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India's humanitarian and spiritual leader, Sri Mata Amritanandamayi, aka

Die «heilige Mutter» und Umarmerin Amma bei einem Auftritt in Winterthur. Bild: KEYSTONE

Sektenblog

Die Kirchen leeren sich, das religiöse Bedürfnis bleibt – die Sekten freut's

Esoteriker, Geistheiler und Schamanen sind die neuen Priester, Konsumtempel die Ersatzkirchen.



Es ist unbestritten, dass das Religiöse immer mehr aus dem öffentlichen Raum verschwindet. Keine zehn Prozent der Schweizer besuchen regelmässig einen Gottesdienst. Nicht einmal mehr die Hälfte glaubt an einen personalen Gott. Und die Quote der Kirchenaustritte bleibt konstant hoch.

Bedeutet dies, dass der Glaube an ein höheres Wesen, an ein Leben nach dem Tod, an spirituelle Phänomene ein Auslaufmodell ist? Sind die meisten Menschen in religiösen Fragen nüchterner und rationaler geworden? Also areligiös? Erleben wir eine radikale Säkularisierung?

Eine Rolltreppe in den Himmel.

Der Weg in den esoterischen Himmel. Mit Rolltreppe. Bild: shutterstock.com

Nein, das wäre ein Trugschluss. Das Bedürfnis nach religiösen oder pseudoreligiösen Ritualen und der Glaube an Magie und Wunder nehmen kaum ab. Die religiösen Institutionen verlieren zwar an Bedeutung, ihr geistiger Kern lebt aber in den meisten Leuten weiter.

Der bekannte deutsche Religionswissenschafter Hartmut Zinser formuliert es so: «Jeder kann machen, was er will, jeder kann aus der Kirche austreten, jeder kann sich sozusagen die Religion raussuchen, die er will. Oder er kann vormittags – wie in Japan – Anhänger des Shinto sein, mittags christlich heiraten und abends buddhistisch sterben. Also alles das ist heute möglich, der markentreue Wechselreligiöse, das kann man vielfältig beobachten. Richtig Säkulare sind sehr selten.»

Ein Aroser Geschäftsmann wird Schamane in Kolumbien:

abspielen

Video: YouTube/SRF DOK

Säkularisierung und die gesellschaftliche Tendenz zur Individualisierung holen die Kirchen ein. Viele, die noch Kirchensteuer zahlen, zimmern sich ebenfalls ihren eigenen Gott und ihren individuellen Himmel.

Überall Ersatzgottesdienste

Die Konsumtempel sind die modernen Kirchen. Fussballspiele, Konzerte und andere Events mutieren zu Ersatz-Gottesdiensten. Selbst das virtuelle Internet bietet eine Art geistige Heimat.

Der christliche Glaube, dessen geistige Wurzeln im Altertum liegen, will nicht mehr so recht zum heutigen Leben passen. Doch er hat das religiöse Bewusstsein geprägt, das schon fast in den Genen verankert ist. Der Begriff Gottesgen ist ein geflügeltes Wort. Deshalb bleibt das Bedürfnis nach magischen, spirituellen und übersinnlichen Ritualen und Weltanschauungen ziemlich konstant.

Viel Selbstüberschätzung und Hokuspokus:

abspielen

Der Berliner Schamane Daniel Atreyu als esoterischer Meister. Video: YouTube/Daniel Atreyu - Geistig-energetischer Heiler & Schamane Berlin

Parallel zum Bedeutungsverlust der christlichen Kirchen verliert auch die Bibel die göttliche Aura. Junge Leute, die nie in den Gottesdienst gehen, können mit den Geschichten aus dem alten Buch nichts anfangen. Somit zerfällt auch das geistige Fundament der christlichen Kultur. Die meisten haben keine Ahnung mehr, was Pfingsten bedeutet, obwohl sie jedes Jahr mit einem verlängerten Wochenende beschenkt werden.

Mit den Grundthemen Schuld, Strafe und Sühne können sie ohnehin nichts anfangen. Mit der Hölle schon gar nicht. Und den Himmel mit dem alten Mann mit Vollbart finden sie nicht sexy. Aber auch nicht die Vorstellung, dass mit dem Tod alles vorbei sein soll.

Esoterik als Ersatzreligion

Und so suchen viele in der Esoterik einen Ersatz. Oder sie verehren Geistheiler und Naturheilpraktiker als die neuen Medizinmänner oder Schamanen. Sie nehmen die Position der Pfarrer und Priester ein.

Weiter sind die desorientierten Sinnsucher auf dem Radar der Sekten, die ein Rundumpaket anbieten. Denn die Suche nach der eigenen religiösen Wahrheit kann ganz schön anstrengend sein.

Deshalb landen viele wieder bei geschlossenen Heilslehren und spirituellen, esoterischen oder neureligiösen Gruppen, die fertige religiöse Menüs anbieten. Menüs, die meist sehr unbekömmlich sind und für geistigen Durchfall sorgen.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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228Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Maya Eldorado 01.05.2019 10:04
    Highlight Highlight Es gibt einen weltweiten, weltumspannenden Ersatz für Religion, der immer mehr vordringt und sich immer weniger Menschen dem entziehen können, auch wenn sie wolten. Das ist der Kapitalismus verbunden mit dem Konsumsismus.
  • PatsNation 30.04.2019 15:48
    Highlight Highlight Ich halte eigentlich nichts von Religionen, aber es sind in meinem Leben die letzen paar Monate/Jahre immer wieder Sachen an mich geraten, was das ganze Thema interessant macht. Jetzt nicht interessant im Sinne von, dass ich wieder zur Kirche gehe sondern eher im Kirchengeschichtlichen oder in der Art wie Bibeltexte ausgelegt werden können. Oder auch wie im Koran/Tora und Bibel das gleiche gemeint ist, aber halt anders geschrieben wird. Das sind so Sachen, welche Spannend sind. Also eher weltliche Sachen anstatt spirituelle Sachen.
  • herrkern (1) 30.04.2019 11:12
    Highlight Highlight Es gibt den Begriff der "Gnosis", als dem eigenen Erkennen dessen, was ist. Die Christen haben das irgendwann 500 n.Chr. an die Kirchlichen Obrigkeiten (Papst, Bischof etc.) abgegeben und nur deshalb besteht überhaupt das Problem, dass der Mensch keinen eigenen, direkten, unmoderierten Zugang zu Gott haben, soll. Nur der Priester weiss letztlich, was Gott zu wollen hat. In anderen Religionen wie dem Buddhismus gilt nur das als wahr, was jeder selber für sich erkennt. Diese Leute brauchen dann auch keinen Ersatz, weil sie in sich selber die Antworten finden. Ich bin selber Atheist.
    • Pelegrino 30.04.2019 16:45
      Highlight Highlight Kennherrn, wo es rel. Führer gibt, da gibt es die Gnosis, die Erleuchteten ihrer Sakramente u. Geistesgaben, das ist rechtens!

      Bei religiösen Akademien, unter andern die konfessionslosen unabhängigen, unterstehen auch einer Gnosis, einer Lehrführung die Unantastbar gilt, insofern die Lehre nicht irrational ist.

      Für lestige Fragen gibt es Nulltoleranz, u. ist eine Todsünde in der Gemeinschaft, mit möglichen Folgen.
  • Alienus 30.04.2019 08:33
    Highlight Highlight @vera.vox

    Hier ein satanischer Schlussvers über die meisten Glaubensgemeinschaften:

    .

    Willst du nicht mein Gläubiger sein,
    so schlage ich dir den Schädel ein.
    • rodolofo 30.04.2019 12:28
      Highlight Highlight Meinst Du das jetzt in einem religiösen Sinne, oder in einem kapitalistischen Sinne?
    • Alienus 30.04.2019 14:44
      Highlight Highlight Gäubiger in Religion und Kapitalismus haben keinen sinninhaltlichen Unterschied.

      Es gibt von der Religionshistorie bis zum jetzigen Höchstkapitalismus keinen Unterschied, da die Funktionen zwischen Gebern und Schuldnern gegenseitig sind. Der Mensch gab Gott seine Existenz und Gott gab dem Menschen wiederum dessen Existenz. Eine klare Abhängigkeit. Der Mensch gibt Opfer, Anbetung, Unterwerfung uvm. Und Gott? Es entsteht zwischen beiden Polen ein in sich verwobene Abhängigkeit, wobei der Mensch der Gläubiger/Kreditor ist und Gott der Empfänger/Schuldner.

      Ob Gott seine Schuld begleichen kann?
    • rodolofo 30.04.2019 18:02
      Highlight Highlight @ Alienus
      Danke für diese vertieften Einsichten in die Ökonomie des Glaubens!
      Gott ist also -wenn ich das jetzt richtig verstehe- der Gläubiger, der zusammen mit seinen privaten Stellvertretern auf Erden aus dem Nichts heraus Dogmen schöpfen darf.
      Und die Gläubigen sind dann seine Schuldner, jedenfalls solange sie daran glauben, dass sie sündig und folglich schuldig sind.
      Ja, das macht in einem kapitalistischen Sinne tatsächlich Sinn!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Urs457 30.04.2019 07:28
    Highlight Highlight Als Atheist muss ich wegen Abdankungen hie und da in die Kirche. Mir wird jedesmal übel, wenn ich den Märchen und Floskeln der Pfaffen zuhöre. Welcher intelligente und vernünftig denkende Mensch kann damit etwas anfangen. Religion ist Opium fürs Volk, Karl Marx hatte schon Recht.
  • santacroce 29.04.2019 22:31
    Highlight Highlight Den Himmel mit dem alten Mann mit Vollbart.
    Benutzer Bildabspielen
  • Sebanimon 29.04.2019 19:52
    Highlight Highlight Es geht uns zu gut. Wir leben in einer Zeit des Exzesses, ähnlich wie zur Zeit des französischen Absolutismus. Produzieren bis das Lager voll ist, sodass immer alles verfügbar ist. Das wird auf Dauer nicht funktionieren. Irgendwann kommt der wirtschaftliche Zusammenbruch. Sobald es den Menschen schlecht geht, jeder für seine Familie sorgen muss, um das Essen kämpfen muss... dann wird das das Ende der Globalisierung und die Rückkehr der Religion sein.
  • Maracuja 29.04.2019 18:41
    Highlight Highlight Wenn ich Ihren Text lese, komme mir der Gedanke, dass auf irgendeine Weise doch etwas am Bibelvers dran ist, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt. Der rein rationale Mensch ist wohl genauso ein Trugbild wie der homo oeconomicus. Wir sind eher eine sehr emotionale Spezies. Ich habe das selber bei schwerer Krankheit erlebt, Halt haben mir nicht in erster Linie Informationen/Wissen (Arzt, Internet) gegeben, sondern geliebte Menschen, Musikstücke, Bilder, Träume, Gebete. Schade führen solche emotionalen Bedürfnisse manche in eine Abhängigkeit. Hoffentlich öffnen Ihre Texte vielen die Augen.
    • Michael Bamberger 29.04.2019 22:50
      Highlight Highlight "Wir sind eher eine sehr emotionale Spezies."

      Sehr treffend analysiert, liebe Maracuja.

      Genau so lautet die detailliert illustrierte These von Yuval Noah Harari in seinem dritten Buch, "21 Lektionen für das 21. Jahrhundert".

      Und recht hat er, genauso wie Du mit Deiner diesbezüglichen Beschreibung völlig richtig liegst.
    • rodolofo 30.04.2019 09:49
      Highlight Highlight @ Maracuja
      Was Sie da sagen, freut mich sehr!
      Tief drin in unseren Seelen sind wir gar nicht so verschieden, wie das an der Oberfläche der hitzigen Blog-Diskussionen scheinen mag.
      Die menschliche Natur hat Körper UND Geist, Gedanken UND Gefühle, handelt emotional-intuitiv UND rational-berechnend!
      Alle diese Polaritäten verbinden sich in "der Seele" zur "menschlichen Power".
      Und bei den Tieren, Pflanzen und Pilzen ist es grundsätzlich gleich, mit den üblichen, oberflächlichen Differenzen natürlich:
      Gleichheit in der Verschiedenheit.
      Ein Widerspruch?
      Ja UND Nein...
    • Maracuja 30.04.2019 10:37
      Highlight Highlight @Michael

      Danke für den Buchtipp.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans der Dampfer 29.04.2019 12:00
    Highlight Highlight Na ja, man hat Jahrelang Kirchengänger drangsaliert und sie als ewiggestrige abgetan. Wer will da noch dazu gehören? Die Leute glauben an Apple & Co. und nicht an einen Gott der zudem ein Huhn-Ein problem hat. Zudem: Wenn sich Bürger zu einem "Masch für's Läbe" zusammen tun, kommt gleich der schwarze Block und macht Ärger. So ist klar das immer mehr Menschen zu Scientology gehen als anderswo.
    • Nerox 29.04.2019 16:15
      Highlight Highlight Scientilogy ist klar auf dem absteigenden Ast.
    • Pelegrino 29.04.2019 16:58
      Highlight Highlight Dann kommen sie mal vom hohen Ross herunter, sonst fallen sie tief, sehr tief, denn zuerst muss die Schlacken gelehrt werden, die selbst angehäuft wurden, und dann kommen sie vom Ewiggestrigen zum Ewigneusten, u. da sind die Frommen noch weit davon entfernt, denn die Welt bleit nicht stehen, die verändert sich stetig.

      In der Informationszeitalter wo alles bereits schnell vorangeht, weil viel organisiert wird, im Zeitalter der Dispositive, ist zurückschauen wie zur Salzsäule erstarren, um dem zu entkommen, befreien sich viele von erstarrten Büsten- Statuen aus den 16. bis 19. Jahrhundert.
    • Pelegrino 29.04.2019 19:06
      Highlight Highlight Unterandern gehören vielerlei, was Rang und Namen hatten, muss sich abschlacken, davon befreien, von ehemals vieler Autoren, und alter Weisheiten, die wuchernd im Geist, wie das Unkraut im Garten, und den neuen Pflanzen das gedeihen verhindern.

      Darum ist es in der Neuzeit der Aufklärung höchste Zeit von diesen Gebundenheiten zu lösen, und für das Zukünftige zu aufzurüsten, denn mit alter Schlacke, alter Last, lässt sich schwer leben, darum entschlackt euch von alten Denk-Mäler.
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    Weitere Antworten anzeigen
  • Hä?Nö! 29.04.2019 03:48
    Highlight Highlight Wenn das Leben beschissen läuft, ist der Glaube oft das einzige was einem am Leben erhält. Die kleine Hoffnung das diese shit show doch noch einen Sinn hat und sei es auch nur nach dem Tod.

    Wenn ich Beinharte Atheisten so höre habe ich das Gefühl die haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht auch noch diesen letzten Funken der Hoffnung auszumerzen.

    Die Grosskirchen sind zu unpersönlich im vergleich zu Sekten und Freikirchen deswegen haben die auch mehr zulauf. Da sie besseren Halt bieten können, für jene die Halt und Gemeinschaft suchen. Was unsere Säkulare Gesellschaft nicht bieten kann.
    • Pasionaria 30.04.2019 01:12
      Highlight Highlight Hae?Noe!hoch3
      "Da sie (Sekten und Freikirchen) besseren Halt bieten können, für jene die Halt und Gemeinschaft suchen. Was unsere Säkulare Gesellschaft nicht bieten kann."

      Der Halt besteht darin, dass du beim Eintritt zu diesen Gemeinschaften deinen Verstand und dein Realitaetsbewusstsein abgibst. Diese gegen Indoktrination und voellige Abhaengigkeit eintauschst. Gehirnwaesche laesst gruessen!
      In einem Punkt haben Sie recht: das kann - zum Glueck - die saekulare Gesellschaft nicht bieten.

      Ueberlegen Sie, was Sie da fuer einen Quatsch schreiben, sorry.


    • Hä?Nö! 30.04.2019 14:43
      Highlight Highlight @Pasionaria

      Sekten und Freikirchen bieten oft ein ganzes unterstützungs Program an.

      Scientology zum Beispiel bietet für alles Kurse von Beziehungen, bis zur Arbeitssuche.
      Das ganze natürlich nicht gratis aber im vergleich zum Therapeuten erhält man die Illusion das es sich hier um Freundschaft handelt.

      Das selbe gilt auch für Freikirchen mit ihren Event, Buchclubs, Aperos und das alles mit den selben Leuten, mit dem selben Glauben das baut eine Gemeinschaft die jeden Aspekt des Lebens einnimmt.

      Diese Gehirnwäsche funktioniert nur wegen der Gemeinschaft und der Sicherheit die sie bietet.
    • Pasionaria 30.04.2019 22:34
      Highlight Highlight Sie scheinen ja Erfahrung in Scientology zu haben. Tut mir leid fuer Sie und Ihren Verstand.

      Ja, in Events, Apéros und Lockvogelpolitik sind die meisten Sekten und Freikirchen gar nicht schlecht, ja sehr innovativ > siehe z.B. ICF Schweiz.

      Es scheint mir, entweder sind Sie selbst in einer solchen Fundigemeinschaft verstrickt, oder Sie haben noch nie die traumatischen Aussteigerberichte gelesen.
      Dabei wird Ihnen die Abhaengigkeit, die Dogmatisierung, die Parallelwelt und viel Uebles mehr erst bewusst.

      Wuensche Ihnen einen klaren Blick.
  • Hypatia 28.04.2019 22:44
    Highlight Highlight Multiple Sektualisierung, so lautet Stamms Befund, dabei schmilzt unsere "geistige Heimat" und unser "geistiges Fundament" wie die Gletscher in den Alpen dahin. Ausser es schneite viel und lange, sehr lange. Es müsste mal wieder so richtig kalt werden. Richtig kalt. Und die Kirchen stehen steinerstarrt wie allein gelassene Endmoränen da und warten auf einen Godot, an den sie nicht mehr glauben. Aber es könnte ja mal wieder so richtig schneien und so richtig kalt werden... . Derweil gehn die Leute aus den Kleidern und entspannen sich bei - Mamma Amma, und wärmen ihre kalten Herzen.

  • Kupetzky 28.04.2019 17:43
    Highlight Highlight Gott mit Bart, Sektengeschwurbel oder Ersatzreligion - ist natürlich alles Quatsch. Aber von woher kommt Glaube? Was ist das für ein generisches, inneres Bedürfnis in uns? Wie kann ich im Meditationszustand bewusst sein, ohne zu denken? Weshalb empfinden die meisten Menschen nur Leere, insbesondere aber Religiöse oft Erfüllung, Frieden und Stille. Warum gibt es nur Extreme: einerseits dümmliche Gläubige und andererseits verbrecherische Narzissten? Lieber Hugo, gib uns doch mal etwas Sinn, statt immerzu nur Dummheiten zu entlarven.
    • Spooky 28.04.2019 20:00
      Highlight Highlight @Kupetzky"

      Weshalb empfinden die meisten Menschen nur Leere..."

      Wie kommst du auf so etwas?
      Hast du eine Umfrage gemacht?
    • Kupetzky 29.04.2019 18:15
      Highlight Highlight Spooky - kannst Du Empathie? Empfinden was Dein Gegenüber empfindet? Offensichtlich nicht. Oder irre ich mich? was empfindest Du bei - say - Schawinski, Funicello, Keller-Sutter? Ein einzelnes präzises Attribut würde reichen.
    • Spooky 29.04.2019 21:38
      Highlight Highlight @Kupetzky

      Funiciello ist okay.
  • Follower 28.04.2019 15:49
    Highlight Highlight Karl Marx sagte: „Der Glaube ist das Opium für das Volk.“ und versuchte so, die Tür 🚪 zum Glauben zu verschliessen.
    Meine Oma sagte: „Wenn man die Tür 🚪 zum wahren Glauben verschliesst, kommt der Aberglaube zum Fenster herein.“
    Meine Oma hatte recht... 🤣
    • Nonbeliever 28.04.2019 17:44
      Highlight Highlight @ Follower: was ist der Wahre Glauben? Der Glauben deiner Oma, etwa? Es ist doch so: Der Glaube des einen Volkes ist der Aberglaube des andern Volkes. Glaube ist letzthin immer bloss Annahme, - gewachsene, tradierte und verinnerlichte "fantasy", das Gegenteil von empirischem Wissen, auf jeden Fall. Wenn man also die Türe zum angeblich wahren Glauben verschliesst, kommt ein anderer "wahrer" Glaube zum Fenster herein. - Sofern man das eben zulässt :-)
    • vera.vox 28.04.2019 20:03
      Highlight Highlight Ein wahrer Glaube Gotts Zorn stillt,
      daraus ein schönes Brünnlein quillt,
      die brüderliche Lieb genannt,
      daran ein echter Christ wird erkannt.
    • Share 28.04.2019 21:06
      Highlight Highlight Wann ist es schief gelaufen? Der Glaube ist schlicht eine Erfindung. Ein Fantasma, false Friends. Dass wir glauben, die Logik der uns vorausgehenden Natur.

      @ Vera
      Vielleicht hilft ein Aufklärungsvideo. Charli XCX Vroom Vroom.

    Weitere Antworten anzeigen
  • TheRealSnakePlissken 28.04.2019 14:32
    Highlight Highlight Ich war gestern an einer Trauerfeier für einen ehemaligen Kollegen. Die Aufgabe, diesen Anlass zu gestalten, war um so anspruchsvoller, weil der Kollege freiwillig aus dem Leben geschieden war. Die konfessionell ungebundene Ritualbegleiterin löste diese Aufgabe sehr würdig. Auch der Ort in einem historischen Saal war sehr gut gewählt. Es tat gut, einmal nicht mit Jenseitereien behelligt worden zu sein.
  • rodolofo 28.04.2019 13:16
    Highlight Highlight
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  • Oxymora 28.04.2019 10:12
    Highlight Highlight “Erleben wir eine radikale Säkularisierung?“

    Vielleicht
    Den meisten Wählern bringt die verreligiotete Politik, der Religionsversteher keine Vorteile. Vernunft orientierte Politik hingegen schon.

    Paradoxer Weise könnten auch religiöse Eiferer mit Terror die Säkularisierung anschieben. Kruzifix anbeten und Religion schön schwurbeln wird nicht vor islamistischen Anschlägen schützten. Religiöser Terror wird wahrscheinlich nicht den weiteren Ausbau der Religionsprivilegien ankurbeln.

    Vielleicht wird sich ein System, das die Werte der Aufklärung verteidigt, Staat und Religion trennt etablieren.
    • DemonCore 28.04.2019 17:16
      Highlight Highlight Inshallah...
  • Nonbeliever 27.04.2019 22:56
    Highlight Highlight Es schleckt keine Geis weg: der Mensch (d.h. eine Mehrheit davon) hat nunmal diese irrationale Seite. Glaubt an Geister und Götter, daran dass er mehr als blosse Biomasse ist und er eine unsterbliche Seele hat. Hinzugekommen in der Neuzeit ist diese in der westlichen Welt völlig freie Wahl des Glaubens und diese fast grenzenlose Palette an Religions- und Eso-Angeboten. Neu ist, dass sich Dogmatismen und Fundamentalismen verlagert haben auf bsw. vegane Ernährung", Impfverweigerung, Homö-"Magie"-Glauben usw. Das ist so und mir pers. ist das irgendwie auch wurst, solange ich frei sein darf.
  • Michael Bamberger 27.04.2019 22:45
    Highlight Highlight Mittels Wissenschaft fliegen Menschen auf den Mond.

    Mittels Religion fliegen Menschen in Wolkenkratzer.

    ---

    Säkularer Humanismus und Wissenschaft vereinen Menschen in einer sich kontinuierlich globalisierenden Welt.

    Nationalismus und Religion sind der Nährboden für Disharmonie der Menschen.
    • DemonCore 28.04.2019 17:18
      Highlight Highlight Je areligiöser eine Gesellschaft um so reicher, friedlicher, gesunder (körperlich und geistig) und gerechter ist sie. Jede soziale und wirtschaftliche Metrik wird schlechter mit zunehmender Religiosität. Religion tötet. Entweder den Geist oder Menschen.
    • Maracuja 28.04.2019 19:49
      Highlight Highlight @DemonCore: Je areligiöser eine Gesellschaft um so reicher, friedlicher, gesunder (körperlich und geistig) und gerechter ist sie

      Gemäss einer Studie aus dem Jahr 2012 ist Ostdeutschland die areligiöseste Region der Welt. Gibt es irgendwelche Belege das die Menschen dort reicher, friedlicher, gesünder und gerechter sind? Diverse Reportagen aus dieser Gegend lassen erhebliche Zweifel an Ihrer Behauptung offen.
    • Nick Name 28.04.2019 22:50
      Highlight Highlight @DemonCore: Das verifizierte Fundament für diese Behauptungen sähe ich auch gerne.
      Die Schweiz (wenn wir jetzt mal eine nationale «Gesellschaft» nehmen) ist schätzungsweise im Verhältnis ziemlich reich, friedlich, gesund und - naja.. Wo ist bzw. vor allem war (beim Aufbau des ganzen Reichtums etc.) hier bitte die grosse Areligiosität?
      @Michael Bamberger: Die Abschnitte «Säkularer Humanismus und Wissenschaft (...). (...) für Disharmonie der Menschen.» sind knackig zu kurz gedacht. Nährboden für Disharmonie ist grundsätzlich im Menschen angelegt: mit Überlebenstrieb, Gier, Machthunger, Egoismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 27.04.2019 21:40
    Highlight Highlight "Die «heilige Mutter» und Umarmerin Amma bei einem Auftritt in Winterthur."

    Wahrscheinlich ist das Bild aus der Eulachhalle.

    Damals war ich auch in Winterthur. Nicht wegen Amma, sondern wegen der Thrash Metal Band "Slayer".

    Habe dann gleich eine Skulptur der Göttin Kali erworben, die ich aber wieder verschenkte, weil mein Shiva und Kali sich ständig in den Haaren lagen.


  • Trasher2 27.04.2019 20:53
    Highlight Highlight Das mit den leeren Kirchen ist meiner Erfahrung nach einfach etwas, dass ich immer wieder lese. Die Realität sieht aber anders aus.

    In die katholischen Kirchen in die ich gehe hat es Sonntag für Sonntag um die 150 Besucher. Danach sind noch die Italiener und Albaner Gottesdienste, welche wohl nochmal gängige viele Besucher haben.

    Klar ist die Gruppe 15-30 Jahre untervertreten, aber mit den ersten Kindern wird die Kirche wieder interessant.

    Dass sich mein Umfeld, welches ausgetreten ist in Ersatzreligionen ihr Heil suchen kann ich bestätigen.
    • Pelegrino 28.04.2019 06:51
      Highlight Highlight Bei Freikirchen, den Landeskirchen geben diesel Institutionen nur die Mitglieder-zahlen an, doch was inhaltlich zu bieten hat, das ist nur sekundär u. nicht einhaltbar, da es nur ein Versprechen ist, indem sich der Referent sich stetig in Worten verspricht.

      Da verwundert es sich nicht, das entsprechend den lehren Floskeln sich überdrüssig, es viele EX-Mitglieder geben wird.

    • Booker 28.04.2019 08:46
      Highlight Highlight Wieso soll die Kirche mit Kindern wieder interessant werden ? Unsere Kinder sind nicht getauft und nicht religiös wie wir. Wenn sie später wollen können Sie immer noch beitreten und mitmachen. Ich für meinen Teil brauche es nicht.
    • Pelegrino 29.04.2019 17:22
      Highlight Highlight Booker, bekanntlich suchen die Frommen Dogmatiker aus Sorge wegen abwandern ihrer Nachkommen, neue religiöse Nachahmer, u. das zweifellos mit viel Engagement.

      Daraus lässt sich schliessen, dass da die gleichen Gründe fürs Abwandern vorliegen.

  • Alienus 27.04.2019 19:34
    Highlight Highlight Man schaue sich das Foto der „heiligen Mutter“ Amma an. Lauter ver- und entzückte europ. Menschen um sie herum. Deren Vorfahren waren sicherlich in der katholischen, evangelischen, reformierten uam. Kirchen auch so entzückt.

    Somit kann abgeleitet werden, der Mensch braucht eine scheinbar „geistige“ Entzückung, um in eine spirituelle Entrückung zu erlangen. Nun, für solche Typen, wie beispielsweise diese „heilige“ Mutter Amma, ist dann ein leichtes Spiel.

    Für die Entzückten eine Falle neuer Art: von der christlichen in die neue fernöstliche Falle.

    Auf gut Deutsch: vom Regen in die Traufe!
    • Pasionaria 27.04.2019 23:26
      Highlight Highlight der Mensch braucht „geistige“ Entzückung
      oder
      der Mensch brauchr Maerchen wie das taeglich Brot,
      Ein paar perfide Luegen, um zu ueberleben,
      ein paar (nasse) Kuesse, ob himmelblau, ob rosarot,
      wer als Amma-Mama kann sie gestenreicher geben.
      Der Mensch braucht Maerchen, nicht nur dann u. wann,
      Gechichten, die von entrueckten Dingen handeln.
      Wenn allein eine verrueckte Amma-Mama kann,
      die Welt von entzueckt Suchenden verwandeln.
    • Share 28.04.2019 17:16
      Highlight Highlight Rückwärts, im Freien Fall.
    • Pasionaria 28.04.2019 23:57
      Highlight Highlight Share
      ??
    Weitere Antworten anzeigen
  • no-Name 27.04.2019 18:03
    Highlight Highlight Ach ja, mein guter Kumpel der als Gärtner den Auftrag für ein Pfarrhaus verweigert (sone scheiss, das religiose, geit eh nume ums gäld) aber seine Kinder mit einem „traditionellen shamanistischen Ritual“ (was auch immer das bedeutet) welches elemente aus allen 5 kontinenten enthielt und von einer schweizerin mittels hysterischem schütteln und stöhnen durchgeführt wurde.

    Aber er erklärte mir es sei nicht religiös. So geistwesen gäne es.

    Die sellentiere waren beim bub ein tiger und beim mädchen ein pony. Sehr inovativ.
  • Denverclan 27.04.2019 16:07
    Highlight Highlight Es ist einfacher mit der Herde zu ziehen als sein eigener Herr und Meister zu sein. Es gibt diesen einen schönen Spruch: Wer mit dem Leben spielt kommt nie zurecht, wer sich nicht selbst befiehlt bleibt immer ein Knecht. Bringt den Kindern früh bei selbstbewusst und standhaft durchs Leben zu gehen. Verantwortung für den Schwachen zu übernehmen und Ungerechtigkeiten zu bekämpfen. Dankbar und demütig zu sein, wenn man auf der Sonnenseite des Lebens steht. Sonne=nicht Geld sondern Reichtum im Herzen und Geist. Sich selbst sein und nicht verbiegen lassen. Das hat wohl etwas göttliches an sich...
  • Pelegrino 27.04.2019 14:45
    Highlight Highlight Die Null-Tolleranz-haltung von gesamten klein u.grossen Kirchen tragen das ihrige bei,dass immer mehr sich von ihren Glauben distanzieren,u.eher bei den Esoterischen zulauf finden.

    Wie kann man auch so tolleranz-los sein,um die Getreuen zu verscheuchen.Das ist intolerant u. herzlos,alles was nicht konform ist, aus der Gemeinschaft auszugrenzen.

    Der Mensch als Herdentier grenzt durchaus unliebsames un schwaches aus,im faschis Reisbündel Haltung werden so unliebsamen schwaches entfernt,u.ausgegrenzt was zum Geiz ist Geil schaden würde.
    • Share 27.04.2019 17:25
      Highlight Highlight So erklärst du das Komplizierte? Gerade nun im Bistum Stur könnte sollte müsste und dürfte auf dem Dreierticket eine Frau oder deren zwei stehen. Aber eben, es ist kompliziert.
    • Pelegrino 28.04.2019 06:09
      Highlight Highlight Share, (So erklärt du das Komplizierte?

      Der Mensch als Herdentier neigt dazu, die schwacher Glieder ihrer Gemeinschaft auszugrenzen, um ihren Face-Schis Reisbündelsystem gerecht zu werden.
    • Share 28.04.2019 10:59
      Highlight Highlight Gruppendynamik? Dem steht die Thermodynamik vor. Es braucht zwei die verschmelzen um eine Teilung zu entfachen. So ziemlich alles baut darauf. Das macht den Menschen zum programmierbaren Organismus. Deswegen ist die von sich ausgehende Wendung der modernen Bildungstraining vorzuziehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Laurel 27.04.2019 14:39
    Highlight Highlight Ja, traurig: vom Regen in die Traufe … Von den Kirchen zu Sekten; zu einer Geldabzockete von denen die Bansker noch lernen könnten. Sobald die Landeskirchen und deren Angestellte aufhören Wasser zu predigen und Wein zu trinken, … bin ich wieder dabei.
    • Pelegrino 28.04.2019 12:08
      Highlight Highlight Die vom Geldglauben sich zu distanzieren wollen, und bereits schon gemacht haben, die sollen bestens in allen Variationen es tun.
  • mostlyharmless 27.04.2019 14:00
    Highlight Highlight Mir wurde schon im Kindergarten bewusst, dass ich nicht an Gott glaube. In die Kirche bin ich trotzdem sehr oft und gern gegangen, wegen des Gesangs, des Gebäudes, der Gemeinschaft und der Interpretationen der Bibelgeschichten unseres Pfarrers. Ich hatte aber auch nie das Gefühl, dass die Kirchgänger die Bibel für bare Münze nahmen. Vielleicht irre ich mich da – man hat nie direkt über den Glauben geredet bei uns.
    Dass es Menschen gibt, die sich an Gottesglauben halten, um die Fragen des Lebens zu lösen, habe ich nie verstanden. Hier ein Erklärungsversuch:
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  • m. benedetti 27.04.2019 12:48
    Highlight Highlight Sie haben die Klimareligion vergessen mit Greta als Prophetin und Friday for future (Bezug zum Satanismus FFF=666).
    • Oiproll 27.04.2019 13:58
      Highlight Highlight Das mit dem Bezug zum Satanismus meinst du aber nicht wirklich ernst.....oder?😂😂😂
    • JaneSodaBorderless 27.04.2019 15:30
      Highlight Highlight Du hast auch was vergessen, m.: Die Verschwörungstheorie-AnhängerInnen.
  • Beteigeuze 27.04.2019 12:44
    Highlight Highlight Also, Herr Stamm, der ganze Komplex Gott und Glauben besteht eigentlich nur aus FRAGEN. Und wenn man dann diese Fragen diskutiert, dann gibt es keine Antworten oder nur solche, welche auf reiner Phantasie basieren. Denn nichts genaues weiss man nicht.

    Der heutige Mensch macht sich schon seine Gedanken was da so sein könnte. Es reicht nicht mehr nur den Rosenkranz runterzubeten. Sie wollen in dieser Sache weiterkommen und jeder einzelne bildet seine eigene PERSÖNLICHE Sekte.

    Hilfreich war diesbezüglich der wissenschaftliche Fortschritt. Viele suchen da diesen Gott.

    Erfolgreich? Mal sehen.
    • Alienus 27.04.2019 23:35
      Highlight Highlight @Liebstes irrlaufendes Gestirnsubjekt.

      Das gesamte Leben besteht aus Fragen.

      Warum ist die Banane krumm? Warum ist mein Vater kein Milliardär? Was ist die Unendlichkeit? Warum verlässt das Beteigeuze die vorgegebene Laufbahn und taucht in dieser Biosphäre auf?

      Alles ungeklärte Fragen.

      Wie viele Menschen liebe auch ich den Fortschritt im Wissen und Erkennen innerhalb der Unkenntnis.

      Aber in der Wissenschaft suchen wir gewiss keinen Gott!

      Was für ein Gott würde das sein, wenn er sich nur dort zeigen würde?

      Irgendwie haben Sie da verwirrte Gedanken. Gott im Wissen seiend. Aber nein!
    • Pasionaria 27.04.2019 23:39
      Highlight Highlight Ach, Beteigeuze, Ihr Stern kann beim besten Willen nur der Astronomie imponieren!
      Erfolgreich?
    • Beteigeuze 28.04.2019 11:12
      Highlight Highlight Alienus

      Doch, in der Wissenschaft suchen wir nach diesem Gott. Denn es ist der EINZIGE Weg um Antworten zu finden die auf den Füssen stehen. Sonst sind jegliche Argumente diesbezüglich nur ein infantiles Bla-Bla.

      Und die Wissenschaft wird uns diese Antworten geben, ob es Gott oder nicht.

      Welche Variante wäre nun die bessere? Ich bevorzuge die Antwort A (dass es ihn gibt).

      Denn wenn nicht, was würde dann diese mühsame Quälerei die man Leben nennt für einen Sinn machen?

      Nachher MUSS da etwas sein, denn sonst ist unser Leben keinen Schuss Pulver wert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pelegrino 27.04.2019 11:58
    Highlight Highlight Viele suchen eine neue Erfahrung, die fürs diesseitige Leben inspirieren. Leider doch finden die Suchenden sich wieder in einer ebenso düsteren wenn nicht noch schlimmeren Weltanschauung wieder.

    Wo von lauter Zorn u. Gericht das einzige anbietet, u. keine Gunst zu sehen ist; als nur wenn du nicht machst, sonst dann wird passieren, > gedroht wird, u. das schon im Diesseitigen eintrifft, wenn der Teufel erwacht, u. daselbst der zornige Gott über ein jeden herfallen wird, ist eine Farce, wo jeder angst hat, u. von der versprochenen Gunst keine Spur mehr da ist.
  • Franz0506 27.04.2019 11:57
    Highlight Highlight Warum soll sich Herr Stamm darum sorgen, dass sich Kirchen leeren, wo er doch seit langem gegen jede Religiösität schreibt.
    Doch sehr viele Menschen bleiben Suchende, weil sie in ihrem Inneren wissen, dass es mehr gibt als was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können.
    Denn auch Darwin mit seinen billigen Erklärungen, dass alles nur so per evolutionärem Zufall entstanden ist, bleibt nur für Menschen mit einer eher bescheidenen Intelligenz glaubhaft.
    Denn, dass all die Wunder der Schöpfung einfach ohne Plan, Sinn und Ordnung einfach so entstanden sein sollen, ist einfach nur Schwachsinn.
    Benutzer Bild
    • Klaus07 27.04.2019 12:12
      Highlight Highlight @Franz0506
      Ihr Bildbeispiel ist Perfekt!
      Links der Geist des Menschen, rechts die Natur. Da sieht man sehr gut, wie überlegen die Natur dem Menschen ist. Mit Gott haben beide Bilder nichts zu tun.
    • Beggride 27.04.2019 12:13
      Highlight Highlight Ich denke, Darwins Theorie heisst nicht, dass alles zufällig und ohne Sinn entstanden ist...
    • DerRabe 27.04.2019 12:25
      Highlight Highlight @Franz, lustiges Bildchen.
      Aber wenn sie schon gerne mit plakativen Überschriften argumentieren.
      Zufall ist nur ein sehr kleiner Teil der Evolution. Es ist ein enorm mühsamer, langwieriger Prozess bei dem sich zwar zufällig Mutationen bilden, jedoch dann aber sehr unzufällig und zuverlässig diejenigen Mutationen durchsetzen, die für die jeweilige Spezies abhängig von ihrer Umgebung von Vorteil ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 27.04.2019 11:51
    Highlight Highlight Vielleicht sollten die Kirchen ihre Lustfeindlichkeit ablegen. Der Mensch braucht die Lust wie die Luft zum atmen.
    Liebe predigen und Lust ablehnen widerspricht sich. Das eine kann ohne das andere nicht bestehen.
    • Laurel 27.04.2019 14:54
      Highlight Highlight naja, bekanntlich ist nichts so erotisch wie verbotenes … Was mich noch mehr ärgert: "Wasser predigen und Wein trinken" ist leider teilweise wirklich wahr.
    • aglio e olio 27.04.2019 15:44
      Highlight Highlight Ich möchte meine Aussage nicht nur auf Erotik reduziert sehen.
      Betrachte z.B. die lustvoll zelebrierten Gottesdienste vieler afroamerikanischer Gemeinden im C-tum.
    • Hä?Nö! 29.04.2019 03:02
      Highlight Highlight Ja, Ja Sex sells, Mit ficken kann man alles verkaufen; Autos, Fleisch, Fernseher, Religion...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 27.04.2019 11:22
    Highlight Highlight Gottes Gen? Herr Stamm. Unverzeihlich. Das schreit nach einem Manifest. Diese Idee ist verwerflich. Es lenkt den Blick vom Eigentlichen. Das Zementieren des Dünkels. Die Schattenspiele von der Vorstellung und des Wollens.
    • Pelegrino 28.04.2019 06:12
      Highlight Highlight Share, der Mensch ist es tatsächlich, ein Genprodukt eines Schaffenden.
    • Share 28.04.2019 10:50
      Highlight Highlight Schaffender und dann Schöpfender, der sich das Talent zu Nutze macht. Der Gedanke an Tales, englisch für Märchen, nicht abwegig. Im Ganzen das Produkt seiner Teile. Der Doppelhelix folglich Notenlinien.
    • Pelegrino 28.04.2019 12:53
      Highlight Highlight Share, Noten!? Beethoven oder Sebastian Bach, Humanist oder Kirchengänger?

      Welches beider Wesen ist im Menschen wirklich verwurzelt, und was ist das wirklich Erbauende.
  • kliby 27.04.2019 11:15
    Highlight Highlight Es gibt massenweise Ersatzreligionen wie Feminismus oder Klimakampf.
    • Hoscheho 2049 27.04.2019 12:38
      Highlight Highlight Oder alte Kliby Schallplatten
    • mostlyharmless 27.04.2019 13:43
      Highlight Highlight Und wie Youtube-Videos für die Abgehängten, die um ihre Privilegien bangen, gell kliby?
    • Eh Doch 29.04.2019 19:08
      Highlight Highlight Ouw shiit
      Ich hoffe Kilby findet bald sein Glück und Zufriedenheit
      *Spread love
  • Altruide 27.04.2019 11:00
    Highlight Highlight Je nachdem welche Begriffsdefinition man von Religion nimmt, ist es auch offensichtlich warum heutige "Glaubens-Religionen" an Relevanz verlieren.
    Meiner Auffassung nach, gibt es nichts Heiliges was unantastbar ist, ausser das Recht auf Leben und Freiheit.
    Und genau da liegt meiner Meinung nach das Problem der heutigen Glaubensrichtungen, da sie oft die Akzeptanz von anders Denkenden ausschlägt.

    *Who cares* was jemand für einen Glauben hat, wenn er/sie "achtsam" mit seinen Mitmenschen und Umwelt umgeht?
    • Pelegrino 28.04.2019 06:20
      Highlight Highlight Altruide,

      Doch die meinen fühlen sich als unantastbar, die sich als Auserwählte fühlen, u. mit dem Gegenüber sich überheblich benehmen, u. erwarten dass ihren Glauben sofort anzunehmen ist, sonst sollte uns gestraft werden.

    • Pelegrino 30.04.2019 15:12
      Highlight Highlight Frommes Gebimmeln ein Ende, das geistliches Klonen durchschaut, nun lasst uns freien Denkens was uns das Leben beschert. So hinterfragen jedem seines reinen Gewissens, dem Nächsten wie sich selbst pflegt zu tun.

      Darum lasse sich niemand im Geiste sich klonen!
      Benutzer Bild
  • iNDone 27.04.2019 10:57
    Highlight Highlight Und auch wenn ich weiß dass es viele Blitze gibt; die Wissenschaft ist ebenfalls eine Religion heutzutage.
    • kliby 27.04.2019 11:17
      Highlight Highlight @Indone, gewisse neue Wissenschaften wie etwa die Genderwissenschaften durchaus, das wurde ja auch längst entlarvt (Stichwort Pluckrose). Das sind aber Sozialwissenschaften, die schon immer Probleme mit Wissenschaftlichkeit hatten.
    • Ralph Moses 27.04.2019 11:27
      Highlight Highlight Naja; im Gegensatz zu religiösen Behauptungen, die noch nicht ein einziges Mal beweisen liessen, ist dies bei wissenschaftlichen Experimenten durchaus üblich...
    • aglio e olio 27.04.2019 11:46
      Highlight Highlight Nein. Wissenschaft hinterfragt ihre Ansichten selbst. Erkenntnisgewinn durch Falsifizierung ist ein tragendes Element.
      Wissenschaft will Wissen schaffen, nicht Glauben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amateurschreiber 27.04.2019 10:22
    Highlight Highlight Wenn ich mit Gläubigen über Religon rede, haben die meisten kaum Ahnung von der Bibel oder von den Bräuchen oder Ansichten der Kirche. Viele glauben zwar an einen Gott, der aber selten klar definiert ist und meist auch keiner bestimmten Religion gehört.
    Darum behaupte ich: Es gibt nur wenige Menschen (ich schätze 20 - 30 % der Bevölkerung), die eine "höhere Autorität" brauchen, um in Leben Halt zu finden. Diese Menschen werden immer der Glaubensrichtung beitreten, die ihrem Leben am meisten Struktur und Führung gibt. Ob das eine Weltkirche ist, Scientology oder Ufologen ist zweitrangig.
    • Rabbi Jussuf 27.04.2019 13:26
      Highlight Highlight 20 - 30% dürfte viel zu niedrig geschätzt sein!
    • Laurel 27.04.2019 15:04
      Highlight Highlight Leider sprichst du etwas trauriges an; die meisten sind schlicht zu faul, um die Bibel zu lesen, darüber zu denken & debattieren. Dann empfindet man vielleicht auch deine genannte "höhere Autorität" nicht als solches. Du findest keine fertigen Lösungen in Texten, sondern du (+deine Fazite) sind es.
    • DemonCore 27.04.2019 22:26
      Highlight Highlight Die beste Kur für Religiosität ist die Bibel (den Koran, die Torah) von A-Z zu lesen.
  • fools garden 27.04.2019 10:14
    Highlight Highlight Die Menscheit hat sich zur Erklärung von unerklärlichem die Götter geschaffen. Daran hat sich praktisch nichts verändert.
    Der Mensch bleibt auch unvermindert schlecht im Akzeptieren des Unerklärlichen und sucht weiter, die Wissenschaft genauso wie der kleine Mann.
    • You will not be able to use your remote control. 27.04.2019 13:04
      Highlight Highlight Wenn die Wissenschaft weiter sucht, bedeutet das, sie akzeptiert (bzw. weiss), dass aktuell gewisse Phänomene nicht oder nur unbefriedigend erklärt werden können.

      Das ist eine der wichtigen Veränderungen der Aufklärung.
    • fools garden 27.04.2019 13:50
      Highlight Highlight Da bin ich absolut mit Dir einig.
      Rein persönlich versteh ich aber die Wichtigkeit nicht.
      Dinge die ich nicht ändern kann, bereiten mir weniger Kopfweh wenn ich sie akzeptiere wie sie sind.
    • Laurel 27.04.2019 15:09
      Highlight Highlight Guter Input! Ich für mich bin lieber ein Mensch, der Unerklärliches einfach so akzeptiert und respektivert wie es ist. Ich muss nicht alles verstehen. Bin wohl eine grosse Frau ;-)

      Ich respektiere aber die Neugierde aller, die alles verstehen möchten; aber bitte geht rücksichtsvoll mit eurer Umwelt um, danke!
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  • infomann 27.04.2019 10:14
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    • Motiv 27.04.2019 11:49
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    • infomann 27.04.2019 12:17
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    • HundBasil 27.04.2019 12:57
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  • Michael Bamberger 27.04.2019 09:57
    Highlight Highlight Predox: "Das Bild eines allmächtigen Gottes, der Sünder in die Hölle schickt, ist im Mittelalter entstanden, damit man die Kontrolle über das arme, untere Volk hat."

    Falsch!

    Der biblische Jesus droht in zahlreichen Bibelversen mit ewigen Höllenqualen, Heulen und Zähneknirschen. Hier nur einige Beispiele:

    (Mt 5,21-22) (Mt 11,23-24) (Mt 13,40-42) (Mt 23,33) (Mt 25,41)
    • predox 28.04.2019 10:37
      Highlight Highlight Michael, leider hast du überhaupt nicht verstanden was ich meine. Es geht eben genau darum, dass solche Passagen geschrieben wurden um das Bild einer Hölle aufrechtzuerhalten und die Kontrolle über das niedere Volk zu haben. Ob Jesus das tatsächlich gesagt hat, ist zu bezweifeln. Aber mit den Zitaten bekräftigst du in dem Fall meine Argumentation. Ausserdem ist es immer gefährlich einzelne Passagen ohne Kontext zu zitieren. Die Bibel sollte als Ganzes interpretiert werden und nicht nur einzelne Verse herausgenommen werden, die eine Argumentation gerade unterstützen.
  • Oxymora 27.04.2019 09:43
    Highlight Highlight “Die Kirchen leeren sich, das religiöse Bedürfnis bleibt – die Sekten freut's“

    Herr Stamm mich nimmt’s wunder wie Sie Sekten definieren.

    Ich habe den Eindruck, dass Sie Hilfen, die sich die Kantonalen Obrigkeiten in vordemokratischer Zeit zur Lenkung der Untertanen installiert haben, nicht zu den Sekten zählen.

    Wie definieren Sie Sekten also genau?

    Der Eindruck könnte entstehen, dass sie Vereine mit Traditionsbonus, Obrigkeitsbonus, Kantonsbonus, Mehrheitsbonus nicht zu den Sekten zählen.
    • Regas 27.04.2019 10:11
      Highlight Highlight Konkret: Sekten sind Organisationen die das Irrationale als Inhalt haben.
    • infomann 27.04.2019 10:16
      Highlight Highlight Religionen und Sekten sind im Endeffekt das gleiche.
    • Amateurschreiber 27.04.2019 10:26
      Highlight Highlight Christentum und Islam werden sogar als Welt - Religionen angesehen. Sie sind aber genaugenommen "nur" Jüdische Sekten.
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  • Miikee 27.04.2019 09:41
    Highlight Highlight Naja wer Glaubt heute schon an eine Geschichte aus einer Zeit, die ferner nicht sein könnte. Wer will schon einer Sekte/ einem Club angehören voller Radikaler, Kinderschänder oder sonstigen zurückgebliebenen.

    Warum viele in andere Themen flüchten wie Vegan, Fitness, Esoterik, usw. kann ich auch nicht nachvollziehen. Einige Menschen brauchen wohl einfach was zum Missionieren und wo sie sich festhalten können. 🤷🏽‍♂️
    • batschki 27.04.2019 10:36
      Highlight Highlight Geschichten handeln immer von Vergangenem. Sie handeln davon, Erlebtem einen Sinn im Kontext von Ereignissen, Gesellschaft, ... zu geben. Geschichten finde ich deshalb so spannend, weil man sie in verschiedenen Situationen stets anders erleben (interpretieren) kann. Geschichten kann man nicht "wissen" und soll man nicht glauben, sie werden in Gemeinschaften tradiert und immer wieder neu erzählt und verstanden. Ein wichtiger Teil unserer Kultur, die ohne sie arm dastünde.
      Für mich sind Erzählungen seit meiner Kindheit wichtig.
    • Rabbi Jussuf 27.04.2019 13:33
      Highlight Highlight batschki
      Sehr schön!
      Geschichten sind auch gefühlsgeladen, dienen als Ventil für Emotionen, ritualisiert können sie Teil des Religiösen werden.
      Das ist es auch, was den Kirchen, insbesondere den evangelischen fehlt: Rituale, etwas fürs Gemüt, die Augen und die Ohren.
      Da liegt ein Hauptgrund für die Misere der Kirchen.
    • Laurel 27.04.2019 15:15
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf
      Danke, ja die Rituale fehlen! Ich bin so frech und habe sie einfach eingeführt, solange es kein goldiges Kalb ist…
      Bei Ritualen denke ich v.a. an wiederkehrende Handlungen, die möglichst frei von materiellen Gütern ist; ähnlich der Meditation.
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  • Pelegrino 27.04.2019 09:37
    Highlight Highlight Die christl. Institution ist nicht mehr konvertibel mit den wirklichen Leben, weil des nicht mit dem ursteinigen christl. Vorstellungen praktischen Nächstenliebe zu tun hat, und

    >Einer für Alle, und >Alle für Einer, keine Bedürfnis mehr hat.


    Ebenso wenig ists bei rel. esoterischen Versammlungen, nur das das einiges verspricht was bereits im diesseitigen Leben erfahren ist, nur leider nie erfahren wurde.

    Das trockene kühle ist nun kalter Kaffee, darum braucht es nun den falschen koffeinfreier ~~Kaffee Hug~~

    AM
    • Pelegrino 27.04.2019 11:07
      Highlight Highlight Es wird viel über die Aura, innig erleben unterhalten, über was es sich verspricht, u. im Diesseitigen bereits schon erfahren u. eintreffen kann.

      Ob es dann auch wirklich so sein wird sei dahingestellt, denn abtrösten dass es später eintreffen wird, mit der faulen Ausrede; … Gottes Wege sind unergründlich, … den Enttäuschten abzuweisen ist keine Seltenheit.
    • batschki 27.04.2019 13:35
      Highlight Highlight Kompatibel statt konversibel?
    • Pelegrino 28.04.2019 13:29
      Highlight Highlight Wem es auch sei, die philosophischen Seitensprünge verschiedener vergeistlichten Führungen von Gruppendynamikern, versklavt die Mitglieder konklusiv auf religiöse Art und Weise.
  • Paul De Meo 27.04.2019 09:35
    Highlight Highlight „VIELE, die noch Kirchensteuer zahlen, zimmern sich ebenfalls ihren eigenen Gott und ihren individuellen Himmel.“

    „Und so suchen VIELE in der Esoterik einen Ersatz.“

    „Deshalb landen VIELE wieder bei geschlossenen Heilslehren und spirituellen, esoterischen oder neureligiösen Gruppen,“

    Ich beginne jetzt auch, Artikel zu verfassen und behaupte einfach, dass VIELE... 😄
  • Gulasch 27.04.2019 09:24
    Highlight Highlight Ebenso bieten die Ernährung, die Fitness und die Gesundheit Ersatzreligionen die selbst Atheisten anziehen!
    • Ale Ice 27.04.2019 10:06
      Highlight Highlight Die Liste ist lang. Der Mensch wird seinen Greifreflex eben nie los.
    • DerRabe 27.04.2019 12:19
      Highlight Highlight Das ist korrekt, auch wenn der Gebrauch des Worts Religion in diesem Zusammenhang kontrovers diskutiert wird.
      Der Vorteil ist, dass diese neuen Gläubigen mittels Selbstoptimierung den Schuldigen für alles schlechte, das ihnen widerfährt, zuallerallererst einmal bei sich selbst suchen. Das ist doch schon mal was...
    • You will not be able to use your remote control. 27.04.2019 13:09
      Highlight Highlight > mittels Selbstoptimierung den Schuldigen für alles schlechte

      Religion erklärt die Welt mit einer übernatürlichen Macht (z.B. Gott, Karma).

      Atheisten können sich den ganzen Tag nur um 'die Ernährung, die Fitness und die Gesundheit' kümmern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ale Ice 27.04.2019 09:03
    Highlight Highlight Wir gehen, statt unserem vermeintlich freien Willen zu folgen, reichlich determiniert durch's Leben.
    Um dies anzunehmen, muss ich nicht in der esoterischen Schicksalskiste wühlen.

    Kurz vorgestellt z.B. bei:
    https://www.spektrum.de/video/determinismus-oder-willensfreiheit/1467629

    Neurowissenschaften liefern einiges an Material, das den freien Willen sehr kritisch hinterfragen lässt.

    Wenn die Erkenntnis, dass wir kaum über freien Willen verfügen, Allgemeinwissen würde, könnte dies vielleicht die Basis für mehr Verständnis und Mitgefühl sein ... aber auch Nahrung für Resignation...
    • Frances Ryder 27.04.2019 10:46
      Highlight Highlight Zu diesem Thema gibt es Tausende Meinungen und Fragestellungen. Das ist Philosophie nicht Physik. Es gibt keine klare Antwort, ob wir freien Willen haben oder nicht und wird es auch nie geben. Nur schon allein über den Rahmen was freier Wille überhaupt beinhaltet, lässt sich, ohne dass es eine korrekte Antwort gäbe, streiten. Eine Erkenntnis, dass freier Wille nicht existiert, gibt es ganz bestimmt nicht.
    • Ale Ice 27.04.2019 12:49
      Highlight Highlight Sorry! Versehentlich geblitzt. Schade, dass ich's nicht rückgängig machen kann.
      Ja. Es gibt keine gesicherten und gegen jede Zweifel erhabenen Beweise, dass freier Wille nur eine Illusion ist.
      Aber ich bezweifle auch, dass ich mich ganz frei dazu entschieden habe, mich vermehrt mit dieser Thematik zu beschäftigen und für mich nahezu überzeugende Argumente für diese These gefunden zu haben.
      Vor dem Hintergrund erklärt sich für mich eben vieles - auch die Frage danach, warum Menschen immer wieder in die gleichen Pfützen stolpern, sich nach jeder "Befreiung" immer wieder neu einmauern...
    • Rabbi Jussuf 27.04.2019 13:49
      Highlight Highlight Ale Ice
      Die Frage des Freien Willens erklärt sich nicht mit Neurowissenschaften.
      Diese Frage ist alleine nur eine Definitionssache. Darum nicht wirklich eine Frage, die Bedeutung hätte.

      NB: Der freie Wille ist eine Bedingung der christlichen Religion! und wird dort auch seit Jahrhunderten so behandelt.
      Also als eine theologische Frage - nicht einer philosophischen Frage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • predox 27.04.2019 08:19
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass sich die Kirche immer noch auf ein altes, überholtes Bild Gottes bezieht, das so gar nie wirklich die Idee des Christentums war. Das Bild eines allmächtigen Gottes, der Sünder in die Hölle schickt, ist im Mittelalter entstanden, damit man die Kontrolle über das arme, untere Volk hat. Bei der Interpretation der Bibel sollte man immer auch daran denken, in welchem historischen Kontext sie geschrieben wurde. Und insofern sollte auch die heutige Kirche versuchen, das Bild eines modernen Gottes zu beschreiben.
    • /dev/null 27.04.2019 08:37
      Highlight Highlight Da verwechselt jemand das alte mit dem neuen Testament. Im Gegenzug zu anderen Religionen, hat sich das Christentum stetig weiterentwickelt!
    • predox 27.04.2019 09:18
      Highlight Highlight Eben gerade in die falsche Richtung. Das Christentum ist als “Reform” entstanden, wobei es sich dann genau dazu entwickelt hat, was es ändern wollte. Jesus hat sich um die Armen und Ausgestossenen gekümmert. Gott ist es egal ob die Menschen jeden Sonntag in die Kirche rennen um ihn anbeten. Gott ist es viel wichtiger, dass der Mensch Gutes tut und wir nicht gewisse Menschengruppen ausschliessen. Das ist die Essen der Offenbarung, aber leider wurde sie im Mittelalter aufgrund Machtmissbrauchs verdreht. “
    • Gulasch 27.04.2019 09:22
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
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  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 27.04.2019 08:11
    Highlight Highlight Mein Neni meinte immer, geht es denn Leuten, der Bevölkerung schlecht zieht es die Leute Automatisch wieder in die Kirchen, wenn sie wieder was brauchen an dem sie sich Festhalten können.
    • Laurel 27.04.2019 15:29
      Highlight Highlight Ja, vielleicht. Aber nicht nur wegen dem Festhalten. Wenn es den Leuten schlecht geht, werden sie wieder humaner/sozialer miteinander, leben MITeinander statt neben-/gegeneinander. Weil sie müssen, um zu überleben. Traurig.
    • no-Name 27.04.2019 18:04
      Highlight Highlight Dein neni hat recht.

      Zwischenzeitlich missionieren si in sachen essen und „nachhaltigkeit“.

Das Leben nach dem Tod bleibt eine Illusion – und das ist gut so

Alle Religionen versprechen uns ein Leben im Paradies oder die Wiedergeburt. Realistisch ist das Versprechen aber nicht.

Es liegt in der Natur der Sache, dass viele Userinnen und User mich nicht sonderlich mögen. In Glaubensfragen sind wir sensibler und verletzlicher als in vielen anderen Lebensbereichen.

Meine skeptische Haltung ruft oft heftigen Widerspruch hervor, manchmal Wut. Oder sie weckt Zweifel, erzeugt gar Angst. Wut muss sich Luft verschaffen. Das bekomme ich in vielen Kommentaren zu spüren.

Statt inhaltliche Kritik zu üben, spielen verärgerte Kommentatorinnen und Kommentatoren gern auf den Mann. …

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