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Bild: AP dapd

Sektenblog

Wie Religionen das Leiden glorifizieren – und was dahinter steckt



Um die Weihnachtszeit ereignen sich in der Schweiz überdurchschnittlich viele Suizide. Das Fest der Liebe und der Familie ist für viele Einsame und Depressive eine jährliche Klippe, vor der sie sich fürchten, zumal sie die dunkle Jahreszeit ohnehin belastet.

Deshalb engagieren sich Freiwillige, die in diesen Tagen Brücken und Türme bewachten, um Verzweifelte am Springen zu hindern. Offenbar mit Erfolg.

Gott hat bei der Erschaffung der Erde nicht nur das Paradies errichtet, sondern vorsorglich gleich noch die Welt des Leidens und die Hölle.

Für alle Religionen ist das Leiden ein zentraler Aspekt des Glaubens. Sie versuchen, ihm einen Sinn zu geben und den Leidenden Trost zu spenden. Im Islam werden Märtyrer, die sich für Allah opfern und für ihn leiden, mit besonderen Ehren im Himmel empfangen und mit 72 Jungfrauen belohnt.

Im Buddhismus betrifft ein zentraler Lehrsatz das Leid. Buddha lehrte, alles Bedingte sei Leid. Konkret: Äussere Aspekte des Lebens und alle Bindungen an die Welt bedeuten Leid. Das Glück findet man im Spirituellen und Geistigen.

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Analyse der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. Video: YouTube/ui. Comedy, Quatsch, Vlogs & mehr!

Im Christentum geht der Ursprung des Leidens auf die Erbsünde zurück, also auf Adam und Eva. Weil Eva – natürlich die Frau! – im patriarchalen biblischen System zuerst vom Baum der Erkenntnis (was für eine verräterische Idee) genascht hat, vertrieb sie Gott aus dem Paradies. Seither bestimmen Krankheit und Leiden das Leben auf der Erde.

Adam und Eva haben zwar vom Baum genascht, doch letztlich ist Gott für das Leiden der Menschen verantwortlich. Er hat bei der Erschaffung der Erde nicht nur das Paradies errichtet, sondern vorsorglich gleich noch die Welt des Leidens und die Hölle. Also ahnte er, dass Adam und Eva der Versuchung der Schlange nicht widerstehen können.

Was bringt es Gott, uns Menschen leiden zu sehen?

Noch mehr: In seiner Allmacht wusste er im Voraus, dass er Adam und Eva aus dem Paradies vertreiben und die ganze Menschheit dem Leiden aussetzen würde.

Stellt sich die Frage, was es Gott bringt, wenn er uns Menschen leiden sieht? Leidet er mit uns? Schliesslich hat er uns laut Bibel nach seinem Ebenbild geschaffen und stellt sich als liebender Vater dar. Wenn ja, warum tut er es sich an, die leidende Welt permanent vor Augen zu haben?

Ein anderer Erklärungsversuch: Ergötzt er sich etwa an unserem Leiden? Diese Version enthielte einen nachvollziehbaren Sinn: Gott ist wie wir Menschen nicht nur gut, sondern auch böse.

Gott gibt Sündige dem Teufel preis

Diese Erklärung würde jedenfalls mehr Sinn machen als die Geschichte vom liebenden Vater, der viele seiner Kinder in die ewige Verdammnis verbannt, weil Adam und Eva einer Versuchung erlegen sind. Schliesslich gibt er uns bei sündigem Verhalten dem Teufel preis und lässt uns bis in alle Ewigkeit Qualen erleiden.

Natürlich muss man die Genesis nicht wörtlich nehmen, sondern kann sie allegorisch, also symbolhaft verstehen. Das ändert aber nichts an der Grundaussage oder dem Geist der Genesis: Weil Vater und Mutter einer Versuchung erlagen, werden alle ihre Nachkommen ins Jammertal verbannt und müssen allenfalls ewig leiden.

Das glorifizierte Leiden 

Dieses Leiden ist das Kapital der Religionen. Die christlichen Glaubensgemeinschaften bieten vermeintliche Rezepte, um der Hölle zu entgehen und den Himmel zu verdienen. Sie spenden Trost für das Leiden, indem sie dieses als Prüfung deklarieren, die zeitlich begrenzt ist. Teilweise wird das Leiden förmlich glorifiziert. Leiden für Jesus und seinen Vater, um das Leben zur Rechten Gottes zu erlangen.

Weil Gott uns offensichtlich nicht hilft, das Leiden zu reduzieren, suchen wir Menschen selber nach Lösungen.

Doch da die Geschichte von der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies nicht stimmig und plausibel ist, wirken auch Idee und Konzept von Himmel und Hölle an den Haaren herbeigezogen.

Weil Gott uns offensichtlich nicht hilft, das Leiden zu reduzieren, suchen wir Menschen selber nach Lösungen. Mit Hilfe der Wissenschaft und Technik finden wir erfolgreich Mittel und Wege, das Leiden zu verringern.

Wie wir Gott ein Schnippchen schlagen

Den grössten Beitrag liefert dabei die Medizin. Sie hat in den letzten hundert Jahren das körperliche Leiden massiv reduziert. Erlitten zum Beispiel früher Patienten mit einem geplatzten Blinddarm höllische Schmerzen und starben womöglich, löst heute der Chirurg das Problem mit einem kleinen Eingriff.

Nicht umsonst betrachten wir Ärzte als Götter in Weiss. Damit schlagen wir Gott ein Schnippchen. Zumindest was unsere Existenz als Erdenbürger betrifft.

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Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
157Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Michael Bamberger 02.01.2019 09:59
    Highlight Highlight Die heiliggesprochene Mutter Teresa glorifiziert das Leiden wie folgt:

    „Zu sehen, wie die Kranken ihr Schicksal ertragen, hat auch etwas ganz Wundervolles. Sie leiden damit so wie Jesus Christus am Kreuz und kommen ihm damit näher." (Zitiert von ihren Mitschwestern)

    ...relativ peinlich dabei ist, dass sie sich am Ende ihres Lebens in den USA mit palliativen Methoden behandeln lassen hat.
  • Michael Bamberger 02.01.2019 09:53
    Highlight Highlight Der heiliggesprochene Josemaria Escriva, Gründer des Opus Dei, glorifiziert das Leiden wie folgt:

    - "Gesegnet sei der Schmerz. - Geliebt sei der Schmerz. - Geheiligt sei der Schmerz ... Verherrlicht sei der Schmerz!" ("Der Weg" Nr. 208)

    "Wenn du begriffen hast, dass der Leib dein Feind und Feind der Verherrlichung Gottes ist, weil er deine Heiligung bedroht, warum fasst Du ihn dann so weich an?"; ("Der Weg" Nr. 227)

  • Alienus 01.01.2019 10:00
    Highlight Highlight Untersucht man Spr. 13.24 „Wer … , der züchtigt sie“, muss berücksichtigt werden, dass im 16. JH Züchtigung auch Aufzucht / Erziehung meinte.

    Der olle Luther meinte nicht unbedingt mit „züchtigen“ das Schlagen, was es heuer überwiegend meint, sondern, dass der liebende Vater seinen unerzogenen Sohn prügelt, den nicht mehr erziehbaren ist, aber durch Unterlassung die Rute schont, aber seinen geliebten folgsamen OHNE Rute erzieht.

    Das Auslegungsproblem ist der Sprachentwicklung der letzten 600 Jahre geschuldet.
    Wieder ein Beweis der Unzulänglichkeit des Leides in, durch und mit der Bibel.
    • Maracuja 01.01.2019 11:53
      Highlight Highlight @Alienus

      Wieviel Prozent der Christen lesen denn die Bibel in Deutsch? Ist es relevanter, was der Übersetzer (Luther) meint oder die Autoren? So sehr ich Ihre Erklärungen zur deutschen Sprache bereichernd für diesen Blog finde und schätze, so sehr bin ich glücklich in einem mehrsprachigen Land aufgewachsen zu sein und damit die Muttersprache nicht als Mass für alles zu betrachten.
    • Alienus 01.01.2019 14:40
      Highlight Highlight Maracuja

      Schon richtig.

      Aber in diesem Blog hat man die dt. Diktion fürs besagte Thema. Unser Bezug ist somit Aramäisch, Altgriechisch, Latein, Mittelhoch-, Hoch- und Neuhochdeutsch.

      Na ja. Wenn man die nicht nachvollziehbaren Gedanken der Schreiber nicht berücksichtigt, so sind das ein halbes Dutzend von Translationen und Transformationen.
      Die jeweiligen Ausdeutungen nicht vergessen. Somit ist unsere Basis die Zürich- und Lutterbibel.

      Vorschlag:
      Sie gehen an die Übertragungen in Italienisch, Französisch und Rätisch.
      Ich gehe an griech. und Zürich- sowie Lutter-Bibel.

      Haia Safari.
    • Alienus 01.01.2019 16:10
      Highlight Highlight Maracuja

      Dt.WörterBuch, Grimm

      züchtigen, mhd. zühtegen, ahd. noch nicht belegt, schlieszt sich in der bedeutung an zucht an. nebenform zichtigen, öfter bei Luther.

      .. aufziehen, züchten von thieren u. pflanzen.. glirarium (>Wiki) ein ort da man dise meusz züchtiget oder erhalten .. den bart züchtigen 'wachsen lassen' .. das wir uns zichtigen und mehr werden ym hause Luther

      .. da .. wird alles wieder new, grünet, blühet und wechst und züchtiget sich Scheräus (Schermäus = Maulwurf?!) ..

      .. durch zucht die erziehung bewirken, .. und es berührt sich mit kasteien ..
      Hinweis auf Vermengung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 31.12.2018 00:42
    Highlight Highlight 1/3
    Wenn ich hoere/lese, dass aus religioeser Sicht dem Leiden etwas abgewinnen werden kann, muss ich unweigerlich an meine 'Lieblings'-Unbarmherzige Mutter Theresa denken, die zum Nachteil von Hilfsbeduerftigen in erster Linie ihre religioesen Spinnereien, ja Brutalitaeten pflegte. In erster Linie ging es ihr darum, in den Leidenden Jesus zu begegnen, d.h. ein eigenes relig. Bedürfnis zu befriedigen: „Jesus in der Gestalt des Brotes und in den zerstörten Körpern unserer Armen, das ist der selbe Jesus“.
    ff
  • Pasionaria 31.12.2018 00:41
    Highlight Highlight 2/3
    Mutter Theresa verherrlichte das Leiden der Sterbenden und reduzierte dieses absichtlich nicht durch bessere Hygiene, angemessene aerztl. Versorgung oder starke Schmerzmittel. Fuer die sterbenden Hindus gab es schmale Pritschen in einem mit 50 Menschen ueberfuellten Raum, Nummern ueber den Pritschen, schlechtes Essen, keine Moeglichkeit, sich ausserhalb des Betts zu bewegen, Besuchsverbot, nicht-sterilisierte Spritzen, schlecht ausgebildetes und ueberfordertes Personal, und – ein weiterer Ausdruck christlicher Naechstenliebe und Respektlosigkeit - Taufwasser!
    ff
  • Pasionaria 31.12.2018 00:39
    Highlight Highlight 3/3
    M. Theresa hat anscheinend Hunderte von Mio. Dollars veruntreut (ohne sich persoenlich zu bereichern), die urspruenglich gespendet wurden, um Leiden zu lindern. Einen Teil davon hat vermutlich der Vatikan fuer die Missionierung von „Heiden“ ausgegeben. Oeffentlich zugaengliche Rechenschaftsberichte haben die (un)barmherzigen Schwestern der „Naechstenliebe“ bisher nicht vorgelegt.
    u.a. vielen Quellen > Dr. W. Klosterhalfen, Duesseldorf


    • Maracuja 31.12.2018 08:04
      Highlight Highlight Du hast noch vergessen zu erwähnen, dass diese unbarmherzige Frau sich selbst bei Krankheit in den besten westlichen Spitälern behandeln liess. Der Wahn der Teresa scheint mir aber insbesondere für Teile des Christentums (Katholizismus, Pietismus) typisch. Ich bezweifle, dass man daraus direkt Rückschlüsse auf andere Religionen ziehen kann.
    • vera.vox 31.12.2018 13:01
      Highlight Highlight Anti christliche Propaganda

      À la Pasionaria und Maracuja

      Die Wahrheit ist:
      Mit ihrem Einsatz für die Obdachlosen, die Leprakranken und die Sterbenden in den Slums der indischen Metropole Kalkutta hatte die Missionarin der Nächstenliebe christliche Barmherzigkeit und christliche Nächstenliebe wie Jesus Christus vorgelebt. Sie hat sich an der Peripherie der Gesellschaft, um die Ärmsten der Armen gekümmert.
      Sie verfügte über die Gnade Gottes nicht nur an Jesus Christus zu glauben, sondern durfte sogar für Ihn leiden.

      Play Icon

    • Pasionaria 02.01.2019 00:03
      Highlight Highlight Vera.vox
      Sie, ausgerechnet Sie, sprechen von der WAHRHEIT.
      Im Falle MTheresa kennen diejenigen die Wahrheit, die in deren Sterbehaeusern und Lager…..eh, sog. Krankenhaeuser gearbeitet haben. Diese Rapporte von Aerzten und Krankenhilfen vor Ort sind Tatsachenberichte, als Tagebuecher verfasst.
      Also die Analysen, wie oben von mir erwaehnt treffen leider zu, ob es nun in Ihr Konzept der Verklaertheit passt oder nicht.
      Auch im 2019 noch nicht bereit, Ihren Verstand einzusetzen? Schade.
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  • vera.vox 31.12.2018 00:07
    Highlight Highlight “..letztlich ist Gott für das Leiden der Menschen verantwortlich.“

    Falsch!!!

    Wenn Eltern ihrem Kind raten, keine Drogen zu konsumieren und das Kind wird süchtig; ist die Sucht dann die Strafe der Eltern oder eine Folge der Drogen?

    Genau so mit dem Leiden. Was wir erleiden, ist nicht eine Strafe Gottes, wegen unserer persönlichen Sünden. Leiden sind Folgen der Erbsünde, durch Adam und Eva verursacht.
    Gott dafür verantwortlich zu machen, ist ein ganz billiger Atheistentrick. Der liebe Gott bestraft Verfehlungen nicht mit Leiden, Krankheiten, o. ä. weil er die Menschen sehr lieb hat.
    • rodolofo 31.12.2018 08:43
      Highlight Highlight Wie heisst es in der Bibel?
      "Wer seine Kinder liebt, der züchtigt sie!"
      (Denn wir wollen doch, dass sich unsere Kinder INTEGRIEREN können!)
      Dein Lieber Gott ist ein anti-autoritärer Hippie-Gott, barfuss herum tanzend, mit langen Haaren und einem blumig-farbigen, weiten Gewand.
      Ein sympathischer Lebenskünstler, der von der Hand in den Mund lebt und munter drauflos plappert, was ihm gerade in den Sinn kommt, wie zum Beispiel: "Die Letzten werden die Ersten sein!"
      Was für eine saufreche Umkehrung des Leistungsprinzips!
      Welcher Sportler könnte mit dieser Einstellung ganz vorne mitmischen?!
    • vera.vox 31.12.2018 12:16
      Highlight Highlight @Rogue

      Nicht ganz.

      Angenommen du fährst Innerorts mit 120 Km/h in eine Mauer.

      Ist die Polizei, das Auto oder eventuell sogar Gott schuld, wenn du dann noch leidest? Wie sieht es für das Kind auf Rücksitz aus? Es erleidet nach dem Aufprall Höllenqualen. Sind die Strassenbauer schuld oder Gott?

      Im Grunde weisst du, dass du mit deinem Fahrstil gesündigt hast und das Kind für deine Sünden bezahlt. Gott hat nichts damit zu tun.

      Ist das eine Strafe Gottes dass man dir so logische Dinge erklären muss? Oder haben sich Ungläubige bei deiner atheistischen Konditionierung versündigt?



    • Pelegrino 31.12.2018 17:01
      Highlight Highlight Also Obergeistlichen, da die Bibel auf verprügeln der Kinder auf Gottes Geheiss hinweist, so die Kinder zu züchtigen, scheint aus der Sklaverei der Kolonialzeit hervorgegangen sein, wo im Namen ihres Herrn, welcher es auch sein mag, ihre untergebenen auf Geheiss zu profanieren.

      Diese Art von Züchtigen um den Sklaven den Willen zu brechen, und gefügig zu machen, um Quantität und Qualität zu fördern, hat nichts mit Gottesgehorsam zu tun, geschweige das Züchtigen an Kindern für ein Gottgefälliges Leben.

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  • Hugo Stamm 30.12.2018 23:30
    Highlight Highlight Heute hat offenbar ein Redaktor die Kommentare freigeschaltet, der die Regeln restriktiv angewendet hat, wie dies bei anderen Blog der Fall ist. Deshalb noch einmal: Macht eine Kopie Eurer Kommentare. Falls das „Original“ gelöscht wird, so postet ihn noch einmal. Die Chance ist dann gut, dass ihn dann freischalte. Liebe Grüsse Hugo Stamm
  • Franz0506 30.12.2018 19:22
    Highlight Highlight
    Wenn Atheisten sich über die fehlende Hilfe Gottes beklagen, dann wollen Sie damit vor allem gläubige Menschen diskreditieren.
    Wer eine gute Antwort über die Theodizeefrage will, kann in Wikipedia nach Gottfried W. Leibniz (geb.1646) suchen.
    Jeder, der sein Leben überdenkt, wird nicht nur Leid, sondern auch viel Schönes und Lehrreiches erlebt haben. Oft ist Leid auch selbst verschuldet. Anstelle zu klagen, sollte man besser Gott für alles Gute danken und auf ihn vertrauen.
    Christus sagte einmal: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt." Er hatte für diese Aussage sicher seine guten Gründe.
    Benutzer Bild
    • Skip Bo 30.12.2018 20:28
      Highlight Highlight Sorry, aber Evolution ist nicht Zufall. Sie hat sich immer nach den Gegebenheiten der Umwelt gerichtet. Ändernde Gegebenheiten haben unterschiedliches Leben hervorgebracht. Auch spirituelles Denken des Homo sapiens ist ein Prozess der Evolution. Gott und Religion verdanken ihr das Dasein.
      Jesus hätte richtig erkannt als er diesen Satz sagte, sein Reich war ein abstraktes utopisches Gebilde, dass nicht fassbar war.
    • Rabbi Jussuf 30.12.2018 23:25
      Highlight Highlight Hallöchen Franz, wir haben dich schon vermisst!
      Was hätten wir bloss ohne dich getan? Wir wären verzweifelt an der dämonischen Evolutionstheorie und hätten nie erfahren, dass man anstatt dessen besser deinem Gott danken sollte!
      Wie war das nochmal? Soll man ihm mit Blut und Brot danken, oder mit Leib und Wein?
    • Mutzli 30.12.2018 23:47
      Highlight Highlight @Franz0506

      Jesses, ausgerechnet die Theodizee von Leibniz.

      "Die Beste aller möglichen Welten" scheints mir nicht gerade zu sein, mir fällts auf jeden Fall nicht allzu schwer, ein paar Verbesserungvorschläge zu machen.
      Das hat ja schon der olle Voltaire gehörig auseinandergenommen.

      Stellen Sie diese ewig gleichen Bilder eigentlich selber zusammen, oder gibts da ein Kreationisten Photoshop Crack-Team, welche die en masse produziert?

      Das Evolution als Prozess so ziemlich gar nicht das gleiche wie Zufall ist, haben die aber wohl noch nicht ergoogelt.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 30.12.2018 18:11
    Highlight Highlight Zu dem Thema ist mir mal wieder ein Zitat von Homer Simpsons eingefallen.
    "Gott hat den Teufel erschaffen? Endlich macht er mal was cooles."
    • Pasionaria 31.12.2018 00:50
      Highlight Highlight Ihr Nick so passend zu Franz0506 Beitrag.
  • Alienus 30.12.2018 16:52
    Highlight Highlight The Big Brother censors you.
    • Alienus 30.12.2018 19:55
      Highlight Highlight Halleluja.

      Es ward uns ein Zensor geboren.
    • Alienus 30.12.2018 19:59
      Highlight Highlight Nachtritt

      Im jetzigen Zeitraum mit Wotans Wilder Jagd muss man doch den christlichen Gott etwas in Zweifel setzen können.
      Beim Durchmarsch der Wilden Jagd ist mir in der Rauhnacht ein beteiligtes Milchmädchen aufgefallen!

      Hier ein Nichtbeweis a la Milchmädchenrechnung nach Neuer germanischen Rechenweise.

      E= Existenz
      F= Faktor
      G= Glauben

      E= F x G

      > Für Gläubige:

      E= 1 x 1 = 1

      Aber echte Beweisführung fehlt

      > Für Zweifler:

      E= 0 x 0,000….0001 = 0 (eigentlich NIHIL)

      Auch kein absolut sicherer Beweis, aber mit dieser milchmädchenhaften Annäherung wohl nahe an der Realität

      Halleluja
    • Alienus 30.12.2018 20:05
      Highlight Highlight Pasionaria

      Wohl wegen unseres Geiste(r)saustausches in den Rauhnächten über den Atlantik durch Hermes als Beifahrer auf Wotans Ziegengespann.
      Sachen gibt’s!

      PS: Musischmatz bekommt aber doch verdächtig viele Herzelein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 30.12.2018 14:29
    Highlight Highlight Die Glorifizierung des Leidens bezieht sich weniger auf die Theodizee, deswegen auch die unangebrachte Umdeutung von schlecht zu böse, was die unbequeme Art die Herrschaftsverhältnisse durch Ungleichheit aufrechtzuerhalten ermöglichte. Fünftausend Jahre lang. Da sich dies nicht mehr ohne weitere Unterdrückung durchsetzen lässt, findet die Männlichkeit in ihrer Verletzlichkeit Einzug. Das Schlechte ist nunmehr nicht mehr böse, böse ist die Vorenthaltung von Schönheit bzw Vollkommenheit.
  • Butschina 30.12.2018 05:27
    Highlight Highlight Es gab eine Zeit, da war ich gesund. Schätzen konnte ich dies nicht richtig,. da ich nicht anderes kannte. Jetzt bin ich zwar nicht mehr gesund, nehme vieles aber intensiver wahr. Ich kann mich an kleinen Dingen erfreuen. Natürlich wäre ich gerne gesund. Auf die Erkenntnisse die ich durch das Leiden gewonnen habe möchte ich aber nicht mehr verzichten.
    • Pelegrino 31.12.2018 17:19
      Highlight Highlight Butschina, solche Erfahrungen wie bei ihnen müssen nicht religiöser Natur sein, die kann jeder aus seinen positiven Denken herausnehmen, wo nicht griesgrämt wird, sondern schönes gepflegt wird.

      Ich Ihnen und allen andern, fürs kommende Jahr gute Gesundheit und alles Gute 🎆
  • Skip Bo 29.12.2018 22:27
    Highlight Highlight Gott und seine Kollegen/innen haben hinlänglich bewiesen, dass es sie nicht gibt. Aufgrund dieser Feststellung erübrigen dich Diskussionen wie gut oder schlecht irgend ein Gott sein kann. Gott o.ä. entstehen im Gehirn von MENSCHEN, welche unbedingt irgend etwas glauben wollen, um ihre Verantwortung abzuschieben. "Es ist sein Wille!". Damit lassen sich alle menschlichen Schandtaten rechtfertigen.
    Um sich mit dem eigenen Tun auseinandersetzen braucht es nicht ideologisierende Vorbeter/innen, sondern angewandte Selbstkritik.
    • Skip Bo 30.12.2018 11:17
      Highlight Highlight Uli, Geschehnisse in der Vergangenheit und in der Zukunft, die jedes übersinnliche Wesen zum Weinen und zum Einschreiten bringen müssten: Kreuzzüge,Pest. 30jähriger Krieg, Hungersnöte, Holocaust, Atombombe, Tsunami, Syrienkrieg, Vergewaltigungen...
      Wie kann sowas "sein Wille" sein? Falls es ihn tatsächlich gäbe und er diese Vorkommnisse als "Massnahme" oder Rache zur Erziehung benutzt, wäre dies ein Grund ihm die Existenzberechtigung abzusprechen.

      Dein Argument zum Beweis der Nichtexistenz ist ein Strohhalm, der in Verblendung zum Stahlträger geredet wird.
    • Alienus 30.12.2018 11:20
      Highlight Highlight Uli

      Heuer mit Wotans Wilder Jagd muss man den Christengott in Zweifel setzen können.

      Beim Durchmarsch der Wilden Jagd ist mir in der Rauhnacht ein Ziegenmilchmädchen aufgefallen!

      Hier ein Nichtbeweis a la Milchmädchenrechnung nach Neuer germanischen Rechenweise.

      E= Existenz
      F= Faktor
      G= Glauben

      E= F x G

      > Für Gläubige:

      E= 1 x 1 = 1

      Aber echte Beweisführung fehlt

      > Für Zweifler:

      E= 0 x 0,000….0001 = 0 (eigentlich NIHIL)

      Auch kein absolut sicherer Beweis, aber mit dieser milchmädchenhaften Annäherung wohl nahe an der "Realität"

      Fazit: Mit Wotan komm man alles zurechtbiegen.
    • Oxymora 30.12.2018 16:11
      Highlight Highlight @ Uli404

      Wo hat sich Gott die Zeit hergenommen um Zeit zu schöpfen?

      Hatte er keine Zeit, konnte er nicht schöpfen.

      War Zeit schon vorhanden, ist er nicht ihr Schöpfer.

      Somit ist klar, den grossen Schöpfer gibt es nicht!

      Ihnen zum Trost,
      die Zahnfee die gibt's wirklich. Und sie ist auch noch sehr nützlich für die Menschen.
      Man stelle sich vor es gäbe sie nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gugguseli1963 29.12.2018 18:31
    Highlight Highlight Gott für das Leid verantwortlich machen ist wie, wenn ein Autofahrer eine Busse bekommt und dann den Saat für dieses Leid (Busse oder Gerichtsurteil) verantwortlich zu machen. Die Analyse von HS ist voll daneben, ich frage mich schon ob dies nur Unvermögen ist. Gott hat Adam und Eva vorher ganz klar gesagt was sie dürfen und was nicht und auf die Konsequenzen (Strafe) hingewiesen. Wir wissen auch was wir zBsp. im Strassenverkehr dürfen und was nicht. Nicht der Gesetzgeber, sondern derjenige der sich nicht daran hält, lädt sich die Schuld (Strafe) auf.
    • Dr. Unwichtig 29.12.2018 22:43
      Highlight Highlight Allerdings behauptet auch niemand, der Gesetzgeber zeichne sich durch Barmherigkeit und Liebe aus...
    • Mutzli 30.12.2018 00:59
      Highlight Highlight @Gugguseli

      Ihr Argument geht nicht auf, wenn man der Bibel folgt: "Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse. " (Gen 3;5)

      Was sich ja auch bewahrheitet. Wie soll nun ein Wesen sich an ein Gebot halten, wenn es (wie Adam & Eva) schlicht keine Fähigkeit der Erkenntnis und des moralischen Wertens und Handeln hat?
      So konstruiert wurden sie zudem von Gott.

      D.h. wäre wie wenn man einem Roboter einbauen würde, dass er keine Befehle verstehen kann und dann bestrafen, wenn er sich nicht an diese hält.
    • Gugguseli1963 30.12.2018 09:55
      Highlight Highlight @Mutzli
      Sie ziehen ein Vergleich Roboter - Mensch. Also Bitte. Ausser dem körperlichen und biologischen, sind dies vor allem der freie Wille, Verstand usw. Adam u. Eva (auch der Mensch von heute) hat die Erkenntnis, aber wenn er zu stolz und eingebildet ist diese anzuerkennen, muss er eben die Konsequenzen tragen. Der Mensch hat sehr wohl, die Möglichkeit des Wertens (gut und böse) und sein handeln nach dem zu richtigen. Dies ist auch der wesentliche Unterschied von Mensch und Tier. Das zeigt sich auch in dem, wie der Mensch die Natur missbraucht und keine Grenzen kennt.
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  • Musikuss 29.12.2018 17:16
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Alienus 30.12.2018 00:35
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    • Pasionaria 30.12.2018 00:44
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    • Pasionaria 30.12.2018 09:06
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • Share 29.12.2018 14:10
    Highlight Highlight Stellt sich die Frage warum Sie uns hier Herr Stamm mit der unbedarften Sammlung von Fragen eines Bibellesers konfrontieren; die Verwirklichung der Macht des Wortes uns hier vorführen.
    • Share 29.12.2018 14:34
      Highlight Highlight Es trifft sich, dass ich dieser Tage mit des Platon Sokrates rein geistig ein Stück gegangen bin. Das Gute und das Schlechte. Teile und Herrsche. Dies lehrte mich Philosophie, sie ist die Liebe zur Weisheit. Das Wort, das reine Wissen, genügt Weisheit zu erahnen. Doch Weisheit ist die reine Anschauung. Eine Orgie, die die Vervollkommnung des Selbst, also der Selbstliebe, durch Vereinigung erstrebt, hinfällig. Das Gesetz der Schönheit ausgehebelt. Die Flötenspielerin ist nicht da. Der Wein fliesst nicht. Sokrates weilt vor dem Tor.
  • njemand 29.12.2018 13:12
    Highlight Highlight Will Gott Leid verhindern, kann es aber nicht? Dann ist er impotent.

    Kann er es, aber will es nicht. Dann ist er bösartig.

    Vielleicht sind die obigen zwei Möglichkeiten aber auch einfach falsch formuliert, denn sie implizieren das es einen Gott gibt.


    • Share 29.12.2018 16:20
      Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass sich der Mann als Krone der Schöpfung versteht also Vollkommenheit für sich vereinnahmt und damit der Herrschaftsanspruch der Disposition entzieht, kann die Schlussfolgerung nur diese sein.
    • rodolofo 29.12.2018 17:00
      Highlight Highlight @ Gott ist vergleichbar mit Karin Keller Sutter, die betont hat, dass sie sich dem ganzen Land Schweiz verpflichtet fühlt und nicht nur der Region Ostschweiz, wie sich das diverse Würdenträger aus der Ostschweiz wünschen.
      Bei Gott geht diese "Verpflichtung fürs Grosse Ganze" einfach noch viel viel weiter, als für eine Bundesrätin!
      Gott kann nicht parteiisch sein für die Menschen, weil ihm die Tiere, die Pflanzen und die Pilze genau so am Herzen liegen.
      Auch das Ebola-Virus ist ein Geschöpf Gottes und hat seinen Segen!
      Und darum ist Gott ein gerechter, absolut unparteiischer Richter.
    • lilie 29.12.2018 21:25
      Highlight Highlight @Ironiemand: Ein weiser Mensch sagte einmal: "Der Mensch hält viel Leid aus, wenn er nur weiss wozu".

      Vielleicht will Gott gewisses Leid gar nicht verhindern, weil er weiss, dass uns die Erfahrung weiterbringen wird? (Gilt auch, wenn man nicht an Gott glaubt).

      Und für etliches Leid sind wir selber verantwortlich, das können wir sowieso nicht dem lieben Gott in die Schuhe schieben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 29.12.2018 12:54
    Highlight Highlight Leben ist die Abwesenheit von Tod. Leben ist vergänglich. Das Überleben (des Lebens und nicht des Einzelnen) mag der Sinn des Lebens sein. So findet in unserem Organismus ein wahrer Wettstreit um das Überleben verschiedenster Kleinorganismen statt. Ist man gesund und hat Glück nicht durch andere Ereignisse getötet zu werden, lebt man relativ gut. Wenn nicht leidet man. Das Leid auszuhalten ist mit einem Glauben einfacher. So wenden sich in Todesstunden viele einem Gott zu, um im Leid das Überleben abzugeben. Man kann das natürlich hinterfragen oder schlechtmachen. Lindern tut es dann nicht.
  • Oxymora 29.12.2018 12:49
    Highlight Highlight Religiöse Leiden helfen den Fiktionsgemeinschaften, Trittbrettfahrer fern zuhalten. Gläubige demonstrieren mit den selbst produzierten Leiden, wie bereit sie für Ihren Gott / ihre Götter, das Paradies, Jungfrauen etc. sind. Wenn sie sich selber viel Schmerzen zufügen, muss doch ihre Religion die Wahre Religion sein, sonst wäre das Prozedere völliger Unsinn.

    Dumm nur, werden solche Schmerzkulte in anderen Religionen auch praktiziert.

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  • Maracuja 29.12.2018 11:51
    Highlight Highlight Interessanter Text, der jedoch auf einen Aspekt nicht eingeht. Technische, medizinische Lösungen verringern das Leiden zwar beträchtlich, trotzdem existiert es weiterhin und zwar in einem Umfang, der nicht zwangsläufig ist (Kriege, Folter, Hunger, kein Zugang zu Medizin). Wenn man kritisiert wie Religionen mit Leid umgehen, sollte man sich auch mit der Frage beschäftigen, wie denn die säkulare Welt mit Leid umgeht. Besteht der westliche Umgang damit nicht zum grössten Teil aus Verdrängen? Chronisch Kranke, Hochbetagte und schwer Behinderte leben weitgehend unsichtbar in Heimen.
    • Childofthenight 29.12.2018 18:22
      Highlight Highlight Die Menschen mit Behinderung, die ich betreue, leben in einem Wohnheim, sind aber alles andere als "unsichtbar". Sie nehmen an Dorffesten teil, besuchen Festivals, Konzerte, andere kulturelle Veranstaltungen. Sie mischen sich gerne unter die Leute und bereichern die Gesellschaft mit ihrer herzlichen und offenen art. Es gibt durchaus Bestrebungen der westlichen Welt, die nicht auf Verdrängung basieren. Diese Bestrebungen zu unterstützen bewirkt mehr als das Kritisieren einer vermeintlich kalten Gesellschaft.
    • Pelegrino 29.12.2018 21:51
      Highlight Highlight In unserer westlichen Welt 🗺 🌎 leben viele scheinbar gesunde Menschen unsichtbar u. vereinsamt, irgend wo in eine Ecke unserer Gesellschaft gestellt, ohne dass jemand nach ihnen fragt. Unsichtbar leben ist, wenn die Gesellschaft den Schwächeren ignoriert, trotz wenn Invaliden an Kultur u. Veranstaltungen der Gesellschaft teilnehmen.

      Für gerechtes Leben, dürfen auch Invaliden für sich beanspruchen, u. da sollten die nicht nur einfach gesehen werden, sondern daran auch teilnehmen u. mitgestalten u. ein Teil davon zu sein.

      Leben und leben lassen, ein jeder für seine eigene Vision!
    • Mutzli 30.12.2018 01:08
      Highlight Highlight @Maracuja

      Wenn man es vergleicht, wie der Umgang mit Personen mit Behinderungen oder psychischen Problemen hierzulande in früheren nicht säkularen Zeiten war, kann meiner Meinung nach von Verdrängen keine Rede sein. Leprakolonien, Siechenhäuser und ähnliches waren Einrichtungen bei denen es effektiv darum ging die Leute einfach weg zu haben und zu hoffen, dass diese möglichst früh und gottgefällig sterben sollen.

      Da scheint mir das heutige System trotz aller gravierender Mängel deutlich besser und humaner. Man will immerhin helfen, so imperferkt diese Hilfe manchmal sein mag.
    Weitere Antworten anzeigen
  • karl_e 29.12.2018 11:14
    Highlight Highlight Mit einem geplatzten Blinddarm starb man zu früheren Zeiten nicht womöglich, sondern todsicher.
  • El Vals del Obrero 29.12.2018 11:06
    Highlight Highlight Gott bringt es nichts, Menschen leiden zu sehen.

    Aber den Menschen, die Leid verursachen nützt es sehr viel, wenn die Leidenden glauben, das Leid sei eine göttliche Prüfung statt dass sie sich gegen die Verursacher des Leides wehren. Opium für's Volk.
  • Paul De Meo 29.12.2018 10:34
    Highlight Highlight Das Leiden wird im Christentum als Aufopferung für den Nächsten verstanden. Jesus ist sinnbildlich am Kreuz für die Menschheit gestorben.

    Man kann von der christlichen Lehre halten, was man will. Jedoch überzeugt mich der Gedanke, dass die Welt ein besserer Ort ist, wenn der Mensch etwas für sie tut und sich entsprechend für eine Sache oder jemanden einsetzt bzw. aufopfert.
    • rodolofo 29.12.2018 11:05
      Highlight Highlight Ich halte nicht viel von Aufopferung.
      Du solltest selber etwas haben von einer Beziehung, damit nicht DU in all der Aufopferung zugrunde gehst!
      Du hast auch eine Verantwortung Dir selber gegenüber!
      Was nützt es Dir, wenn Du Andere glücklich machst und selber griesgrämig-leidend schaust?
      Und was denken dann die Beglückten von Dir?
      Dass Du es gar nicht gerne machst und sie am liebsten los wärst?
      Nein, Aufopferung ist definitiv Scheisse!
      Aber SYMBIOSEN sind toll!
      Zum Beispiel können "reiche" SchweizerInnen Geld für "Arme" geben und dürfen dann dafür die Herzlichkeit der "Armen" miterleben.
    • Maracuja 29.12.2018 12:21
      Highlight Highlight @Rodolofo

      Sie kaufen sich mit Geld die Herzlichkeit der Armen?
    • rodolofo 29.12.2018 12:56
      Highlight Highlight @ Maracuja
      Ich nicht.
      Bin ja selber arm und hätte gern eine reiche Sponsorin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 29.12.2018 10:06
    Highlight Highlight Ich finde es gut, dass Religionen das Leiden thematisieren, weil es ein Teil des Lebens ist. Das Gegenteil davon versprechen unsere hedonistische Konsumwirtschaft und unsere Medizin - die Illusion des Lebens ohne Leiden. Ist es falsch, traurig zu sein, wenn wir einen Freund verloren haben? Ist es falsch, nach einer Untat Reue zu empfinden, ist es falsch, sich zu überwinden und jemand zu verzeihen? Pillen und Frustkäufe lösen Leiden nicht. Aber Religionen können eine wertvolle Hilfe sein - sie ermutigen durch viele Vorbilder. Dass sie alle das Leiden per se verherrlichen, ist geradezu absurd.
    • rodolofo 29.12.2018 10:57
      Highlight Highlight Das Leiden kann uns die Augen öffnen dafür, wie wunderbar das Leben ohne dieses Leiden IST:
      Das ist vergleichbar mit einem Bad im eiskalten Wasser: Nachher ist Dir wieder bewusst, wie angenehm warm eine gut beheizte Stube ist, oder eine HEISSE Dusche!
      Nach jeder durchgemachten Grippe merken wir wieder, wie schön es ist, GESUND zu sein.
      Das Ende des 2.Weltkriegs wurde von den Überlebenden so überschwänglich gefeiert, wie nie zuvor etwas gefeiert wurde!
      Und das Niederreissen des "Eisernen Vorhangs" zwischen Ost und West brachte uns tief bewegende Momente mit vielen Freudentränen...
    • Nausicaä 29.12.2018 12:32
      Highlight Highlight Soweit ich informiert bin, hat zumindest der Katholizismus einen dezidierten und recht einseitigen Fokus auf dem Leiden. Die Menschen leiden an der besagten, herbeifantasierten Erbsünde. Das Narrativ lautet demzufolge: Der Mensch ist sündig und falsch. Ständig soll irgendwas gebeichtet werden usw. Eine gute Ethik ist das auch nicht.
      Da konsultiert man mMn besser Werke von und über alltagsnahe(n) Philosophen wie z.B Sokrates, Seneca, Epikur, Camus usw. um eine differenzierte Haltung auszubilden.
    • Herbert Anneler 29.12.2018 16:36
      Highlight Highlight @ Nausicaä: Es ist richtig, dass gerade der Katholizismus ein negatives Menschenbild pflegt(e): Der Mitor des Geschäftsmodells des Ablasshandels. Luther postulierte ein neutrales Menschenbild: der Menschbals Sünder, aber auch der Mensch als Gerechter. Und ja, es gibt suchbimmProtestantismus d
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypatia 29.12.2018 10:04
    Highlight Highlight "Für alle Religionen ist das Leiden ein zentraler Aspekt des Glaubens", weil Leiden ein zentraler Aspekt des Lebens ist und Leben ein anderes Wort für Sterben ist.

    Für uns Sterbliche, die wir um unsere Sterblichkeit wissen, geht es also um die Frage, wie gehen wir damit um? Religionen waren die ersten bedeutsamen Konzepte, die den Sinn dieser Paradoxie vermittelten. Vermutlich gibt es überhaupt nur deshalb so etwas wie Religion, um das Leiden zu überwinden und zu leben anstatt zu sterben.

    • Pelegrino 30.12.2018 20:15
      Highlight Highlight Hypatia, >Selbstzüchtigung zum Leben, und daselbst zum Exit, so eine These finde ich eigenartig, denn das kommt nur im Hinduismus vor, wo Menschen zu Schildkröten werden.
  • rodolofo 29.12.2018 09:53
    Highlight Highlight Auch die "Götter in Weiss" sind von "Gott im Himmel" so gewollt, denn sonst wären sie ja nicht hier.
    Wir erliegen immer wieder der Versuchung, (künstliche) Grenzen zu ziehen, damit wir etwas Ordnung ins Leben bringen.
    Eine weitere solche Grenze haben wir zwischen "Natur" und "Kultur" gezogen.
    So würden die Ärzte und die Priester zur "Kultur" gehören, und ein Dschungel ohne Gärtner wäre dann die reinste Form von "Natur".
    Aber auch in diesem Dschungel wimmelt es von Ameisen-Staaten, die Hochkulturen des Insektenreiches sind! Sie bringen Blattläuse wie Kühe auf Blätter-Weiden und melken sie.
  • Ale Ice 29.12.2018 09:33
    Highlight Highlight Gute Gedanken!
    Aber zum Buddhismus: "Das Glück findet man im Spirituellen und Geistigen." Klingt nach Weltflucht und stimmt so nicht.

    Richtiger wäre: "Einen Weg zum Glück findet man ..."
    Lehre und Praxis sind nur ein "Fahrzeug", das zum Hier und Jetzt führen kann bzw. Hilfsmittel, die dem Entlarven von Irrtümern dienen können.
    Glücksverheissendes wie das neue Auto, Gesundheit, ewige Jugend ... sind vergänglich und keine Garanten für konstantes Glück.
    Der Moment bietet die Chance, Anhaftungen an irrtümlich Glücksverheissendes zu überwinden und in der realen Welt Glück zu erfahren.
    • rodolofo 29.12.2018 10:03
      Highlight Highlight Wer konstante Glückseligkeit erzwingen will, wird sie GERADE NICHT erhalten!
      Das ist wie mit der Liebe, die man ebenfalls nicht erzwingen kann.
      Der einzige Weg führt über die Akzeptanz von ALLEM!
      Jesus gab uns den Schlüssel in die Hand, indem er uns die "Liebe zum Feind" empfahl.
      Aber die meisten Christen missverstehen seinen Ratschlag und versuchen, Feinde gleich zu lieben, wie Freunde.
      Das geht natürlich nicht.
      Feinde liebt man, indem man mit ihnen kämpft, und zwar auf biegen und brechen, zum Äussersten entschlossen!
      Der ständig lächelnde Buddhist missversteht ebenfalls gründlich...
    • Joe924 29.12.2018 10:09
      Highlight Highlight Korrekt, auch die Übersetzung von Dhukka zu "Leid" ist nicht exakt, treffender ist "Unbefriedigend", und zwar im Sinne von Glück und Leid sind zwei Seiten der gleichen Münze, es gibt das eine nicht ohne das andere auf langer Sicht. So gesehen ist es unbefriedigend, jedoch ist nicht alles "Leid" wie oft fälschlich übersetzt wird. Was man als Buddhist nun versucht ist diese Geistesregungen als das zu sehen was sie sind und sich nicht darin zu verlieren.
    • Ale Ice 29.12.2018 11:49
      Highlight Highlight @Joe924
      Schön gesagt. Fundiert und in eigenen Worten. 😀
      ...@rodolfo
      Ich kenne etliche BuddhistInnen. Ständig lächelnde kenne ich keine. Zum Glück 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 29.12.2018 09:05
    Highlight Highlight Wo in der Genesis steht, dass Gott die Hölle erschaffen hat? So weit ich weiss, steht da nur was von Himmel und Erde. Das Leiden entstand durch die Vertreibung aus dem Paradies, nicht durch die Erschaffung einer Hölle.

    Darauf soll ja Gott eben seinen Sohn geschickt haben, um alle Sünden der Menschen (inkl. Erbsünde) auf sich zu nehmen und zu löschen.

    Worauf leider aber das Leiden nicht aufhörte, womit wir bei der Aussage des Buddhismus' sind: Das Leben ist nun mal inhärent mit Leiden behaftet, mit Verlust, Krankheit, Tod.

    Daraus befreit uns auch die Medizin und die Wissenschaft nicht.
    • rodolofo 29.12.2018 10:15
      Highlight Highlight Mir gefällt das fernöstliche Konzept von "Jing und Jang" an sich viel besser, als das nahöstliche Konzept vom "Lieben Gott" und dem "Bösen Teufel".
      Auch wenn beide Konzepte die Polarität von Leben und Tod und ihr eng ineinander verschlungenes Zusammenwirken und Gegeneinander wirken beschreiben, so ist das fernöstliche Konzept eindeutig NICHT moralisierend.
      Andererseits kann das natürlich auch dazu führen, dass "die List" viel hemmungsloser ausgelebt wird, wie wir das ja bei der aufstrebenden Weltmacht China eindrücklich erleben:
      Wer keine Skrupel kennt, der kann auch skrupellos handeln...
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 29.12.2018 11:31
      Highlight Highlight @Rodolofo
      Zwei Energien die zusammen ein grosses ganzes bilden.
      Genau so wie es, im christlichen Weltbild der Teufel und Gott sein sollten.
      Für mich ist dieses Konzept realer, als das christliche Konzept von gut und böse.
      Es muss immer ein gewisses Gleichgewicht vorhanden sein.
      Man sieht es in Ökosystemen und man sieht es auch im Makrokosmos.
    • Gummibär 29.12.2018 15:21
      Highlight Highlight Entweder gibt es die Hölle und dann hat Gott sie mit dem Rest des Universums erschaffen (es sei denn, da wäre ein zweiter Schöpfer am Werk), oder es gibt sie nicht und sie wurde von Einpeitschern als Drohung erfunden.
      Ich tendiere dazu das letztere anzunehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Julian Roechelt 29.12.2018 09:04
    Highlight Highlight Jetzt habe ich es endlich begriffen: Gott operiert keinen Blinddarm (er könnte ja auch mit den Krankenkassen schlecht abrechnen, da er wahrscheinlich nicht kassenzulässig ist), wahrscheinlich ist nicht mal Chirurg.
    Dass ich die letzten 50 Jahre nicht von alleine darauf gekommen bin!
    • lilie 29.12.2018 09:48
      Highlight Highlight @Julian: Eigentlich noch seriös von ihm, dass er ohne Ausbildung und entsprechendem Fachweis auch keine Operationen durchführt. 😜
    • gelesen 29.12.2018 10:21
      Highlight Highlight Julian Roechelt
      Sehr gut möglich, dass Gott keinen Fachausweis hat. Ein Hobby Gott und Geld verdienen muss er woanders. Wahrscheinlich ein Feierabendgott mit sadistischen Zügen, sein Berufsleben schätzungsweise nicht allzu rosig.
    • saja 29.12.2018 13:50
      Highlight Highlight @gelesen. Bestimmt ist er tagsüber Investmentbanker. Oder Republikaner.
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