz nicht viele tote haben, und so der waffenbesitz was gutes ist: der punkt ist dass ihr war alle euer sturmgewehr daheim habt, aber ohne munition. Die könnt ihr auch nicht kaufen. Von dem her ist es etwa das gleiche wie ne wasserpistole. Für den vergleich absolut absurd
    • Mutbürgerin 30.03.2019 14:38
      Highlight Highlight Dieser Post ist leider falsch. Jeder der eine Waffe hat, kann auch Munition kaufen. 500 Schüsse fürs Sturmgewehr kosten läppische 250 CHF. Typischerweise haben Waffenbesitzer mehrere Tausend Schuss zu Hause. Aber gut bemerkt, dass es trotzdem keine Toten gibt. Man könnte auch mit einem Auto über einen Schulpausenplatz fahren, macht aber niemand, weil es nur ganz wenig Extremisten gibt.
    • Paradise 30.03.2019 15:45
      Highlight Highlight Nein das stimmt nicht. Jeder kann sich munition kaufen. Wer eine Waffe hat. Auch die ordonanzwaffen darf auch munition kaufen. Ausserdem sind ordonanzwaffen miliztechnisch weniger im im umlauf.

      Hauptsächlich werden im schiesssport diese waffenmarken verwendet. Und die haben auch munition zu hause.

      Und keine munition zu hause haben wir im militär auch erst seit kurzem.
    • Pelegrino 30.03.2019 19:14
      Highlight Highlight Mutbürgerin,

      Für Armeewaffen braucht es Armeemunition, die nur in bestimmten Weise vom Zeughaus zur Verfügung gestellt werden, und nur bestimmten Waffen konform sind, und trotzdem schon missbraucht wurden, von denen mehrere Vorfälle passiert sind, jedoch nur wenige veröffentlicht wurde, da sonst niemand einen leiblichen Schaden nahm.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alice36 30.03.2019 13:28
    Highlight Highlight Hat doch wohl eher mit Kultur zu tun denke ich. Auch hier gibt es religiöse Menschen die jedoch nicht gleich auf alles schiessen das sich bewegt. In den USA sieht sich doch jeder als Cowboy der sein Land und seine Herde vor den bösen (Schwarzen) Wölfen und allem Fremden verteidigen muss. Dann gibt's dort noch die komplett durchgeknallten die einfach noch 1 oder 2 Dutzend andere mitnehmen müssen bei ihrem Abgang. Ihr könnt erklären so lange ihr wollt es ändert nichts an der Tatsache das die Amerikaner einfach in allen Bereichen auf dem absteigenden Ast sind.
    • rodolofo 30.03.2019 14:56
      Highlight Highlight In allen Bereichen?
      Das glaube ich nicht!
      Das Leben beinhaltet nun mal den Tod, und wo viel Tod ist, da ist meistens auch viel Leben, oder war zumindest vorher viel Leben...
  • Tobsol 30.03.2019 13:21
    Highlight Highlight @Hugo Stamm

    +++ Dabei ist die Gleichung ebenso einfach wie logisch: Gäbe es weniger Schusswaffen, würden weniger Menschen sterben +++

    Das können Sie doch sicher untermauern. Bitte tun Sie das, denn das wäre das Killerargument gegen Befürworter des 2. Amendment, und Sie würden mich überzeugen.

    London hat eine zumindest gleich hohe Verbrechensrate wie NYC - dies schon mal als Gegenargument zu Ihrer Behauptung: https://www.bbc.com/news/uk-england-london-43610936

    An der Verfügbarkeot von Schusswaffen kann es ja wohl nicht liegen, es sei denn Sie haben bessere Argumente.
    • Klaus07 30.03.2019 13:57
      Highlight Highlight Tötungsrate Vereinigte Staaten 5,4 pro 100’000 Einwohner.
      Tötungsrate Vereinigtes Königreich 1,2 pro 100‘000 Einwohner
      Einfach nur eine Stadt mit einer anderen Stadt zu vergleichen ist billig.
    • Tobsol 30.03.2019 15:08
      Highlight Highlight @Klaus

      The Independent schreibt:

      "In statistical terms, it works because the two cities have roughly the same population, (both slightly north of 8.5m) allowing a relatively easy comparison of murder rate per head of population.And for those with longer memories, the idea of London having a higher murder rate than New York is particularly scary because in the recent past the American city was a byword for violent crime."

      Ein sehr guter Vergleich also

      @Hugo:

      wieso hat NYC gleich hohe Mordraten wie London, wenn alles nur an den US Schusswaffengesetzen liegt? Ich denke es ist nicht so simpel
    • Paradise 30.03.2019 15:47
      Highlight Highlight Er sprach von NYC und London. Und nicht USA und GB.

      Das ist ein unterschied
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klaus07 30.03.2019 12:45
    Highlight Highlight Die Amerikaner schützen ungeborene Kinder (Abtreibung über 6 Wochen wird in Georgia verboten), oder verbieten Ü-Eier damit kein Kind an einem Plastikspielzeug ersticken kann. Aber es gibt keinen Schutz für Kinder nicht erschossen zu werden! 1300 Kinder sterben in der USA jährlich durch Schusswaffen.

    Und so ein krankes Land soll als Vorbild der modernen westlichen Welt dienen?

    PS: Der zweite Zusatzartikel wurde 1791 eingeführt, damals gab es Musketen und Pistolen (Vorderlader oder Steinschloss) und keine halbautomatischen Waffen die 700-900 Schuss pro Minute (mit Bump Stock) abfeuern
    • Hierundjetzt 30.03.2019 14:00
      Highlight Highlight Ein US-Gesetz von 1938 untersagt Süssigkeiten, die nicht essbare Objekte enthalten.

      Kann man schlecht finden. Muss man aber nicht.

      Der Gesetzgeber hatte 1938 wohl kaum einen Italienischen Schokoladenfabrikanten im Sinn...
    • Klaus07 30.03.2019 16:53
      Highlight Highlight Da gebe ich ihnen Recht @Hierundjetzt. Und der zweite Verfassungszusatz gäbe es definitiv nicht, in dieser Form, wenn die Gründungsväter der USA gewusst hätten, mit was für schreckliche Waffen, Schulkinder ermordet werden. Auch beim zweiten Verfassungszusatz waren die Voraussetzungen total anders als heute. All die Siedler und Zuwanderer mussten sich in den Gesetzlosen Gebieten verteidigen können. Aber heute braucht man dies nicht mehr.
    • Paradise 31.03.2019 04:10
      Highlight Highlight @klaus07 deswegen sind bumpstocks in den USA verboten. Und ja USA hat immer noch, je nCh Staat zu viele Lücken im Gesetz.

      Generell immer waffen schuld zu schieben, ist falsch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oxymora 30.03.2019 11:48
    Highlight Highlight Betrachtet man den Verdrängungswettbewerb unter den Religionen, ist der schon recht hart. Vor allem unter jenen Religionen, die nur einen Gott kennen. Angeblich ist da nur ein Gott; aber die Wüstenreligionen sind in unzählige Sekten gesplittert. In den USA ist dieser religiöse Verdrängungswettbewerb um Macht und Geld aus historischen Gründen viel stärker als in anderen Weltregionen.

    Wer lässt sich schon gerne Verdrängen?

    Wahrscheinlich niemand; und Waffen geben den Gruppierungen das Gefühl sich wehren zu können, falls Gott nicht eingreift.

    Die Waffen sind nur zum Schutz Religionsfreiheit.
    Benutzer Bild
    • Pelegrino 30.03.2019 13:04
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Pelegrino 30.03.2019 14:32
      Highlight Highlight Das ist schon eigenartig, wenn religiöse Gewalt zum Thema kommt, vor allen wenn Waffen gesegnet werden.

      Woraus nimmt man sich die Weisheit solches zu praktizieren, etwa um zu beschönigen was man tut!?
    • Paradise 30.03.2019 15:53
      Highlight Highlight Um die Waffe zu segnen damit sie keine unschuldigen tötet und stets zuverlässig arbeitet wenn man sie verwenden muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knety 30.03.2019 11:40
    Highlight Highlight Das Recht auf Waffenbesitz ist in den USA auch identitätsstiftend. Es ändert sich schon etwas, es braucht halt seine Zeit.
    • rodolofo 30.03.2019 14:52
      Highlight Highlight Mehr Kultur, als die der Wild West-Revolverhelden haben die halt nicht.
      Arme Amis, ohne Kultur und Identität, alles wirkt aufgesetzt und künstlich.
      Die verhalten sich in ihrem echten Leben dermassen als Schauspieler, dass sie als Schauspieler erstaunlich echt wirken!
    • Knety 30.03.2019 16:57
      Highlight Highlight Der wohl sinnloseste Kommentar seit langem. Als ob die USA keine Kultur hätte🙄
    • Pelegrino 02.04.2019 01:46
      Highlight Highlight rodolofo, in sämtlichen Schweizer Schlösser werden unzählige alter Waffen ausgestellt, und das soll einen sinnvollen Kultur entsprechen!?

    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. Unwichtig 30.03.2019 11:16
    Highlight Highlight Einfach heruntergebrochen ist so ziemlich jede Einstellung eine "Ersatzreligion". Tatsache ist, dass das Tragen von Waffen in der US-Kultur tief verankert ist. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Die Erfahrungen des Unabhängigkeitkriegs und - paradoxerweise - des Sezessionskriegs dürften eine wichtige Rolle spielen. Ebenso werden Kriege und Soldaten bis heute in einer Weise glorifiziert, wie dies im durch 2 Weltkriege versehrten Europa kaum nachvollziehbar ist. Waffen geben Sicherheit im Kampf gegen einen Feind - von ausserhalb UND innerhalb der US-Gesellschaft...
    • Pelegrino 30.03.2019 18:27
      Highlight Highlight Man gedenke an die Veterli-Gewehre aus 1870, die damals vom Bundesrat zum bewaffnen einer wirkungsvollen Schweizerarmee beschaffen wurde, und vom Urprodukt der Winchester abstammt.

      Auch da wurde die Schweizerarmee Glorifiziert, und erst noch mit der Erschaffung der Milizarmee, und da noch die örtliche Schützenpflichtausübung von dem niemand mehr etwas weiss, und bis etwa 1990er Jahre ausgeführt wurde.

      Wir brauchen keine Waffen zu besorgen, so wie die Amerikaner, denn jeder Wehrpflichtige kriegt es mit nach Hause, ohne jegliche Kosten. Einfach kostenfrei!
    • Paradise 31.03.2019 04:14
      Highlight Highlight @agnos das stimmt. Und trotzdem kaum schusswaffenvorfälle geiles Land!

      Schweizer Armee, danke für die verteidigung meines Lebens falls nötig, ihr seid Helden!
    • Pelegrino 02.04.2019 12:55
      Highlight Highlight Die schweizerische Verteidigung-Rüstungsindustrie, scheint nicht nur für Heimatschutz zu dienen, sondern es soll auch Syrien den Frieden bringen, so argumentieren es die Befürworter für uneingeschränkten Waffenexport für probable Verkaufseinnahmen, ein fieser Tausch auf kosten von Menschenleben.
  • drüber Nachgedacht 30.03.2019 11:12
    Highlight Highlight Uiuiuu da hat Hugo in ein Wespennest gestochen.

    Wenn man sieht mit welchen falschen Argumenten die Waffenlobby in der Schweiz die Schützenvereine füttert, wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis auch hier die Kommentare von Waffenlobiisten gefülllt sind.

    Aber ein spannender Bericht, der einem eine andere Perspektive auf die Amerikanischen Waffennarren freigibt.
    • Paradise 30.03.2019 12:48
      Highlight Highlight Dieser Bericht ist absolut Fakten frei. Er schiesst willkürlich ohne Sinn gegen Waffen Besitzer.

      Der Fakt das weniger Waffen gleich weniger Tote sind, ist schlicht unhaltbar. Man gucke Wikipedia Statistiken.

      Der Bericht ist sowas von radikal Anti waffen, dass man hier schon von Extremismus reden kann.

      Natürlich herrscht in amerika ein waffen Extremismus den man bekämpfen muss.

      In Europa gibt es allerdings das gegenteilige Extremismus.

      Ohne sinn und Verstand und nutzen waffen weiter einschränken, ist genauso schlecht.

      Ich finds nur schade das Anti waffen Extremismus salonfähig ist.
    • Dr. Unwichtig 30.03.2019 13:43
      Highlight Highlight @Paradise. Stimmt, der Bericht ist faktenfrei und von einer "anderen Perspektive" kann nicht die Rede sein. Andere Kulturen am eigenen Massstab zu messen ist fragwürdig. Allerdings ist es mindestens so fragwürdig, Kritik an der Verbreitung von Waffen als Extremismus abzustempeln. In westeuropäischen Ländern hat der Staat das Gewaltmonopol inne und dies ist von der grossen Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert. Die Verbreitung von Waffen in eben dieser Bevölkerung zu kritisieren ist nicht nur legitim, sondern überaus notwendig...
    • rodolofo 30.03.2019 14:49
      Highlight Highlight Der "Anti-Waffen-Extremismus" also...
      Du willst also sagen, Du seist als Raucher tolerant gegenüber den Nichtrauchern und würdest es tolerieren, wenn sie nicht rauchen, währenddem Du Kette rauchst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 30.03.2019 10:50
    Highlight Highlight Das Grund-Problem sehe ich in zwei ziemlich gegensätzlichen Lebenswelten und damit auch Realitäten als Voraussetzungen für Gedankenwelten und Ideologien, zwischen "dem Land" (in den USA heisst Land wirklich Land, also weit abgelegene Pampa) und "der Stadt" (in den USA bedeutet Stadt wirklich Stadt, wenn es um die Grossstädte geht).
    Draussen in der Pampa müssen sich die Leute weitgehend selber helfen und zu helfen wissen.
    In den Grossstädten geht es hingegen nicht ohne hoch komplexe Arbeitsteilung mit SpezialistInnen.
    Beide Arten von Umgebung prägen die Mentalitäten und Geisteshaltungen.
    • Pelegrino 30.03.2019 12:38
      Highlight Highlight Wenn es thematisch um Schusswaffen-Missbrauch geht,wird ausschliesslich fast nur über die USA berichtet,leider aber was europaweit geschehen ist,wird nur wenig u.kaum zur Kenntnis genommen

      Was in Nordeuropa,nördlich von Rhein,an Massenmord geschehen ist,das fällt nur wenigen auf.

      Warum ist die Schweiz so darauf erpicht ihr Waffenlobby zu verteidigen,denn das tun doch nichts ab,dass Munition erst beim Aufgebot ausgegeben wird, oder wenn möglich gar nicht benutzt werden darf.
    • rodolofo 30.03.2019 14:39
      Highlight Highlight @ Agnos
      In der Schweiz beobachte ich ebenfalls einen solchen Stadt-Land-Gegensatz, der sich allerdings im Agglomerations-Brei allmählich auflöst und der bei den kleinräumigen Verhältnissen in diesem Land niemals so dramatisch war, ist und sein wird, wie in den USA.
      Darum glaube ich auch, dass das neue Waffengesetz, das von unserer Bundesrätin, Karin Keller-Suter, prominent befürwortet und vertreten wird, problemlos durchkommen wird bei der Abstimmung, was dann auch vorteilhaft wäre für das Schengen-Dublin-Abkommen mit der EU.
    • Pelegrino 30.03.2019 17:20
      Highlight Highlight Rodolofo, der Waffengesetzvorschlag von Sutter, ist nicht essentiell um es umzusetzen, denn viel unsicheres für unbedachtes und ungeschütztes, begünstigt ein unkontrolliertes Waffen-Lobby, das unverantwortlich ist, da es doch Menschenleben schützen soll, und niemals nach dem;

      "Spiel mir das Lied vom Tod" keinenfalls verwendet werden darf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walser 30.03.2019 09:58
    Highlight Highlight Hugo Stamm. Die Aussage dass „weniger Waffen, weniger Tote“ heisst, wird genau durch die Schweiz widerlegt. In den USA ist das Problem anders gelagert. Dort kann es stimmen. Das die Republikanerin die Jugendlichen verspotte, ist eine populistische Aussage von Ihnen.
    • Hierundjetzt 30.03.2019 10:22
      Highlight Highlight Nö. Online abrufbar, da die Debatte öffentlich übertragen wurde.
    • Moelal 30.03.2019 10:43
      Highlight Highlight Herr Walser
      Wie genau kommen Sie darauf dass in der Schweit die generelle Sicherheit durch Waffenbesitz erhöht wird? Wie oft genau wird in der Schweiz eine Waffe durch nicht-Profis (Polizei) zur Sicherheit eingesetzt, gezeigt oder erwähnt? Ihre Aussage scheint mir genau so populistisch wie unbegründet zu sein
    • Sophia 30.03.2019 11:02
      Highlight Highlight Na, der Walser ist ja auch schon ein sehr alter Tanz, neue Erkenntnisse hin oder her!
    Weitere Antworten anzeigen
  • no-Name 30.03.2019 09:50
    Highlight Highlight “Der Kampf um das Waffenrecht in den USA ist eine Ersatzreligion”

    Wie Ernährung, Empirie, Detox, Hundehaltung, Fitness, “Nachhaltigkeit” (wo es indiv. nicht einschränkt), pro- oder kontraimpfung, feminismus, erziehung und ironischerweise sogar säkularismus

    Undundund.

    Überhaupt vermisse ich die dialektische Auseinandersetzung in meinem erweiterten Umfeld.
    • Ale Ice 30.03.2019 10:34
      Highlight Highlight Der Mensch ist tatsächlich sehr erfinderisch, was (Ersatz)Religionen anbelangt.

      Diese vermisste Auseinandersetzung kann ja gerne von jedem geführt werden. Und ohne Bedien-mich-Haltung.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 30.03.2019 11:29
      Highlight Highlight no-Name, ich hoffe diese Zeiten kommen eines Tages wieder...

      Die ganzen politischen Debatten sind schon lange in einen heiligen Krieg ausgeartet. Gut gegen Böse, Gott oder Teufel. Es ist absolut irrsinnig geworden, über irgendein politisches Thema diskutieren zu wollen, denn wie bei den Zeugen Jehovas ist die "Haltung" bereits pickelhart festgezurrt. Kein Argument zieht da mehr. Vernunft auch nicht. Beweise ebenfalls nicht. Keiner möchte Einsicht zeigen, weil er ja sonst zugibt das er im Unrecht war.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 30.03.2019 11:52
      Highlight Highlight Die Gesellschaft geht vor die Hunde war mal, der Grossteil wurde mit dem Riesenhype von Feminismus, Umwelt, Religionsbashing, von den Hunden bereits ausgeschieden...

      Beispiel; Man Kritisiert etwas am Feminismus, somit wird man von jedem Groupie dieser Bewegung als Vergewaltiger und ewig hängengebliebener abgestempelt. Du verlierst dein Recht auf Meinungsäusserung, du wirst zu einem Menschen 2. Klasse. & das passiert mit jedem von jeder Gruppierung.

      Wie soll da ein miteinander möglich sein? Zwischen all den Ersatzreligionen? I dont know.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 30.03.2019 09:36
    Highlight Highlight Das Festhalten an der Waffe, liegt vielfach in der Absenz der Staatsgewalt geschuldet.

    Wer jemals im Süden oder im mittleren Westen war, findet eine erschreckende Armut vor, die europäische Verhältnisse unvorstellbar ist.

    1-3 Polizisten (ohne Ausbildung, dafür gewählt) für die Grösse des Kantons Zürich „County“ reichen einfach nicht um das Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.

    Da bewaffnet man sich eben selber.
    • Pelegrino 30.03.2019 17:57
      Highlight Highlight Hierundjetzt,

      besonders in Italien, Griechenland, Ukraine, Zypern, Albanien gibt es genau so hungernde Menschen, doch davon schreibt kaum jemand, - die wirklich allen Grund hätten gegen die EU einen Aufstand zu machen, doch da geschieht nichts, weil es da keine Waffenlobby gibt.

      Wenn es nicht bald mit der Schweiz und Amerika sich etwas zum Guten ändert, so wird es bald wie im Nahenosten, in Kleinasien werden, wenn keine wirksamen Änderungen dieser Umständen in der Finanzmetropolen der Welt geschehen.

      Vielleicht wird es dann bald zum dritten Weltkrieg kommen!
    • Pelegrino 30.03.2019 21:03
      Highlight Highlight Wenn es mit dem Schweizer Waffengesetz nichts ändert, wird es bei uns wie in Amerika werden, und dann bald wie im Nahost, in Kleinasien.

      Wenn in Finanzmetropolen der Waffenhandel weiterhin beflügelt wird, dann kann es hier wie abermals in Syrien werden, und da vorbeugend verhüten die einzig sichere Massnahme gegen das Morden.
  • Bert der Geologe 30.03.2019 09:33
    Highlight Highlight Waffenbesitz als Religionsersatz gibt es offenbar auch in der Schweiz, wenn man die Debatte um das nehe Waffenrecht verfolgt.
    • Pelegrino 02.04.2019 02:04
      Highlight Highlight Die alte Nationalhymne der Schweiz, nach dem Text; "Rufst du mein Vaterland," hatte in den zwei letzten Strophen hinsichtlich auf Krieg und Gewalt mehrheitlich betont, ja sogar aufgerufen, was zum Glück heute in der jetzigen Version nicht mehr ist, leider doch von Alt-Veteranen wieder abgeändert werden soll.

  • Kampfsalami 30.03.2019 09:27
    Highlight Highlight Waffen sind einfach Scheisse. Sie töten. Punkt. Wer was anderes sagt: Na ja...
    • Helios 30.03.2019 10:30
      Highlight Highlight Besteht ein gesammtgesellschaftliches Interesse an Waren- und Personenverkehr? Ja.


      Besteht ein gesammtgesellschaftliches Interesse an halbautomatischen Waffen? Nein.

      Das oft erwähnte Argument Flugzeuge und Autos würden auch töten ist so mies, dass augenscheinlich wird, wie wenig für den privaten Besitz von Waffen spricht.
    • Thomas_v_Meier 30.03.2019 10:42
      Highlight Highlight Hach Genital Motors, wurden Fulgzeuge oder Autos entwickeltum zu töten?
      Nein!
      Wurden Waffen entwickelt um zu töten.
      Ja, es ist deren Hauptaufgabe!
    • Gawayn 30.03.2019 11:09
      Highlight Highlight Ein Speer kann ein Zelt halten
      Eine Axt wird Holz fürs hacken verwendet.
      Ein Messer um Fleisch Brot oder Gemüse zu schneiden.

      Aber Feuerwaffen sind nur zum töten da!
    Weitere Antworten anzeigen
  • War mal stolz 30.03.2019 09:00
    Highlight Highlight Weniger Schusswaffen, würden weniger Menschen sterben wieht man in New York stade.. .
    Mal waffenrecht mit der Anzahl Schusswaffentote vergleichen....
    • Hierundjetzt 30.03.2019 09:27
      Highlight Highlight Ich habe Deinen Kommentar nun 3x mal gelesen und komm immer noch nicht draus.

      Fast jeder Schweizer hat eine vollautomatische Schusswaffe „Sturmgewehr“ zu Hause. Aber bei uns gibt es keine Massaker.

      Also nochmals, was möchtest Du uns mitteilen?
    • Oban 30.03.2019 10:45
      Highlight Highlight Hierundjetzt, das es bei uns keine Massaker gibt ist schlichtweg falsch.
      Es kommt nur nicht so häufig vor wie in den USA.
      Kleine Auffrischung:
      -Günther Tschanun im Zürcher Hochbauamt
      -Leihbacher im Zuger Parlament
      -der Kronospan Amoklauf

      Dazu auch diverse kleinere Amokläufe oder der Fall Kneubühl.
      Wenn man es genau betrachtet haben wir alle 2-3 Jahre eine schwerere Tat gehabt, dazu viele kleinere wo die Täter ihre Opfer in ihrem Umfeld fanden. Oder auch wahllos aussuchten wie in Rupperswil.
    • Pelegrino 30.03.2019 12:10
      Highlight Highlight Von häuslicher Gewalt wird nur selten berichtet,u. wenn dann viel später einmal über eine ganze Anzahl von Fällen,die es einmal gegeben hatte, und längst nicht mehr für notwendig für wichtig genommen wird,weil es Vergangenheit ist.

      Die Gewaltpotential wird auch in der Schweiz immer häufiger,u.wie gewöhnlich kommt das Schreckliche aus Amerika erst später mach einer gewissen Zeit gleich einer Pandemie auch nach Europa.

      Vielleicht werden dann Western-Filme wie von früher;"Spiel mir das Lied vom Tod,"wieder salonfähig.

      Für Schweizer gelten längst verjährte Gewalt,nur noch"für kalten Caffè!"

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  • Mutbürgerin 30.03.2019 08:53
    Highlight Highlight Mir scheint eher, dass der Kampf gegen Waffenbefürworter zu einer Ersatzreligion der Linken geworden ist, weil sie in Aktionismus verfallen, wenn Menschen sterben. Warum ist die Berichterstattung so herablassend (Narren, naiv) und tendenziös. Medien bringen niemals die SBB als grösste Tötungsanstalt mit Suizid in Zusammenhang, weil passt halt nicht zur Gesinnung. Die Gefahr in eine Schiesserei zu geraten, ist kleiner, als im Strassenverkehr zu sterben. Warum werden Gleichungen herangezogen, die nachweislich falsch sind? Gäbe es weniger Konsumenten, wenn Drogen verboten wären?
    • Hierundjetzt 30.03.2019 09:29
      Highlight Highlight Was hat der öffentlicher Verkehr der Schweiz mit Schusswaffen in den USA zu tun? Bitte erleuchte uns.
    • ovialop 30.03.2019 10:06
      Highlight Highlight Das geschriebene als herablassend, naiv und tendenziös bezeichnen - und im nächsten Satz die SBB als "Tötungsanstalt" herbeiziehen...

      Sie beschweren sich über falsche Vergleiche - und vergleichen selber Waffen mit Drogen und eine Schiesserei mit dem Strassenverkehr?

      Und wenn "Aktionismus" zu irgend einer Zeit angebracht ist, dann doch wohl dann, wenn Menschen sterben (Neuseeland). Was soll daran falsch sein?

      Also Sie wollen hier definitiv nur herumtrollen und provozieren...
    • Moelal 30.03.2019 10:48
      Highlight Highlight Mitbürgerin: dass Sie Einzel-Suizide von Menschen, die sich vor den Zug werfen nun mit Massenmorden mit Automatischen Waffen durch kranke Mörder vergleichen ist extrem bösartig und sarkastisch und dis zu einem gewissen Grad pervers
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  • Ale Ice 30.03.2019 08:41
    Highlight Highlight Das ist ein Grund, weshalb ich skeptisch reagiere, wenn sich Leute die Nichtexistenz von Religionen wünschen.
    Der Mensch scheint genetisch darauf programmiert zu sein an Ideologien zu hängen.
    Dass viele davon ihm - bei aller vermeintlich guten Motivation - offenbar schaden, scheint er in all den Jahrtausenden nicht verstanden zu haben.
    • Sophia 30.03.2019 11:00
      Highlight Highlight Na, ja, wer versteht schon seine genetischen Fixierungen, der Mensch ist seinem Willen willenlos ausgeliefert, sagt schon Schopenhauer! Und wenn der Ideologieglaube, die Katholiken sagten auch schon die Gottesantenne, angeboren ist, und der freie Wille nach neuesten Hirnforschungserkenntnissen auch nur eine Illusion ist, was soll denn der Mensch dagegen tun? Jetzt kommt noch dazu, dass unser Hirn seit 30 000 Jahren immer kleiner wird, ja, dann kommt man doch zum Schluss, dass langsam Schluss ist mit uns!
    • aglio e olio 30.03.2019 12:43
      Highlight Highlight Nö, der Mensch ist Opportunist. Idealismus ist m.M.n. schwächer ausgeprägt. Im Guten wie im Schlechten.
    • Pelegrino 02.04.2019 13:22
      Highlight Highlight Sophia, vor 30000 Jahren, gab es die Dinosaurier, seither aus diesen Charakter bis zu Homosapiens, an nichts sich verändert hat.

      Fressen und gefressen werden!

      Eines aber hat sich doch verändert, dass der Mensch zum Herdentier sich herauf entwickelt hat, u. das Herrschen über Menschen, als Ernährungssicherheit, vor Armut schützen soll, u. das mit Gewalt verteidigt wird. Wenn das aber nicht klappt, werden durch Genozide mit Waffen, Menschen mit ihren Gütern dezimiert.
  • Lizzy_La 30.03.2019 08:27
    Highlight Highlight Wegen des Amoklaufes werden in der USA jetzt Batman-Kostüme bei Kinobesuchen verboten... Macht Sinn🙄
    Wäre ja auch doof, Waffen zu verbieten.
  • Maracuja 30.03.2019 08:22
    Highlight Highlight Ein sehr guter Text. Der Begriff „Ersatzreligion“ scheint mir hier aber nicht treffend, denn es geht ja nicht um eine Bevölkerungschicht, die sich von traditionellen Religionen abgewandt und im Recht auf das Tragen von Waffen eine Ersatzreligion gefunden hat. Im Gegenteil, es sind insbesondere Anhänger traditioneller Religionen, die sich für dieses Recht einsetzen. Das erbitterte Festhalten an diesem todbringenden Recht zeigt klar religiöse Züge, eine Ersatzreligion ist es aber nicht.

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Es liegt in der Natur der Sache, dass viele Userinnen und User mich nicht sonderlich mögen. In Glaubensfragen sind wir sensibler und verletzlicher als in vielen anderen Lebensbereichen.

Meine skeptische Haltung ruft oft heftigen Widerspruch hervor, manchmal Wut. Oder sie weckt Zweifel, erzeugt gar Angst. Wut muss sich Luft verschaffen. Das bekomme ich in vielen Kommentaren zu spüren.

Statt inhaltliche Kritik zu üben, spielen verärgerte Kommentatorinnen und Kommentatoren gern auf den Mann. …

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